Zuletzt aktualisiert: 16. November 2020

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Fast jeder Mensch ist entweder selbst von Allergien betroffen oder kennt jemanden aus seinem privaten Umfeld, der davon betroffen ist. Manche müssen ganzjährig auf gewisse Lebensmittel verzichten, während andere zu bestimmten Jahreszeiten durch den Pollenflug besonders betroffen sind. Ein Antiallergikum kann diesen Personen helfen, die Symptome zu lindern oder vorzubeugen.

Weil die große Auswahl an Allergiemitteln etwas verwirrend sein kann, möchten wir dir hier in unserem Antiallergikum Test 2020 einen Überblick geben und dir zeigen, worauf du beim Kauf achten musst. Außerdem beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um Antiallergika und ihre Anwendung und Wirkung.




Das Wichtigste in Kürze

  • Antiallergika können örtlich oder im ganzen Körper wirken. Die Darreichungsformen, die nicht eingenommen werden, werden meist lokal am Körperteil der Beschwerde angewendet, wie beispielsweise Nasensprays bei Heuschnupfen.
  • Ein Großteil der Antiallergika sind Antihistaminika. Diese docken dort an, wo Histamin – den Botenstoff, der für die meisten allergischen Reaktionen zuständig ist – eigentlich andocken würde und verhindern so die Reaktion.
  • Um ein Antiallergikum richtig anwenden zu können, solltest du versuchen, vorher genau herauszufinden, wogegen du allergisch bist und welche Reaktionen die Allergien hervorrufen.

Antiallergikum Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Antiallergikum zur örtlichen Anwendung

Das Momethexal Heuschnupfenspray wird in Deutschland hergestellt und wirkt mit dem Wirkstoff Mometason. Es kommt in einer 50 Gramm Flasche, enthält 140 Sprühstöße und wirkt 24 Stunden. Bei jedem Sprühstoß werden 50 Mikrogramm freigesetzt. Allergiker können in der Pollensaison ein Mal täglich zwei Sprühstöße nehmen.

Es sollte vor der Einnahme von einem Arzt Heuschnupfen diagnostiziert werden sein und das Medikament sollte nach den Anweisungen eines Arztes eingenommen werden. Weil es sich bei Mometason um ein Kortison handelt, sollte beachtet werden, dass es nicht zu lange verwendet wird. Mometason ist ein Wirkstoff, der die meisten Patienten nicht müde macht.

Das beste Antiallergikum in Tablettenform

Die Cetirizin Hexal Allergietabletten werden in einer Packung von 100 Tabletten verkauft und in Deutschland produziert. Die Tabletten können ein Mal täglich eingenommen werden und enthalten jeweils 10 Miligram. Sobald die Symptome abgeklungen sind, sollten sie abgesetzt werden.

Das Medikament kann von Kindern ab 6 Jahren eingenommen werden, je nach Größe und Gewicht des Kindes, sollte die Dosierung allerdings verringert werden. Bei diesem Medikament ist zu beachten, dass es Laktose enthält und desswegen für Menschen mit Laktoseintoleranz ungeeignet sein könnte.

Gut zu wissen ist noch, dass Cetirizin im Durchschnitt eher als ein Antihistamin eingestuft wird, das keine Schläfrigkeit hervorruft.

Der Antiallerigkum in Tropfenform

Das Fenistil Antiallergikum in Tropfenform verschafft schnelle Hilfe bei allergischen Reaktionen. Es kann beispielsweise bei Nesselsucht, Lebensmittelallergien, Insektenstichen und allergischem Husten helfen. Sie können ab einem Jahr angewendet werden (bei allergischem Husten erst ab sechs Jahren) und enthalten den Wirkstoff Dimetindenmaleat. Es wird außerdem ohne Ethanol hergestellt.

Besonders praktisch an diesem Antiallergikum ist, dass es durch die Verabreichung in Tropfen sehr leicht dosierbar ist und die Dosierung leicht anzupassen ist. Bei Kindern, die eine geringere Dosis nehmen sollten, ist das leichter und genauer, als Tabletten zu zerteilen. Außerdem ist es gut geeignet für Menschen, die Probleme damit haben, Tabletten zu schlucken.

