Zuletzt aktualisiert: 15. Januar 2021

Du fühlst dich ständig müde, bist antrieblos, bist kurzatmig, dir ist ständig kalt, obwohl es warm ist und du schwitzt deutlich mehr als früher? Hast du schon mal an einen möglichen Eisenmangel gedacht? Denn sind unter anderem die Symptome, die entstehen, wenn dir Eisen fehlt.

In diesem Artikel findest du alles über die Ursachen, die Symptome und die Behandlung bei einem Eisenmangel. Du erfährst, wie du ihn an dir selbst erkennen kannst. Außerdem zeigen wir dir mögliche Ursachen, die zu einem Eisenmangel führen können.

Im letzten Abschnitt findest du dann doch die Therapieformen. Aber eines sei ganz klar erwähnt: stelle keine Selbstdiagnosen und behandle dich auch nicht selbst! Lass immer alles von einem Arzt prüfen und absegnen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Eisenmangel kann viele Ursachen haben. Er kann durch einen Eisenverlust, eine verminderte Aufnahme oder durch einen erhöhten Eisenbedarf entstehen.
  • Besonders Frauen sind häufiger von einem Eisenmangel betroffen, da sie allgemein einen höheren Eisenbedarf haben. Genauso wie Schwangere, Leistungssportler und Personen mit chronisch entzündlichen Magen-Darm-Krankheiten.
  • Die Therapiemöglichkeiten eines Eisenmangels sind: Regulierung durch die Nahrung, Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel, Eisentabletten und -kapseln oder eine Eiseninfusion.

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Bei diesem Produkt von Sundt handelt es sich um ein liposomales Eisen-Präparat mit einem Packungsinhalt von 60 Kapseln. Diese enthalten pro Einheit 10 mg Eisen und decken somit  bei Erwachsenen den Tagesbedarf an Eisen zu 71,4%. Um die gesundheitlichen Vorteile des wichtigen Mineralstoffes zusätzlich zu verstärken, sind neben Eisen ebenso 35 mg Vitamin C enthalten.

Diese geballte Naturkraft kommt besonders dem Sauerstofftransport durch die roten Blutkörperchen zugute. Aber auch das Immunsystem, sowie die Haare, Nägel und die Haut profitieren von dem liposomalen Eisen und werden gestärkt und gekräftigt.

Von Seiten des Herstellers wird auf höchste Qualität geachtet. Das Präparat hat eine hohe Bioverfügbarkeit und ist auch zur Einnahme durch Veganer geeignet. Die empfohlene Tagesdosierung dieses Eisen-Präparats beläuft sich auf eine Kapsel, welche vor dem Abendessen und zusammen mit einem Glas Wasser eingenommen werden sollte.

Definition: Was ist Eisen?

Jeder hat schon einmal davon gehört, dass Eisen essenziell für den menschlichen Körper ist. Doch nur wenige wissen, was es wirklich ist und wofür es gebraucht wird. Grundlegend kann man sagen, dass Eisen ein Spurenelement ist und zwei wichtige Funktionen aufweist: im Blut beim Sauerstofftransport, bei der Sauerstoffspeicherung und beim Transport von Elektronen.

eisenmangel

Eisen befindet sich im roten Blutfarbstoff. Dort trägt es beim Sauerstofftransport bei. Der Blutfarbstoff ist für die Blutneubildung verantwortlich. Weiters ist das Eisen bei der Sauerstoffspeicherung in den Muskeln wichtig. (Bildquelle: FLY:D / unsplash)

Eisen befindet sich im Hämoglobin (= roter Blutfarbstoff). Dieser Blutfarbstoff ist für den Sauerstofftransport zuständig. Damit hat auch das Eisen zu tun. Im Hämoglobin ist es vorrangig für die Blutneubildung verantwortlich. Auch für die Sauerstoffspeicherung in den Muskeln wird Eisen gebraucht. Weiters ist Eisen in vielen Proteinen vorhanden (1).

Hintergründe: Was du über einen Eisenmangel wissen solltest

In diesem Artikel wollen wir dir nicht nur Lösungsvorschläge anbieten, sondern auch das nötige Hintergrundwissen liefern.

