homöopathische Arzneimittel
Zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2020

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Du hast davon gehört, dass Homöopathie bei akuten und chronischen Schmerzen wirksam sein soll? Du bist aber noch nicht von der Wirkung überzeugt und möchtest mehr über die Einnahme, wissenschaftliche Hintergründe und nötige Kriterien für den Kauf von homöopathischen Arzneimittel erfahren? Dann bist du hier genau richtig.

Mit unserem homöopathische Arzneimittel Test 2020 wollen wir dir das homöopathische Präparate näher bringen. Du wirst nicht nur erfahren, wieso homöopathische Arzneimittel heilende Wirkungen nachgesagt werden, sondern auch etwas über die Herstellung selbst lernen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Homöopathie ist eine alternative Heilungsmethode und kann sowohl bei Menschen als auch bei Tieren angewendet werden. Die Mittel unterscheiden sich in der Wirkung, Potenzierung und Darreichungsform.
  • Homöopathie basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Krankheitssymptome werden damit also nicht unterdrückt, sondern mit Ähnlichem bekämpft.
  • Wissenschaftler sind sich über die Wirkung von homöopathischen Arzneimittel uneinig. Zukünftige Studien müssen weiterhin durchgeführt werden, um die Wirkung, über den Placebo-Effekt hinaus, zu bestätigen.

Homöopathische Arzneimittel Test: Favoriten der Redaktion

Das beste homöopathische Arzneimittel gegen Beschwerden in den Wechseljahren

Die Klimaktoplant N Tabletten sind homöopathische Komplexmittel bestehend aus den Wirkstoffen Cimicfuga D2, Ignatia D3, Sanguinaria D6 und Sepia D2. Dieses Mittel hilft den Symptomen in den Wechseljahren zu lindern.

Falls du dich also in den Wechseljahren befindest oder generell mit Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Herzklopfen, Hitzewallungen oder innere Unruhe zu kämpfen hast, dann werden die Klimaktoplant N Tabletten dir treu zur Seite stehen.

Das beste homöopathische Arzneimittel gegen Erschöpfungs- und Schwächezustände

Die durch Stress und Nervosität verursachten Erschöpfungs- und Schwächezustände können durch die Neurodoron Tabletten gelindert werden. Das homöopathische Komplexmittel besteht aus Aurum metallicum praeparatum D10, Kalium Phosphoricum D6, Ferrum-Quarz D2.

Falls du also mit den Auswirkungen von Stress und Überreizungen zu kämpfen hast und ein alternatives Heilmittel verwenden möchtest, werden dir die Neurodon Tabletten dabei helfen die Symptome zu schwächen. Langfristig kann das Arzneimittel außerdem auch depressive Verstimmungen, Angstzustände, Kopfschmerzen und innere Unruhe lindern.

Das beste homöopathische Arzneimittel gegen Erkältungskrankheiten

Die Meditonsin Tropfen lindern Erkältungssymptomen und bestehen aus den Wirkstoffen Aconitinum D5, Atropinum sulfuricum D5, Mercurius cyanatus D8 und Hydrargyrum bicyanatum.

Bei frühzeitiger Einnahme des homöopathischen Komplexmittels können Erkältungsbeschwerden sogar verhindert werden. Falls du also für deine nächste Erkältung vorbereitet sein möchtest und die Symptome schneller bekämpfen oder gar verhindern möchtest, dann solltest du dir die Meditonsin Tropfen genauer anschauen.

Das beste homöopathische Arzneimittel gegen Schnupfen und Infekten im Nasen-Rachen-Raum

Die Sinusitis Hevert SL Tabletten wirken entzündungshemmend, abschwellend und lindern sonstige Begleitsymptome wie beispielsweise Nies- und Juckreiz. Das homöopathische Komplexmittel besteht aus Apis D4, Baptisia D4, Cinnabaris D3, Echinacea D2, Hepar Sulfuris D3, Kalium Bichromicum D8, Lachesis D8, Luffa D4, Mercurius bijodatus D9 Silicea D2 und Spongia D6.

