Erkältungsmittel
Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2020

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Erkältungsmittel sind in Herbst- und Wintermonaten nicht mehr wegzudenken. Die kälteren Tage, aber auch Stress, verschaffen Erkältungsviren die perfekte Möglichkeit in den Körper einzudringen und das Immunsystem anzugreifen und zu schwächen. Erkältungsmittel sollen gegen mögliche Beschwerden wie Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen, Hilfe verschaffen.

Mit unserem Erkältungsmittel-Test 2020 wollen wir Dir dabei helfen, das für dich am besten geeignete, zu finden. Apotheken und Drogerien bieten eine breite Spanne an Erkältungsmittel an, da ist es leicht den Überblick zu verlieren.

Dabei haben wir die wichtigsten Fakten und die Kriterien, auf die beim Kauf unbedingt geachtet werden soll, aufgelistet. Außerdem zeigen wir die Vor- und Nachteile der Erkältungsmittel, die rein pflanzlich oder chemisch-synthetisch hergestellt werden, auf.




Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Erkältung, die nicht mit einer Grippe gleichzusetzen ist, wird durch viele verschiedene Virenarten hervorgerufen. Sie ist ein grippaler Infekt und greift die oberen Atemwege an. In der Regel klingt eine Erkältung nach acht bis zehn Tagen wieder ab.
  • Grundsätzlich wird zwischen Erkältungsmittel mit pflanzlicher Basis und Erkältungsmittel, die synthetisch hergestellt werden, unterschieden. Ein sorgfältiger Umgang beider Arten, um mögliche Neben- und Wechselwirkungen zu vermeiden, ist geboten.
  • Nicht alle Erkältungsmittel sind, auch wenn die Dosierung angepasst werden kann, für jedes Alter geeignet. Bei Intoleranzen, Vorerkrankungen oder in der Schwangerschaft, sollte externe Beratung eingeholt werden, um mögliche Komplikationen vorzubeugen.

Erkältungsmittel Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Erkältungsmittel auf Pflanzenbasis

Die GeloMyrtol forte Kapseln von GELOMYTROL, sollen einer Erkältung entgegenwirken und Nasennebenhöhlen und Bronchien vom Schleim befreien. In einer Packung sind 100 Stück Kapseln enthalten und die Inhaltsstoffe sind rein pflanzlicher Basis.

Das Medikament ist ein Misch-Destillat und besteht vorwiegend aus Eukalyptusöl, Apfelsinenschalenöl, Myrthenöl und Zitronenöl. Bei einer akuten Entzündung wird Erwachsenen und Kinder empfohlen drei bis viermal täglich je eine Kapsel einzunehmen. Wenn die Entzündung chronisch verläuft, sollte sie nur zwei bis drei Mal täglich je eine Kapsel eingenommen werden.

Das Medikament zeichnet sich bei den Kunden vor allem dadurch aus, dass das Produkt das hält, was es verspricht. Die schleimlösende Wirkung, die bei vielen auch erzielt wurde, war ein wesentlicher Faktor, der zum erneuten Kauf animierte.

Das beste Erkältungsmittel für Erwachsene

Das Medikament IbuHEXAL® akut von Hexal soll mäßig bis starken Schmerzen und Fieber lindern. Die Packung umfasst 400 mg Filmtabletten und eine Tablette enthält jeweils 400 mg Ibuprofen. Die Dosis sollte nicht überschritten werden ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker.

Es wird geraten eine Tablette mit einem Glas Wasser einzunehmen und die Dauer der Anwendung darf auch nicht länger als drei bis vier Tage überschreiten. Eine Überdosis kann nämlich zu unerwünschten Nebenwirkungen wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, führen.

Die Kunden sind außerdem von der schnellen Lieferung und der guten Verträglichkeit überzeugt. Wenn du nach einem Medikament suchst, das schnell wirkt und gut verarbeitet ist, dann ist das IbuHEXAL genau richtig für dich.

