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Zuletzt aktualisiert: 23. November 2020

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Der Mineralstoff Magnesium ist ein lebensnotwendiger Stoff im menschlichen Organismus, welcher jedoch nicht selbst vom Körper hergestellt werden kann. Magnesium ist nicht nur für die Muskelkontraktion, für die Kommunikation zwischen den Nervenzellen sowie für die Herztätigkeit zuständig, sondern ist auch für den Aufbau von Knochen und Zähnen mitverantwortlich.

Mit unserem Magnesium 400 mg Test 2021 möchten wir dir die Wichtigkeit von einem ausgeglichenen Magnesiumspiegel deutlich machen und dir zeigen, wie du Magnesium durch die Nahrung, aber auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nehmen kannst, um deinen Körper fit und gesund zu halten.




Das Wichtigste in Kürze

  • Magnesium ist für viele lebensnotwendige Vorgänge im Körper zuständig, ohne die der Mensch nicht richtig funktionieren kann. Man denkt bei Magnesium nur an die Muskeln, jedoch ist der Energiestoffwechsel, die Muskel- und Nervenfunktionen, die Aufrechterhaltung des Elektrolytgleichgewichts und der Erhalt gesunder Knochen und Zähne von Magnesium abhängig.
  • Magnesium kann bei der richtigen Ernährung in der benötigten Menge aufgenommen werden und man muss nur in bestimmten Situationen Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Beispielsweise, wenn man viel Stress hat, Leistungssport betreibt, schwanger ist oder in der Stillzeit. Aber auch andere Faktoren können zu einem erhöhten Magnesiumbedarf führen.
  • Magnesium ist unglaublich verträglich und auch in Form von Präparaten hat es kaum Nebenwirkungen. Die Einnahme von Magnesium Supplements ist durch die vielen verschiedenen Produkten sehr einfach und vielfältig. Die Dosierung ist bei den meisten Produkten schon gegeben und man muss nur noch seinen persönlichen täglichen Magnesiumbedarf berechnen.

Magnesium 400 mg Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Magnesium Pulver

Das Pulver, beziehungsweise direkt Granulat von Diasporal enthält 100 Sticks mit 400 mg Magnesium pro Stick. Es enthält ein natürliches Orangenfruchtpulver, was für einen angenehmen Geschmack sorgt um es einfach oral einnehmen zu können. Die Sticks enthalten kein Zucker oder tierische Bestandteile. Sie sind also vegan, sowie gluten- und laktosefrei.

Die Sticks eignen sich ideal für die einfache und schnelle Einnahme jeden Tag. Man muss das Pulver nicht selbst dosieren und durch den fruchtigen Geschmack kann man es auch ohne Wasser oder Essen zu sich nehmen.

Die besten Magnesium Kapseln

Die Magnesium Kapseln von Feel Natural enthalten 365 Stück und halten somit für ein Jahr. Das darin enthaltene hochdosierte Magnesium stammt aus dem toten Meer in Israel und besteht aus 664mg marines Magnesiumoxid, davon 400mg elementares Magnesium je Kapsel.

Die Kapseln sind vegan und frei von unerwünschten Zusatzstoffen wie Trennmitteln, Magnesiumstearat, Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffen. Die Herstellung findet unter streng geprüften und zertifizierten Auflagen in Deutschland statt.

Die Kapseln haben ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und eignen sich dank der veganen Herstellung für jeden.

Die besten Magnesium Tabletten

Die Magnesium 400 mg Tabletten von Doppelherz liefern nicht nur eine Magnesiumversorgung von 400 mg hochdosiertem Magnesium pro Tablette, sondern enthalten auch noch Vitamin B1, B6, B12 & Folsäure. Die Packung enthält 30 Tabletten.

Das hochkonzentrierte Magnesium sorgt für die normale Funktion der Muskeln und des Nervensystems. Vitamin B1 ist für eine normale Herz-Funktion zuständig und die Vitamine B6 & B12 unterstützen die Bildung roter Blutkörperchen und tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Folsäure (Vitamin B9) spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung & Blutbildung und unterstützt zusammen mit den Vitaminen B6 & B12 den normalen Homocystein-Stoffwechsel.