Deshalb haben wir dir hier alle wichtigen Fakten über den Eisenmangel zusammengefasst. Diese solltest du dir aufmerksam durchlesen.

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Eisen?

Nachdem du in der Definition schon die Funktionsweise von Eisen kennengelernt hast, möchten wir dir nun eine gute Übersicht über den Tagesbedarf geben.

Der optimale Wert kann bezüglich Alter und Geschlecht variieren.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass der menschliche Körper einen durchschnittlichen Tagesbedarf von zirka 10 – 20 Milligramm an Eisen hat. Auch zu beachten ist, dass Frauen in einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eine erhöhte Eisenzufuhr benötigen können (2).

Um dir nun einen guten Überblick geben zu können, haben wir dir hier eine Tabelle mit dem ungefähren Tagesbedarf in Milligramm (mg) je nach Alter und Geschlecht eingefügt (3):

Alter Männlich Weiblich
0 – 3 Monate ~ 0,5 mg ~ 0,5 mg
4 – 12 Monate ~ 8 mg ~ 8 mg
1 – 6 Jahre ~ 8 mg ~ 8 mg
7 – 9 Jahre ~ 10 mg ~ 10 mg
10 – 18Jahre ~ 12 mg ~ 15 mg
19 – 50 Jahre ~ 10 mg ~ 15 mg
50 Jahre und älter ~ 10 mg ~ 10 mg
Schwangere ~ 30 mg
Stillende   ~ 20 mg

Nun weißt du alles, was du zum Tagesbedarf wissen müsst. Es kann natürlich auch vorkommen, dass du eine andere Dosierung benötigst. In der Tabelle sind nur Referenzwerte angegeben. Sprich dich da am besten mit deinem Arzt ab.

Was sind die Ursachen eines Eisenmangels?

Ein Eisenmangel entsteht dann, wenn zwischen Eisenaufnahme und Eisenbedarf eine Differenz entsteht.

Es kann also zu einem Eisenmangel kommen, indem man zu wenig Eisen zu sich nimmt, sich der Eisenbedarf erhöht oder es zu einem Eisenverlust kommt. Die genauen Ursachen haben wir dir hier einmal aufgelistet (4):

Ein Eisenverlust kann durch:

  • Refluxösophagitis, Hernien, Ulcera, Polypen,
  • Karzinome, chronische Entzündungen,
  • Menstruation,
  • Blutspenden,
  • Dialyse,
  • und Hämosiderose hervorgerufen werden.

Ein erhöhter Bedarf kann durch:

  • Schwangerschaft,
  • Wachstum,
  • Hochleistungssport,
  • und chronische intravasale Hämolyse entstehen.

Eine verminderte Aufnahme kann sich durch:

  • falsche Ernährung,
  • atrophische Gastritis, Magenresektion,
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen entwickeln.

Doch bevor du dir jetzt Horrorszenarien ausdenkst, immer daran denken: Alles kann, nichts muss! Wenn du Symptome eines Eisenmangels bei dir feststellen kannst, gehe zum Arzt und lass das vollständig abklären. Dann weißt du, woran du bist und welche Therapie die richtige für dich ist.

Welche Symptome zieht ein Eisenmangel mit sich?

Da wir ja zuvor schon von den Symptomen gesprochen haben. Klären wir dich nun auch wirklich darüber auf.

Ein Eisenmangel kann sich vielseitig äußern. Jedoch solltest du dir bewusst sein, dass man einige Symptome auch auf was anderes zurückführen kann. Stelle also keine Eigendiagnose, sondern lass zuerst immer alles von einem Arzt absegnen.

eisenmangel

Eisenmangel führt oft zu Antriebslosigkeit, Kurzatmigkeit und Abgeschlagenheit bis hin zu Depressionen. Auch Haarausfall, Appetitlosigkeit, blasse Haut,  Probleme beim Wärmehaushalt und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes sind mögliche Symptome. (Bildquelle: Ben Blennerhassett / unsplash)

Es gibt jedoch Symptome, die häufig bei Eisenmangel zu beobachten sind. Ein Eisenmangel kann unter anderem auch zu blasser Haut führen, auch der Wärmehaushalt kann betroffen sein. Man friert im Warmen oder die Schweißproduktion verstärkt sich. Auch Kurzatmigkeit kann ein weiteres Symptom von Eisenmangel sein. Genauso wie Zungenbrennen oder Schluckbeschwerden.

