Astaxanthin Wirkung
Veröffentlicht: 17. März 2021

Du möchtest deinen Körper vor freien Radikalen und anderen Beschwerden schützen und auf der Suche nach einem Wirkstoff, der das kann? Dann bist du hier genau richtig, denn wir haben uns ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt und sind auf unserer Recherche auf ein wahres “Wundermittel” gestoßen – Astaxanthin. Zumindest versprechen dies diverse Hersteller in ihren  Werbeslogans. Doch kann man diesen trauen?

Seit mehreren Jahren schon wird über die Wirkung von Astaxanthin diskutiert und ein Werbeversprechen hört sich besser an, als das andere. Astaxanthin – das “stärkste Antioxidationsmittel” soll gegen sämtliche Beschwerden und bei Krankheiten helfen. Doch was steckt hinter den Werbeversprechen? Halten sie, was sie versprechen wird oder schauen wir nur durch eine rosarote Brille? In diesem Artikel erfährst du, welche Wirkung Astaxanthin hat, in welchen Lebensmitteln es enthalten ist und worauf du bei der Einnahme achten solltest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Astaxanthin ist als Allround-Talent und eines der stärksten Antioxidantien bekannt. Seine Wirkung geht von mentaler Leistungsstarke über körperliche Immunabwehr bis zum Schutz gegen chronische Krankheiten.
  • Antioxidantien gehören zu den essenziellen Nährstoffen und können nicht selbst vom Körper gebildet werden. Daher müssen wir sie über die Nahrung oder in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu uns nehmen.
  • Obwohl Astaxanthin zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben werden, gibt es nur wenige wissenschaftliche Studien, die eine klare Wirkung belegen können.

Was ist Astaxanthin?

Astaxanthin ist ein natürlich rötlicher Pflanzenfarbstoff und zählt zu den Carotinoiden. Sie sind für die kräftige Farbe in Frühchten, Gemüse und Krustentieren verantwortlich. Vorrangig wird Astaxanthin aus Algen gewonnen, aber auch eine industrielle Herstellung des Stoffes ist möglich. Astaxanthin ist bekannt als eines der stärksten Antioxidantien mit entzündungshemmender Wirkung (1, 2), mit denen du deinen Körper umfassend versorgen kannst. Um welche genauen Wirkungen es hier geht, erfährst du im weiteren Verlauf des Artikels.

Auch wenn Astaxanthin schon mehrere Jahre auf dem Markt ist, besonders im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel, ist der Wirkstoff noch längst nicht so bekannt wie andere Antioxidantien. Die Forschung von Astaxanthin steckt also noch in den Kinderschuhen. Aus diesem Grund greifen viele lieber zu anderen Antioxidantien, wie Beta-Carotin, Zink, Selen oder Vitamin B2. Ihre Wirkung ist im Vergleich zu synthetisch hergestelltem Astaxanthin deutlich geringer, aber eine positive Schutzfunktion ist belegt.

Wie wirkt Astaxanthin und was ist eine antioxidative Wirkung?

Astaxanthin wirkt im Körper als Antioxidans und schützt dich und deine Zellen vor freien Radikalen und damit vor oxidativem Stress. Oxidativer Stress entsteht, wenn freie Radikale deine Zellen angreifen und damit ihren Verfall beschleunigen. Astaxanthin lagert sich in sämtlichen Zellen (vor allem Hautzellen) ein und bindet die sogenannten “freien Radikale”. (3, 4)

Freie Radikale entstehen durch komplexe Stoffwechselprozesse, z.B. bei körperlichen Anstrengungen, dem Konsum von Alkohol und Zigaretten, starker UV-Belastung oder Schadstoffen aus der Umwelt. Dieser Prozess ist natürlich und wird Lipidperoxidation genannt. Lipi… was? Lipid-per-oxidation. Lipide sind Fettsäuren und besonders von den freien Radikalen betroffen. Durch das binden oder neutralisieren mithilfe der Antioxidantien wird die Zerstörung der Zellen verhindert. (5)

Welche Lebensmittel sind reich an Antioxidantien?