Kauf- und Bewertungskriterien für Magnesium 400 mg

Beim Kauf von Magnesium 400 mg kannst du auf verschiedene Aspekte achten, wie:

Durch die für dich passende Wahl kannst du Geld sparen und sorgst zudem dafür, dass du deinem Körper nichts zufügst, was er nicht braucht. Achte daher grundlegend immer auf eine hohe Qualität und lass dir bei Bedarf Zertifikate der Hersteller zeigen.

Konzentration

Es ist sehr wichtig darauf zu achten, welche Inhaltsstoffe neben dem Magnesium in den Präparaten enthalten sind. Beispielsweise gibt es viele Tabletten, die durch ihre Art der Herstellung viele Farbstoffe und Hilfsstoffe enthalten, die nicht wirklich gesund sind.

Es gibt sehr viele Magnesiumpräparate, welche keine Zusatzstoffe enthalten. Hier lohnt es sich für die eigene Gesundheit sehr, etwas mehr zu zahlen und hochwertige Produkte zu kaufen.

Deshalb sollte man am besten vegane Produkte kaufen, die bestenfalls noch frei von künstlichen Zusatzstoffen sind. Solche Produkte sind gesünder und man hat weniger Probleme die entstehen könnten.

Reinheit

Bei Magnesium ist es sehr wichtig auf die Reinheit zu achten und viele Hersteller werben mit einer Reinheit von über 99%. Das ist ein guter Maßstab, da man nichts kaufen sollte, was unter einem 99%igem Magnesiumwert liegt.

Es könnten unbekannte Stoffe enthalten sein, welche zu unerwünschten Folgen führen. Da Magnesium an sich sehr gut verträglich ist, auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, sollte man diesen Vorteil wahren, indem man hochwertige Produkte kauft.

Grund

Der Grund, weshalb man Magnesium in Form von Nahrungsergänzungsmitteln kauft, ist sehr wichtig. Da man Magnesium bei der richtigen Ernährung problemlos so zu sich nehmen kann, sollte man genau überlegen, ob man es als Supplement braucht.

Wenn man in einer Lebenssituation ist (Schwangerschaft, Stillzeit, Stress), in der man deutlich mehr Magnesium braucht für eine volle Gesundheit, dann sind Magnesium Präparate eine gute Hilfe.

Auch für Leistungssportler ist diese Form der Magnesiumaufnahme oft nötig, um wie gewünscht zu funktionieren. Man kann sich in solchen Fällen von einem Arzt oder Apotheker beraten lassen und somit entscheiden, wie viel Magnesium noch fehlt, was nicht ausreichend durch die Nahrung aufgenommen werden kann.

Menge

Man sollte nicht gleich zu Beginn einen Jahresvorrat an Magnesium Präparaten kaufen, sondern erstmal testen, wie der Körper auf das Präparat reagiert, wie er es aufnimmt, ob es eine Besserung oder irgendwelche Nebenwirkungen gibt.

Die Menge des Produkts ist ein sehr wichtiger Faktor.

Man sollte für sich selbst herausfinden, welche Form von Magnesium Nahrungsergänzungsmitteln man bevorzugt und am besten verträgt und dann kann man sich gegebenenfalls eine größere Menge zulegen.

Bestenfalls spricht man vor der Einnahme mit einem Arzt und fragt dort, was zu empfehlen ist und wie oft, wie viel und wie lange man Magnesium zu sich nehmen sollte. Man sollte fachlich und individuell beraten werden, bevor man seinem Körper etwas zuführt, was er vielleicht nicht in Form von Nahrungsergänzungsmitteln braucht.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Magnesium 400 mg ausführlich beantwortet

Um dich umfassend über die Wirksamkeit von Magnesium 400 mg zu informieren und dir den aktuellen Stand der Wissenschaft näherzubringen, haben wir dir alle wichtigen Informationen in den folgenden Abschnitten zusammengefasst.

Was ist Magnesium 400 mg und wie wirkt es?

Magnesium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff für den menschlichen Organismus. Der Körper kann Magnesium nicht selbst herstellen, daher ist eine regelmäßige Zufuhr von Magnesium unerlässlich.

Magnesium ist für die Energie und Leistung des Menschen unerlässlich.

Durch Magnesium, bei dem es sich um einen Mineralstoff handelt, werden mehr als 300 lebenswichtige Enzyme im menschlichen Organismus gebildet.

Magnesium sorgt außerdem für die Entspannung der Muskeln und beugt Muskelkrämpfen vor. Auch bei Herzrhythmusstörungen wirkt Magnesium präventiv und es sorgt für die Regulierung des Blutdrucks. Zudem wirkt Magnesium als natürliches Anti-Stress-Mittel.