Auch auf den Magen-Darm-Trakt kann sich so ein Mangel wie folgt auswirken. Appetitlosigkeit oder andere Beschwerden sind mögliche Folgen (5).

Wie wird ein Eisenmangel festgestellt?

Wenn du die oben genannten Symptome an dir bemerkst, solltest du einen Arzt aufsuchen. Du kannst ihn ja explizit danach fragen, ob das ein Eisenmangel sein könnte. Um diesen auszuschließen oder erkennen zu können, ist eine Blutabnahme möglich (6).

Diese Konzentration kann durch die Hämoglobin- und Hämatokrit-Wert bestimmt werden. Sind diese niedrig, so kann das auf einen Eisenmangel hindeuten (7).

Im Blut miss man den Eisengehalt.

Auch der Ferritin-Spiegel wird untersucht. Ebenfalls wird der Transferrin-Wert bestimmt. Transferrin ist nämlich das Transporteiweiß des Eisen. Sind diese zwei Werte niedrig, so kann man auf einen Eisenmangel schließen (6, 7).

Um wirklich sicherzugehen, kann oftmals auch das Rückenmark untersucht werden. Es wird mit einer Nadel eine Probe entnommen und von dieser dann der Eisengehalt bestimmt (7).

Auch eine Untersuchung der Augen kann Aufschluss über einen möglichen Eisenmangel geben. Denn wenn das untere Augenlid statt rötlich eher blass ist, kann die Ursache dafür ein Eisenmangel sein (8).

Wie du siehst, gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Eisenmangel festzustellen. Jedoch solltest du keine Eigendiagnose stellen. Lasse lieber alles von einem Arzt überprüfen.

Gibt es verschiedene Arten von Eisenmangel?

Tatsächlich ist Eisenmangel nicht gleich Eisenmangel. Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Arten von Eisenmangel unterscheiden. Welche genau das sind und wie sie sich unterscheiden findest du in der nächsten Tabelle (8).

Art Eigenschaften
Latenter Eisenmangel Hier kann es eine Verminderung des Speichereisen geben, jedoch noch ohne funktionelle
Auswirkungen. 
Klinisch manifester Eisenmangel mit vermindertem Gesamtkörpereisen Hier kann es zu einer nicht
ausreichenden Eisenspeicher für eine normale Erythropoiese (= Bildung der roten Blutkörperchen) kommen.
Klinisch manifester Eisenmangel mit normalem oder erhöhtem
Gesamtkörpereisen
Hier sind die Eisenspeicher zwar gefüllt, können aber wegen einer Störung nicht für die Erythropoiese ( = Bildung der roten Blutkörperchen) verwendet werden.

Du kennst nun alle verschiedenen Arten eines Eisenmangels, sowie deren Eigenschaften.

Wer ist besonders von einem Eisenmangel betroffen?

Da wir ja schon die Ursachen von einem Eisenmangel dargelegt. Sieht man sich diese nun genauer an, kann man feststellen, dass es Gruppierungen gibt, die öfter an Eisenmangel leiden als andere. Um dir einen guten Überblick zu geben, haben wir dir hier aber nochmal alle Risikogruppen aufgelistet:

  • Leistungssportler: Sportler achten meist auf eine sehr kohlenhydratreiche Ernährung. Außerdem versuchen sie meist auf Fleisch zu verzichten. Jedoch liefern genau diese Nahrungsmittel viel Eisen. Zudem zeigen Studien, dass  Leistungssportler einen gesteigerten Eisenbedarf aufweisen (9).
  • Schwangere: Schwangere haben ebenfalls einen erhöhten Eisenbedarf, da sie nicht nur sich selbst, sondern auch den Embryo mit Blut und Sauerstoff versorgen müssen (10).
  • Frauen: Wie bereits ja vorhin schon erwähnt, kann es durch die Menstruation zu einem Eisenverlust kommen. Somit sind Frauen vor der Menopause oftmals von einem Eisenmangel betroffen (4).
  • Personen mit chronischen entzündlichen Magen-Darm-Krankheiten: Auch hier kommt es zu einer gestörten Eisenaufnahme. Personen mit Morbus Crohn oder auch Zöliakie müssen auf ihren Eisengehalt achten. Diese beiden dienen nur als Beispiel (11, 12, 13)

Diese Personengruppen leiden meist öfter an Eisenmangel als andere. Trotzdem gilt, dass grundsätzlich alle Menschen einen Eisenmangel entwickeln können. Es sollte also jeder auf eine ausgewogene Ernährung achten.

