Willkommen bei unserem großen Hustensaft Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Hustensäfte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Hustensaft zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Hustensaft kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Husten zählt zu den hartnäckigsten Symptomen einer Erkältung. Bleibt Husten unbehandelt, kann er sich zu einer Bronchitis entwickeln.
  • Wer in die Hände hustet, wird zur Ansteckungsgefahr und gibt die Erreger weiter. Daher sollte besser in die Armbeuge gehustet werden.
  • Hustensaft kann zwar die Symptome lindern, die Krankheit aber nicht bekämpfen. Hält der Husten über mehrere Wochen an, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Hustensaft Test: Das Ranking

Platz 1: Hübner Tannenblut® Bronchial-Sirup Trinksaft

Platz 2: ABO HEALTH Fenchelhonig SN Hustensaft

Platz 3: WICK MediNait Erkältungssirup

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Hustensaft kaufst

Was ist Husten?

Husten ist ein alltägliches Phänomen, worüber du dir vielleicht bislang eher weniger Gedanken gemacht hast. Oftmals sind wir selbst die Auslöser, wir husten, wenn wir glauben, dass ein Fremdkörper in den Rachenraum gelangt ist.

Erkältung

Husten tritt oft während einer Erkältung auf. Er ist zwar lästig, jedoch auch ein wichtiger Abwehrmechanismus des Körpers. (Bildquelle: pixabay.com / sweetlouise)

Wird der Hustenreiz von Körper gesteuert, können wir wenig dagegen tun. Du musst einfach husten, weil es im Hals kratzt. Die Schleimhaut der Atemwege wird von den Flimmerhärchen bedeckt. Diese befördern Schleim und Fremdkörper nach oben.

Erst wenn die Flimmerhärchen dies aufgrund vermehrter Schleimbildung und Verklebungen nicht mehr erledigen können, musst du husten. Der Hustenreiz ist praktisch eine Art Selbsthilfe-Mechanismus des Körpers.

Beim Husten atmest du tief ein. Dabei verschließt sich der Kehlkopf und der Atemmuskel zieht sich zusammen. Die Luft entweicht mit hohem Druck und der Kehlkopf öffnet sich wieder.

Wurdest du schon einmal von einem Hustenanfall gequält, weißt du, welche Anstrengung damit verbunden ist. Am Husten sind zahlreiche Muskeln beteiligt und du kannst leicht einen Muskelkater davon bekommen.

Welche Ursachen hat Husten?

Hierbei muss zwischen einem spontan ausgelösten Husten und einem krankheitsbedingt verursachten Husten unterschieden werden.

Art des Hustens Ursachen
spontaner Husten Staub, Gase, Chemikalien, Verschlucken
krankheitsbedingter Husten Erkältung, Bronchitis, Allergie, Asthma, Lungenentzündung, Tuberkulose, Keuchhusten

Meist ist Husten relativ harmlos. Die häufigsten Ursachen für den Hustenreiz sind Erkältungen und das Verschlucken an Speisen und Getränken.

In Deutschland werden jährlich etwa 1,7 Millionen Euro für Mittel gegen Erkältungen ausgegeben. Schätzungsweise kauft jeder Deutsche im Jahr für 20 Euro Hustensaft und Erkältungsmittel. Statistisch betrachtet sind die Deutschen dreimal jährlich erkältet.

Was ist Hustensaft?

Unter dem Begriff Hustensaft werden Medikamente zusammengefasst, die den Hustenreiz entweder lindern oder unterdrücken sollen. Hustensäfte bestehen meist aus einem Sirup aus Wasser, Zucker oder Alkohol.

Auf dieser Grundlage werden den Säften synthetische Inhaltsstoffe oder pflanzliche Wirkstoffe zugesetzt. Viele pflanzliche Hustensäfte sind rezeptfrei erhältlich. Medikamente mit synthetischen Bestandteilen sind meist rezeptpflichtig.

Brauche ich wirklich Hustensaft?

Diese Frage kannst du dir nur selbst beantworten. Laut Aussage der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin ist eine medikamentöse Behandlung bei Husten nicht notwendig.

Husten ist eine Begleiterscheinung der Erkältung und verschwindet in der Regel mit den übrigen Symptomen nach acht bis zehn Tagen. In nicht wenigen Fällen setzt sich jedoch ein hartnäckiger Husten fest, welcher nicht einfach vergeht und sich zu einer chronischen Bronchitis oder gar einer Lungenentzündung entwickeln kann.