Kauf- und Bewertungskriterien für Antiallergikum Produkte

Beim Kauf von Antiallerika solltest du auf diese Aspekte achten:

Durch das richtige Antiallergikum kannst du deinen allergischen Reaktionen gezielt entgegenwirken und sie abmildern oder unter Umständen sogar verhindern. Besonders der richtige Wirkstoff kann die Wirkung stark beeinflussen. Achte außerdem immer auf eine hohe Qualität und lass dir bei Bedarf Zertifikate der Hersteller zeigen.

Wirkstoff

Zur lokalen Behandlung eines Symptoms, beispielsweise in Form von Nasenspray oder Augentropfen, gibt es die Wirkstoffe Cromoglycinsäure, Azelastin und Levocabastin. Bei Azelastin und Levocabastin handelt es sich um Antihistaminika der zweiten Generation.

Antihistaminika sind zwar dafür bekannt, dass sie neben ihrer antiallergischen Wirkung auch müde machen, die Mittel der zweiten Generation sind davon allerdings weniger stark betroffen.

Für die Anwendung zum Einnehmen gibt es ebenfalls einige verschiedene Wirkstoffe. Antihistaminika werden in verschiedene Generationen unterteilt.

  • Erste Generation: Buclizin, Carbinoxamin, Dexbrompheniramin, Dexchlorpheniramin, Diphenylpyralin, Promethazin, Phenyltoloxamin
  • Zweite Generation: Loratadin, Cetirizin, Levocetirizin, Azelastin, Bilastin, Desloratadin, Fexofenadin

Die Antihistaminika der ersten Generation interagieren im Gehirn mit zentralen Rezeptoren und können deswegen Schwindel und Müdigkeit hervorrufen. Die Stoffe der zweiten Generation hingegen interagieren nur mit den H1-Rezeptoren.

Die Wirkstoffe der ersten Generation sind inzwischen recht umstritten und die zweite Generation wird eher empfohlen.

Sie können trotzdem auch Müdigkeit auslösen, diese Nebenwirkung tritt aber bei Stoffen der zweiten Generation im Durchschnitt seltener und weniger stark auf. Loratadin ist besonders dafür bekannt, nur selten Beeinträchtigungen hervorzurufen. Außerdem ist die Wirkdauer bei Antihistaminika der zweiten Generation durchschnittlich länger.

Wenn du ein Antiallerikum mit einem Wirkstoff der ersten Generation einnimmst, achte darauf, dass du danach nicht Auto fahren oder konzentriert arbeiten musst.

Darreichungsform

Auch die Form, in der dein Antiallergikum verabreicht wird, solltest du bei deiner Kaufentscheidung beachten. Bei lokal angewendeten Medikamenten ist es natürlich sinnvoll, ein entsprechendes Antiallergikum zu kaufen – also beispielsweise bei Heuschnupfen ein Nasenspray oder Augentropfen bei gereizten Augen.

Lokale Antiallergika Systemische Antiallergika
Nasensprays, Augentropfen Tabletten, Dragees, Säfte, Tropfen

Bei Mitteln zum Einnehmen kannst du bei Antiallergika in der Regel zwischen Tabetten, Tropen und Säften wählen. Dabei kannst du dich für das entscheiden, was du präferierst.

Mit / Ohne Rezeptpflicht

Bei Allergien, besonders wenn sie deinen Alltag stark einschränken, solltest du immer mit einem Arzt sprechen, am besten mit einem Allergologen. Er kann sowohl einen Allergietest veranlassen als auch rezeptpflichtige Antiallerigka verschreiben.

Er kann außerdem konkret zu Nebenwirkungen, Wirkstoffen und Dosierungen beraten. Bei einer neuen Allergie, solltest du im Idealfall zuerst einen Arzt hinzuziehen.

Wenn du allerdings schon lange mit deiner Allergie vertraut bist und ein neues Mittel suchst, das schnell deine Symptome lindert, solltest du aber auch zu rezeptfreien Medikamenten greifen können. Überlege dazu, welche Erfahrungen du bisher mit deinen Antiallergika gemacht hast, insbesondere welcher Wirkstoff und welche Dosierung für dich gut funktioniert haben.

Dosierung

Die durchschnittliche Dosierung für die meisten Antiallergika ist 10mg pro Tag. Dabei wirken einige Wirkstoffe stärker und länger als andere. Informiere dich also vor dem Kauf über die empfohlene Dosierung bei dem Wirkstoff, den du ausgewählt hast.