Wie bereits erwähnt gehört Astaxanthin zu den Carotinoiden und somit zur Gruppe der natürlichen Substanzen. Natürlich kommt der Stoff vorwiegend in Pflanzen vor und geben zum Beispiel Paprika oder Tomaten ihre typische Farbe. Astaxanthin speziell wird in Algen und einigen tierischen Organismen gefunden. Hierzu zählen Fische und Krustentiere.

Eine besonders hohe Astaxanthin-Konzentration konnte in Algen nachgewiesen werden. Weitere Lebensmittel, die ein Astaxanthin Gehalt aufweisen sind:

  • einige Pilze
  • Lachs, besonders Wildlachs
  • Shrimps
  • Hummer (6)

Im Vergleich zu Astaxanthin haben die anderen antioxidative Stoffe, die wir regulär über die Nahrung aufnehmen eine viel geringere Wirkung. Auch mit dem Verzehr von Lachs, der weltweit die höchste Astaxanthin Konzentration aufweist, kommt es zu keiner messbar positiven Wirkung. Um eine ähnliche Wirkung, wie von einem Nahrungsergänzungsmittel zu erzielen, müsstest du täglich bis zu 2 kg Lachs verzehren. (7)

Da der Gehalt in natürlichen Lebensmitteln so gering ist, wird Astaxanthin aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung daher als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Mit dem stetig wachsenden Markt für Nahrungsergänzungsmittel in den letzten Jahren ist auch die Auswahl an Präparaten sprichwörtlich explodiert. Neben normalen Tabletten gibt es Astaxanthin auch als Gel-Kapseln, Sirup, Öl, Creme oder trockenes Pulver.

Wann tritt eine Astaxanthin Wirkung ein und wie hoch ist die empfohlene Dosierung?

Astaxanthin wirkt, wenn man den Werbeversprechen glauben kann gegen viele Beschwerden und soll Krankheiten vorbeugen. Bisher ist der Pflanzenstoff allerdings nicht ausreichend untersucht worden, um die vielen positiven Wirkungen tatsächlich belegen zu können.

Allgemein wurden bisher nur wenige Studien zu Astaxanthin an Menschen durchgeführt. Aufgrund dessen ist es bisher nicht als medizinischer Wirkstoff anerkannt und wird lediglich als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Gegebenenfalls wird es zur Unterstützung der schulischen Medizin eingesetzt. Als Nahrungsergänzungsmitteln wird Astaxanthin in der Regel aus der Alge Haematococcus pluvialis gewonnen.

Astaxanthin ist in Deutschland bisher nur als Farbstoff und Ergänzungsmittel zugelassen.

Betrachtet man einmal die Wirkung eines solchen Ergänzungsmittels, ist sie im Gegensatz zum pflanzlichen Antioxidans Beta-Carotin zum Beispiel 10 Mal so stark in seiner Wirkung. (8) Laut einer Sammelstudie lag die Dosierung bei fast allen Studien in einem Bereich von 4-20 mg (je nach Einsatzgebiet). Die Wirkung soll nach 3 Wochen eintreten. Aber: Bisher konnte keine Wirkung nachweislich belegt werden! (9)

Astaxanthin Wirkung

Die übliche empfohlene Tagesdosis liegt bei 4-12 mg. Nebenwirkungen einer Überdosis sind kaum bekannt, daher gilt Astaxanthin als ungefährlich. (Bildquelle: Raghav Bhasin/ Unsplash)

Damit eine Wirkung eintreten kann, muss sich der Stoff zunächst in den Zellen einlagern. Um die gewünschte Wirkung schneller zu erreichen, kann die Dosierung in der ersten Woche auf 10-14 mg pro Tag erhöht werden. So lagert sich möglichst viel des Wirkstoffs in kurzer Zeit ein. In der zweiten Woche wird die Dosis wieder heruntergesetzt, da in den Zellen nun bereits eine grundlegende Versorgung gegeben ist.