Es spricht nichts dagegen, einen Hustensaft im Haus zu haben, um schnell reagieren zu können. Bereits wenn es im Hals kratzt, kann die Einnahme pflanzlicher Hustenmittel empfohlen werden.

Studien haben bestätigt, dass pflanzliche Hustenmittel sehr gut helfen und auch festsitzenden Schleim lösen können. Für trockenen Reizhusten haben sich Hustendämpfer als wirkungsvoll erwiesen. Der Wirkstoff Dextromethorphan erweist sich dabei als besonders effektiv.

Wie entwickelt sich Husten?

Der Husten ist einer Entwicklung unterworfen. Daher wurden auch verschiedene Hustensäfte entwickelt. Meist leidest du zunächst unter Reizhusten. Dies kann zwei bis drei Tage puren Stress bedeuten, denn du musst permanent husten, ohne etwas dagegen tun zu können.

Ein Hustensaft kann hier eingesetzt werden, um den Hustenreiz zu beruhigen. Bei vermehrtem Husten geht die Zahl der Flimmerhärchen zurück und die Bronchien sind weniger gut geschützt.

Geht der Husten in seine zweite Phase über, kommt der Schleim ins Spiel. Damit werden die Viren aus der Lunge geschleust. Der Schleim sitzt jedoch zunächst noch fest und das Husten wird zum Kraftakt. Nun ist es wichtig, einen Hustensaft einzunehmen, der das Abhusten fördert und den Schleim löst.

Hat sich der Schleim gelöst und die Erkältungssymptome klingen ab, kann noch einige Tage ein Reizhusten zurückbleiben. Hier kann der Hustensaft die angegriffenen Schleimhäute beruhigen und eingenommen werden, bis der Husten komplett abklingt.

Gibt es Hustensaft als freiverkäufliches Arzneimittel?

In Deutschland gibt es generell drei Arten von Medikamenten:

  • frei verkäufliche Arzneimittel
  • apothekenpflichtige Arzneimittel
  • verschreibungspflichtige Arzneimittel

Hustensäfte sind in allen der drei genannten Kategorien erhältlich. Frei verkäufliche Produkte kannst du in Drogerien oder Reformhäusern finden. Dazu zählen zum Beispiel auch Fenchelsirup und verschiedene pflanzliche Präparate.

Apothekenpflichtige Medikamente bekommst du in der Apotheke, benötigst hierfür aber kein Rezept. Es handelt sich hierbei um Hustensäfte mit einer stärkeren Wirkstoffformel, welche an eine bestimmte Dosierung gebunden sind und den Verkauf durch fachmännisches Personal notwendig machen.

Gehst du zum Arzt, weil dein Husten besonders hartnäckig ist, wird er dir vermutlich ein Rezept über einen verschreibungspflichtigen Hustensaft ausstellen und zugleich die entsprechende Dosis festlegen. Dabei handelt es sich um Präparate mit synthetischen Zusätzen, welche bei starkem Husten und Bronchitis Wirkung zeigen.

Hat Hustensaft Nebenwirkungen?

Pflanzliche Hustensäfte verursachen keine Nebenwirkungen. Lediglich bei einer Unverträglichkeit bestimmter Inhaltsstoffe kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

Synthetische Hustenstiller und Hustenlöser können unterschiedliche Nebenwirkungen haben.

Hustensaft Art mögliche Nebenwirkungen
Hustenstiller Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Juckreiz
Hustenlöser Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Fieber, Hautausschläge, Atemnot, Mundtrockenheit

Bei Hustenstillern wurden in seltenen Fällen auch Herzrhythmusstörungen und Halluzinationen beobachtet. Bei Hustenlösern werden die genannten Nebenwirkungen häufig durch die Wirkstoffe Ambroxol und Acetylcystein ausgelöst.

Beim Kauf von Hustensaft ist immer auf den Beipackzettel zu achten. Die Einnahme weiterer Medikamente kann unter Umständen zu Wechselwirkungen führen. Einzelne Wirkstoffe werden auch durch den Konsum von Kaffee, Milch oder Grapefruitsaft verstärkt oder abgeschwächt.

Liegt eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern vor, ist dies ebenfalls zu beachten. Enthält der Hustensaft Paracetamol, ist darauf zu achten, dass der Wirkstoff nicht überdosiert wird. Ansonsten drohen schwere Leberschäden.

