Zuletzt aktualisiert: 14. Juni 2021

Viele Menschen kennen es, wenn der Bauch sich nach einer reichhaltigen Mahlzeit unangenehm aufgebläht anfühlt. Auch wenn ein aufgeblähter Bauch sehr unangenehm und auch mit Schmerzen verbunden sein kann, so ist er meistens ungefährlich.

Er entsteht dadurch, dass sich zu viel Luft im Bauch ansammelt und diese auf natürlichem Weg nicht ausreichend entweichen kann. Der Bauchumfang wächst dann um einige Zentimeter und Betroffene sehen aus wie eine schwangere Frau.

Hier erfährst du, welche Ursachen ein aufgeblähter Bauch haben kann und was du sofort dagegen tun kannst. Wir verraten dir auch welche Hausmittel gegen einen aufgeblähten Bauch helfen und geben dir Tipps zur Vorbeugung.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein aufgeblähter Bauch entsteht durch eine übermäßige Gasproduktion und ist in der Regel nicht gefährlich – auch, wenn er unangenehm und schmerzhaft ist. Meistens liegt die Ursache in einer falschen Ernährungsweise, wie zum Beispiel dem Verzehr von stark gesüßten oder fettigen Speisen oder einem zu hastigen Essen.
  • Um einen Blähbauch vorzubeugen, hilft es schon, stark blähende Lebensmittel zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten. Auch die Vermeidung von hastigem Essen sowie regelmäßige Bewegung sind hilfreich. Im akuten Fall können Hausmittel wie Kräuter-Tee und eine sanfte Bauchmassage Linderung verschaffen.
  • Nichtsdestotrotz kann ein aufgeblähter Bauch auch Symptom einer schwerwiegenden Krankheit wie zum Beispiel einer Lebensmittelunverträglichkeit oder einem Reizdarm sein. Bei häufigem Auftreten und längerer Dauer der Beschwerden solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen und dich untersuchen lassen.

Definition: Was ist ein Blähbauch und wie entsteht er?

Ein Blähbauch, auch Meteorismus oder Blähsucht genannt, bezeichnet allgemein das subjektive Empfinden eines geblähten Abdomens. Er entsteht, wenn sich übermäßig viel Gas bzw. Luft im Bauchraum ansammelt, vermehrt im Darm. Dabei kommt es zu keinem wesentlichen Abgang der Gase bzw. der Luft im Darm.(1)

Hintergründe: Was du über den Blähbauch wissen solltest

Im Folgenden erfährst du alles wissenswerte zum Thema Blähbauch. Wir erklären dir, welche Ursachen ein aufgeblähter Bauch haben kann, welche Lebensmittel einen Blähbauch begünstigen und welche Symptome und Beschwerden bei einem Blähbauch auftreten können.

Welche Ursachen kann ein Blähbauch haben?

Die Ursachen für einen aufgeblähten Bauch können sehr vielfältig sein. In den meisten Fällen hängt ein aufgeblähter Bauch mit der Ernährung zusammen. Bestimmte Lebensmittel haben eine blähende Wirkung und können die Gasbildung im Bauch fördern.(1, 2, 3, 4, 5, 11, 13)

  • Schwer verdauliche, blähende Lebensmittel: Einen aufgeblähten Bauch verursachen in erster Linie Lebensmittel, die schwer im Magen liegen. Dazu zählen fettreiche, scharfe, stark gesüßte und ballaststoffreiche Lebensmittel. Die in diesen Lebensmitteln enthaltenen Inhaltsstoffe regen die Gasproduktion im Darm an und können zu einem Blähbauch führen.
  • Verschlucken von Luft durch zu hastiges Essen: Werden Mahlzeiten zu hastig gegessen und nicht ausreichend gekaut, wird übermäßig viel Luft verschluckt. Dies führt dazu, dass die im Darm gelangten Speisen hauptsächlich von Darmbakterien und nicht vom Speichel verdaut werden und der Magen sich aufbläht.
  • Lebensmittelunverträglichkeit: Eine der häufigsten Ursachen für einen aufgeblähten Bauch sind Lebensmittelunverträglichkeiten wie die Fruktose- oder Laktose-Intoleranz. Sowohl bei der Fruktose-Intoleranz als auch bei der Laktose-Intoleranz liegt ein Enzym-Mangel im Körper vor. Die Speisen gelangen unverdaut in den Dickdarm, wo sie schließlich durch das Einwirken von Bakterien zu Gasen zersetzt werden. Ein aufgeblähter Bauch ist die Folge.