Wenn du also mit chronischen Schnupfen oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie der Atemwege zu kämpfen hast, dann kannst du gerne die Sinusitis Hevert SL Tabletten ausprobieren.

Kauf- und Bewertungskriterien für Homöopathische Arzneimittel

Beim Kauf von homöopathische Arzneimittel kannst du auf verschiedene Aspekte achten. Dazu zählen:

Durch die für dich passende Wahl kannst du eine bessere Wirksamkeit des Mittels erzielen und sorgst zudem dafür, dass du deinem Körper nichts zufügst, was er nicht braucht. Achte daher grundlegend immer auf eine hohe Qualität und lass dir bei Bedarf Zertifikate der Hersteller zeigen.

Wirkung

Homöopathie basiert auf dem Prinzip der Ähnlichkeit und regt die Selbstheilungskraft des Körpers an. Das bedeutet, dass der Homöopath sich genau deine Beschwerden (oder auch Leitsymptome genannt) anhört und dann versucht ein Mittel zu finden, welches genau diese Symptome hervorrufen kann.

Homöopathie regt die Selbstheilung des Körpers an.

Homöopathie unterdrückt also nicht deine Beschwerden. Ganz im Gegenteil sogar, Homöopathie besagt, dass bestimmte Symptome als Reaktion auf andere Störursachen hervorgerufen werden. Der Körper versucht mit diesen Leitsymptomen diese Störursache auszugleichen.

Homöopathie wirkt somit überall wo der Körper sich selbst regulieren kann. Je ausführlicher und umfangreicher die Beschreibung der Leitsymptome ist, desto genauer kann der Homöopath ein passendes Arzneimittel für dich verschreiben.

Hierbei kann es vorkommen, dass du erst eine Erstverschlimmerung durchlebst bevor die Beschwerden abklingen. Das ist eine normale Reaktion des Körpers. Der Körper erkennt mit dieser Reaktion die Einnahme von homöopathischen Mitteln und regt somit die Selbstheilungskraft an.

Eine Erstverschlimmerung ist nur bedrohlich, wenn die Verschlimmerung andauert. Das könnte auf eine wirkliche Verschlimmerung der Krankheit hindeuten. Ist das der Fall,  dann solltest du dringend einen Arzt aufsuchen.

Potenzierung

Unter Potenzierung oder Dilution versteht man die Verdünnung der Urtinktur mit einer Lösung wie beispielsweise: Ethanol, Milchzucker, Glycerin oder auch destilliertem Wasser.

Hahnemann stellte in seiner Arbeit fest, dass eine stärkere und länger anhaltende Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel durch das Verschütten und Verreiben der Stoffe mit der Lösung erreicht werden kann.

In der Herstellung homöopathischer Mitteln berechnet man die Wirkstoffmenge nach der damaligen Gran-Dosen, wobei 1 Gran =  0,06 Gramm entspricht. Bei der Potenzierung unterscheidet man zwischen drei Reihen:

  • C = Centisimal: Verhältnis der Urtinktur zur Lösung in 1:100 Schritten.
  • D = Dezimal: Verhältnis der Urtinktur zur Lösung in 1:10 Schritten.
  • Q (oder auch LM) = Quinquagintamilia: Verhältnis der Urtinktur zur Lösung in 1:50 000 Schritten.

In Deutschland werden meist homöopathische Arzneimittel der C-Reihe (C4 bis C12) und D-Reihe (D4 bis D12) für die Selbstmedikation verabreicht. Diese sollen bei akuten Beschwerden helfen. Mit der folgenden Tabelle kannst du dir einen Überblick verschaffen.

C-Potenzierung D-Potenzierung Verdünnungsverhältnis
unverdünnt
D1 1:10
C1 D2 1:100
C2 D4 1:10 000
C3 D6 1:1 000 000

Eine mittelstarke Potenzierung bis D12 bis D30 kann bei seelischen Beschwerden eingesetzt werden. Eine starke Potenzierung ab D30 wird bei chronischen Beschwerden verabreicht.