Wie kann man sich vor einem Eisenmangel schützen?

Du kannst dich am besten vor einem Eisenmangel mit einer ausgewogenen Ernährung schützen. Achte auf eisenreiche Lebensmittel. Probiere deinen Tagesbedarf zu decken. In der Tabelle oben kannst du dich an den Referenzwerten orientieren und versuchen diesen Wert zu erreichen.

Gerade Frauen sind oft von einem Eisenmangel betroffen. Sie sollten besonders auf eine eisenreiche Ernährung achten. (Bildquelle: unsplash / LOGAN WEAVER)

Du kannst dich aber auch bei deinem Arzt oder in einer Apotheke ausreichend informieren. Dort bekommst du sicherlich auch die richtige Beratung, wenn du mit Präparaten oder Tabletten einem Eisenmangel vorbeugen möchtest.

Was passiert bei einer Eisenüberdosierung?

Eine Eisenüberdosierung nennt man auch Hämochromatose oder auch Eisenspeicherkrankheit. Diese Krankheit kann einerseits angeboren sein oder aber auch andererseits durch übermäßige Eisenzufuhr entstehen.

Diese Überdosierung von Eisen äußert sich wie folgt: Müdigkeit, Oberbauchkrämpfe, Gelenkschmerzen und Reizbarkeit, Haarausfall, Infektanfälligkeit und Kurzatmigkeit.

Die Hämochromatose kann durch einen Aderlass behandelt werden. Hier nimmt ein Arzt mehrmals Blut ab. Eine weitere Therapiemöglichkeit ist die Einnahme von Tabletten. Weiters sollte die Ernährung umgestellt werden und eisenhaltige Lebensmittel sollten eher gemieden werden (14).

Eisenmangel: Die besten Tipps & Tricks um einen Eisenmangel loszuwerden.

Nun kennst du alle nötigen Hintergründe, Ursachen und Symptome. Im nächsten Abschnitt wollen wir dir zeigen, wie du einen wieder Eisenmangel loswerden kannst. Es sei jedoch gesagt, dass du niemals eigenständig eine Therapie gegen Eisenmangel vornehmen solltest. Sprich dich immer mit deinem Arzt ab und halte dich an seine Anweisungen.

Regulation durch die Nahrung

Wie schon vorhin beschrieben kannst du deinen Eisenbedarf ganz gut mit den richtigen Lebensmittel abdecken. Welche genau reich an Eisen sind, haben wir dir hier zusammengefasst (15):

Lebensmittel Eisen in Milligramm (mg) pro 100 Gramm
Bierhefe 18 mg
Schweineleber 17 mg
Weizenkeime 16 mg
Sesamsamen 10 mg
Amaranth 9 mg
Linsen 8 mg
Quinoa 8 mg
Rinderleber 6,9 mg
Sojabohnen 6,6 mg
Haferflocken 5,8 mg
Petersilie 3,6 mg
Spinat 3,4 mg
Reis (unpoliert) 3,2 mg
Roggenbrot 2,3 mg

Das sind einige eisenreiche Lebensmittel, mit denen du einem Eisenmangel entgegentreten kannst.

Aber nicht nur das, durch diese Nahrungsmittel könntest du auch überhaupt einen Mangel verhindern.

Wichtig zu wissen ist, dass nur zirka 10 bis 15 Prozent des Eisens aus den Lebensmittel vom Körper überhaupt aufgenommen werden (15).