Weitere Ursachen von Meteorismus können auf Erkrankungen zurückzuführen sein. Die Bandbreite der möglichen Erkrankungen, die hinter einem Blähbauch stecken können, ist sehr groß. Die Folgende Liste ist daher nicht abschließend.

  • Allergie: Eine weitere Ursache für einen aufgeblähten Bauch kann eine Allergie sein. Bei einer Allergie erkennt das Immunsystem bestimmte Stoffe in Nahrungsmitteln als Eindringlinge und reagiert darauf mit einer allergischen Reaktion. Diese äußert sich typischerweise mit Hautausschlag, Juckreiz, laufender Nase, aber auch mit Magen-Darm-Beschwerden wie einen Blähbauch.
  • Reizdarm-Syndrom: Unter dem Reizdarm-Syndrom versteht man eine Funktionsstörung des Darms. Die Ursachen für die Entstehung dieser Erkrankung sind noch nicht vollständig geklärt. Ein Reizdarm äußert sich typischerweise in Symptomen wie Verstopfung, Durchfall, Blähungen und einem Blähbauch.
  • Gastritis: ein aufgeblähter Bauch kann auch ein Symptom von Gastritis sein. Bei einer Gastritis handelt es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut. Neben einem aufgeblähten Bauch sind Aufstoßen, Rücken- und Bauch, Übelkeit und Erbrechen ein Anzeichen für diese Erkrankung. Treten diese Symptome über einen längeren Zeitraum auf, solltest du einen (Fach-) Arzt aufsuchen und dich untersuchen lassen.
  • Fettleber: Eine weitere mögliche Ursache für einen Blähbauch ist eine Fettlebererkrankung. Bei einer Fettleber lagert sich vermehrt Fett in den Leberzellen, den sogenannten Hepatozyten, ein. Diese Erkrankung kann unter anderem durch übermäßigen Alkoholkonsum oder einer falschen Ernährung ausgelöst werden.

Die Ursache eines aufgeblähten Bauchs muss nicht immer an der Ernährung liegen oder auf eine Erkrankung zurückzuführen sein. Weitere Ursachen für einen Blähbauch sind:

  • Stress: Bei Stress ist der ganze Körper angespannt und schüttet vermehrt das Hormon Cortisol aus, das die Verdauung verlangsamt. Es gelangen Zuckermoleküle in den Darm, die dort von Bakterien zersetzt werden und dabei blähende Gase produzieren. Außerdem neigen viele Menschen dazu, bei Stress schneller zu essen, wodurch mehr Luft in den Magen gelangen kann.
  • Bewegungsmangel: Ein aufgeblähter Bauch kann auch ein Grund von Bewegungsmangel sein. Hat der Mensch zu wenig Bewegung, verlangsamt es den Weitertransport der Nahrung und der Darm wird träge. Überschüssige Verdauungsgase, die im Verdauungstrakt bleiben, können einen chronischen Blähbauch und unangenehmes Völlegefühl verursachen.
  • Hormone: Hormonschwankungen während der Periode, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren können ebenfalls für einen aufgeblähten Bauch sorgen. Der Körper produziert in dieser Zeit das Hormon Progesteron, welches die Darmmuskulatur entspannt, wodurch sich aber der Bauch schneller aufbläht.
  • Schwache Bauchmuskeln: Häufig ist die Ursache für einen Blähbauch eine schwach ausgebildete Bauchmuskulatur. Durch die niedrige Muskelaktivität der Bauchwand kann es bei der Ansammlung von Gas im Darm schnell zu einem dauerhaften Blähbauch kommen.

In den meisten Fällen sind die Ursachen für den aufgeblähten Bauch ungefährlich. In seltenen Fällen können aber auch Erkrankungen zugrunde liegen.

Ein Blähbauch kann schnell entstehen und fühlt sich sehr unangenehm an. (Bildquelle: thunderstock / 123rf)

Treten deine Beschwerden häufig und über eine längere Dauer auf, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen und dich untersuchen lassen.

Welche Lebensmittel können einen Blähbauch verursachen?

