Willkommen bei unserem großen Hausmittel gegen Kopfschmerzen Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Hausmittel gegen Kopfschmerzen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Hausmittel gegen Kopfschmerzen zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Hausmittel gegen Kopfschmerzen kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kopfschmerzen sind eines der häufigsten Beschwerden der Bevölkerung. Generell unterscheidet man über 220 verschiedene Arten von Kopfschmerzen.
  • Zur Behandlung muss nicht immer gleich zu einer Schmerztablette gegriffen werden. Hausmittel sind gute Alternativen, um Kopfschmerzen auf natürliche Art und Weise zu lindern.
  • Sollten jedoch sowohl Hausmittel als auch Schmerztabletten nicht helfen, ist ein Arztbesuch unbedingt notwendig.

Hausmittel gegen Kopfschmerzen Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Wärmekissen gegen Kopfschmerzen

Die beste kalte Kompresse gegen Kopfschmerzen

Das beste ätherische Öl gegen Kopfschmerzen

Die besten Koffeintabletten gegen Kopfschmerzen

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Hausmittel gegen Kopfschmerzen kaufst

Was sind Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen sind Schmerzempfindungen im Bereich des Kopfes. Sie zählen mit Rückenschmerzen zu den häufigsten Beschwerden der Bevölkerung.

Viele Menschen leiden mindestens einmal, meistens sogar mehrmals im Jahr an Kopfschmerzen. Dabei sind Frauen in der Regel öfters betroffen als Männer.

Die Ursachen für Kopfschmerzen können vielfältiger nicht sein. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass es mehr als 220 Arten von verschiedenen Kopfschmerzen gibt. (Bildquelle: 123rf.com / 69606530)

Kopfweh kommen entweder drückend, pochend oder stechend daher und können alle Bereiche des Kopfes betreffen. Sowohl einseitig als auch beidseitige Schmerzen sind möglich.

Sie können dabei kurzfristig oder regelmäßig in Wochen- oder Monatsabständen auftreten. Die Art und Stärke des Kopfschmerzes variiert sehr stark.

Generell kann man zwischen primären Kopfschmerzen und sekundären Kopfschmerzen unterscheiden.

Erstere sind ein eigenständiges Krankheitsbild, die keine erkennbare Ursache haben. Die Zweitgenannten dagegen folgen aus einer anderen Erkrankung.

Wodurch können Kopfschmerzen entstehen?

In der Forschung ist die Entstehung von Kopfschmerzen noch nicht eindeutig geklärt.

Es besteht lediglich die Vermutung, dass Prozesse der Schmerzentstehung, Schmerzweiterleitung und Schmerzhemmung gestört sind.

Zwar haben primäre Kopfschmerzen keine klar ausmachende Ursache, dennoch können verschiedene Situationen, die Schmerzen auslösen.

Im Gegensatz dazu, basieren sekundäre Kopfschmerzen auf eine Krankheit bzw. auf äußere Einflüsse. Die häufigsten Auslöser bzw. Ursachen beider Arten findest du in der folgenden Tabelle.

Art des Kopfschmerzes Auslöser bzw. Ursache
Primäre Kopfschmerzen Stress, Flüssigkeitsmangel, schlechte Luft in Räumen, Arbeit am Bildschirm, Wetterwechsel, Schlafmangel, unregelmäßigen Schlaf, Rauchen, Alkohol, Hormonschwankungen während des weiblichen Zyklus
Sekundäre Kopfschmerzen Kopf- und Halswirbelsäulenverletzungen, Entzündungen, Virusinfektionen, verminderte Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Bluts, Bluthochdruck, Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule, Verspannung der Nackenmuskulatur, Unterzuckerung bei Diabetes, Hitzschlag
Akuter Grüner Star (Glaukom-Anfall), Hirn-Aneurysma, Schlaganfall
Hirntumor, Pseudoallergie durch Zufuhr bestimmter Nahrungsmittel, bestimmte Medikamente (z.B. Nitrate, Östrogene zur Verhütung), häufige Schmerzmitteleinnahme, Drogenentzug

Welche Arten von Kopfschmerzen gibt es?