Darreichungsform

Homöopathische Arzneimittel sind in vielen verschiedenen Formen erhältlich. Je nach Beschwerde kann der Homöopath dir die passende Darreichungsform verschreiben. Am häufigsten werden homöopathische Arzneimittel in den folgenden Formen verabreicht:

Form Einnahme
Kügelchen (Globuli) Homöopathische Mittel in Kügelchenform werden unter die Zunge gelegt, sodass der Wirkstoff von der Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Alternativ kann man die im Wasser auflösen.
Tropfen Homöopathische Mittel in Tropfenform werden auch sublingual (unter der Zunge) eingenommen, sodass der Wirkstoff von der Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Alternativ kann man die Tropfen auch im Wasser verdünnen.
Tabletten Homöopathische Mittel in Tablettenform werden mit Wasser eingenommen.
Salben Homöopathische Mittel in Salbenform werden äußerlich direkt auf die betroffenen Stellen angewendet.
Injektion Homöopathische Mittel in Spritzenform werden in die zu behandelnden Stellen gespritzt.

Am öftesten werden die Mittel in Kügelchenform verschrieben. Homöopathische Mittel in Tropfenform enthalten meist Alkohol und sollte deswegen nicht von Kindern eingenommen werden.

Dosierung und Einnahme

Die Dosierung der homöopathischen Arzneimittel hängt von der Potenzierung des Mittels, der Erkrankung und dem Alter des Einnehmenden ab. In der Homöopathie wird eine Gabe als eine Dosierung bezeichnet, also sind die Begrifflichkeit etwas unterschiedlich. Mit der folgenden Aufzählung kannst du dir einen besseren Überblick verschaffen.

  • Eine Gabe für Erwachsene beträgt: 5 Globulis / 5 Tropfen / 1-2 Tabletten
  • Eine Gabe für Kinder (6-12 Jahre alt) beträgt: 3-4 Globulis / 3-4 Tropfen / 1 Tablette
  • Eine Gabe für Kinder (1-6 Jahre alt) beträgt: 2-3 Globulis / 2-3 Tropfen / 1 Tablette
  • Eine Gabe für Kinder unter 1 Jahr beträgt: 1-2 Globulis / 1/2 Tablette

Am besten nimmst du das homöopathische Arzneimittel eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen ein. Dadurch kann die Mundschleimhaut die Wirkung des Mittels optimal aufnehmen. Falls der Homöopath keine Anweisungen bezüglich der Einnahme verordnet hat, kannst du dich an die folgende Tabelle orientieren:

Potenz Erkrankung Gabe
D1 bis D6 Akute Beschwerden Stündlich einnehmen oder noch kürzer
D6 bis D12 Abklingendes Krankheitsbild 3 Gaben am Tag
D12 bis D30 Seelische Beschwerden 2 Gaben am Tag
Ab D30 Chronische Beschwerden 1 Gabe am Tag

Auch solltest du darauf achten, mindestens eine halbe Stunde nach der Einnahme mit dem Verzehr von koffeinhaltigen Getränke oder der Verwendung von ätherische Öle wie zum Beispiel Pfefferminz zu warten.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Homöopathische Arzneimittel kaufst

Um dich umfassend über die Wirksamkeit von Homöopathische Arzneimittel zu informieren und dir den aktuellen Stand der Wissenschaft näherzubringen, haben wir dir alle wichtigen Informationen in den folgenden Abschnitten zusammengefasst.

Was sind homöopathische Arzneimittel und wie wirken sie?

Friedrich Christian Samuel Hahnemann hat im Jahre 1796 die Homöopathie erfunden. Homöopathische Mittel basieren auf dem Prinzip der Ähnlichkeit und gehören zu der Gruppe der alternativmedizinischen Heilverfahren.

Sie regen die Selbstheilungskraft des Körpers an, indem dem Körper ein Arzneimittel hinzugefügt wird, welches bei einem gesunden Menschen bestimmte Symptome auslöst.

Vitamin C-1

Homöopathische Arzneimittel sollen die Selbstheilung des Körpers anregen. Damit Gehären die Präparate zu den alternativmedizinischen Heilmitteln. (Bildquelle: Kelly Sikkema / unsplash)

Beispielsweise leidet eine Person unter tränenden Augen und laufender Nase. Laut dem Ähnlichkeitsprinzip löst das Schneiden einer Zwiebel eine ähnliche Reaktion aus. Durch die Dilution des Wirkstoffs in der Zwiebel und die anschließende Einnahme des homöopathischen Arzneimittels, wird die Abwehrkraft des Körpers angeregt.