Viele Lebensmittel haben von Haus aus eine blähende Wirkung und können zu einem Blähbauch führen. Die folgende Tabelle zeigt eine kleine Auswahl an blähenden Lebensmitteln. Eine größere Auflistung blähender Lebensmittel findest du in der Quelle (6).

Gemüse Hülsenfrüchte Obst Getreideprodukte
Wirsing Bohnen Unreifes Obst Frisches Brot
Weißkohl Erbsen Zitrusfrüchte, z.B. Kiwi, Orangen Vollkornbrot
Rotkohl Linsen Pflaumen Pumpernickel
Rosenkohl Kichererbsen Kirschen (Vollkorn-) Getreideflocken, Müsli

Zahlreiche Lebensmittel haben eine blähende Wirkung. Welche Lebensmittel tatsächlich zu einem Blähbauch führen ist jedoch individuell verschieden. Um herauszufinden, welche Lebensmittel für deinen Blähbauch verantwortlich sind, ist es ratsam, ein Ernährungsprotokoll oder -tagebuch zu führen, in dem du festhältst, was du isst und trinkst und wie dein Körper darauf reagiert.

Welche Symptome können bei einem Blähbauch auftreten?

Ein Blähbauch kann mit verschieden Beschwerden bzw. Begleitsymptomen einhergehen. Folgende Symptome sind typisch und können gemeinsam oder einzeln auftreten(7):

  • Zunahme des Bauchumfangs: Durch die Ansammlung von Luft bzw. Gas nimmt bei Meteorismus der Umfang des Bauches rasch um einige Zentimeter zu. Für einen dauerhaften Blähbauch kann eine zu schwache Bauchmuskulatur ursächlich sein.
  • Bauchschmerzen: Sehr häufig geht ein Blähbauch mit Schmerzen einher. Der Darm bläht sich auf und fängt zu schmerzen an. Dabei kann er auch auf den Magen drücken und dort Schmerzen verursachen.
  • Magendrücken: Neben Schmerzen kann auch ein Druckgefühl im Bauch auftreten, das für Betroffene sehr unangenehm sein kann. Magendruck wird häufig von einem Aufstoßen begleitet.
  • Vermehrtes Aufstoßen und Völlegefühl: Die im Magen angesammelte Luft kann sich in einem Völlegefühl äußern oder beim Aufstoßen wieder nach oben in den Mund gelangen.
  • Darmgeräusche: Durch die Bewegung der Luft im Darm kann es zu Darmgeräuschen wie einem Gluckern oder Rumoren kommen. Dies kann für Betroffene in Gesellschaft anderer äußerst unangenehm sein.
  • Übermäßig starker Abgang von Darmgasen (Flatulenz): Ein kleiner Teil der Luft im Verdauungstrakt entweicht auch in Form von Darmwinden (Flatulenz). Bei einem Blähbauch kann dieser Abgang übermäßig stark ausgeprägt sein, ist jedoch in der Regel nicht ausreichend.
  • Verstopfung: Zusätzlich zum Blähbauch leiden Betroffene eines Reizdarm-Syndroms leiden unter Verstopfung. Diese kann die Lebensqualität dieser stark beeinträchtigen.

Weiterhin können bei Meteorismus herzinfarktähnliche Symptome wie Schmerzen in der Brust, Schwindel oder Atemnot auftreten, insbesondere wenn die Darmgase nicht ausreichend entweichen können. In diesem Fall solltest du unverzüglich einen Notarzt verständigen.

Aufgeblähter Bauch: Die besten Tipps gegen einen Blähbauch

Nachfolgend verraten wir dir unsere Tipps wie du einen aufgeblähten Bauch vorbeugen kannst. Weiterhin zeigen wir dir, welche Sofortmaßnahmen und Hausmittel im akuten Fall Linderung verschaffen.

Blähende Lebensmittel vermeiden

Es gibt zahlreiche blähende Lebensmittel, doch jeder Mensch ist individuell und reagiert anders darauf. Generell gilt, dass fett- und zuckerhaltige Lebensmittel verstärkt blähen. Lebensmittel, die einen Blähbauch fördern können, sind beispielsweise Kaffee, stark kohlensäurehaltige Getränke, Süßstoffe und blähende Speisen wie Bohnen, Kohl oder Zwiebeln.