Insgesamt unterscheidet die Medizin über mehr als 220 Arten von Kopfschmerzen. Die am häufigsten auftretenden Formen sind der Spannungskopfschmerz und die Migräne.

Beide Arten sind Primäre Kopfschmerzen. Seltener sind sekundäre Kopfschmerzen, die z.B. durch Medikamente, Erkrankungen oder Verletzungen entstehen.

Migräne

Migräne Kopfschmerzen dauern meist zwischen 4 und 72 Stunden.

Migräne beginnen oft mit einseitigen Kopfschmerzen. Während des Migräneanfalls kann der Kopfschmerz die Kopfhälfte wechseln oder sich sogar beidseitig entwickeln.

Der mäßige bis stark auftretende Kopfschmerz fühlt sich pulsierend an und dauert normalerweise 4 bis 72 Stunden.

Typisch für Migräne sind Begleiterscheinungen, wie Übelkeit, Erbrechen oder Lärm- und Lichtempfindlichkeit.

Einige Betroffene erleben vor dem eigentlichen Kopfschmerz eine sogenannte Aura, die Sehstörungen und Kribbeln in Armen und Beinen auslösen kann.

Spannungskopfschmerz

Spannungskopfschmerzen sind leichte bis mittelschwere Kopfschmerzen, deren Intensitäten sich im Verlauf langsam steigern.

Die Schmerzen umfassen beide Kopfhälften, wobei in der Regel nur bestimmte Bereiche, wie Stirn, Schläfen oder Scheitel betroffen sind.

Diese Kopfschmerzart umfasst oft nur einen abgegrenzten Bereich, oftmals die Stirn oder die Schläfen. (Bildquelle: 123rf.com / 48758272)

Betroffene empfinden den Schmerz als dumpf und drückend. Die Schmerzen halten unterschiedlich an: von einer halben Stunde bis hin zu wenigen Tagen. Begleitbeschwerden sind jedoch sehr selten.

Medikamentenbedingter Kopfschmerz

Bei der häufigen Einnahme von Medikamenten, insbesondere Schmerzmittel, sind Kopfschmerzen keine Seltenheit.

Sie nennen sich medikamenteninduzierte Kopfschmerzen und werden als mittelstark bis stark, dumpf und beidseitig beschrieben.

Die Kopfschmerzen treten immer bei der Einnahme von Medikamenten auf. Die Gefahr eines Teufelskreises entsteht. Schmerzmittel werden aus Angst vor Schmerzen genommen.

Die wiederum verursachen erst den Kopfschmerz verursachen, woraufhin der Betroffene die Dosis weiter erhöht.

Cluster-Kopfschmerz

Cluster-Kopfschmerzen treten einseitig und stechend hinter dem Auge auf. Gleichzeitig tränt und schwillt das Auge an, während die Nase verstopft. Der Kopfschmerz steigert sich innerhalb eines kurzen Zeitintervalls auf das Maximum.

Die Beschwerden halten normalerweise zwischen 15 Minuten bis drei Stunden an.

Alkohol, Zigaretten oder flackerndes Licht können Auslöser von Cluster-Kopfschmerzen sein. Verglichen zu den o.g. Arten, treten sie selten auf.

Welche Begleiterscheinungen haben Kopfschmerzen?

Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit können Kopfschmerzen ebenso begleiten wie Sehstörungen oder Depressionen.

Diese Begleiterscheinungen sowie Ort, Art und Dauer der Kopfschmerzen geben dem Arzt erste Hinweise auf Ursache oder Auslöser der Beschwerden.

Wenn Begleiterscheinungen bei dem auftretenden Kopfschmerz auftreten, leiden die meisten Menschen an Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit.

Aber auch Sehstörungen und psychische Krankheiten, wie Depressionen, sind möglich. Die Begleiterscheinung geben dem behandelnden Arzt erste Anhaltspunkte für die Ursache der Kopfschmerzen.