Das beste Erkältungsmittel zur Prävention

Das Nahrungsergänzungsmittel von tetesept unterstützt das eigene Immunsystem und den Zellschutz und soll dabei die Abwehrkräfte stärken. Das Pulver mit dem Geschmack von einer heißen Zitrone mit Ingwer ist zuckerfrei und wurde mit Zink und Vitamin C angereicht.

Ein Portionsbeutel soll den Tagesbedarf an Zink und Vitamin C abdecken. Zink sorgt außerdem dafür, dass die Zellen vor oxidativem Stress geschützt werden.

Solltest du nach einem Nahrungsergänzungsmittel suchen, das nicht nur seine Funktion erfüllt, sondern auch geschmacklich überzeugt, ist das Produkt von tetesept optimal für dich.

Kauf- und Bewertungskriterien für Erkältungsmittel

Bevor du ein Erkältungsmittel kaufst, solltest du bestimmte Kriterien beachten, die von Bedeutung sein könnten und berücksichtigt werden sollten, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

Wenn du auf der Suche nach einem Erkältungsmittel bist und genaueres erfahren willst, könnten dir die folgenden Absätze bei der Wahl und Entscheidung eventuell helfen.

Symptome der Erkältung

Bei einer Erkältung treten normalerweise mehrere Symptome auf. Sie beginnt meist mit einem Halskratzen und wird von einem Schnupfen bzw. verstopfter Nase gefolgt. Der Grund liegt darin, dass die Viren, die die Erkältung verursachen, über Schleimhäute der Nase oder Rachen in den Körper gelangen.

Halsschmerzen bleiben im Normalfall nicht länger als zwei bis drei Tage bestehen
Sollten sie länger andauern, kann es sein, dass die Rachenmandeln entzündet ist. In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn sich dann auch die Nasenschleimhäute entzünden, kann die Nase anschwellen oder verstopfen. Ein häufiges Anzeichen für einen bevorstehenden Schnupfen wäre, dass die Nase zu kitzeln oder brennen beginnt.

Auch ein konstanter Niesreiz oder Kopfdruck können am zweiten Tag auftreten.

Der Schnupfen kann auch Nasenbluten verursachen. Aufgrund der bereits gereizten Nasenschleimhäute oder durch den hohen Druck in der Nase, der beim Naseputzen entsteht, kann ein kleines Blutgefäß in der Nase platzen.

Weitere Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen können bei einer Erkältung den Betroffenen begleiten.

Meist fühlen sich die Erkrankten auch müde und schlapp, welches auf das geschwächte Immunsystem zurückzuführen ist.

Im weiteren Verlauf einer Erkältung können unterschiedliche Symptome wie z.B. Fieber auftreten. Sie müssen nicht bei allen erkrankten Personen gleichermaßen schwer sein oder überhaupt auftreten. Deswegen sollte vor dem Kauf eines Erkältungsmittels sichergegangen werden, dass das Erkältungsmittel die eigenen Symptome lindert. Es gibt nämlich kein Medikament, welches gegen alle Viren einer Erkältung ankämpft.

Art der Erkältung

Je nachdem welche Symptome auftreten oder Krankheitserreger im Körper sind, müssen bestimmte Medikamente dagegen eingenommen werden. Medikamente dienen nur dazu die Beschwerden zu lindern, beschleunigen den Krankheitsverlauf jedoch nicht. Dies sollte man im Hinterkopf behalten.

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Bei Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen können schmerzlindernde Medikamente zu sich genommen werden.

Abschwellende Nasentropfen sollen gegen verstopfte Ohren oder Ohrenstechen helfen und die Atmung erleichtern.

Bei einem trockenen Reizhusten kann auf hustendämpfende Medikamente mit Codein zugegriffen werden. Schleimlösende Hustensäfte hingegen verschaffen Erleichterung gegen schleimigen Husten.

Antibiotika sollen aber nicht eingenommen werden da sie gegen Bakterien ankämpfen aber nicht gegen Viren, die schließlich eine Erkältung verursachen.