Safety first! Wenn du dir unsicher bist, konsultiere in jedem Fall deinen Arzt.

Bei der empfohlenen Tagesdosis gibt es keine einheitliche Aussage. Je nach Land und zuständiger Behörde variiert die zugelassene Dosis zwischen 2 und 24 mg. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit empfiehlt eine Dosis von 2 mg pro Tag. (10) Jedoch gibt es auch Präparate mit bis zu 12 mg Astaxanthin.  Dieser Wert wird in der Regel bereits mit 1-2 Kapseln erreicht.

Die Europäische Kommission hat eine eine Studie beauftragt, um festzustellen, welche Dosierung sicher für Menschen ist. Hierbei wurde auch die natürliche Einnahme von Astaxanthin über Lebensmittel berücksichtigt. Das Ergebnis zeigt, eine Dosierung von 8 mg für Erwachsene ist sicher. (11) Solltest du dich dafür entscheiden Astaxanthin einzunehmen, empfehlen wir dir dies trotzdem mit deinem Arzt zu besprechen. Aufgrund der wenigen Studien, besonders Langzeitstudien lässt sich nicht sicher sagen, wie sich Astaxanthin genau verhält.

Welche Nebenwirkungen / Risiken gibt es?

Grundsätzlich gilt die Einnahme von Astaxanthin als unbedenklich. Seit über 10 Jahren gibt es das Nahrungsergänzungsmittel bereits auf dem europäischen und internationalen Markt. Sofern du dich an die angegebene Tagesdosierung hälst, treten in der Regel keine Nebenwirkungen auf. Jedoch bestätigt auch hier die Ausnahme die Regel und auch bei einer Überdosierung kann es zu Nebenwirkungen kommen, wenn auch gering.

Aufgrund der wenigen Studien zu diesem Wirkstoff sind bisher kaum Nebenwirkungen bekannt. Jedoch wird Astaxanthin aufgrund der potenziellen Einsatzbereiche in der Medizin weiterhin erforscht. Einige Studien haben jedoch folgende Nebenwirkungen feststellen können:

  • Bei Überschreiten der empfohlenen Tagesdosis tritt eine leichte Verfärbung der Hand- und Fußflächen. Das Astaxanthin lagert sich schließlich in den Hautzellen ein.
  • Menschen mit einer Krustentier-Allergie sollten besonders vorsichtig sein. Einige Präparate werden aus Krebstieren wie Krill gewonnen und können Spuren davon im Produkt hinterlassen. Es kann zu allergischen Reaktionen kommen.

Teilweise wird Astaxanthin mit anderen Carotinoiden oder Antioxidantien gleichgestellt, jedoch irrtümlich. Sie weisen einige Unterschiede auf, wie die Möglichkeit die Blut-Hirn-Schranke zu passieren oder freie Radikale vollständig zu neutralisieren. Aufgrund letzterem weist Astaxanthin keine oxidative Eigenschaft auf. Pro-oxidative Stoffe hingegen sind beispielsweise Beta-Carotin, Zink oder Vitamin E und können in einigen Fällen selbst zum Radikal werden.

Diese Reaktion tritt allerdings nur auf, wenn die Wirkstoffe in zu großen Mengen und synthetischer Form eingenommen werden. Aufgrund dieser Unterschiede ist nicht zu erwarten, dass Astaxanthin ein erhöhtes Risiko von Lungenkrebs bei Rauchern hervorruft. Im Gegenteil, gibt es einige Studien, die eine Reduzierung von oxidativem Stress durch Zigarettenrauch belegen. (12)

In welchen gesundheitlichen Bereichen wird Astaxanthin eingesetzt?