Entscheidung: Welche Arten von Hausmitteln gegen Kopfschmerzen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Selbstverständlich richtet sich die Behandlung von Kopfschmerzen je nach Art und Schwere der Beschwerden. Um die Schmerzen zu lindern, müssen nicht immer Tabletten her.

Neben der medikamentösen Behandlung können Kopfschmerzen auch mit natürlichen Hausmitteln gelöst werden. Ruhe und Entspannung ist bei allen Kopfschmerzarten wichtig.

Wasser

Trinke viel Wasser, besonders im Sommer.

Leichte Kopfschmerzen können schnell entstehen, wenn du nicht genügend Flüssigkeit zu dir genommen hast.

Das passiert oft in sommerlichen Monaten, wenn es sehr warm ist und durch das Schwitzen mehr Wasser verlierst. Deswegen kann viel trinken schon Abhilfe gegen Kopfschmerzen schaffen.

Wärme

Insbesondere bei Spannungskopfschmerzen kann Wärme deine Muskeln entspannen und somit deine Beschwerden lindern.

Dazu bietet sich ein warmer Duschstrahl, ein warmes Kirschkernkissen oder eine warme, feuchte Kompresse am Nacken an.

Verschiedene ätherische Öle und warme Anwendungen haben sich als Hausmittel gegen Kopfschmerzen bewährt. Am besten helfen sie in Kombination mit einer leichten Massage am Kopf.

Kälte

In anderen Fällen kann sogar Kälte helfen, z.B. wenn Kopfschmerzen entstehen, nachdem du lange am Computer gesessen hast.

Kälte kann den Kopfschmerz lindern.

Ein Kühlpad aus dem Kühlschrank oder ein kalter Waschlappen auf die Stirn bzw. Schläfen können die Beschwerden lindern.

Weiterhin sind kalte Armbäder ebenfalls eine gute Alternative. Durch die Kühlung wird die Durchblutung verstärkt.

Die erfrischende und kreislaufanregende Maßnahme hilft gegen Kopfschmerzen, insbesondere wenn diese Müdigkeit und niedrigen Blutdruck verursachen.

Ätherische Öle

Ein bekanntes Hausmittel gegen Kopfschmerzen ist Pfefferminzöl. Der schmerzlindernde Effekt dieses Öls wird oft mit der Einnahme einer Schmerztablette gleichgestellt.

Dazu massiert man das Pfefferminzöl großzügig an Schläfe, Scheitel und Nacken ein. Vorsicht jedoch vor Augen und Heizreizungen, deswegen empfiehlt sich eher ein verdünntes Pfefferminzöl.

Weiterhin wird auch ätherisches Lavendelöl gegen Kopfschmerzen eingesetzt. Einige Studien belegen, dass die Inhaltsstoffe von Lavenöl bei etwa 70 % der Betroffenen gegen Kopfschmerzen geholfen haben.

Pflanzliche Mittel

Weidenrinde oder Mädesüß können dir auch bei Kopfschmerzen helfen.

Pflanzliche Mittel, wie Weidenrinde oder Mädesüß, haben sich bei der Schmerzlinderung ebenfalls bewährt.

Sowohl Weidenrinde als auch Mädesüß enthalten Salicylate, welche Vorstufen des Schmerzhemmers Acetylsalicylsäure (ASS) sind.

Beide Varianten gibt es in Teeform, wobei du beachten solltest, dass vor allem Weidenrinde einen sehr bitteren Geschmack mit sich bringt.

Tabletten- oder Kapselformen sind vom Geschmack her wesentlich angenehmer.

Allergiker gegen Salicylate sollten generell auf Weidenrinde und Mädesüß verzichten. Weiterhin ist Weidenrinde für Menschen, die Blutverdünner einnehmen, und Kinder nicht empfehlenswert.

Koffein

Niedriger Blutdruck kann ein Auslöser von Kopfschmerzen sein. In diesem Falle hilft Koffein gegen die Beschwerden. Der Wirkstoff verengt die Gefäße und erhöht damit den Blutdruck.

Deswegen greifen viele bei Kopfschmerzen auf einen Kaffee oder Espresso zurück.