Altersbeschränkung und Menge

Bei Medikamenten ist es äußerst wichtig auf die empfohlene Menge und das Alter zu achten. Die Wirkung von Arzneistoffen kann sich, je nach Alter, im Körper unterschiedlich entfalten. Bei Kindern sind das Immunsystem und der Stoffwechselkreislauf von dem eines Erwachsenen zu unterscheiden. Sie funktionieren noch nicht wie bei einem Erwachsenen, auch die Organe entwickeln sich erst und müssen noch ausreifen.

In der Leber befinden sich Enzyme, die dafür sorgen, dass das Arzneimittel abgebaut wird. Die Menge der Enzyme ist altersabhängig. Dies hat zur Folge, dass Kinder eine andere Dosis als Erwachsene zu sich nehmen müssen.

Auch der Stoffwechsel bei Kindern über zwei Jahre ist schneller als der eines Erwachsenen. Das heißt, dass die Stoffe im Körper schneller ausgeschieden werden. Somit ist zu beachten, dass die Dosis auf das Gewicht und Alter des Kindes abgestimmt werden muss.

Bei älteren Menschen nimmt die Bewegung des Magens ab.

Sie gelangen auch langsamer in den Darm und von dort aus in den Blutkreislauf.

Abgesehen von der Aufnahmegeschwindigkeit, spielt auch die Verteilung im Körper eine wichtige Rolle. Zwischen dem 20. Und 80. Lebensjahr steigt der relative Fettanteil, die Menge an Körperwasser hingegen nimmt jedoch zu. Infolgedessen wirken fettlösliche Arzneistoffe länger, weil im Körper mehr Fett vorhanden ist.

Im Gegensatz zu Kindern nimmt die Funktion der Leber und Nieren bei älteren Menschen ab. Sie arbeiten nur noch eingeschränkt. Dies sollte auch immer beachtet und bei der Dosierung nicht darauf vergessen werden.

Nebenwirkungen

Mit der Hauptwirkung kommen auch die Nebenwirkungen. Es ist nahezu unmöglich in den Körper einzugreifen nur, um die Krankheit zu heilen, ohne dabei andere Prozesse im Körper zu beeinträchtigen oder anzugreifen. Nicht alle Nebenwirkungen müssen sich negativ auswirken. In manchen Fällen können sie wie z.B. bei der Antibaby-Pille dazu führen, dass sich das eigene Hautbild verbessert.

Solange Nebenwirkungen nur in geringem Maß bestehen, merkt es der Betroffene oft nicht. Abhängig davon in welcher Menge das Medikament dosiert wird, können auch gefährliche Symptome hervorgerufen werden. Auch physische Nebenwirkungen können in bestimmten Fällen auftreten wie z.B. Herzrasen oder Schwindel.

Die Dosis macht das Gift. Eine Substanz kann bei einem Menschen giftig werden, wenn sie in zu hoher Menge zugeführt wird. Dementsprechend sollten die Angaben in der Packungsbeilage des Medikaments geachtet werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Erkältungsmittel kaufst

Im Anschluss behandeln wir noch jene Fragen zum Thema Erkältungsmittel, die du auf jeden Fall beantworten können solltest.

Wie gut sind Erkältungsmittel und welche sind die besten?

Je nach Symptom und Alter können unterschiedliche Erkältungsmittel geeignet sein.

Symptome Medikamente
Halsschmerzen Bonbons – sie fördern den Speichelfluss und halten Mund- und Rachenschleimhaut feucht, Lutschtabletten mit den Wirkstoffen Ambroxol und Lidokain helfen dabei den Hals zu betäuben.
Reizhusten Wirkstoffe wie Dextromethorphan sind gut geeignet um Reizhusten zu stillen und sind in Hustenstillern wie „ratiopharm Dextromethorphan“ und „Wick Hustenpastillen mit Honig“ enthalten
Schnupfen Präparate mit den Wirkstoffen Xylometazolin und Oxymetazolin, in z.B. „Nasenspray sine AL 1 mg/ml” und “Imidin oK 0,1%” enthalten, Salzlösungen wie „Abtei Meersalzspray standard“ um Nasenschleimhäute feucht zu halten
Fieber Ibuprofen und Paracetamol – senken und lindern den Schmerz, für Kinder ist die flüssige Form geeignet wie z.B. Ibuflam Kindersaft oder Paracetamol AL Saft

Welche Arten von Erkältungsmittel gibt es?