Astaxanthin, das “stärkste Antioxidans” und “Wundermittel” soll bei unzähligen Beschwerden helfen und die Gesundheit von Innen und Außen unterstützen. Nicht nur die zentralen inneren Organe sind in der Lage den Wirkstoff aufzunehmen, auch das Gehirn und die Augen. Astaxanthin ist nämlich eines der wenigen Antioxidantien, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. (13)

Doch warum wird es als “Wunderheilmittel” betitelt und hilft gegen so viele Beschwerden im gesamten Körper? Ganz einfach: Viele Beschwerden haben den gleichen Ursprung – eine Entzündung! Entzündungsherde sitzen irgendwo im Körper und strahlen in andere (Schwach-) Gebiete des Körpers aus.

Astaxanthin Wirkung

Hilft Astaxanthin gegen sämtliche gesundheitlichen Beschwerden? Die Forschung ist sich hier nicht ganz sicher, aber das Potenzial als Wunderwaffe ist da. (Bildquelle: Camilio Jimenez/ Unsplash)

Doch um welche Anwendungsbereiche geht es nun genau? In den folgenden Absätzen beleuchten wir einige Einsatzbereiche nun konkret, um herauszustellen, ob Studien die vielen Werbeversprechen bekräftigen können oder nicht. Da die Beleuchtung aller möglichen Einsatzbereiche den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, haben wir uns auf die folgenden festgelegt:

  • Herz-Kreislauf-System / Blutgefäße
  • Haut / Anti-Aging
  • Augen
  • Krebs

Für diese vier Anwendungsbereiche haben wir uns entschieden, da wir bei unserer Suche nach aussagekräftigen Ergebnissen zu diesen Bereichen die meisten Studien gefunden haben. Viele Bereiche sind bisher nur wenig oder gar nicht erforscht.

Herz-Kreislauf-System / Blutgefäße

Das Herz-Kreislauf-System hängt stark mit den Blutgefäßen zusammen, sodass beide von den vielen Eigenschaften von Astaxanthin profitieren. Denn verschiedene Erkrankungen der Blutgefäße, wie Bluthochdruck oder Arteriosklerose beeinträchtigen auch die Funktion des Herzens.

Eine Übersichtsstudie fasste diverse Einzelstudien zusammen, in denen es um den positiven Einfluss von Astaxanthin im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems und der Blutgefäße ging. Durch die Einnahme von Astaxanthin bilden sich weniger Gefäßablagerungen und bereits bestehende Ablagerungen werden stabilisiert. Durch die Erweiterung der Gefäße senkt sich der Blutdruck und beugt so Blutgerinnseln vor. So werden kleinere Blutgefäße nicht verstopft und das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall ist geringer. (14)

Auch wenn die Ergebnisse diverser Studien nicht immer ganz eindeutig sind, ist klar, dass Astaxanthin eine positive Wirkung auf das Herz und die Blutgefäße hat. (15) Ihre Effektivität ist nach aktuellem Stand nicht abschließend geklärt und bedarf weiterer Studien.

Haut / Anti-Aging

Das ewige Streben nach dem Jungbrunnen könnte sein Ende gefunden haben. Freie Radikale sind mit hauptverantwortlich für die Hautalterung und entstehen unter anderem bei Stress und starker Sonneneinstrahlung, aber auch als Abfallprodukt von ganz normalen Stoffwechselprozessen im Körper. Wie gut, dass Astaxanthin in erster Linie als Neutralisator von freien Radikalen fungiert. So schützt der Wirkstoff nicht nur deine Haut, sondern lässt sie natürlich erstrahlen.

Viele Anti-Aging Kosmetikprodukte beinhalten aufgrund der nützlichen Eigenschaften von Astaxanthin diesen Wirkstoff. Seine gute Fettlöslichkeit ist ein weiterer Grund, warum er sich für die Verarbeitung von Cremes, Seren und Öl eignet. Der Wirkstoff geht problemlos in die Hautzellen über und kann dort seine Wirkung entfalten. Das Astaxanthin soll – Studien zufolge – das in der Haut enthalten Kollagen vor einer Schändung von freien Radikalen schützen. Zugleich soll auch der Abbau von Kollagen gehemmt werden. So hilft Astaxanthin gegen Falten und sorgt für eine straffe Haut. (16, 17)

Augen

“Iss viele Karotten. Die sind gut für deine Augen!” Diesen Spruch hast du sicherlich auch zu genüge gehört. Doch was ist wirklich daran und wie kommen wir von Karotten zu Astaxanthin? Karotten sind ein natürlicher Lieferant von Vitamin A, einem Antioxidans.

