Probiotikum
Zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2020

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Probiotika können eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen haben. Die in unserem Darm lebenden Bakterien sind für unser Immunsystem enorm wichtig. Ist unser Darm durch eine ungesunde Lebensweise oder Medikamenteneinnahme geschwächt, sinken unsere Abwehrkräfte.

In unserem Proibotikum Test 2020 haben wir uns ausgiebig mit den Wirkungen von Probiotika beschäftig und dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt. Unser Ratgeber beantwortet dir außerdem die am häufigsten gestellten Fragen und gibt dir nützliche Informationen, die du bei der Probiotika Einnahme beachten solltest.

Inhaltsverzeichnis




Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Probiotika handelt es sich um Präparate, die lebende Mikroorganismen enthalten. Diesen Bakterien sind natürliche, in unserem Darm vorkommende Bakterien die im Darm eine positive gesundheitliche Wirkungen erzielen.
  • Probiotika unterstützen die guten Darmbakterien unserer Darmflora und helfen dem Körper dabei, das Immunsystem zu stärken und unterdrücken somit Krankheitserreger.
  • Probiotika gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: als Tablette, Kapsel, Pulver und sogar in flüssiger Form. Dadurch sind sie für jedes Alter geeignet.

Probiotikum Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Probiotikum in Kapselform

Die Flora-21 Kulturen Komplex Kapseln von Natural Elements sind wahre Allround-Talente. Dank 21 verschiedener Bakterien Kulturen und 10 Millionen Kulturbildenden Einheiten pro Tagesdosis, deckt dieses Probiotikum ein weites Wirkungsspektrum ab. Das Probiotikum wird in Deutschland hergestellt, ist frei von Zusätzen wie Trennmitteln und Aromen und magensaftresistent.

Außerdem ist es vegan und wurde in unabhängigen, zertifizierten Laboren untersucht. Wenn du auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen und zertifizierten Produkt bist, das ein großes Wirkungsspektrum besitzt, solltest du dich für die Probiotika Kapseln von Natural Elements entscheiden.

Das beste hochdosierte Probiotikum

Der Probiona Kulturen Komplex von Nature Love enthält 180 magensaftresistente Kapseln. Mit 20 Milliarden Kulturbildenden Einheiten pro Tagesdosis und 20 Bakterienkulturen ist es ein sehr wirksamen Probiotikum. Es enthält Bio Inulin als Probiotikum, um das Wachstum der Bakterienkulturen anzuregen.

Das Produkt ist 100% Vegan und frei von Zusatzstoffen. Wenn du auf der Suche nach einem hochdosiertem Probiotikum bist, das gleichzeitig frei von Tierversuchen ist, solltest du dich für dieses Probiotikum entscheiden.

Das beste Probiotikum für Kinder

Bei OptiBac für Babys und Kinder handelt es sich um vor dosierte Pulver Päckchen mit 3 Milliarden hochwertigen Lebendkulturen. Es ist frei von Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen.

OptiBac eignet sich für Neugeborene und Kinder bis 12 Jahre, sowie für Schwangere und stillende Frauen. Darüber hinaus ist das Produkt für Vegetarier geeignet und frei von Gluten. Wenn du auf der Suche nach einem Probiotikum für deine Kinder bist, ist dies die beste Wahl.

Kauf- und Bewertungskriterien für Probiotika

Damit du die verschiedenen Probiotika miteinander vergleichen kannst, haben wir dir hier einige Kriterien zusammengestellt, auf welche du beim Kauf eines Probiotikums achten solltest:

Bakterienstamm / Kulturbildende Einheit

Probiotische Nahrungsergänzungsmittel enthalten mehrere Millionen bis Milliarden lebensfähige Bakterien. Ein Großteil dieser Zusatzpräparate enthalten Laktobakterien und Bifidobakterien. Diese sollten in ausreichender Anzahl mit ihren Unterstämmen vorkommen.

Ein gutes Probiotikum erkennst du an der Menge der unterschiedlichen Bakterienstämme, die es enthält. Denn je mehr Stämme das Präparat enthält, desto Wirksamer ist es.

Die Darmflora eines Erwachsenen besteht aus 100 Millionen Bakterien mit 100 bis 500 verschiedenen Stämmen.

Die Kultur bildende Einheit oder kurz KBE zeigt außerdem an, wie viele Milliarden Bakterien ein Probiotikum enthält. Bei deiner Suche wirst du auf Produkte mit 5 bis 50 Milliarden KBE´s stoßen. Für die tägliche Nahrungsergänzung sind 5 bis 10 Milliarden KBE´s ausreichend, bei schwerwiegenderen Beschwerden auch mehr.

Allerdings nimmst du bei nicht magensäureresistenten Probiotika mehr KBE´s ein als im Darm ankommen. Daher sind die KBE Zahlen bei Produkten wie Pulverpräparaten deutlich höher als bei Präparaten, die gegen die Magensäure resistent sind.

Verabreichungsform

Probiotika gibt es in unterschiedlichen Formen: Als Pulver, Kapsel, Tablette und in flüssiger Form.