Außerdem solltest du dich darüber informieren, ob es sicher ist, eine höhere Dosis einzunehmen, wenn du sehr starke Allergiebeschwerden bekommst. In dem Fall kann es sinnvoll sein, ein Antiallergikum mit einer höheren Dosis zu kaufen.

Solltest du die Antiallergika für ein Kind kaufen, muss die Dosierung auf jeden Fall angepasst werden. Auch bei anderen Ausnahmefällen, wenn du beispielsweise besonders klein und leicht oder groß und schwer bist. Wie die Dosierung in dem Fall anzupassen ist, kannst du der Packungsbeilage entnehmen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Antiallergikum Produkte ausführlich beantwortet

Um dich umfassend über die Wirksamkeit von Antiallergika zu informieren und dir den aktuellen Stand der Wissenschaft näherzubringen, haben wir dir alle wichtigen Informationen in den folgenden Abschnitten zusammengefasst.

Was ist ein Antiallergikum und wie wirkt es?

Antiallergika werden auch Antihistaminika genannt. Diese docken an die Rezeptoren an, an die normalerweise der Botenstoff Histamin, der die allergische Reaktion hervorruft, andockt. So wird verhindert, dass das Histamin im Körper wirken kann. (1)

Systemische Antihistaminika können besonders bei Pollen-, Tierhaar-, Hausstaub-, Sonnen-, Schimmelpilz-, Insektenstich- oder Lebensmittelallergien und bei Nesselsucht Abhilfe schaffen. (1)

Lokale Antihistaminika wie Nasensprays oder Augentropfen behandeln nicht die Allergie selbst, sondern das Symptom. Es verhindert also beispielsweise nicht den Heuschnupfen, sondern behandelt nach einer akuten Reaktion die geschwollenen Nasenschleimhäute.

Wenn eine Allergie eine lokale Reaktion an Nase oder Augen hervorruft, können lokale Antihistaminika helfen, die Reaktion zu lindern oder schneller zu beenden. Häufige Allergien mit Reaktionen, die durch lokale Antihistaminika behandelt werden sind Hausstaub-, Tier- und Schimmelpilzallergien, sowie Heuschnupfen.

Antihistaminika können Müdigkeit und unter Umständen auch Schwindel hevorrufen.Durchschnittlich häufiger entstehen diese Nebenwirkungen bei Medikamenten mit einem Antihistaminikum erster Generation als Wirkstoff.

Cetirizin ist beispielsweise dafür bekannt, nur selten Schläfrigkeit hervorzurufen. Grundsätzlich sollte aber bei allen Wirkstoffen die Wirkung vorsichtig ausgetestet werden.

Die meisten Antiallergika wirken innerhalb von zehn bis 30 Minuten.(2)

Wann und für wen ist die Einnahme von Antiallergika sinnvoll?

Für die meisten Allergiker kann es hilfreich sein, Antiallergika einzunehmen oder zumindest für den Bedarfsfall zu besitzen. Wenn du eine Allergie hast, die dich im Alltag einschränkt, können Antiallergika dir dabei helfen. Weil viele Antiallergika ermüdend wirken, wird es nicht empfohlen sie ständig einzunehmen aber es besteht keine Gefahr der Gewöhnung.

Die ganzjährige Einnahme (beispielsweise bei einer Hausstauballergie) ist also kein Problem, besonders wenn du ein Medikament gefunden hast, das für dich passend wirkt und keine Müdigkeit hervorruft. Auch bei akuten Problemen wie eine allergische Reaktion auf einen Insektenstich können Antiallergika die Reaktion abmindern.(3)

Bei Pollenallergie und Heuschnupfen ist ein Antiallergikum besonders empfehlenswert, auch wenn die Symptome zunächst nicht so schlimm erscheinen.(4)

Was kosten Antiallergika?

Je nach Größe der Verpackung und Dosierung des Medikaments können die Preise für Antiallergika variieren. Ein 75ml Saft mit dem Wirkstoff Cetirizin kostet etwas 5 Euro. Die Preisverteilung sieht in etwa so aus:

Art Kosten
Systemisch wirkende Antiallergika 5 bis 20 Euro
Lokal wirkende Antiallergika Nasenspray: ca. 10 Euro

Augentropen: ca. 8 bis 15 Euro

Bei diesen Preisen handelt es sich um Durchschnittswerte.

Wo kann ich Antiallergika kaufen?

Antiallergika kann man in Apotheken und Onlineapotheken kaufen. Einige nicht-rezeptpflichtige Mittel findest du auch auf Webseiten wie amazon.de.