Auch Astaxanthin gehört zu den Antioxidantien und zur Gruppe der Carotinoide. Aus diesem Grund ist Astaxanthin im Bereich der Augenforschung besonders gefragt. Zwei Eigenschaften sind hierbei besonders interessant: seine antioxidative Wirkung (Neutralisation von freien Radikalen) und der Möglichkeit die Blut-Hirn-Schranke zu überqueren.

Gesundheitsversprechen werden von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bewertet und je nach Ergebnis von der EU zugelassen. Die beantragten Gesundheitsversprechen für Astaxanthin wurden bisher alle abgelehnt. Der amerikanische Forscher Dr. Mark Tso hat hingegen eine tatsächliche Wirkung von Astaxanthin im Bereich der Augenforschung belegen können. (18) Zudem haben auch andere Forscher Dr. Tso’s Ergebnisse bestätigen können. (6)

Diabetes

Astaxanthin wird eine anti-diabetische Wirkung nachgesagt, die den Blutzuckerspiegel senken und damit die Insulinresistenz reduzieren kann. Eine Studie im Iran hat genau das an Menschen mit Typ 2 Diabetes untersucht. Und die Studie ist vielversprechend!

Die Ergebnisse zeigen eine verbesserte Insulinwirkung und eine allgemeine Senkung des Körperfettanteils, der Blutfettwerte, des LDL-Cholesterin Spiegels und dem systolischen Blutdruck. (19) Auch eine vergleichbare Studie an Mäusen zeigte einen niedrigeren Blutzuckerspiegel, in der Kontrollgruppe mit Astaxanthin. (20)

Krebs

Zum Thema Krebs und antioxidantischer Ernährung wurden bereits hunderte Studien durchgeführt. Allerdings beschäftigt sich der Großteil der Studien mit dem Wirkstoff Beta-Carotin. Da Astaxanthin zur gleichen Gruppe, wie Beta-Carotin gehört liegt es nahe, dass es eine ähnliche Wirkung haben könnte. Astaxanthins hohe Konzentration und seine Eigenschaften lassen großes Potenzial in der Krebsprävention und Behandlung erhoffen.

Allerdings liegen im Bereich der Krebsforschung und Astaxanthin kaum Studien zugrunde. Die wenigen vorhandenen Studien beschränken sich derzeit auf tierische Probanden. Sie sind jedoch positiv und zeigen großes Potenzial. Einer amerikanische Studie zufolge kann Astaxanthin, begleitend zur Chemotherapie eine positive Wirkung beitragen. [kb-Citation id=”22″]

Wie sich der Wirkstoff auf den Stoffwechsel und die Entstehung oder den Verlauf der Krankheit auswirkt, ist also unklar. Zu hoffen ist jedoch, dass der Stoff mit seinen nachgesagten Eigenschaften der Entzündungshemmung, Stärkung des Immunsystems und antioxidativer Wirkung einen Effekt in diesem Bereich hat.

Astaxanthin Wirkung

In der Krebsforschung wird auch die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln, wie Astaxanthin untersucht. Viele zeigen eine antioxidative Wirkung und helfen Entzündungen im Körper zu bekämpfen. (Bildquelle: National Cancer Institute/ Unsplash)

Die meisten Studien, die die Wirksamkeit von Astaxanthin untersucht haben, haben eins gemeinsam: Die Untersuchungen des Wirkstoffs unterscheiden sich kaum von denen eines Scheinmedikaments und erfassen größtenteils nur Labormesswerte. Das Problem hierin liegt darin, dass die Ergebnisse der Messwerte zwar im Labor erfasst werden können, jedoch bei den Probanden in der Regel nicht spürbar sind. Somit sind Studien, bei denen menschliche  Probanden spürbare Ergebnisse wahrnehmen können hingegen deutlich aussagekräftiger.