Magnesium wird als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, wenn eine der folgenden Umstände bzw. Beschwerden vorliegt:

  • Verspannungen und Krämpfe
  • Migräne
  • Depressionen (7, 8)
  • Stress
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • einseitige und unausgewogene Ernährung
  • Bluthochdruck (4)
  • höherer sportlicher Aktivität
  • Diabetes mellitus (9, 10)
  • zur Vorbeugung eines hohen Cholesterinspiegels, Herzinfarkten (3), Thrombosen und Nierensteinen
  • während der Einnahme spezifischer Arzneien wie Kontrazeptiva
  • während der Wachstumsphasen bei Kindern und Jugendlichen
  • im Rahmen der Einnahme von Abführ- und Entwässerungsmitteln
  • bei Diäten
  • in Schwangerschaft und Stillzeit

Magnesium & Muskelkrämpfe

Da es keinen Bluttest gibt, welcher den Magnesiumhaushalt im Körper anzeigt, wurde der Zusammenhang beobachtet und analysiert. Bei Sportlern, oder im allgemeinen Menschen, die viel schwitzen, viel Stress haben oder sich unzureichend ernähren, geht Magnesium verloren. Dies führt zu Muskelkrämpfen und Verspannungen.

Durch Beobachtungen wurde herausgestellt, dass diese Symptome bei einer Zufuhr von Magnesium schon nach wenigen Tagen verschwinden.

Wenn Magnesium im Körper fehlt, gerät das Magnesium-Kalzium-Gleichgewicht aus der Balance. Da es sich bei Kalzium um einen sogenannten Muskelkontraktor handelt, entstehen letztlich Muskelkrämpfe. Dieses Gleichgewicht muss also durch Magnesium aufrechterhalten werden. Sportler können Magnesiumpräparate auch schon zur Vorbeugung einnehmen, um sich zu schützen.

Magnesium & Stress

Es gibt unfassbar viele Auslöser, unter denen ein Großteil der Bevölkerung leidet. Beispielsweise gehen viele Menschen mehr als einer beruflichen Tätigkeit nach oder sie leben in schlechten Familienverhältnissen. Aber auch ein Leben in schlechten wirtschaftlichen Bedingungen führt zu Stress.

Stress ist heutzutage einer der häufigsten Gründe einer ärztlichen Behandlung.

Dazu kommen noch Umweltkatastrophen, kriegerische Auseinandersetzung und häufig eine mangelhafte Ernährung. Auch das Fernsehen und Internet kann durch Themen wie Verschwörungstheorien, Hass und die gesellschaftliche Spaltung Stress hervorrufen.

Wenn Stress ausgelöst wird, kann beispielsweise der Blutdruck und Herzschlag steigen. Wenn das passiert und ein Magnesiummangel vorhanden ist, kann es zu Muskelkrämpfen in den Wänden der Blutgefäße kommen. (1)

Dies kann sogar zu einem chronischen Bluthochdruck führen.

Aber auch, wenn es zu einem Anstieg des Blutzuckers kommt, braucht man Magnesium. Es regt nämlich die Öffnung der Zellmembranen durch Insulin an, damit Zucker in die Zellen gelangen kann. Wenn nun also ein Magnesiummangel vorliegt, kommt es zu einem weiteren Anstieg des Blutzuckers.

Eine weitere Folge von Magnesiummangel und Stress kann die Verstärkung der Blutgerinnung sein. Das kann Gerinnsel in den Lungen, im Gehirn sowie in den Beinen auslösen.

Magnesium & Panikattacken

Menschen, die an Panikattacken leiden, müssen besonders auf ihren Magnesiumhaushalt achten. Ein Magnesiummangel kann eine Panikattacke nämlich noch verschlimmern.

Wusstest du, dass bis heute medizinisch nicht detailliert geklärt wurde, was Panikattacken auslöst, sondern nur welche Medikamente helfen?

Im Falle einer Panikattacke wird der Betroffene häufig direkt mit Medikamenten therapiert. Ein Magnesiummangel hat häufig ähnliche Symptome wie eine Panikattacke (Wut, Erschöpfung, Verwirrtheit, Angst, Herzrasen, Schlaflosigkeit, Augenzucken, Gedächtnisstörung und Zittern).