Achte aber beim Kauf online immer darauf, dass du von einer vertrauenswürdigen Seite bestellst. Einige Onlineapotheken, die bedenkenlos sind, sind:

  • docmorris.de
  • shop-apotheke.com

Beachte, dass du hier nicht so gut beraten werden kannst, wie von einem Arzt oder Apotheker.

Welche Arten von Antiallergika gibt es?

Antiallergika sind in der Regel auch Antihistaminika, da Histamin der Botenstoff ist, der für allergische Reaktionen verantwortlich ist. Diese werden nochmal in H1-Rezeptorantagonisten, H2-Rezeptorantagonisten, H3-Rezeptorantagonisten und H4-Rezeptorantagonisten aufgeteilt, tun aber alle das Selbe. Sie docken an die Histaminrezeptoren an und verhindern so die allergische Reaktion.

Antiallergika werden also nicht nach Art des Antihistamins aufgeteilt, sondern nach Wirkungsort:

Typ Wirkung
Lokale Antiallergika Diese Antiallergika werden lokal, also am Ort der allergischen Reaktion angewendet, also beispielsweise bei angeschwollenen Augen. Lokalen Antiallergika sind in der Regel Augentropfen oder Nasensprays. Sie bekämpfen eine allergische Reaktion die schon da ist.
Systemische Antiallergika Systemische Antiallergika wirken im ganzen Körper. Sie werden oral eingenommen, in der Regel in Form von Tabletten, Dragees, Säften oder Tropfen. Sie bekämpfen wie lokale Antiallergika Symptome die schon entstanden sind, können aber auch vorbeugend genommen werden, wenn man weiß, dass man dem, worauf man allergisch ist, ausgesetzt sein wird.

Diese Arten sollten beim Kauf nicht verwechselt werden, weil sie sonst unter Umständen nicht bei deiner spezifischen Allergie helfen. Wenn du weißt, welche akuten Probleme du bei einer allergischen Reaktion bekommst, können lokale Antiallergika aber sehr hilfreich sein. (5, 6)

Wie sind Antiallergika zu dosieren und wann sollte ich sie einnehmen?

Die genaue Dosierung und Behandlungsdauer hängt von Art und Verlauf der Allergie ab. Wenn du dir unsicher bist, besprich die Einnahme auf jeden Fall mit deinem Arzt oder deiner Ärztin oder lass dich in einer Apotheke beraten. Lokale Antiallergika solltest du einnehmen, wenn du eine akute Reaktion hast.

Du solltest sie also bei dir tragen, wenn du weißt, dass du womöglich eine Reaktion haben wirst, beispielsweise bei einem Naturspaziergang während der Pollensaison.

Antiallergikum-1

Birken sind klassische Allergieauslöser für Menschen mit Heuschnupfen
(Bildquelle: Manfred Richter / pixabay)

Orale, systemische Antiallergika kannst du prinzipiell über einen längeren Zeitraum täglich einnehmen. Informiere dich auf jeden Fall für dein spezifisches Medikament, aber z.B: für Cetirizin gilt, dass 10mg oder 20 Tropfen für etwa 5 Wochen die durchschnittliche Behandlung für einen Erwachsenen (zum Beispiel für eine Heuschnupfentherapie) ist.(7)

Bei Kindern oder Menschen mit Nieren- oder Leberproblemen sollten Dosierung und Dauer verringert werden und medizinisch abgeklärt werden.(7)

Welche Personengruppen sollten keine Antiallergika einnehmen?

Kinder und Menschen mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion können zwar Antiallergika einnehmen, sollten aber gegebenengfalls eine gerinigere Dosis einnehmen und diese mit einem Arzt oder einer Ärztin abklären. Bei schweren Nierenerkrankungen ist von der Einnahme abzuraten.

Menschen, die fahrtüchtig sein müssen oder gefährliche Maschinen bedienen, sollten bestimmte Antiallergika (insbesondere solche mit Antihistaminika der ersten Generation als Wirkstoff) vermeiden und auf keinen Fall eine höhere Dosierung als die empfohlene einnehmen.

Schwangere und Stillende hingegen sollten gar keine Antiallergika einnehmen. Ebenso Kinder unter zwei Jahren und Menschen, die die Wirkstoffe und andere Bestandteile des Antiallergikums nicht vertragen.