Welche Alternativen gibt es zu Astaxanthin?

Alternativ zu Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel haben wir uns bereits mit den natürlichen Lebensmitteln beschäftigt und festgestellt, dass Astaxanthin als solches vorwiegend in Lachs, Krustentieren und einigen Pilzen vorkommt. Des Weiteren haben wir uns mit Carotinoiden, zu denen Astaxanthin gehört, beschäftigt. Aber welche Alternativen zu diesen Möglichkeiten gibt es?

Flamingos erhalten ihre rosarote Farbe von Astaxanthin.

Hier kommen Antioxidantien in Spiel. Ein paar von ihnen haben wir bereits erwähnt, jedoch nicht ausführlicher besprochen. Antioxidantien befinden sich in einer Reihe von Nahrungsmitteln, aber auch in einem Getränk – Kaffee.

Kaffee enthält, genau wie Blaubeeren auch Polyphenole und wirkt unter anderem entzündungshemmend. In Nüssen steckt ein weiteres starkes Antioxidans, Vitamin E und auch Tomaten enthalten neben Carotinoiden ein weiteres starkes Antioxidans namens Lycopin.

Fazit

Hinsichtlich Astaxanthin haben uns die Hersteller mit all ihren gesundheitsbezogenen Werbeversprechen wohl tatsächlich die rosarote Brille aufgesetzt und wir müssen uns vorerst vom super Antioxidans, Entzündungshemmer und Hautbildoptimierer verabschieden. Die Aussagen über die erhofften Wirkungen sind nur bedingt wahr, da sich die Ergebnisse von Labor Untersuchungen kaum von denen mit Scheinmedikamenten unterscheiden. Die Aussichten für Astaxanthin als medizinischen Wirkstoff stehen aktuell ohne fundierte Belege nicht allzu gut.

Auch wenn der Wirkstoff nicht ausreichend wissenschaftlich belegt werden kann, können wir Lebensmittel in denen Carotinoide und Antioxidantien enthalten sind unbekümmert zu uns nehmen und unseren Körper auf diese Weise schützen und gesund halten. Vielleicht schafft die Forschung ja doch noch den Durchbruch und kann die Wirkung von Astaxanthin gegen diverse Krankheiten doch noch wissenschaftlich belegen. Wünschenswert wäre es ja.

Bildquelle: Annie Spratt/ Unsplash

Einzelnachweise (22)

1. Lin KH, Lin KC, Lu WJ, Thomas PA, Jayakumar T, Sheu JR. Astaxanthin, a Carotenoid, Stimulates Immune Responses by Enhancing IFN-γ and IL-2 Secretion in Primary Cultured Lymphocytes in Vitro and ex Vivo. Int J Mol Sci. 2015 Dec 29;17(1):44. doi: 10.3390/ijms17010044. PMID: 26729100; PMCID: PMC4730289.
Quelle

2. Park, J.S., Chyun, J.H., Kim, Y.K. et al. Astaxanthin decreased oxidative stress and inflammation and enhanced immune response in humans. Nutr Metab (Lond) 7, 18 (2010). https://doi.org/10.1186/1743-7075-7-18
Quelle

3. Bagchi, D. „Oxygen Free Radical Scavenging Abilities of Vitamins C, E, B-Carotene, Pycnogenol, Grape Seed Proanthocyanidin Extract, Astaxanthin and BioAstin in Vitro.“ On file at Cyanotech Corporation. (Sauerstoff-Radikalfänger-Fähigkeiten von Vitamin C, E, Beta-Carotin, Pycnogenol, OPC, Astaxanthin und BioAstin in Vitro.) 2001.
Quelle

4. Alkadi H. A Review on Free Radicals and Antioxidants. Infect Disord Drug Targets. 2020;20(1):16-26. doi: 10.2174/1871526518666180628124323. PMID: 29952268.
Quelle