Nahrungsergänzungsmittel gegen den Eisenmangel

Die Nahrungsergänzungsmittel können nur zusätzlich eingenommen werden. Für eine vollständige Therapie kann die Dosierung zu gering sein. Denn laut einem wissenschaftlichen Artikel, liegt die maximale Tagesdosis an Nahrungsergänzungsmittel bei 5 Milligramm Eisen, was nur zu 10 Prozent aufgenommen werden kann (16).

eisenmangel

Nahrungsergänzungsmittel können in unterschiedlichen Formen eingenommen werden. Meist werden Tabletten oder Kapseln bevorzugt, da diese leicht unterwegs eingenommen werden können. Wer diese nicht einnehmen kann, der kann auch auf Tropfen oder Pulver zurückgreifen. (Bildquelle: Volodymyr Hyrchchenko / unsplash)

Sinnvoll sei jedoch die Einnahme von Vitamin C, denn dieses Vitamin soll die Eisenresorption fördern. Somit wird die Aufnahme von Eisen, welche durch die Nahrung erfolgt, positiv beeinflusst.

Besonders bei Multivitaminpräparaten muss darauf geachtet werden, dass es die Eisenresorption nicht vermindert. Dies kann durchaus durch die beigefügten Mineralstoffe vorkommen (16).

Medikamente gegen den Eisenmangel

Medikamente eigen sich durchaus einen Eisenmangel zu behandeln, denn sie sind meist höher dosiert als Nahrungsergänzungsmittel. Die Medikamente kann man grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen. Eisentabletten / -kapseln und Eiseninfusionen. Wir haben dir hier nun für beide die Vor- und Nachteile aufgelistet.

Eisentabletten / -kapseln

Wir haben dir alle Vor-  und Nachteile von Eisentabletten und -kapseln aufgelistet (4):

Vorteile
  • Leichte orale Einnahme
  • Tabletten und Kapseln sind überall einnehmbar.
  • Der Eisenspeicher wird langsam, meist über Monate aufgefüllt.
Nachteile
  • Sollten auf nüchternen Magen eingenommen werden.
  • In der ersten Zeit kann es zu Problemen mit dem Magen-Darm-Trakt kommen.
  • Lange Therapiedauer: 4 – 6 Monaten.

Wenn du Bedenken hast, solltest du diese immer mit deinem Arzt abklären. Auch, wenn du Probleme mit den Eisentabletten oder -kapseln hast. Es kann auch durchaus vorkommen, dass du verschiedene Tabletten und Kapseln ausprobieren musst, um das richtige für deinen Körper zu finden.

Eiseninfusionen

Auch bei der Eiseninfusion haben wir für dich alle Vor- und Nachteile gesammelt und übersichtlich aufgelistet (4):

Vorteile
  • Der gesamte Eisenspeicher wird in ein bis zwei Sitzungen aufgefüllt.
  • Das gesamte Eisen wird aufgenommen, es gibt keinen Verlust.
  • Das Eisen gelangt durch eine Infusion direkt in das Blut.
Nachteile
  • Erfolgskontrolle nach 6 – 8 Wochen.
  • Unerwartete Nebenwirkungen können sein: Kopfschmerzen, Schwindel, Reaktionen an der Injektionsstelle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall und Gelenkschmerzen.

Du kannst für dich selbst entscheiden, ob eine Infusion für dich überhaupt infrage kommt. Spritzen sind nicht jedermanns Ding. Wenn du das nicht willst, lass dich nicht von deinem Arzt dazu drängen.

Fazit

Bei einem Eisenmangel ist eine vollständige Diagnostik sehr wichtig, denn die Symptome können auch anderen Krankheitsbildern zugeschrieben werden. Wenn du also einen Eisenmangel an dir vermutest, lass das lieber sicherheitshalber von deinem Hausarzt abklären.

Um einen Eisenmangel zu verhindern, solltest du deinen Tagesbedarf mit der richtigen Nahrung abdecken. Gelingt dir das nicht, musst du auf die Therapiemöglichkeiten zurückgreifen. Diese sollten aber von einem Arzt abgenickt werden. Mögliche Therapieformen sind wie oben beschrieben eine Nahrungsumstellung, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel, Eisentabletten und -kapseln oder aber auch die Verwendung von Eiseninfusionen.