Antiallergikum-2

Kinder leiden besonders unter Allergien. Wenn sie Antiallergika nehmen, sollte die Dosierung aber an ihr Gewicht und ihre Größe angepasst werden
(Bildquelle: Luisella Planeta Leoni / pixabay)

Bei einer Glukose-Galaktose-Malabsorption sollte beispielsweise kein Cetirizin eingenommen werden. In diesen Fällen lässt sich häufig aber ein Antiallergikum mit einer anderen Zusammensetzung finden, das bedenkenlos eingenommen werden kann.(8, 9, 10)

Warum machen Antiallergika müde?

Besonders Antihistaminika der ersten Generation passieren in hohen Mengen die sogenannte Blut-Hirn-Schranke. Histamin ist nicht nur für allergische Reaktionen verantwortlich, sondern wirkt auch weckend, indem es Nervenzellen aktiviert. Antihistaminika docken anstelle des Histamins and die entsprechenden Rezeptoren an und führen aus diesem Grund eher zum Gegenteil – Müdigkeit.

Antihistaminika der zweiten Generation passieren die Blut-Hirn-Schranke allerdings in geringerem Maße und führen deswegen deutlich seltener zu Müdigkeit. Nicht alle antiallerigischen Medikamente machen dich schläfrig. (11)

Welche Alternativen gibt es zu Antiallergika?

Mit einer Allergie zu leben kann den Alltag – je nach Art der Allergie – sehr einschränken. Du solltest aber trotzdem immer versuchen, den Auslöser deiner Allergie möglichst zu vermeiden.(12, 13)

Besonders bei Lebensmitteln kann das gut machbar sein, weil du die meiste Zeit genau weißt, was in deinen Lebensmitteln enthalten ist. Auch bei Tierallergien, lassen sich die Auslöser größtenteils vermeiden, sodass du gar kein Antiallergikum benötigst.(12, 13)

Hast du allerdings eine Sonnen- oder Milbenallergie oder Heuschnupfen, sieht das schon anders aus. Diese kannst du weniger gut kontrollieren und in diesem Fall ist ein Antiallergikum vermutlich ratsam für dich. Besonders bei Heuschnupfen solltest du versuchen zu verhindern, dass ein sogenannter Etagenwechsel passiert.(14)

Dabei wandern die zunächst relativ harmlosen Symptome eine Etage tiefer in die Lunge und werden zu allergischem Asthma. Du kannst versuchen, dem mit Antiallergika entgegenwirken.(14)

Du kannst dich außerdem bei manchen Allergien therapieren lassen, indem du in einer kontrollierten Umgebung regelmäßig dem Auslöser deiner Reaktionen ausgesetzt wirst – beispielsweise wenn du dich im Beisein von medizinischem Personal absichtlich Bienenstichen aussetzt. (15)

Es kann aber lange dauern bis eine solche Therapie anschlägt und ist viel Aufwand. Ein Antiallergikum ist also die praktischste kurzfristige Lösung.(15)

Bildquelle: cenczi / Pixabay

Einzelnachweise (15)

1. Auch die nasale Obstruktion geht zurück. Antihistaminikum lässt Allergiker aufatmen [Nasal obstruction on the decline. Antihistamine allows allergic patients to breathe]. MMW Fortschr Med. 2004 Jul 8;146(27-28):52. German. PMID: 15526672.
Quelle

2. Bindslev-Jensen C, Frølund L, Svendsen UG. Cetirizin. Et nyt ikke-sederende antihistaminikum [Cetirizine. A new non-sedative antihistaminic agent]. Ugeskr Laeger. 1989 Apr 17;151(16):1011-2. Danish. PMID: 2569244.
Quelle

3. Neues Antihistaminikum. Entzündungshemmend gegen fliessende und verstopfte Nasen [A new antihistamine. Inhibiting inflammation in rhinorrhea and nasal congestion]. MMW Fortschr Med. 2001 Apr 5;143(14):47. German. PMID: 11340914.
Quelle

4. Mösges R, Köberlein J. Mono- oder Kombinationstherapie mit einem Antihistaminikum : Was bewährt sich in der Praxis bei allergischer Rhinokonjunktivitis? [New generation antihistamines as monotherapy or in combination. What is the relevance for daily clinical routine for allergic rhinoconjunctivitis]. HNO. 2007 Jun;55(6):457-64. German. doi: 10.1007/s00106-006-1509-1. PMID: 17566806.
Quelle