Es kann im schlimmsten Fall also passieren, dass man nicht mit einem Magnesiumpräparat, sondern stattdessen mit einem Antidepressivum, einem Antipsychotikum oder einem Serotonin-Wiederaufnahmehemmer behandelt wird.

(Quelle: https://www.truehealth.org)

Magnesium kann also bei Panikattacken eine große Hilfe sein, da es auf eine Art sehr beruhigend wirken kann. Es hilft bei der Entspannung der Muskeln, es fördert die Balance im Nervensystem, es sorgt für die Produktion von Serotonin und ist zuständig dafür, dass die Nebennieren funktionieren. (2)

Magnesium & Kopfschmerzen

Auch Kopfschmerzen können durch Stress ausgelöst werden und stehen in engem Zusammenhang mit Magnesium. Stresskopfschmerzen haben oft die Folge, dass die Nackenmuskulatur angespannt ist und auch die anliegenden Muskeln wie Kopf-, Nacken- und Halsmuskeln können betroffen sein.

Da Magnesium für die Entspannung von den Muskeln führt, kann es also auch hier die Schmerzen reduzieren. Viele Mediziner gehen außerdem davon aus, dass Spannungskopfschmerzen auch durch einen Mangel an Magnesium ausgelöst werden.

Auch bei Migräne hilft Magnesium, da es zu einer Entspannung und damit einer Weitung der Blutgefäße führt. Dadurch werden Krämpfe und Verengungen minimiert und eine Migräne kann verhindert werden. Ebenfalls reguliert Magnesium die Tätigkeit der Neurotransmitter im Gehirn und sorgt dafür, dass die Blutblättchen nicht zusammenkleben. Dies verhindert Blockaden und Schmerzen.

Welche Arten von Magnesium 400 mg gibt es?

Magnesium gibt es in zwei großen Überkategorien. Zum einen gibt es Magnesiummonopräparate und Magnesiummultipräparate.

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Wenn man Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen möchte, muss man sich zwischen einer Vielzahl an Varianten entscheiden, darunter zählen Tabletten, Kapseln, Pulver und viele mehr. (Quelle: Bruno /Germany auf Pixabay)
  • Magnesiummonopräparate enthalten keine Magnesium-Mischungen. Sie sind reiner und dienen einer bestimmten Aufgabe oder Lösung. Soll beispielsweise der Stuhlgang angeregt werden, sollte man Magnesiumoxid zu sich nehmen.
  • Magnesiummultipräparate sind Präparate, die aus verschiedenen Magnesiumverbindungen bestehen, sie besitzen zudem ein breites Wirkungsspektrum und sind leichter für den Körper aufzunehmen. Beispielsweise um seinen Magnesiumhaushalt zu steigern, sind Magnesiummultipräparate sehr viel besser geeignet.
Art Vorteile Nachteile
Pulver Viele Magnesiumverbindungen wie Magnesiumcarbonat, Magnesiumcitrat und Magnesiumgluconat können aufgrund ihres annehmbaren Geschmacks auch in Form von Pulver eingenommen werden.

Das Pulver kann dann oral eingenommen werden oder aber in das Essen und Trinken gemischt werden.

Es befinden sich dennoch Geschmacksstoffe, Süßstoffe oder andere Zusatzstoffe im Pulver, um für einen angenehmeren Geschmack zu sorgen.

Ein weiterer Nachteil am Pulver ist die selbstständige Dosierung, auf die man hierbei dann achten muss.

Tabletten Magnesiumtabletten sind in der Produktion in der Regel günstiger als andere Formen von Magnesium. Aus diesem Grund kann man sie fast überall kaufen. Jedoch werden sie beim Herstellen mit Farbstoffen und Hilfsstoffen in Verbindung gebracht, welche bei täglicher Einnahme nicht optimal für den Körper sind.

Außerdem sind die Tabletten oft sehr groß und schwer zu schlucken.

Brausetabletten Magnesium Brausetabletten werden ganz einfach in Wasser aufgelöst und getrunken. Das Magnesium ist dadurch sehr schnell verfügbar.

Eine Magnesium Brausetablette beinhaltet immer Magnesiumkarbonat und Zitronensäure. Durch diese chemische Reaktion wird beim Auflösen der Brausetablette in Wasser Magnesiumcitrat hergestellt.