Weiterhin solltest du Hustenstiller und Hustenlöser nicht gleichzeitig einnehmen. Im Zweifelsfall frage immer einen Arzt oder Apotheker um Rat.

Wann sollte Hustensaft eingenommen werden?

Hustenlöser solltest du bei Tage einnehmen. Diese Arznei hat die Aufgabe, den Schleim zu lösen. Durch häufiges Abhusten könntest du nachts am Einschlafen und Durchschlafen gehindert werden.

Hustenstiller werden vor dem Schlafengehen verabreicht. Diese haben eine beruhigende Wirkung und ermöglichen dir einen ruhigen Schlaf. Bei rezeptpflichtigen Medikamenten ist die Packungsbeilage maßgebend. Ein Überdosieren ist zu vermeiden.

Um den Schleim zu lösen und das Abhusten zu erleichtern, solltest du ausreichend Flüssigkeit zu dir nehmen.

Was ist der Unterschied zwischen pflanzlichen und synthetischen Hustensäften?

Pflanzliche Hustensäfte gelten als sichere und gut verträgliche Arznei. Besonders bei der Behandlung von Kindern sollte auf diese Mittel zurückgegriffen werden.

Die Wirkung von pflanzlichen Hustensäften beruht auf folgenden Wirkstoffen

Pflanzenstoff Wirkung
Thymian entspannt die Bronchien, löst den Schleim, stillt den Schmerz
Efeublätter lindert Hustenreiz, löst den Schleim
Eukalyptus löst den Schleim, hilft auch gegen Schnupfen

Dem gegenüber stehen synthetische Wirkstoffe, welche mit einem breiteren Wirkspektrum überzeugen und auch Schmerzen lindern oder Fieber senken können. Einer der bekanntesten Wirkstoffe dieser Art ist Paracetamol.

Die Vor- und Nachteile pflanzlicher und synthetischer Hustensäfte:

Hustensaft Art Vorteile Nachteile
Pflanzlicher Hustensaft Gut verträglich, auch für Kinder geeignet, keine Suchtgefahr Langsame Wirksamkeit, kein breites Wirkungsspektrum
Synthetischer Hustensaft Schnelle Wirkung, auch bei starken Husten wirksam Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Suchtgefahr

Welche Alternativen zu Hustensaft gibt es?

Alternativ zum Hustensaft stellt warmer Kräutertee mit Honig ein bewährtes Hausmittel dar. Eine beruhigende Wirkung auf den Rachenraum besitzen auch Halsbonbons und Lutschpastillen. Weiterhin können alternativ Hustensprays und Hustentropfen genutzt werden.

Entscheidung: Welche Arten von Hustensaft gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei verschiedenen Arten von Hustensaft unterscheiden:

  • Hustenstiller
  • Hustenlöser

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten Hustensaft zu finden.

Worum handelt es sich bei Hustenstiller und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Hustenstiller bekämpft trockenen Reizhusten. Der Hustenreiz wird gedämpft und es fällt leichter, am Abend in den Schlaf zu finden. Hustenstiller können jedoch auch falsch eingesetzt werden.

Wird das Präparat bei schleimigem Husten verwendet, wird der Abtransport des Sekrets aus den Bronchien verhindert und es kann nachts zu Schleimansammlungen kommen, welche die Atmung behindern.

Vorteile
  • Wirksam bei trockenem Reizhusten
  • Ermöglichen ruhigen Schlaf
  • Dämpfung des Hustenreizes
Nachteile
  • Nicht für verschleimten Husten geeignet
  • Können abhängig machen

Hustenstiller sind rezeptfrei und rezeptpflichtig erhältlich. Bei rezeptpflichtigen Präparaten kommen mit Hydrocon, Codein oder Noscapin Stoffe zum Einsatz, welche den Opiaten nicht unähnlich sind. Es besteht eine gewisse Abhängigkeitsgefahr. Daher dürfen diese Medikamente nicht frei verkauft werden.

Worum handelt es sich bei Hustenlösern und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Hustenlöser haben die Aufgabe, das Abhusten von hartnäckigem Schleim zu erleichtern. Hierbei zeigen pflanzliche Wirkstoffe wie Fenchel, Thymian und Eukalyptus gute Wirkung.