5. Church MK, Maurer M. Antihistamines. Chem Immunol Allergy. 2014;100:302-10. doi: 10.1159/000359963. Epub 2014 May 22. PMID: 24925410.
Quelle

6. Raikar P, Gurupadayya B, Koganti VS. Recent Advances in Chiral Separation of Antihistamine Drugs: Analytical and Bioanalytical Methods. Curr Drug Deliv. 2018;15(10):1393-1410. doi: 10.2174/1567201815666180830100015. PMID: 30160212.
Quelle

7. Kawauchi H, Yanai K, Wang DY, Itahashi K, Okubo K. Antihistamines for Allergic Rhinitis Treatment from the Viewpoint of Nonsedative Properties. Int J Mol Sci. 2019 Jan 8;20(1):213. doi: 10.3390/ijms20010213. PMID: 30626077; PMCID: PMC6337346.
Quelle

8. Fitzsimons R, van der Poel LA, Thornhill W, du Toit G, Shah N, Brough HA. Antihistamine use in children. Arch Dis Child Educ Pract Ed. 2015 Jun;100(3):122-31. doi: 10.1136/archdischild-2013-304446. Epub 2014 Aug 21. PMID: 25147323.
Quelle

9. Gonzalez-Estrada A, Geraci SA. Allergy Medications During Pregnancy. Am J Med Sci. 2016 Sep;352(3):326-31. doi: 10.1016/j.amjms.2016.05.030. Epub 2016 Jun 3. PMID: 27650241.
Quelle

10. Gilboa SM, Ailes EC, Rai RP, Anderson JA, Honein MA. Antihistamines and birth defects: a systematic review of the literature. Expert Opin Drug Saf. 2014 Dec;13(12):1667-98. doi: 10.1517/14740338.2014.970164. Epub 2014 Oct 11. PMID: 25307228; PMCID: PMC4474179.
Quelle

11. Ozdemir PG, Karadag AS, Selvi Y, Boysan M, Bilgili SG, Aydin A, Onder S. Assessment of the effects of antihistamine drugs on mood, sleep quality, sleepiness, and dream anxiety. Int J Psychiatry Clin Pract. 2014 Aug;18(3):161-8. doi: 10.3109/13651501.2014.907919. Epub 2014 Apr 23. PMID: 24673474.
Quelle

12. Werfel T. Nahrungsmittelallergie im Erwachsenenalter [Food allergy in adulthood]. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz. 2016 Jun;59(6):737-44. German. doi: 10.1007/s00103-016-2360-5. PMID: 27207694.
Quelle

13. Hesselmar B, Hicke-Roberts A, Lundell AC, Adlerberth I, Rudin A, Saalman R, Wennergren G, Wold AE. Pet-keeping in early life reduces the risk of allergy in a dose-dependent fashion. PLoS One. 2018 Dec 19;13(12):e0208472. doi: 10.1371/journal.pone.0208472. PMID: 30566481; PMCID: PMC6300190.
Quelle

14. Del Giacco SR, Bakirtas A, Bel E, Custovic A, Diamant Z, Hamelmann E, Heffler E, Kalayci Ö, Saglani S, Sergejeva S, Seys S, Simpson A, Bjermer L. Allergy in severe asthma. Allergy. 2017 Feb;72(2):207-220. doi: 10.1111/all.13072. Epub 2016 Nov 23. PMID: 27775836.
Quelle