Sie enthalten aber auch Geschmacks- und Süßstoffe, sowie noch weitere Zusatzstoffe.
Kapseln Magnesiumkapseln haben den Vorteil, dass sie bereits dosiert, klein und somit einfach zu schlucken sind und sich schnell im Magen auflösen.

Außerdem sind sie weitestgehend frei von Zusatzstoffen und können auch aufgebrochen werden, sodass das darin enthaltene Pulver anderweitig aufgenommen werden kann.

Ampullen Ampullen haben den Vorteil, dass sie durch ihre flüssige Konsistenz sehr einfach zum Einnehmen sind.

Das Magnesium wird außerdem unmittelbar nach dem Zuführen vom Organismus resorbiert.

Allerdings sind sie durch die hohen Produktionskosten auch nur sehr teuer zu kaufen.

Und auch hier finden sich Stabilisatoren, Geschmacksstoffe und Süßstoffe sowie weitere Zusatzstoffe im Präperat wieder.

Sticks, Magnesium Sachets Beide beinhalten Magnesium Pulver, welches entweder oral eingenommen werden kann oder in Speisen und Getränke eingerührt wird.

Gerade für Personen die Probleme mit dem Herunterschlucken von Kapseln oder Tabletten haben eignet sich diese Form.

Die Nachteile sind hierbei zum einen der etwas höhere Preis im Vergleich zu Tabletten und Kapseln.

Sowie die Geschmacksstoffe bzw. künstliche Süßstoffe sowie weitere Zusatzstoffe um den Geschmack zu verbessern.

Magnesium 400 mg Kapseln

Durch die vielseitige und einfache Aufnahme, sowie die eher geringen Kosten kann man sagen, dass Kapseln eine der beliebtesten Methoden ist, um seinen Magnesium Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aber auch aufgrund der wenigen Zusatzstoffe sind sie den anderen Methoden weit voraus.

Wann, wie und für wen ist die Einnahme von Magnesium sinnvoll?

Eine Einnahme von Magnesium ist vor allem sinnvoll, wenn man die unten aufgelisteten Probleme bei sich selbst feststellen kann. Natürlich muss das Problem nicht (nur) zwangsläufig an einem Magnesiummangel liegen, jedoch sind diese Anzeichen schon ein deutlicher Hinweis darauf.

  • Muskel- und Wadenkrämpfe
  • Nervosität und innere Unruhe
  • Kopfschmerzen und Migräne (5, 6)
  • Schlafstörungen
  • Bluthochdruck (4)
  • Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Krämpfe der Herzmuskulatur
  • Schwindel
  • Konzentrationsschwäche
  • Magen- und Darmprobleme wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Krämpfe
  • Kariöse Zähne
  • Brüchige Fingernägel
  • Vorzeitige Wehen in der Schwangerschaft

Bei diesen Symptomen sollte man durch Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium versuchen, ob sich die Probleme daraufhin bessern. Da es keinen eindeutigen Test für den Magnesiumhaushalt gibt, muss man es sehr genau kontrollieren oder mit einem Arzt absprechen.

Da Magnesium eine unglaubliche Relevanz für die Knochen, die Muskeln, den Zellstoffwechsel und die geistige Gesundheit hat, sollten gerade Sportler, Diabetiker, schwangere und stillende Frauen auf ihre Magnesiumaufnahme achten, da diese Personen einen erhöhten Magnesiumbedarf haben.

Wie ist Magnesium richtig zu dosieren?

Die richtige Dosierung für Magnesium ist von Alter, Geschlecht und der persönlichen Lebenssituation abhängig. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind ca. 4,5 mg pro kg Körpergewicht täglich nötig, um den Magnesiumspiegel des Organismus aufrecht zu halten. Allerdings ist ein genauer Wert unbekannt und diese Angaben der DGE dienen lediglich als Referenzwerte.

Einen erhöhten Magnesiumbedarf benötigen Menschen in folgenden Situationen:

  • Schwangerschaft & Stillzeit
  • Leistungssport & körperliche Anstrengung
  • Chronischer Stress
  • Erkrankungen (z. B. des Magen-Darm-Traktes)
  • Medikamenteneinnahme
  • Chronischer Alkoholkonsum

Ansonsten kann man die Magnesiumzufur in etwa anhand der folgenden Werte nennen. Die Tabelle zeigt die tägliche Zufurempfehlung von Magnesium laut DGE.