Vorteile
  • Befreit die Atemwege von Schleim
  • Erleichtert das Abhusten
  • Hilft bei hartnäckigem Husten mit Auswurf
Nachteile
  • Nebenwirkungen bei synthetischen Präparaten
  • Schleimbildung kann zusätzlich verstärkt werden

Synthetische Präparate enthalten die Wirkstoffe Ambroxol, Acetylcystein oder Bromhexil. Bei chemischen Präparaten besteht häufig die Gefahr, dass die Schleimbildung angeregt und das eigentliche Problem dadurch noch verstärkt wird.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hustensaft vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Hustensäfte gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Produkt zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Symptome
  • Inhaltsstoffe
  • Zusatzstoffe
  • Wirksamkeit
  • Verträglichkeit

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Produkt anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Symptome

Wie wir bereits gehört haben, gibt es unterschiedliche Präparate für die verschiedenen Phasen des Hustens. Du solltest also zunächst auf die Symptome achten. Ist der Husten trocken und lässt dich nachts nicht schlafen, wirst du einen Hustenstiller benötigen.

Für einen schleimigen Husten benötigst du einen Hustenlöser, der dir das Abhusten erleichtert. Erfahrungsgemäß ist es ratsam, beide Produkte im Haus zu haben. Der anfängliche Reizhusten geht in der Regel nach spätestens drei Tagen in einen schleimigen Husten über.

Der Markt kennt die Gepflogenheiten des Hustens und bietet auch sogenannte Kombipräparate an. In diesen Produkten sind mehrere Wirkstoffe enthalten, welche die unterschiedlichen Symptome bekämpfen sollen.

Diese Präparate steigern auch das Risiko auf Nebenwirkungen. Es ist daher empfehlenswert, die verschiedenen Symptome einzeln zu behandeln und auf Hustenstiller und Hustenlöser zu vertrauen.

Inhaltsstoffe

Vor dem Kauf sollte dein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe fallen. Pflanzliche Präparate werden vermutlich folgende Inhaltsstoffe besitzen:

  • Thymian
  • Eukalyptus
  • Primelwurzel
  • Spitzwegerich
  • Efeublätter

Pflanzliche Inhaltsstoffe sind unbedenklich und verursachen keine Nebenwirkungen. Sollte jedoch eine Allergie gegenüber den Inhaltsstoffen bestehen, solltest du dich für ein anderes Produkt entscheiden.

 

Zusatzstoffe

Hustensaft kann eine Reihe von Zusatzstoffen enthalten, welche gesundheitlich bedenklich erscheinen und vor allem Kindern nicht verabreicht werden sollten. In synthetischen Produkten zählen Ambroxol und Acetylcystein zu den Wirkstoffen.

Allerdings ist die Wirkung beider Substanzen nicht hinreichend bestätigt.

Weitere Zusatzstoffe, welche besonders Kleinkindern gefährlich werden könnten, sind Natriumbenzoat, Benzoesäure oder Propylparaben. Der Körper kann diese Zusatzstoffe nur schwer abbauen.

Kaum ein Hustensaft kommt ohne Zucker aus. Das Tückische dabei ist, die Verpackungsbeilage lässt dies oft nicht auf den ersten Blick erkennen.

Als kritischer Verbraucher solltest du besonders auf folgende Stoffe achten:

Synonyme für Zucker

  • Sorbit
  • Dextrin
  • Glucose
  • Maltose
  • Maltit
  • Fructose
  • Saccharose

Konservierungsstoffe

  • Zitronensäure
  • Ascorbinsäure
  • Kaliumsorbat
  • Benzoesäure

Wirksamkeit

Du kennst deinen Körper am besten und weißt, wie schwer es dich erwischt hat. Für einen leichten Husten ist ein pflanzlicher Hustensaft eine gute Wahl. Damit kannst du die Beschwerden lindern und das Abhusten des Schleims fördern.

Bei einer handfesten Grippe besteht jedoch die Gefahr, dass der Husten sich zu einer Bronchitis manifestiert oder du dir eine Lungenentzündung zu ziehst. Hier ist rasches Handeln erforderlich.

Produkte mit synthetischen Wirkstoffen wirken deutlich schneller als pflanzliche Präparate. In jedem Fall solltest du dich in der Apotheke beraten lassen oder einen Arzt aufsuchen.

Verträglichkeit

Auch hier ist es unumgänglich, die Angaben der Hersteller zu rate zu ziehen. Liegen Allergien und Unverträglichkeiten vor, sollte auf ein anderes Medikament ausgewichen werden.