15. Simon D. Recent Advances in Clinical Allergy and Immunology. Int Arch Allergy Immunol. 2018;177(4):324-333. doi: 10.1159/000494931. Epub 2018 Nov 6. PMID: 30399611.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Klinische Studie
Auch die nasale Obstruktion geht zurück. Antihistaminikum lässt Allergiker aufatmen [Nasal obstruction on the decline. Antihistamine allows allergic patients to breathe]. MMW Fortschr Med. 2004 Jul 8;146(27-28):52. German. PMID: 15526672.
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Klinische Studie
Bindslev-Jensen C, Frølund L, Svendsen UG. Cetirizin. Et nyt ikke-sederende antihistaminikum [Cetirizine. A new non-sedative antihistaminic agent]. Ugeskr Laeger. 1989 Apr 17;151(16):1011-2. Danish. PMID: 2569244.
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Klinische Studie
Neues Antihistaminikum. Entzündungshemmend gegen fliessende und verstopfte Nasen [A new antihistamine. Inhibiting inflammation in rhinorrhea and nasal congestion]. MMW Fortschr Med. 2001 Apr 5;143(14):47. German. PMID: 11340914.
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Klinische Studie
Mösges R, Köberlein J. Mono- oder Kombinationstherapie mit einem Antihistaminikum : Was bewährt sich in der Praxis bei allergischer Rhinokonjunktivitis? [New generation antihistamines as monotherapy or in combination. What is the relevance for daily clinical routine for allergic rhinoconjunctivitis]. HNO. 2007 Jun;55(6):457-64. German. doi: 10.1007/s00106-006-1509-1. PMID: 17566806.
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Wissenschaftlicher Artikel
Church MK, Maurer M. Antihistamines. Chem Immunol Allergy. 2014;100:302-10. doi: 10.1159/000359963. Epub 2014 May 22. PMID: 24925410.
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Wissenschaftlicher Artikel
Raikar P, Gurupadayya B, Koganti VS. Recent Advances in Chiral Separation of Antihistamine Drugs: Analytical and Bioanalytical Methods. Curr Drug Deliv. 2018;15(10):1393-1410. doi: 10.2174/1567201815666180830100015. PMID: 30160212.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Kawauchi H, Yanai K, Wang DY, Itahashi K, Okubo K. Antihistamines for Allergic Rhinitis Treatment from the Viewpoint of Nonsedative Properties. Int J Mol Sci. 2019 Jan 8;20(1):213. doi: 10.3390/ijms20010213. PMID: 30626077; PMCID: PMC6337346.
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Wissenschaftlicher Artikel
Fitzsimons R, van der Poel LA, Thornhill W, du Toit G, Shah N, Brough HA. Antihistamine use in children. Arch Dis Child Educ Pract Ed. 2015 Jun;100(3):122-31. doi: 10.1136/archdischild-2013-304446. Epub 2014 Aug 21. PMID: 25147323.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Gonzalez-Estrada A, Geraci SA. Allergy Medications During Pregnancy. Am J Med Sci. 2016 Sep;352(3):326-31. doi: 10.1016/j.amjms.2016.05.030. Epub 2016 Jun 3. PMID: 27650241.
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Wissenschaftlicher Review
Gilboa SM, Ailes EC, Rai RP, Anderson JA, Honein MA. Antihistamines and birth defects: a systematic review of the literature. Expert Opin Drug Saf. 2014 Dec;13(12):1667-98. doi: 10.1517/14740338.2014.970164. Epub 2014 Oct 11. PMID: 25307228; PMCID: PMC4474179.
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Klinische Studie
Ozdemir PG, Karadag AS, Selvi Y, Boysan M, Bilgili SG, Aydin A, Onder S. Assessment of the effects of antihistamine drugs on mood, sleep quality, sleepiness, and dream anxiety. Int J Psychiatry Clin Pract. 2014 Aug;18(3):161-8. doi: 10.3109/13651501.2014.907919. Epub 2014 Apr 23. PMID: 24673474.
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Wissenschaftlicher Artikel
Werfel T. Nahrungsmittelallergie im Erwachsenenalter [Food allergy in adulthood]. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz. 2016 Jun;59(6):737-44. German. doi: 10.1007/s00103-016-2360-5. PMID: 27207694.
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Klinische Studie
Hesselmar B, Hicke-Roberts A, Lundell AC, Adlerberth I, Rudin A, Saalman R, Wennergren G, Wold AE. Pet-keeping in early life reduces the risk of allergy in a dose-dependent fashion. PLoS One. 2018 Dec 19;13(12):e0208472. doi: 10.1371/journal.pone.0208472. PMID: 30566481; PMCID: PMC6300190.
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Wissenschaftlicher Artikel
Del Giacco SR, Bakirtas A, Bel E, Custovic A, Diamant Z, Hamelmann E, Heffler E, Kalayci Ö, Saglani S, Sergejeva S, Seys S, Simpson A, Bjermer L. Allergy in severe asthma. Allergy. 2017 Feb;72(2):207-220. doi: 10.1111/all.13072. Epub 2016 Nov 23. PMID: 27775836.
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Wissenschaftliche Untersuchung
Simon D. Recent Advances in Clinical Allergy and Immunology. Int Arch Allergy Immunol. 2018;177(4):324-333. doi: 10.1159/000494931. Epub 2018 Nov 6. PMID: 30399611.
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