Alter Männlich Weiblich
0 – 4 Monate 24 mg 24 mg
4 – 12 Monate 60 mg 60 mg
1 – 4 Jahre 80 mg 80 mg
4 – 7 Jahre 120 mg 120 mg
7 – 10 Jahre 170 mg 170 mg
10 – 13 Jahre 230 mg 250 mg
13 – 15 Jahre 310 mg 310 mg
15 – 19 Jahre 400 mg 350 mg
19 – 25 Jahre 400 mg 310 mg
25 + Jahre 350 mg 300 mg

Schwangere unter 19 Jahren sollten 350 mg Magnesium pro Tag zu sich nehmen, Schwangere ab 19 Jahren 310 mg pro Tag und Stillende 390 mg pro Tag.

Die Werte sind grobe Anhaltspunkte und können nicht genau gemessen werden, jedoch kann man durch einfache Beobachtung des eigenen Körpers feststellen, wann man einen für sich angemessenen Wert gefunden hat, um sich gesund und energiegeladen zu fühlen.

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Nüsse und vorallem Mandeln haben einen hohen Gehalt an Magnesium. (Quelle: ExplorerBob auf Pixabay)

Es wird geraten den täglichen Magnesiumbedarf über die Nahrung zu sich zu nehmen und nur in Ausnahmen zu Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen. Wenn man Magnesium in Form von Supplements zu sich nimmt, sollte man höchstens eine tägliche Menge von 250 mg zu sich nehmen und das am besten in zwei über den Tag verteilten Portionen.

Welche Nebenwirkungen hat Magnesium 400 mg?

Wenn man Magnesium über die Nahrung aufnimmt, kann es nur sehr schwer zu einer Überdosierung und daraus folgenden Nebenwirkungen kommen.

Magnesium ist auch als Präparat sehr gut verträglich.

Der Körper nimmt dann das überschüssige Magnesium zum Teil gar nicht mehr über den Darm auf, oder das schon im Blut überschüssige Magnesium wird bei intakter Nierenfunktion über den Urin ausgeschieden.

Es kann dann zu weichem Stuhl oder Durchfall kommen, jedoch wird so ein Magnesiumüberschuss vom Körper selbst verhindert. Wenn man nun aber zu viel Magnesium über einen sehr langen Zeitraum zu sich genommen hat und diese Symptome über eine längere Zeit verspürt, sollte man einen Arzt aufsuchen, da dies Nebenwirkungen von zu viel Magnesium sein können:

  • Weicher Stuhl/Durchfall
  • Erschöpfung, Müdigkeit, Schwächegefühl
  • Blutdruckabfall
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Abschwächung der Muskelreflexe
  • Atemdepression (verlangsamte Atmung)
  • Verlangsamung des Herzschlages

Wenn man Magnesium also über die Nahrung zu sich nimmt können so gut wie keine Nebenwirkungen entstehen. Sollte man auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, muss man auf die Dosierung achten, aber auch hier ist die Einnahme eher ungefährlich im Bezug auf Nebenwirkungen.

Was verhindert die Aufnahme von Magnesium?

Es gibt auch Faktoren, die die Aufnahme von Magnesium beeinträchtigen können. Zum Beispiel hemmen Oxalate (v. a. in Rhabarber, Spinat, Krautstiel), Phosphate (z. B. in Schmelzkäse, Wurstwaren), Phytinsäure (z. B. in Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten) und Nahrungsfasern die Aufnahme von Magnesium.

Aber auch ein hoher Alkoholkonsum, eine sehr fett- oder eiweißhaltige Ernährung, ein Mangel an Vitamin B1 und B6, sowie eine Magen-Darm-Krankheit kann Magnesium nicht mehr ohne Probleme von Körper aufgenommen werden oder wird zu schnell wieder ausgeschieden.

Wie ist Magnesium 400 mg richtig einzunehmen?

Wer Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, muss es mindestens 4 bis 6 Wochen einnehmen. Wenn man es nur gelegentlich zu sich nimmt, wird das nicht ausreichen, um seinen Magnesiumspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen und einen Mangel auszugleichen.

Erst nach 4 Wochen kann man erste Verbesserungen spüren.

Bei der Einnahme von Magnesium empfiehlt es sich das Präparat am Abend einzunehmen. Es gibt jedoch keinen festen Einnahmezeitpunkt der eingehalten werden muss. Man kann auch eine Kapsel morgens und eine abends zu sich nehmen. Hochdosiertes Magnesium wird laut Erfahrung besser vertragen, wenn es mit einer Mahlzeit einnimmt.