Verschiedene Lebensmittel haben eine blähende Wirkung.

Werden diese Lebensmittel reduziert, tritt in vielen Fällen auch eine Verbesserung der Beschwerden ein. Falls du an einer Lebensmittelmittelunverträglichkeit leidest, solltest du die entsprechenden Lebensmittel von deinem Speiseplan streichen.

Dasselbe gilt, wenn du an einem Reizdarm oder einer Allergie leidest. Lass dich von deinem Arzt genau darüber aufklären, ob und auf welche Nahrungsmittel du allergisch reagierst oder bei einem Reizdarm meiden solltest. Ein Ernährungstagebuch kann dir dabei helfen, die Lebensmittel zu identifizieren, die du nicht verträgst.

Essverhalten ändern

Einen Blähbauch nach dem Essen kannst du auch vermeiden, wenn du darauf achtest, nicht zu hastig zu essen und jeden Bissen gut zu kauen. Esse ruhig und konzentriert. So gelangt viel weniger Luft in den Magen.

Weiterhin solltest du dir angewöhnen, zu regelmäßigen Zeiten zu essen und mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag anstatt drei Große zu dir zu nehmen. Dies hilft dem Darm bei der Verdauung und beugt einen Blähbauch vor.

Hausmittel gegen einen aufgeblähten Bauch

Es gibt verschiedene Hausmittel, die bei einem aufgeblähten Bauch schnell und effektiv Linderung verschaffen können. Im Folgenden stellen wir dir diese vor.

Tee

Zur Behandlung von Meteorismus und anderen Verdauungsbeschwerden haben sich karminativ (blähungstreibend) wirkende Kräutertees wie zum Beispiel Anis-, Kümmel- oder Fenchel-Tee bewährt.

Verschiedene Kräuter-Tees helfen gegen einen Blähbauch. (Bildquelle: Sixteen Miles Out / Unsplash)

Diese haben eine entkrampfende Wirkung auf den Magen und fördern die Verdauung und den Abgang von Blähungen auf natürlichem Weg.(8) Trinke 5–6 Tassen über den Tag verteilt und wechsle dabei häufiger die Sorte, sodass es nie langweilig wird.

Ingwer

Ein weiteres Hausmittel, um einen aufgeblähten Bauch loszuwerden, ist Ingwer. Ingwer ist eine bewährte Heilpflanze, die viele gesundheitsförderliche Eigenschaften besitzt. Unter anderem regt sie die Verdauung an und hemmt die Gasbildung.(9)

Du kannst eine frische Ingwer-Wurzel in kleinen Stücken kauen oder kochen und zu einem Ingwer-Wasser oder Ingwer-Tee verarbeiten. Damit du blähende Lebensmittel besser verträgst, kannst du diese auch einfach mit Ingwer zubereiten.

Zitrone

Ein weiteres Hausmittel ist die Einnahme von Zitronenwasser. Die in der Zitrone enthaltene Säure hat viele gesundheitsförderliche Eigenschaften. So regt sie unter anderem die Bewegung im Darm an und kann dafür sorgen, dass der Blähbauch verschwindet.(14)

Zitronenwasser kannst du schnell und einfach zubereiten. Mische einfach den Saft einer halben Zitrone mit 250–500 Milliliter Wasser. Du kannst das Wasser auch erwärmen, jedoch sollte es nicht zu heiß sein, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen.

Apfelessig

Apfelessig hat ebenfalls eine vorbeugende Wirkung gegen Blähbauch. Die in ihm enthaltene Essigsäure reduziert die Bildung von Gasen im Darm und wirkt zudem antibakteriell. Achte aber darauf, einen Apfelessig zu verwenden, der keine Zusatzstoffe und hohe Mengen an Zucker enthält.

Um einen Blähbauch vorzubeugen, kannst du einfach vor jeder Mahlzeit einen Esslöffel Apfelessig in ein Glas lauwarmem Wasser auflösen trinken. Wenn du empfindlich gegenüber Äpfeln bist, solltest du vorher mit deinem Arzt sprechen, ob ein allergisches Risiko besteht.