Jedoch sind sich die Studien derzeit nicht einig, ob die Heilung der Erkrankungen auch über den Placebo-Effekt hinausgehen. (1)

Wann und für wen ist die Einnahme von homöopathische Arzneimittel sinnvoll?

Die Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln ist sowohl für Menschen als auch für Tiere geeignet. Da homöopathische Mittel den gesetzlichen Vorschriften unterliegen, ist die Einnahme unbedenklich. Schwangere, Diabetiker und Kinder können diese Mittel also auch einnehmen.

Zu den Anwendungsgebieten der Homöopathie zählen:

  • Chronisch Schmerzen (2)
  • Migräne (3)
  • Allergien (4)
  • Schlaflosigkeit (5)
  • Depression (6)
  • Angst (7)
  • Hauterkrankungen (8)
  • Regelbeschwerden (9)
  • Atembeschwerden (10)
  • Magen-Darm-Erkrankungen (11)
  • Durchfall (12)
  • Nieren- und Blasenerkrankungen (13)
  • Beschwerden in den Wechseljahren (14)

Ausschlaggebend für die Heilung ist eine funktionierende Reaktionsfähigkeit des eigenen Körpers. Auch sind die angegebenen Studien nicht zu 100% einig über die Wirksamkeit der Homöopathie, weshalb weitere Studien durchgeführt werden müssen.

Wie werden homöopathische Arzneimittel hergestellt?

Homöopathische Arzneimittel werden aus pflanzliche, tierische, nosoden, anorganische und organische Arzneimitteln hergestellt. Sie unterscheiden sich neben der Ursubstanz auch noch in der Potenzierung und der Darreichungsform.

Die Herstellung erfolgt oft durch Handarbeit.

Die Ursubstanz wird erst in eine flüssige oder pulverisierte Form gebracht. Je nachdem ob das Arzneimittel flüssig oder fest sein soll, wird dem ein Lösungsmittel oder Milchzucker zugefügt. Anschließend wird die Potenz des Arzneimittels festgelegt.

Die Herstellung der homöopathischen Mitteln erfolgt in den wichtigsten Schritten trotz moderner Technologie in Handarbeit und werden gemäß der Normen des Deutschen Homöopathischen Arzneibuchs hergestellt.

Was kosten Homöopathische Arzneimittel?

Erstanamnesen (Erstkonsultationen) kosten in der Regel zwischen 120 bis 180€ und dauern 1 bis 2 Stunden. Je nach Leitsymptomen kann eine Erstanamnese auch mehrere Tage dauern. Folgekonsultationen kosten im Nachhinein zwischen 60 und 90€ und dauern mindestens eine halbe Stunde.

Die Kosten der Globulis rangieren zwischen 5 und 20€. Dies hängt von dem Wirkstoff, der Potenzierung und der Darreichungsform ab. Generell gilt, je stärker das homöopathische Mittel verdünnt wird, desto teurer wird es.

Typ Preisspanne
Erstanamnese ca. 120 bis 180€
Folgekonsultation ca. 60 bis 90€
Globulis ca. 5 bis 20€

Über 80 Krankenkassen beteiligen sich bereits an den Kosten der Homöopathie. Die Kostenübernahme gilt nur, wenn der ausgewählte Homöopath einen Vertrag mit der Krankenkasse abgeschlossen hat. Die Kosten der homöopathischen Arzneimittel werden jedoch nur bei Kindern übernommen.

Wo kann ich homöopathische Arzneimittel kaufen?

Homöopathische Mittel kannst du je nach Potenz des Mittels, rezeptfrei in der (Online-) Apotheke erwerben. Der Vorteil bei einer Apotheke vor Ort ist die kompetente Beratung von einem Personalangestellten, der sich mit der Homöopathie auskennt.