Die unterschiedlichen Möglichkeiten, um gegen eine Erkältung anzukämpfen, zu kennen, ist äußerst wichtig. Es hilft dabei die möglichen Risiken einzuschätzen und daraufhin zu entscheiden welches Erkältungsmittel für den eigenen Körper am besten wäre.

Erkältungsmittel auf pflanzlicher Basis

Arzneimittel, die pflanzlich hergestellt werden, sind im Vergleich zu chemisch hergestellten Arzneimitteln, Vielstoffgemische und bestehen aus mehreren hunderten Substanzen. Dabei handelt es sich um pulverisierte Pflanzenteile oder Extrakte.

Es wird zwar angenommen, dass pflanzliche Medikamente gesünder und sicherer sind als welche, die chemisch synthetisch hergestellt werden, jedoch können auch sie gewisse Nachteile mit sich bringen. Die folgende Tabelle veranschaulicht diese.

Vorteile
  • wirken sowohl bei Viren als auch bei Bakterien
  • entzündungshemmend
  • geringere Nebenwirkungsrate
Nachteile
  • unerwartete Neben- oder Wechselwirkungen aufgrund verschiedener Inhaltsstoffe
  • können als Nahrungsergänzungsmittel Arzneimittel positiv oder negativ beeinflussen
  • wenig Wissen über exotische Pflanzen

Durch die vielen verschiedenen Inhaltsstoffe in pflanzlichen Präparaten kann es vorkommen, dass sie miteinander wechselwirken und sich gegenseitig beeinflussen. Diese Effekte können negativ oder positiv sein. Dadurch können auch neue unerwartete Neben- oder Wechselwirkungen auftreten.

Zum Beispiel hemmen Ginkgoprodukte die Blutgerinnung und können Arzneimittel, die blutverdünnend wirken sollen, wie die Acetylsalicylsäure, verstärken. Aus diesem Grund sollten sie nicht in Kombination eingenommen werden. Aber auch bei Kleinkindern ist Vorsicht geboten. Erkältungssalben, die ätherische Öle enthalten, können bei ihnen zu Krämpfen der Luftwege führen.

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Auch beim Umgang mit pflanzlichen Arzneimittel, wie auch bei rein chemisch-synthetischen, ist Vorsicht geboten. Vor allem in Kombination mit anderen pflanzlichen Arzneimittel kann unerwünschten Wechselwirkungen kommen.
(Bildquelle: Annie Spratt / unsplash)

Dennoch haben pflanzliche Arzneimittel auch positive Auswirkungen. Mehrere Studien haben belegt, dass Pflanzenstoffe, die gegen Viren auch gegen Bakterien und sogar entzündungshemmend wirken. Des Weiteren sind sie risikoärmer als chemisch synthetische Medikamente und haben in der Regel eine gute Verträglichkeit. Sie sind für einfache und chronische Erkrankungen bestens geeignet.

Erkältungsmittel ohne natürliche Inhaltsstoffe

Arzneimittel ohne natürliche Inhaltsstoffe sind chemisch synthetische Arzneimittel und enthalten meist nur eine Substanz, die als Wirkstoff dient oder bestehen aus wenigen aber bekannten und charakterisierten chemischen Verbindungen.

Sie können in verschiedensten Darreichungsformen vorkommen. Dazu gehören zum Beispiel Tabletten, Kapseln, Granulate, Cremen, Salben, (Injektions-)Lösungen, Tropfen, Zäpfchen, transdermale Pflaster und Zäpfchen.
Die Darreichungsformen differenzieren sich durch ihre Applikationsform und können gespritzt, inhaliert, auf die Haut aufgetragen oder in den Körper eingeführt werden.