Kinder sollten bei leichtem Husten nur pflanzliche Präparate erhalten. Bei Kindern unter 12 Jahren sollten keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure Verwendung finden. Schwangere sollten Hustensaft erst nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hustensaft

Wie sollte ich richtig husten?

Husten ist keine Krankheit, ganz im Gegenteil. Du hustest, weil sich dein Körper selbst behilft und die Krankheitserreger möglichst schnell loswerden will. Häufiges und kräftiges Husten kann nicht nur zu Muskelkater führen, sondern reizt auch die Schleimhaut unnötig.

Versuche daher, nicht jedem Kratzen im Hals sofort nachzugeben. Oftmals kann es helfen, statt zu husten, mehrmals kräftig zu schlucken. Auch ein warmer Tee mit Honig kann die Schleimhäute beruhigen.

Wer seine Schleimhäute während einer Erkältung durch lautes Sprechen oder heftiges Husten strapaziert, verzögert die Heilungsaussichten. Versuche möglichst nicht zu kräftig zu husten. Dies bewahrt die Schleimhaut vor Rissen und begünstigt den Heilungsprozess.

Hast du in die Hand gehustet, sollten die Hände gründlich mit Seife gewaschen werden. Befällt dich ein starker Hustenreiz, hat sich das Abhusten in die Armbeuge bewährt.

Kann man Hustensaft auch selber machen?

Zwiebeln sind ein bewährtes Hausmittel und tatsächlich lässt sich daraus ein recht wirkungsvoller Hustensirup selbst herstellen.

Dabei gehst du wie folgt vor:

  • Zwiebel schälen
  • Zwiebel klein schneiden
  • Zwiebelstücke in ein Trinkgefäß geben
  • zwei Esslöffel Honig darüber gießen
  • Zwiebelstücke und Honig über Nacht ziehen lassen
  • Flüssigkeit abgießen

Von diesem Hustensirup kannst du mehrmals täglich einen Teelöffel einnehmen. Dieser Sirup ist eine gute Alternative, wenn die Geschäfte geschlossen haben und du noch keinen Hustensaft besorgen konntest.

Hilft Hustensaft auch bei Raucherhusten?

Herkömmliche Hustensäfte sind nicht für die Behandlung von Raucherhusten geeignet. Gegen diesen besonders hartnäckigen Husten zeigen die meisten Hustensäfte keine Wirkung. Noch dazu sind sie nicht für den langfristigen Gebrauch geeignet.

Gegen Raucherhusten kann es helfen, regelmäßig mit ätherischen Ölen zu inhalieren. Der Arzt kann Kortisonspray verschreiben. Eine einfache und garantiert wirkungsvolle Methode besteht darin, Nichtraucher zu werden.

Kann Hustensaft den Arztbesuch ersetzen?

Dies lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen und du solltest dabei auch kein Risiko eingehen. Verläuft eine Erkältung ohne Komplikationen, fühlst du dich fit und hast keine schwerwiegenden Begleiterkrankungen, ist ein Arztbesuch nicht unbedingt nötig.

Durch den gezielten Einsatz von Hustenstillern und Hustenlösern lässt sich Husten recht schnell in den Griff bekommen.

Bei folgenden Beschwerden solltest du jedoch nicht lange zögern und umgehend einen Arzt aufsuchen:

  • hohes Fieber
  • anhaltendes Krankheitsgefühl
  • starke Gliederschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Ohrenschmerzen

Klingen die Beschwerden nicht nach spätestens acht bis zehn Tagen ab, sollte ein Arzt eingeschaltet werden. Vermutlich ist der gewählte Hustensaft zu schwach und es muss ein rezeptpflichtiges Mittel Anwendung finden.

Hustensaft kann ein Erkältungssymptom lindern. Wunder solltest du allerdings nicht erwarten. Dein Körper braucht vor allem Ruhe, um sich gegen die über 200 bekannten Krankheitserreger, welche eine Erkältung hervorrufen können, zur Wehr zu setzen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.netdoktor.at/krankheit/husten-7646

[2] https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/

[3] https://rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/grippe/wann-hilft-welcher-hustensaft-zwiebel-codein-spitzwegerichfam-ambroxol_aid-17647441

[4] https://gesundpedia.de/Hustensaft

[5] https://www.medizin-transparent.at/hustensaft-rezeptfrei-und-ohne-wirkung

[6] https://www.kinderheilpraxis-essen.de/2017/10/23/zwiebel-hustensaft/

Bildquelle: pixabay.com / Original_Frank

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