Im Folgenden findest du eine Reihe von Onlineshops, die homöopathische Arzneimittel verkaufen:

  • medpex.de
  • shop-apotheke.com
  • docmorris.de
  • volksversand.de
  • shop.aportal.de
  • eurapon.de

Wie du siehst, hast du zahlreiche Möglichkeiten, homöopathische Arzneimittel zu kaufen. Je nachdem, was für dich am praktischsten ist, kannst du dich für eine Möglichkeit entscheiden.

Welche Arten von homöopathische Arzneimittel gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von homöopathischen Arzneimitteln. Wir unterscheiden dabei zwischen homöopathische Einzelmittel und homöopathischen Komplexmittel. Wir haben dir dazu eine Tabelle erstellt, welches dir die Unterschiede der beiden Arten näher bringen.

Merkmal Einzelmittel Komplexmittel
Ursubstanz Einzelmittel Mehrere Einzelmittel
Rezeptpflichtig Ja Nein
Wirkungsspektrum Heilung einer bestimmten Krankheit Heilung eines gesamten Krankheitsbildes

Homöopathische Einzelmittel müssen individuell durch Befragungen an den Patienten angepasst werden. Komplexmittel hingegen, sind in der Apotheke fertig zusammengestellt bereits erhältlich. Der Grund hierfür ist, dass das Komplexmittel auf die Heilung eines gesamten Krankheitsbildes fokussiert ist. Es besteht also aus mehreren Einzelmitteln.

Welche Beschwerden können homöopathische Arzneimittel lindern?

Es gibt viele Wirkungen von homöopathischen Arzneimitteln. Je nachdem welche Beschwerden oder Erkrankung bekämpft werden soll, kommen unterschiedliche Wirkstoffe ins Spiel.

Wir haben dir hier eine Tabelle mit den bekanntesten Wirkstoffen zusammengestellt:

Typ Wirkungsbereich
Belladonna Akute Entzündungen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich
Arnika Muskelkater, Sportverletzungen, Prellung
Gelsemium Migräne
Nux Vomica Stress, Sodbrennen, Übelkeit, Bauchschmerzen
Apis Juckende und brennende Schmerzen
Pulsatilla Hormonregler
Rhus Toxicodendron Rückenprobleme, Hexenschuss
Bryonia Rücken und Kopfschmerzen
Ignatia Depression, Schlafstörung
Aconitum Fieber

Mit dieser Tabelle kannst du dir einen Überblick über verschiedene Wirkstoffe verschaffen. Wie du siehst, gibt es eine breite Auswahl von verschiedenen Beschwerden, die durch homöopathische Präparate gemindert werden können.

Wie lange sind homöopathische Arzneimittel haltbar?

Wegen den gesetzlichen Vorschriften wird eine Haltbarkeit von 5 Jahren angegeben. Jedoch sind homöopathische Arzneimittel bei richtiger Lagerung durchaus länger haltbar und die Wirkung lässt auch nach den angegebenen 5 Jahren nicht nach.

Zu der richtigen Lagerung zählt:

  • Dunkel lagern
  • Kühl lagern
  • Sonnenstrahlen vermeiden
  • Elektromagnetische Strahlen vermeiden
  • Feuchtigkeit vermeiden

Falls du diese Schritte bei der Lagerung nicht beachtest, kann es vorkommen, dass die Wirkung des Mittels negativ von den aufgezählten Faktoren beeinflusst wird und deswegen an Wirkung verliert.

Welche Nebenwirkungen können homöopathische Arzneimittel verursachen?

Die wohl am häufigsten vorkommende Nebenwirkung homöopathischer Arzneimittel ist die Erstverschlimmerung. (15) Dabei handelt es sich um eine Verschlimmerung der Beschwerden bis zu paar Stunden bevor es dem Patienten besser geht.

Dieses Phänomen hängt mit dem Ähnlichkeitsprinzip zusammen und wird als normale Reaktion des Körpers angesehen. (16) Sollte die Verschlimmerung jedoch andauern, dann solltest du einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich hierbei nämlich um eine echte Verschlimmerung handeln.