5. Kidd P. Astaxanthin, cell membrane nutrient with diverse clinical benefits and anti-aging potential. Altern Med Rev. 2011 Dec;16(4):355-64. PMID: 22214255.
Quelle

6. Fassett RG, Coombes JS. Astaxanthin: a potential therapeutic agent in cardiovascular disease. Mar Drugs. 2011 Mar 21;9(3):447-65. doi: 10.3390/md9030447. PMID: 21556169; PMCID: PMC3083660.
Quelle

7. Grimmig B, Kim SH, Nash K, Bickford PC, Douglas Shytle R. Neuroprotective mechanisms of astaxanthin: a potential therapeutic role in preserving cognitive function in age and neurodegeneration. Geroscience. 2017 Feb;39(1):19-32. doi: 10.1007/s11357-017-9958-x. Epub 2017 Feb 13. PMID: 28299644; PMCID: PMC5352583.
Quelle

8. Algaehealth. Collective study on the use of Astaxanthin for eye and central nervous system diseases and damage. White paper. PDF.
Quelle

9. Wu D, Xu H, Chen J, Zhang L. Effects of Astaxanthin Supplementation on Oxidative Stress. Int J Vitam Nutr Res. 2020 Jan;90(1-2):179-194. doi: 10.1024/0300-9831/a000497. Epub 2019 Apr 15. PMID: 30982442.
Quelle

10. Brendler T, Williamson EM. Astaxanthin: How much is too much? A safety review. Phytother Res. 2019 Dec;33(12):3090-3111. doi: 10.1002/ptr.6514. Epub 2019 Dec 1. PMID: 31788888.
Quelle

11. EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens (NDA), Turck D, Castenmiller J, de Henauw S, Hirsch-Ernst KI, Kearney J, Maciuk A, Mangelsdorf I, McArdle HJ, Naska A, Pelaez C, Pentieva K, Siani A, Thies F, Tsabouri S, Vinceti M, Cubadda F, Engel KH, Frenzel T, Heinonen M, Marchelli R, Neuhäuser-Berthold M, Poulsen M, Sanz Y, Schlatter JR, van Loveren H, Ackerl R, Gelbmann W, Steinkellner H, Knutsen HK. Safety of astaxanthin for its use as a novel food in food supplements. EFSA J. 2020 Feb 5;18(2):e05993. doi: 10.2903/j.efsa.2020.5993. PMID: 32874213; PMCID: PMC7448075.
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12. Kim JH, Chang MJ, Choi HD, Youn YK, Kim JT, Oh JM, Shin WG. Protective effects of Haematococcus astaxanthin on oxidative stress in healthy smokers. J Med Food. 2011 Nov;14(11):1469-75. doi: 10.1089/jmf.2011.1626. Epub 2011 Sep 1. PMID: 21883001.
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13. Wu H, Niu H, Shao A, Wu C, Dixon BJ, Zhang J, Yang S, Wang Y. Astaxanthin as a Potential Neuroprotective Agent for Neurological Diseases. Mar Drugs. 2015 Sep 11;13(9):5750-66. doi: 10.3390/md13095750. PMID: 26378548; PMCID: PMC4584352.
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14. Fassett RG, Coombes JS. Astaxanthin, oxidative stress, inflammation and cardiovascular disease. Future Cardiol. 2009 Jul;5(4):333-42. doi: 10.2217/fca.09.19. PMID: 19656058.
Quelle

15. Visioli F, Artaria C. Astaxanthin in cardiovascular health and disease: mechanisms of action, therapeutic merits, and knowledge gaps. Food Funct. 2017 Jan 25;8(1):39-63. doi: 10.1039/c6fo01721e. PMID: 27924978.
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16. Tominaga K, Hongo N, Fujishita M, Takahashi Y, Adachi Y. Protective effects of astaxanthin on skin deterioration. J Clin Biochem Nutr. 2017 Jul;61(1):33-39. doi: 10.3164/jcbn.17-35. Epub 2017 Jun 20. PMID: 28751807; PMCID: PMC5525019.
Quelle