Wärmflasche

Bei einem aufgeblähten Bauch kann auch eine auf den Bauch gelegte Wärmflasche Linderung verschaffen. Die Wärme der Wärmflasche wirkt entspannend und entkrampfend auf den Magen. Sie löst die Luft im Darm und lässt den Blähbauch schnell verschwinden.(8)

Um die Wirkung zu intensivieren, kannst du einen feuchten Waschlappen zwischen der Wärmflasche und deinen Bauch legen. Falls du du keine Wärmflasche zuhause hast, kannst du alternativ auch ein Heizkissen oder ein warmes Kirschkernkissen nehmen.

Bauchmassage

Auch eine sanfte Bauchmassage kann bei einem aufgeblähten Bauch und den damit verbundenen Schmerzen Linderung verschaffen.(8, 10) Die Massage stimuliert die Darmbewegung, entspannt die Muskulatur ringsum und hilft, die überschüssigen Gase auszuscheiden. Blähungen klingen damit schneller ab und der Bauch wirkt wieder schön flach.

Die Bauchmassage kannst du einfach selbst zu Hause durchführen. Lege eine Hand flach auf den Bauch und streiche mit sanftem Druck ein paar Mal quer über die Bauchdecke. Streiche dann ein paar Mal längs, dann ein paar Mal in kreisenden Bewegungen, im Uhrzeigersinn, über die Bauchecke. Die Abfolge wiederholst du für rund zehn Minuten.

Medikamente

Im akuten Fall kannst du neben den genannten Hausmitteln auch zu Medikamenten greifen, die den Bauch entblähen. Medikamente mit dem Wirkstoff Simeticon und Dimeticon (sogenannte Entschäumer) lindern Magen-Darm-Beschwerden, indem sie die Gasblasen im Darm auflösen und das Völlegefühl nehmen.

Dabei haben sie kaum Nebenwirkungen.(12) Präparate mit den Wirkstoffen Simeticon und Dimeticon sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Andere Medikamente solltest du nur nach Absprache mit deinem Arzt einnehmen.

Sollten weder die in diesem Artikel genannte Hausmittel noch die Medikamente Wirkung zeigen und dein Blähbauch dir weiterhin Probleme machen, solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen und dich untersuchen lassen. Unter Umständen kann eine ernstzunehmende Erkrankung vorliegen.

Regelmäßig bewegen und Sport treiben

Regelmäßige Bewegung und Sport wirken sich besonders gut auf die Darmgesundheit aus. Sie regen die Darm-Aktivität an und fördern das Entweichen von Gasen aus dem Darm.(8) Häufig wird ein Blähbauch durch Stress oder Angst ausgelöst. Je besser du entspannen kannst, desto schneller kann sich auch der Bauch entspannen. Yoga und Meditation eignen sich hervorragend zur Entspannen und Vorbeugung eines gestressten Darms.

Häufig begünstigt oder verursacht eine schwach ausgeprägte Bauchmuskulatur den Blähbauch. Dem kannst du mit einem gezielten Training der Bauchmuskulatur am besten entgegenwirken. Das Training kann dafür sorgen, dass du deinen Blähbauch dauerhaft loswirst.

Fazit

Auch wenn ein aufgeblähter Bauch unangenehm und schmerzhaft sein kann, so ist er in den meisten Fällen ungefährlich. Die Ursache für einen aufgeblähten Bauch hängt oft mit der Ernährungsweise zusammen.

Zahlreiche Lebensmittel haben eine stark blähende Wirkung auf den Bauch und sollten daher reduziert oder ganz vom Speiseplan gestrichen werden. Auch hastiges Essen unter Stress und Zeitdruck, bei dem zu viel Luft in den Magen gelangt, führt häufig zu einem aufgeblähten Bauch.

Macht dir dein Blähbauch trotz Beachtung und Befolgung der Tipps und Maßnahmen aus diesem Artikel Probleme, solltest du die Ursache von einem Arzt abklären lassen. Unter Umständen kann hinter deinem Blähbauch auch eine ernstzunehmende Erkrankung wie zum Beispiel eine Lebensmittelunverträglichkeit oder ein Reizdarm stecken, insbesondere bei häufigem Auftreten und längerer Dauer.