Beachten solltest du aber, dass die Wirkung insbesondere bei Menschen anschlägt, die nicht regelmäßig Kaffee trinken. Bei erhöhtem Konsum ist der Effekt nicht so groß.

Bewegung und Entspannung

Schmerzen an Scheitel, Hinterkopf oder Nacken lassen sich in einigen Fällen auch gut durch Bewegung lösen.

In vielen Fällen reichen ein paar Dehn- und Lockerungsübungen oder ein Spaziergang an der frischen Luft.

Oftmals hilft schon ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft, um deine Kopfschmerzen zu lindern. Das hilft insbesondere, wenn du einen Tag lange im Raum vor dem Computer gesessen hast. Um den gewünschten Effekt zu erreichen, solltest du mindestens 20 Minuten spazieren gehen. (Bildquelle: 123rf.com / 107564340)

Letztes gilt vor allem dann, wenn du lange drin warst. Der Sauerstoff in der frischen Luft regt deine Durchblutung und die Stoffwechselprozesse an.

Außerdem entlastet der weite Blick deine Augen, die z.B. durch die Arbeit am Rechner müde sind und daher auch Kopfschmerzen auslösen können.

Einfache Übungen wie Schulterkreisen, Kopfkreisen, Halsdehnen oder Brustkorb durch weit aufgestreckte Armen öffnen sorgen für eine schnelle Entlastung der Muskeln und können zur Linderung der Schmerzen helfen.

Leichte Massagen am Kopf können Muskelspannungen lösen. Dazu hilft es, wenn du z.B. mit den Fingerkuppen kreisförmig über die Schläfen fährst.

Bei Migränen solltest du jedoch vorsichtig mit Massagen sein. Einige Nackenmassagen können Migräne Attacken auslösen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Was tue ich, wenn die natürlichen Hausmittel nicht helfen?

Hausmittel sind einfache, natürliche Helfer, die bei leichten Kopfschmerzen schnell Abhilfe schaffen können.

Sie sind in der Regel gut, aber manchmal helfen auch sie nicht weiter. Kopfschmerztabletten sind dann von Nöten.

Treten die Kopfschmerzen mit anderen Symptomen auf oder helfen auch die Kopfschmerztabletten nicht, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Wie beuge ich Kopfschmerzen vor?

Ein gesunder Lebensstil und einige zusätzliche Maßnahmen helfen dir dabei, Kopfschmerzen vorzubeugen. Einige Tipps haben wir dir hier aufgelistet:

  • Ausgewogene Ernährung
  • Viel Trinken (z.B. Wasser, Tee)
  • Wenig Alkohol, Verzicht auf Nikotin
  • Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft
  • Ausdauersport
  • Ausreichend Schlaf
  • Entspannungstechniken

Helfen die natürlichen Hausmittel auch gegen Kopfschmerzen bei Kindern?

Die meisten o.g. Hausmittel können gut bei Kindern angewendet werden. Lediglich auf Koffein und pflanzliche Mittel sollte weitestgehend verzichtet werden.

Helfen die Hausmittel nicht, sollte unbedingt auf die Symptome geachtet werden, die mit den Kopfschmerzen einhergehen.

Du solltest bei den folgenden Symptomen sofort einen Kinderarzt bzw. eine Kinderärztin aufsuchen.

  • Grippaler Infekt mit Kopfschmerzen hinter Stirn und Wangenknochen
  • Kopfschmerzen mit Fieber, Nackenschmerzen, Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräusche
  • Kopfschmerzen nach Sturz oder Schlag mit Schwindel, Sehstörungen
  • Kopfschmerzen länger als drei Tage
  • Anzeichen für Migräne

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.docsonnet.com/de/kopfschmerzen-migraene/hausmittel-gegen-migraene

[2] https://www.stern.de/gesundheit/hausmittel-gegen-kopfschmerzen-ins-bad-oder-ins-bett-3261842.html

[3] https://www.kopfschmerzen.de/therapie/kopfschmerzen-hausmittel

[4] https://www.we-go-wild.com/hausmittel-gegen-kopfschmerzen/

(Bildquelle: 123rf.com / 32264714)

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