Homöopathische Arzneimittel-2

Wenn die Krankheitssymptome milder werden, wird die Dosis reduziert bevor es dann ganz abgesetzt wird.
(Bildquelle: James Coleman / unsplash)

Bei empfindliche Menschen können andere Nebenwirkungen wie beispielsweise Durchfall wegen Laktoseintoleranz, erhöhte Körpertemperatur, allergische Reaktion, Vergiftung und Hauterscheinungen vorkommen. Generell versteht man unter Homöopathie jedoch eine sanfte und ungefährliche Behandlungsmethode.

Welche Alternativen gibt es zur Homöopathie?

Eine Alternative zur Homöopathie ist Spagyrik, welches vom Paracelsus gegründet wurde. Spagyrik ist ein Heilungsverfahren, welches aus dem alten Ägypten stammt und ähnlich wie bei der Homöopathie, die Selbstregeneration des Körpers antreibt.

Die Wirkungsweise der Spagyrik unterscheidet sich nicht von der Homöopathie. Das heißt auch bei diesem Verfahren werden die Krankheitssymptome nicht unterdrückt. Hergestellt werden spagyrischen Arzneimittel aus Pflanzen, Mineralstoffen und Metallen.

So kann Spagyrik zur Behandlung folgender Beschwerden / Erkrankungen eingesetzt werden:

  • Migräne
  • Reizdarm
  • Menstruationsbeschwerden
  • Depression
  • Ängste
  • Schlafstörungen
  • Atembeschwerden
  • Entzündungen
  • Infektionen

Der Unterschied zwischen Spagyrik und Homöopathie besteht in der Herstellung des Arzneimittels. Homöopathische Arzneimittel werden verschüttet und verrieben. Spagyrische Arzneimittel werden vergärt, destilliert, verarscht und anschließend extrahiert.

Bildquelle: kzenon / 123rf

Einzelnachweise (16)

1. K Linde, N Clausius, G Ramirez, D Melchart, F Eitel, LV Hedges, and WB Jonas. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects: a meta-analysis of placebo-controlled trials.
Quelle

2. Witt CM, Lüdtke R, Baur R, Willich SN. Homeopathic treatment of patients with chronic low back pain: A prospective observational study with 2 years' follow-up.
Quelle

3. Witt CM, Lüdtke R, Willich SN. Homeopathic treatment of patients with migraine: a prospective observational study with a 2-year follow-up period.
Quelle

4. Trompetter I, Lebert J, Weiß G. Homeopathic complex remedy in the treatment of allergic rhinitis: results of a prospective, multicenter observational study.
Quelle

5. Michael J, Singh S, Sadhukhan S, et al. Efficacy of individualized homeopathic treatment of insomnia: Double-blind, randomized, placebo-controlled clinical trial.
Quelle

6. Macías-Cortés EDC, Llanes-González L, Aguilar-Faisal L, Asbun-Bojalil J. Response to Individualized Homeopathic Treatment for Depression in Climacteric Women with History of Domestic Violence, Marital Dissatisfaction or Sexual Abuse: Results from the HOMDEP-MENOP Study.
Quelle

7. Grimaldi-Bensouda L, Abenhaim L, Massol J, et al. Homeopathic medical practice for anxiety and depression in primary care: the EPI3 cohort study.
Quelle

8. Itamura R. Effect of homeopathic treatment of 60 Japanese patients with chronic skin disease.
Quelle

9. Cardigno P. Homeopathy for the treatment of menstrual irregularities: a case series. Homeopathy.
Quelle

10. Beghi GM, Morselli-Labate AM. Does homeopathic medicine have a preventive effect on respiratory tract infections? A real life observational study.
Quelle

11. Rosero-García ADP, Mazón-Suástegui JM, Dumas S, Chávez-Sánchez MC, Avilés-Quevedo A, Rodríguez-Jaramillo C. Effect of Homeopathic Medicines on Intestinal Coccidia and Immune Response Cells in Spotted Rose Snapper (Lutjanus guttatus).
Quelle

12. Jacobs J, Jiménez LM, Gloyd SS, Gale JL, Crothers D. Treatment of acute childhood diarrhea with homeopathic medicine: a randomized clinical trial in Nicaragua.
Quelle