Bildquelle: Ava Sol / Unsplash

Einzelnachweise (14)

1. aerzteblatt.de: Meteorismus – Ursachen und gezielte Therapieansätze, Deutsches Ärzteblatt, 2005
Quelle

2. apotheken-umschau.de: Blähungen, Luft im Bauch - Ursachen, Claudia Osthoff
Quelle

3. apotheken-umschau.de: Lebensmittelunverträglichkeiten: Ein Überblick, Martina Melzer
Quelle

4. apotheken-umschau.de: Reizdarmsyndrom: Was steckt dahinter?, Martina Melzer
Quelle

5. Lacy BE, Cangemi D, Vazquez-Roque M. Management of Chronic Abdominal Distension and Bloating. Clin Gastroenterol Hepatol. 2021;19(2):219-231.e1. doi:10.1016/j.cgh.2020.03.056
Quelle

6. reizdarm.net: Blähende Lebensmittel, reizdarm.net-Redaktion
Quelle

7. lefax.de: Blähbauch (Meteorismus): Zu viel Luft im Bauch
Quelle

8. apotheken-umschau.de: Blähungen, Luft im Bauch - Selbsthilfe, Therapie; Claudia Osthoff
Quelle

9. apotheken-umschau.de: Mit Ingwer gegen Schmerzen und Übelkeit, Martina Melzer
Quelle

10. Lämås K, Lindholm L, Stenlund H, Engström B, Jacobsson C. Effects of abdominal massage in management of constipation--a randomized controlled trial. Int J Nurs Stud. 2009;46(6):759-767. doi:10.1016/j.ijnurstu.2009.01.007
Quelle

11. ndr.de: Gastritis: Was hilft bei Magenschmerzen?
Quelle

12. apotheken-umschau.de: Das hilft gegen Blähungen, Martina Melzer
Quelle

13. apotheken-umschau.de: Fettleber: Die Folge falscher Ernährung?, Martina Melzer
Quelle

14. zentrum-der-gesundheit.de : Zitronenwasser trinken – Am besten täglich, Carina Rehberg
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Meteorismus – Ursachen und gezielte Therapieansätze
aerzteblatt.de: Meteorismus – Ursachen und gezielte Therapieansätze, Deutsches Ärzteblatt, 2005
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Blähungen, Luft im Bauch - Ursachen
apotheken-umschau.de: Blähungen, Luft im Bauch - Ursachen, Claudia Osthoff
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Lebensmittelunverträglichkeiten: Ein Überblick
apotheken-umschau.de: Lebensmittelunverträglichkeiten: Ein Überblick, Martina Melzer
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Reizdarmsyndrom: Was steckt dahinter?
apotheken-umschau.de: Reizdarmsyndrom: Was steckt dahinter?, Martina Melzer
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Wissenschaftliche studie
Lacy BE, Cangemi D, Vazquez-Roque M. Management of Chronic Abdominal Distension and Bloating. Clin Gastroenterol Hepatol. 2021;19(2):219-231.e1. doi:10.1016/j.cgh.2020.03.056
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Blähende Lebensmittel
reizdarm.net: Blähende Lebensmittel, reizdarm.net-Redaktion
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Blähbauch (Meteorismus): Zu viel Luft im Bauch
lefax.de: Blähbauch (Meteorismus): Zu viel Luft im Bauch
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Blähungen, Luft im Bauch - Selbsthilfe, Therapie
apotheken-umschau.de: Blähungen, Luft im Bauch - Selbsthilfe, Therapie; Claudia Osthoff
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Mit Ingwer gegen Schmerzen und Übelkeit
apotheken-umschau.de: Mit Ingwer gegen Schmerzen und Übelkeit, Martina Melzer
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Wissenschaftliche Studie
Lämås K, Lindholm L, Stenlund H, Engström B, Jacobsson C. Effects of abdominal massage in management of constipation--a randomized controlled trial. Int J Nurs Stud. 2009;46(6):759-767. doi:10.1016/j.ijnurstu.2009.01.007
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Gastritis: Was hilft bei Magenschmerzen?
ndr.de: Gastritis: Was hilft bei Magenschmerzen?
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Das hilft gegen Blähungen
apotheken-umschau.de: Das hilft gegen Blähungen, Martina Melzer
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Fettleber: Die Folge falscher Ernährung?
apotheken-umschau.de: Fettleber: Die Folge falscher Ernährung?, Martina Melzer
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Zitronenwasser trinken – Am besten täglich
zentrum-der-gesundheit.de : Zitronenwasser trinken – Am besten täglich, Carina Rehberg
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