Bildquelle: unsplash / Sharon McCutcheon

Einzelnachweise (16)

1. Ude, C. and Schubert‐Zsilavecz, M. (2009), Eisen‐, Calcium‐ und Magnesium‐Salze. Chemie und Eigenschaften. Pharmazie in unserer Zeit, 38: 224-231. https://doi.org/10.1002/pauz.200800312
Quelle

2. Ekmekcioglu, C. (2000). Spurenelemente auf dem Weg ins 21. Jahrhundert-zunehmende Bedeutung von Eisen, Kupfer, Selen und Zink. Journal für Ernährungsmedizin, 2(2), 18-23.
Quelle

3. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 2. Auflage, 5. aktualisierte Ausgabe 2019.
Quelle

4. Hastka, J., Heimpel, H., Metzgeroth, G., & Wollmer, E. (2011). Eisenmangel und Eisenmangelanämie. Onkopedia, 1-24.
Quelle

5. Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention, Ohne Eisen keine Leistung, Stand 01.03.2018
Quelle

6. Thomas, L., Thomas, C., & Heimpel, H. (2005). Neue Parameter zur Diagnostik von Eisenmangelzuständen. Deutsches Ärzteblatt, 102(9), 580-586.
Quelle

7. Classen, M. (Ed.). (1999). Rationelle Diagnostik und Therapie in der inneren Medizin: ein Beitrag zur Qualitätssicherung in Klinik und Praxis. Urban & Schwarzenberg.
Quelle

8. Behnisch, W., Muckenthaler, M., und Kulozik, A., „S1-Leitlinie: Eisenmangelanämie“, Jan. 2016.
Quelle

9. Clénin G, Cordes M, Huber A, Schumacher YO, Noack P, Scales J, Kriemler S. Iron deficiency in sports - definition, influence on performance and therapy. Swiss Med Wkly. 2015 Oct 29;145:w14196. doi: 10.4414/smw.2015.14196. PMID: 26512429.
Quelle

10. Mei Z, Cogswell ME, Looker AC, Pfeiffer CM, Cusick SE, Lacher DA, Grummer-Strawn LM. Assessment of iron status in US pregnant women from the National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES), 1999-2006. Am J Clin Nutr. 2011 Jun;93(6):1312-20. doi: 10.3945/ajcn.110.007195. Epub 2011 Mar 23. PMID: 21430118.
Quelle

11. N. Murawska, A. Fabisiak, und J. Fichna, „Anemia of Chronic Disease and Iron Deficiency Anemia in Inflammatory Bowel Diseases: Pathophysiology, Diagnosis, and Treatment“, Inflamm. Bowel Dis., Bd. 22, Nr. 5, S. 1198–1208, Mai 2016, doi: 10.1097/MIB.0000000000000648.
Quelle

12. Freeman HJ. Iron deficiency anemia in celiac disease. World J Gastroenterol. 2015 Aug 21;21(31):9233-8. doi: 10.3748/wjg.v21.i31.9233. PMID: 26309349; PMCID: PMC4541375.
Quelle

13. Cappellini MD, Comin-Colet J, de Francisco A, Dignass A, Doehner W, Lam CS, Macdougall IC, Rogler G, Camaschella C, Kadir R, Kassebaum NJ, Spahn DR, Taher AT, Musallam KM; IRON CORE Group. Iron deficiency across chronic inflammatory conditions: International expert opinion on definition, diagnosis, and management. Am J Hematol. 2017 Oct;92(10):1068-1078. doi: 10.1002/ajh.24820. Epub 2017 Jul 7. PMID: 28612425; PMCID: PMC5599965.
Quelle

14. S2-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der sekundären Eisenüberladung bei Patienten mit angeborenen Anämien“ der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (Stand: 6/2015)
Quelle

15. Hahn, A. (2009). Physiologische Bedeutung von Eisen. Essenziell und toxisch. Pharmazie in unserer Zeit, 38(3), 232-239.
Quelle