17. Davinelli S, Nielsen ME, Scapagnini G. Astaxanthin in Skin Health, Repair, and Disease: A Comprehensive Review. Nutrients. 2018 Apr 22;10(4):522. doi: 10.3390/nu10040522. PMID: 29690549; PMCID: PMC5946307.
Quelle

18. Tso, M., Lam, T. “Method of Retarding and Ameliorating Central Nervous System and Eye Damage.” 1996. U.S. Patent #5527533.
Quelle

19. Mashhadi NS, Zakerkish M, Mohammadiasl J, Zarei M, Mohammadshahi M, Haghighizadeh MH. Astaxanthin improves glucose metabolism and reduces blood pressure in patients with type 2 diabetes mellitus. Asia Pac J Clin Nutr. 2018;27(2):341-346. doi: 10.6133/apjcn.052017.11. PMID: 29384321.
Quelle

20. Uchiyama K, Naito Y, Hasegawa G, Nakamura N, Takahashi J, Yoshikawa T. Astaxanthin protects beta-cells against glucose toxicity in diabetic db/db mice. Redox Rep. 2002;7(5):290-3. doi: 10.1179/135100002125000811. PMID: 12688512.
Quelle

21. Kowshik J, Nivetha R, Ranjani S, Venkatesan P, Selvamuthukumar S, Veeravarmal V, Nagini S. Astaxanthin inhibits hallmarks of cancer by targeting the PI3K/NF-κΒ/STAT3 signalling axis in oral squamous cell carcinoma models. IUBMB Life. 2019 Oct;71(10):1595-1610. doi: 10.1002/iub.2104. Epub 2019 Jun 28. PMID: 31251469.
Quelle

22. Zhang L, Wang H. Multiple Mechanisms of Anti-Cancer Effects Exerted by Astaxanthin. Mar Drugs. 2015 Jul 14;13(7):4310-30. doi: 10.3390/md13074310. PMID: 26184238; PMCID: PMC4515619.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftliche Studie
Lin KH, Lin KC, Lu WJ, Thomas PA, Jayakumar T, Sheu JR. Astaxanthin, a Carotenoid, Stimulates Immune Responses by Enhancing IFN-γ and IL-2 Secretion in Primary Cultured Lymphocytes in Vitro and ex Vivo. Int J Mol Sci. 2015 Dec 29;17(1):44. doi: 10.3390/ijms17010044. PMID: 26729100; PMCID: PMC4730289.
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Wissenschaftliche Studie
Park, J.S., Chyun, J.H., Kim, Y.K. et al. Astaxanthin decreased oxidative stress and inflammation and enhanced immune response in humans. Nutr Metab (Lond) 7, 18 (2010). https://doi.org/10.1186/1743-7075-7-18
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Wissenschaftliche Studie
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
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Informatoionsschrift
Algaehealth. Collective study on the use of Astaxanthin for eye and central nervous system diseases and damage. White paper. PDF.
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Sammelstudie
Wu D, Xu H, Chen J, Zhang L. Effects of Astaxanthin Supplementation on Oxidative Stress. Int J Vitam Nutr Res. 2020 Jan;90(1-2):179-194. doi: 10.1024/0300-9831/a000497. Epub 2019 Apr 15. PMID: 30982442.
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftliche Studie
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Wissenschaftliche Studie
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Wissenschaftlicher Artikel
Wu H, Niu H, Shao A, Wu C, Dixon BJ, Zhang J, Yang S, Wang Y. Astaxanthin as a Potential Neuroprotective Agent for Neurological Diseases. Mar Drugs. 2015 Sep 11;13(9):5750-66. doi: 10.3390/md13095750. PMID: 26378548; PMCID: PMC4584352.
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftlicher Artikel
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Wissenschaftliche Studie
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Wissenschaftlicher Artikel
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Testberichte