Die folgende Tabelle zeigt welche Vor- und Nachteile synthetische Arzneimittel mit sich bringen.

Vorteile
  • genauere Dosis
  • keine Verwendung von Rohstoffen
Nachteile
  • mögliche Nebenwirkungen
  • unerwünschte Nebeneffekte

Synthetische Medikamente wie z.B. mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure oder anderen Arzneistoffen lindern zwar Symptome, können durch ihre Wirkung zu unerwünschten Nebenwirkungen und Nebeneffekten führen. Sind die Krankheitsbeschwerden erstmal gelindert und die ersten Symptome verschwunden, kann sich der Erkrankte zu früh bereits gesund fühlen und die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls ist deutlich höher und auch nicht auszuschließen.

Die chemischen Substanzen, die für die Herstellung dieser Arzneimittel verwendet werden, führen oft zu möglichen Nebeneffekten bzw. Nebenwirkungen.

Wie es zum Beispiel bei Paracetamol sein kann. Paracetamol kann bei höherer Dosis Leberschäden verursachen. Auch die Acetylsalicylsäure bringt gewisse Risiken mit sich. Sie kann zu Blutung führen und sollte auch nicht Kindern verabreicht werden, da sie, zwar selten aber dennoch, zur Entwicklung des Reye-Syndroms beitragen kann. Das Reye-Syndrom ist eine Erkrankung bei der das Gehirn an akute Schädigungen und einer fettigen Degeneration der Leber leidet.

Welche Erkältungsmittel in einer Schwangerschaft und in der Stillzeit?

Die Häufigkeit, dass Schwangere erkälten ist höher als bei nicht schwangeren, da der mütterliche Organismus sehr beansprucht wird. Somit ist das Immunsystem anfälliger für Viren und andere Keime.

Eine Erkältung während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit ist für das Baby harmlos. Es sollte auf den richtigen Umgang mit Medikamenten geachtet werden.

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Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen können bei möglichen Schmerzen die Symptome lindern und auch Fieber senken.

Sie sind jedoch mit Vorsicht einzunehmen, da eventuell Nebenwirkungen auftreten und sich negativ auf den Ungeborenen auswirken können.

Bei einer leichten Erkältung oder milden Symptomen ist es zu empfehlen auf nicht-medikamentöse Maßnahmen, wie beispielsweise Hausmittel, zurückzugreifen, da sie meist schonender sind.

Ist die Einnahme von Medikamenten unvermeidlich sein, sollte auf jeden Fall Absprache mit dem Arzt gehalten werden, um vor möglichen Risiken umfassend aufgeklärt zu werden.

Welche Erkältungsmittel bei Bluthochdruck?

Eine Erkältung belastet das Herz-Kreislauf-System. Medikamente mit abschwellenden Wirkstoffe, die in vielen rezeptfreien Erkältungsmittel zu finden sind, können den Blutdruck noch höher ansteigen lassen. Die Wirkstoffe Pseudoephedrin oder Phenylephrin bewirken, dass die Blutgefäße zusammenziehen.

Das sorgt nämlich dafür, dass weniger Flüssigkeit in die Nebenhöhlen gelangt und die Erkältungssymptome dadurch gelindert werden. Bei Menschen, die bereits an Bluthochdruck leiden, kann es problematisch werden, wenn solch eine Gefäßverengung entsteht.

Es ist zu raten, dass Menschen mit unkontrolliertem Bluthochdruck oder Herzkrankheiten keine abschwellenden Mittel einnehmen sollen.

In diesem Fall sollte unbedingt Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker gehalten werden. Bei milden Symptomen genügt meist auch nur Ruhe und viel Trinken.

Worauf soll bei Histaminintoleranz während einer Erkältung geachtet werden?

Manche Medikamente können die Diaminoxidase hemmen oder Histamin freisetzen. Die Diaminoxidase ist ein Enzym, welches Histamin abbaut. Das wäre bei Menschen, die an Histaminintolerenz leiden, problematisch.