Wo kann ich Magnesium 400 mg kaufen?

Magnesium 400 mg und weitere Magnesium Präparate kann man inzwischen fast überall kaufen. Wenn man sie in einer Apotheke kauft, hat man den großen Vorteil, dass man bei Fragen oder Unsicherheiten von einem Apotheker beraten und aufgeklärt werden kann.

Man kann Magnesium 400 mg aber auch in vielen Drogerie- und Supermärkten kaufen. Hier gibt es nicht die größte Auswahl und keine so fachgerechte Beratung. Und natürlich kann man Magnesium 400 mg auch im Internet kaufen. Hier hat man eine große Auswahl und man kann recherchieren, welche Vor- und Nachteile das Produkt hat, sowie Erfahrungsberichte angucken, bevor man es kauft.

Was kostet Magnesium 400 mg?

Es gibt Unterschiede im Preis bei den jeweiligen Formen von Magnesium. Im Allgemeinen kosten Magnesium Nahrungsergänzungsmittel zwischen 5 und 20 Euro. Abhängig natürlich von der Menge und dem Präparat. Wie schon erklärt, kosten Tabletten, Pulver und Kapseln etwas weniger als Ampullen zum Beispiel, da sie in der Produktion sehr viel günstiger sind.

Welche Alternativen gibt es zu Magnesium 400 mg?

Die beste Alternative ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung, mit der man seinen Bedarf an Magnesium deckt. Beispielsweise enthalten Lebensmittel wie Brokkoli, Vollkornbrot, Naturreis, Hülsenfrüchte, Nüsse, Kartoffeln und Sonnenblumenkerne viel Magnesium. Es gibt Webseiten die sehr genau alle Lebensmittel auflisten, die Magnesium enthalten und auch zeigen, wie viel.

Wenn man also auf seine Ernährung achtet und auch darauf, genug Magnesium aufzunehmen, braucht man keine Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.

Bild: 123rf.com/ 92555281

Einzelnachweise (10)

1. Sartori SB, Whittle N, Hetzenauer A, Singewald N. Magnesium deficiency induces anxiety and HPA axis dysregulation: modulation by therapeutic drug treatment. Neuropharmacology. 2012 Jan;62(1):304-12. doi: 10.1016/j.neuropharm.2011.07.027. Epub 2011 Aug 4. PMID: 21835188; PMCID: PMC3198864.
Quelle

2. Boyle NB, Lawton C, Dye L. The Effects of Magnesium Supplementation on Subjective Anxiety and Stress-A Systematic Review. Nutrients. 2017 Apr 26;9(5):429. doi: 10.3390/nu9050429. PMID: 28445426; PMCID: PMC5452159.
Quelle

3. Li, F., Chaigne-Delalande, B., Kanellopoulou, C. et al. Second messenger role for Mg2+ revealed by human T-cell immunodeficiency. Nature 475, 471–476 (2011). https://doi.org/10.1038/nature10246
Quelle

4. Prospective Study of Nutritional Factors, Blood Pressure, and Hypertension Among US Women Alberto Ascherio , Charles Hennekens , Walter C. Willett , Frank Sacks , Bernard Rosner , JoAnn Manson , Jacqueline Witteman , and Meir J. Stampfer
Quelle

5. Pfaffenrath V, Wessely P, Meyer C, Isler HR, Evers S, Grotemeyer KH, Taneri Z, Soyka D, Göbel H, Fischer M. Magnesium in the prophylaxis of migraine--a double-blind placebo-controlled study. Cephalalgia. 1996 Oct;16(6):436-40. doi: 10.1046/j.1468-2982.1996.1606436.x. PMID: 8902254.
Quelle

6. Facchinetti F, Sances G, Borella P, Genazzani AR, Nappi G. Magnesium prophylaxis of menstrual migraine: effects on intracellular magnesium. Headache. 1991 May;31(5):298-301. doi: 10.1111/j.1526-4610.1991.hed3105298.x. PMID: 1860787.
Quelle

7. Tarleton EK, Littenberg B. Magnesium intake and depression in adults. J Am Board Fam Med. 2015 Mar-Apr;28(2):249-56. doi: 10.3122/jabfm.2015.02.140176. PMID: 25748766.
Quelle