16. Nielsen, P. (2016). Diagnostik und Therapie von Eisenmangel mit und ohne Anämie. UNI-MED Verlag AG.
Quelle

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Wissenschaftlicher Artikel
Ude, C. and Schubert‐Zsilavecz, M. (2009), Eisen‐, Calcium‐ und Magnesium‐Salze. Chemie und Eigenschaften. Pharmazie in unserer Zeit, 38: 224-231. https://doi.org/10.1002/pauz.200800312
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Wissenschaftlicher Artikel
Ekmekcioglu, C. (2000). Spurenelemente auf dem Weg ins 21. Jahrhundert-zunehmende Bedeutung von Eisen, Kupfer, Selen und Zink. Journal für Ernährungsmedizin, 2(2), 18-23.
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Wissenschaftlicher Artikel
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 2. Auflage, 5. aktualisierte Ausgabe 2019.
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Hastka, J., Heimpel, H., Metzgeroth, G., & Wollmer, E. (2011). Eisenmangel und Eisenmangelanämie. Onkopedia, 1-24.
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Wissenschaftlicher Artikel
Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention, Ohne Eisen keine Leistung, Stand 01.03.2018
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Wissenschaftlicher Artikel
Thomas, L., Thomas, C., & Heimpel, H. (2005). Neue Parameter zur Diagnostik von Eisenmangelzuständen. Deutsches Ärzteblatt, 102(9), 580-586.
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Fachbuch
Classen, M. (Ed.). (1999). Rationelle Diagnostik und Therapie in der inneren Medizin: ein Beitrag zur Qualitätssicherung in Klinik und Praxis. Urban & Schwarzenberg.
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Wissenschaftlicher Artikel
Behnisch, W., Muckenthaler, M., und Kulozik, A., „S1-Leitlinie: Eisenmangelanämie“, Jan. 2016.
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Wissenschaftliche Studie
Clénin G, Cordes M, Huber A, Schumacher YO, Noack P, Scales J, Kriemler S. Iron deficiency in sports - definition, influence on performance and therapy. Swiss Med Wkly. 2015 Oct 29;145:w14196. doi: 10.4414/smw.2015.14196. PMID: 26512429.
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Wissenschaftliche Studie
Mei Z, Cogswell ME, Looker AC, Pfeiffer CM, Cusick SE, Lacher DA, Grummer-Strawn LM. Assessment of iron status in US pregnant women from the National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES), 1999-2006. Am J Clin Nutr. 2011 Jun;93(6):1312-20. doi: 10.3945/ajcn.110.007195. Epub 2011 Mar 23. PMID: 21430118.
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Wissenschaftlicher Artikel
N. Murawska, A. Fabisiak, und J. Fichna, „Anemia of Chronic Disease and Iron Deficiency Anemia in Inflammatory Bowel Diseases: Pathophysiology, Diagnosis, and Treatment“, Inflamm. Bowel Dis., Bd. 22, Nr. 5, S. 1198–1208, Mai 2016, doi: 10.1097/MIB.0000000000000648.
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Wissenschaftlicher Artikel
Freeman HJ. Iron deficiency anemia in celiac disease. World J Gastroenterol. 2015 Aug 21;21(31):9233-8. doi: 10.3748/wjg.v21.i31.9233. PMID: 26309349; PMCID: PMC4541375.
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Wissenschaftlicher Artikel
Cappellini MD, Comin-Colet J, de Francisco A, Dignass A, Doehner W, Lam CS, Macdougall IC, Rogler G, Camaschella C, Kadir R, Kassebaum NJ, Spahn DR, Taher AT, Musallam KM; IRON CORE Group. Iron deficiency across chronic inflammatory conditions: International expert opinion on definition, diagnosis, and management. Am J Hematol. 2017 Oct;92(10):1068-1078. doi: 10.1002/ajh.24820. Epub 2017 Jul 7. PMID: 28612425; PMCID: PMC5599965.
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Wissenschaftlicher Artikel
S2-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der sekundären Eisenüberladung bei Patienten mit angeborenen Anämien“ der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (Stand: 6/2015)
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Wissenschaftlicher Artikel
Hahn, A. (2009). Physiologische Bedeutung von Eisen. Essenziell und toxisch. Pharmazie in unserer Zeit, 38(3), 232-239.
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Wissenschaftlicher Artikel
Nielsen, P. (2016). Diagnostik und Therapie von Eisenmangel mit und ohne Anämie. UNI-MED Verlag AG.
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