Bei einer Virusinfektion schüttet der Körper Histamin, in größeren Mengen als sonst, aus. Der Grund liegt darin, dass der Körper dadurch versucht die eingedrungenen Viren abzuwehren. Somit steigt der Histaminspiegel, der sich auch auf die Symptome einer Erkältung auswirkt und sie verstärkt. Auch die Toleranz gegenüber Histamin in Nahrungsmitteln sinkt. Deswegen kann es sein, dass der Ernährungsplan umgestellt werden muss.

Bei Medikamenten stehen zwei zur Verfügung, die auf den Histaminspiegel einwirken können.

Medikament Wirkung
Antihistaminika blockieren Histaninrezeptoren, verhindert, dass der Körper Histamin wahrnimmt, was dazu führt, dass die Symptome schneller abschwächen können, gibt es in der 1. und 2. Generation, Antihistaminika der zweiten Generation sind verträglicher und weisen weniger Nebenwirkungen auf
Daosin das Enzym Diaminoxidase wird auch DAO genannt, wird angenommen, dass ein Mangel an Diaminoxidase den Histaminabbau stören kann, das Arzneimittel wirkt vorbeugend, wenn der Histaminspiegel bereits angestiegen ist, ist die Zufuhr des Enzyms wirkungslos, gute Wirkung, wenn das Enzym vor einer histaminlastigen Mahlzeit eingenommen wird

Aber auch Wasser hilft den Histaminspiegel abzubauen. Denn durch das Wassertrinken wird die Adrenalinproduktion angeregt, was dazu führt, dass Histamin abgebaut wird. Um den Histaminspiegel konstant zu halten, kann auf Vitamin C, Vitamin B und Zink zurückgegriffen werden.

Was kostet ein Erkältungsmittel?

Abhängig davon in welcher Form das Erkältungsmittel benötigt wird, können die Preise variieren. Hustenbonbons kosten im Vergleich zu einem Hustensaft deutlich weniger. Die Preise können bis zu 30 Euro steigen, nur in den seltensten Fällen ist er höher.

Wo kann ich Erkältungsmittel kaufen?

Erkältungsmittel können ganz klassisch in einer Apotheke erworben werden oder bei rezeptfreien Medikamenten auch in einer Drogerie. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit sie online zu bestellen, jedoch ist hier Vorsicht geboten. Vor allem bei rezeptfreien Erkältungsmitteln wird immer häufiger bevorzugt sie online zu kaufen.

Hier sollte im Vorhinein die Authentizität der Seite überprüft werden, bevor eine Bestellung abgegeben wird.

Wann ist die Erkältungszeit?

Ein großer Anstieg an einer Erkältung zu erkranken, ist in den Herbst- und Wintermonaten zu beobachten. Nur 20% der Erkältungen treten im Sommer auf. Die Ursache dafür ist meist auf die niedrigen Temperaturen zurückzuführen.

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Damit es erst gar nicht zu einer Erkältung kommt, können Lebensmittel, die viel Vitamin C enthalten, dabei helfen das eigene Immunsystem zu stärken und so eine Erkältung vorgebeugt werden.
(Bildquelle: Dominik Martin / unsplash)

Das Immunsystem wird dadurch geschwächt und auch die geheizten Räume an kalten Tagen führt dazu, dass die Schleimhäute leichter trocken werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.meditonsin.de/erkaeltung/vorbeugen

[2] https://www.minimed.at/medizinische-themen/infektion-allergie/erkaeltung-hausmittel/

[3] https://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/erkaeltung-grippaler-infekt/

Bildquelle: primagefactory/ 123rf.com

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Alexander ist gelernter Apotheker und bringt viele Jahre Berufserfahrung mit. In seiner Zeit als Apotheker hat er sich intensiv mit verschiedenen Arzneimitteln und deren Wirkung auf den Körper beschäftigt. Das schätzen Alexanders Kunden sehr. Seine langjährige Expertise gibt er hier auch in ausführlichen Ratgebern weiter.