13. Pannek J, Pannek-Rademacher S, Jus MS, Wöllner J, Krebs J. Usefulness of classical homeopathy for the prophylaxis of recurrent urinary tract infections in individuals with chronic neurogenic lower urinary tract dysfunction.
Quelle

14. Bordet MF, Colas A, Marijnen P, Masson J, Trichard M. Treating hot flushes in menopausal women with homeopathic treatment--results of an observational study.
Quelle

15. Rossi E, Bartoli P, Bianchi A, Endrizzi C, Da Frè M. Homeopathic aggravation with Quinquagintamillesimal potencies.
Quelle

16. Stub T, Kristoffersen AE, Alræk T, Musial F, Steinsbekk A. Risk in homeopathy: Classification of adverse events and homeopathic aggravations--A cross sectional study among Norwegian homeopath patients.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftliche Studie
K Linde, N Clausius, G Ramirez, D Melchart, F Eitel, LV Hedges, and WB Jonas. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects: a meta-analysis of placebo-controlled trials.
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Wissenschaftliche Studie
Witt CM, Lüdtke R, Baur R, Willich SN. Homeopathic treatment of patients with chronic low back pain: A prospective observational study with 2 years' follow-up.
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Witt CM, Lüdtke R, Willich SN. Homeopathic treatment of patients with migraine: a prospective observational study with a 2-year follow-up period.
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Wissenschaftliche Studie
Trompetter I, Lebert J, Weiß G. Homeopathic complex remedy in the treatment of allergic rhinitis: results of a prospective, multicenter observational study.
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Michael J, Singh S, Sadhukhan S, et al. Efficacy of individualized homeopathic treatment of insomnia: Double-blind, randomized, placebo-controlled clinical trial.
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Wissenschaftliche Studie
Macías-Cortés EDC, Llanes-González L, Aguilar-Faisal L, Asbun-Bojalil J. Response to Individualized Homeopathic Treatment for Depression in Climacteric Women with History of Domestic Violence, Marital Dissatisfaction or Sexual Abuse: Results from the HOMDEP-MENOP Study.
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Wissenschaftliche Studie
Grimaldi-Bensouda L, Abenhaim L, Massol J, et al. Homeopathic medical practice for anxiety and depression in primary care: the EPI3 cohort study.
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Wissenschaftliche Studie
Itamura R. Effect of homeopathic treatment of 60 Japanese patients with chronic skin disease.
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Wissenschaftliche Studie
Cardigno P. Homeopathy for the treatment of menstrual irregularities: a case series. Homeopathy.
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Wissenschaftliche Studie
Beghi GM, Morselli-Labate AM. Does homeopathic medicine have a preventive effect on respiratory tract infections? A real life observational study.
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Wissenschaftliche Studie
Rosero-García ADP, Mazón-Suástegui JM, Dumas S, Chávez-Sánchez MC, Avilés-Quevedo A, Rodríguez-Jaramillo C. Effect of Homeopathic Medicines on Intestinal Coccidia and Immune Response Cells in Spotted Rose Snapper (Lutjanus guttatus).
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Wissenschaftliche Studie
Jacobs J, Jiménez LM, Gloyd SS, Gale JL, Crothers D. Treatment of acute childhood diarrhea with homeopathic medicine: a randomized clinical trial in Nicaragua.
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Pannek J, Pannek-Rademacher S, Jus MS, Wöllner J, Krebs J. Usefulness of classical homeopathy for the prophylaxis of recurrent urinary tract infections in individuals with chronic neurogenic lower urinary tract dysfunction.
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Wissenschaftliche Studie
Bordet MF, Colas A, Marijnen P, Masson J, Trichard M. Treating hot flushes in menopausal women with homeopathic treatment--results of an observational study.
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Wissenschaftliche Studie
Rossi E, Bartoli P, Bianchi A, Endrizzi C, Da Frè M. Homeopathic aggravation with Quinquagintamillesimal potencies.
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Stub T, Kristoffersen AE, Alræk T, Musial F, Steinsbekk A. Risk in homeopathy: Classification of adverse events and homeopathic aggravations--A cross sectional study among Norwegian homeopath patients.
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