8. Eby GA 3rd, Eby KL. Magnesium for treatment-resistant depression: a review and hypothesis. Med Hypotheses. 2010 Apr;74(4):649-60. doi: 10.1016/j.mehy.2009.10.051. Epub 2009 Nov 27. PMID: 19944540.
Quelle

9. de Valk HW, Verkaaik R, van Rijn HJ, Geerdink RA, Struyvenberg A. Oral magnesium supplementation in insulin-requiring Type 2 diabetic patients. Diabet Med. 1998 Jun;15(6):503-7. doi: 10.1002/(SICI)1096-9136(199806)15:6<503::AID-DIA596>3.0.CO;2-M. PMID: 9632126.
Quelle

10. Rodríguez-Morán M, Guerrero-Romero F. Oral magnesium supplementation improves insulin sensitivity and metabolic control in type 2 diabetic subjects: a randomized double-blind controlled trial. Diabetes Care. 2003 Apr;26(4):1147-52. doi: 10.2337/diacare.26.4.1147. PMID: 12663588.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftliche Studie
Sartori SB, Whittle N, Hetzenauer A, Singewald N. Magnesium deficiency induces anxiety and HPA axis dysregulation: modulation by therapeutic drug treatment. Neuropharmacology. 2012 Jan;62(1):304-12. doi: 10.1016/j.neuropharm.2011.07.027. Epub 2011 Aug 4. PMID: 21835188; PMCID: PMC3198864.
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Wissenschaftliche Studie
Boyle NB, Lawton C, Dye L. The Effects of Magnesium Supplementation on Subjective Anxiety and Stress-A Systematic Review. Nutrients. 2017 Apr 26;9(5):429. doi: 10.3390/nu9050429. PMID: 28445426; PMCID: PMC5452159.
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Wissenschaftliche
Li, F., Chaigne-Delalande, B., Kanellopoulou, C. et al. Second messenger role for Mg2+ revealed by human T-cell immunodeficiency. Nature 475, 471–476 (2011). https://doi.org/10.1038/nature10246
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Wissenschaftliche Studie
Prospective Study of Nutritional Factors, Blood Pressure, and Hypertension Among US Women Alberto Ascherio , Charles Hennekens , Walter C. Willett , Frank Sacks , Bernard Rosner , JoAnn Manson , Jacqueline Witteman , and Meir J. Stampfer
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Wissenschaftliche Studie
Pfaffenrath V, Wessely P, Meyer C, Isler HR, Evers S, Grotemeyer KH, Taneri Z, Soyka D, Göbel H, Fischer M. Magnesium in the prophylaxis of migraine--a double-blind placebo-controlled study. Cephalalgia. 1996 Oct;16(6):436-40. doi: 10.1046/j.1468-2982.1996.1606436.x. PMID: 8902254.
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Wissenschaftliche Studie
Facchinetti F, Sances G, Borella P, Genazzani AR, Nappi G. Magnesium prophylaxis of menstrual migraine: effects on intracellular magnesium. Headache. 1991 May;31(5):298-301. doi: 10.1111/j.1526-4610.1991.hed3105298.x. PMID: 1860787.
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Wissenschaftliche Studie
Tarleton EK, Littenberg B. Magnesium intake and depression in adults. J Am Board Fam Med. 2015 Mar-Apr;28(2):249-56. doi: 10.3122/jabfm.2015.02.140176. PMID: 25748766.
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Wissenschaftliche Studie
Eby GA 3rd, Eby KL. Magnesium for treatment-resistant depression: a review and hypothesis. Med Hypotheses. 2010 Apr;74(4):649-60. doi: 10.1016/j.mehy.2009.10.051. Epub 2009 Nov 27. PMID: 19944540.
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Wissenschaftliche Studie
de Valk HW, Verkaaik R, van Rijn HJ, Geerdink RA, Struyvenberg A. Oral magnesium supplementation in insulin-requiring Type 2 diabetic patients. Diabet Med. 1998 Jun;15(6):503-7. doi: 10.1002/(SICI)1096-9136(199806)15:6<503::AID-DIA596>3.0.CO;2-M. PMID: 9632126.
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Wissenschaftliche Studie
Rodríguez-Morán M, Guerrero-Romero F. Oral magnesium supplementation improves insulin sensitivity and metabolic control in type 2 diabetic subjects: a randomized double-blind controlled trial. Diabetes Care. 2003 Apr;26(4):1147-52. doi: 10.2337/diacare.26.4.1147. PMID: 12663588.
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