Vielen Menschen, insbesondere Kindern, fällt es schwer, Tabletten oder Kapseln zu schlucken. In diesem Fall bieten pulverisierte oder flüssige Probiotika eine tolle Alternative. Diese können ganz einfach in Getränke oder Speisen gemischt werden, was das Dosieren auch deutlich vereinfacht.

Es werden teilweise auch Probiotika als Kautabletten angeboten. Wegen des Geschmacks sind diese vor allem bei Kindern beliebt. Allerdings beinhalten sie oft Zusatzstoffe wie Aromen.

Aufbewahrung

Bei Probiotika handelt es sich um lebende Organismen. Damit diese auch lebensfähig bleiben, musst du bei der Aufbewahrung auf einige Faktoren achten.

Nehme dein Probiotikum nicht mit einem Heißgetränk ein.

Wie bei vielen anderen Medikamenten gilt auch hier: Trocken und kühl lagern. Dadurch stellst du sicher, dass das Präparat nicht vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums seine Wirksamkeit verliert, denn viele Probiotika sind sehr hitzeempfindlich.

Ein Ort ohne direktes Sonnenlicht und Feuchtigkeit ist in den meisten Fällen ausreichend. Einige Präparate müssen allerdings im Kühlschrank gelagert werden. Achte daher unbedingt auf das Etikett oder die Packungsbeilage.

Probiotika, die im Kühlschrank gelagert werden müssen, sind ungeeignet zum Reisen oder für Unterwegs.

Eignung & Nebenwirkungen

Bei der Wahl des richtigen Probiotikums spielt auch die Eignung eine große Rolle. Ein Probiotikum für Kinder sollte beispielsweise geringer dosiert sein als das eines Erwachsenen.

Für Kinder sind 1 – 3 Milliarden Kultur bildende Einheiten (KBE) ausreichend. Auch Menschen mit empfindlichem Darm sollten lieber auf Probiotika mit geringeren KBE´s zurückgreifen.

Es gibt sogar spezielle Probiotika für Hunde und Katzen.

Kinder, Babys, Erwachsene – für verschiedene Anforderungen und Altersklassen gibt es unterschiedliche Probiotika, die geeignet sind.

Außerdem solltest du dir auch immer über die Nebenwirkungen bewusst sein. Hole dir daher vor deiner Wahl genügend Informationen über die Risiken und Nebenwirkungen, die die Probiotika haben. Am besten lässt du dich in einer Apotheke beraten. Hier bekommst du alle wichtigen Informationen.

Präbiotikum

Präbiotika sind unverdauliche Ballaststoffe wie die Zuckermoleküle Inulin und Oligofructose. Diese werden vor allem von Bifidobakterien als Nahrung genutzt.

Sie gelangen unverdaut in den Darm und werden dort von den Milchsäurebakterien als Nahrung verwendet. Dadurch hilft ein Präbiotikum bei dem Wachstum und der Ansiedlung der Bakterien.

Dadurch haben es krankmachende Bakterienstämme wie E. Coli schwerer, sich auszubreiten. Präbiotika ernähren also die gesunden Darmbakterien.

Wenn du also die effizienteste Wahl treffen möchtest, solltest du ein Probiotikum mit Präbiotikum wählen.

Synbiotika sind eine Kombination aus Probiotika und Präbiotika.

Zusatzstoffe / Allergien

Bei deiner Wahl eines Probiotikums solltest du immer auf die Zutatenliste schauen. Dein Probiotikum sollte als Non-GMO gekennzeichnet sein, damit kein genetisch veränderter Soja oder Mais bei der Herstellung verwendet wurde.

Du solltest auch auf enthaltene Allergene wie Milch und Gluten achten, insbesondere wenn du an einer Unverträglichkeit leidest.

Wenn du an einer Histaminintoleranz leidest, darfst du keine Probiotika Produkte mit den Stämmen der Lactobacillus casei einnehmen, da diese Histamin bilden.

Ziel der Behandlung

Je nachdem, welche Beschwerden du mit einem Probiotikum behandeln möchtest, bieten unterschiedliche Stämme Abhilfe bei verschiedenen Krankheitsbildern. Wenn du gezielt etwas behandeln möchtest, musst du sicherstellen, dass auch die entsprechend wirksamen Bakterienstämme enthalten sind.

Hier einige Beispiele:

Bakterienstamm Wirksamkeit
Lactobacillus reuteri Kann Zahnbelag reduzieren und Zahnfleischentzündungen mindern, den Cholesterinspiegel regulieren und kann bei Kindern zu einem reduzierten Allergierisiko führen.
Lactobacillus helveticus Zuständig für die Gesundheit der Knochen, fördert Resorption der Mineralstoffe.
Lactobacillus gasseri, Lactobacillus plantarum Können dabei helfen, bei Übergewicht das Normalgewicht ohne Jojo- Effekt zu erreichen.
L. rhamnosus Kann bei Vaginalpilz-Infektionen helfen.

Wie du siehst, haben unterschiedliche Stämme verschiedene positive Auswirkungen auf deinen Körper. Je nachdem, welches Ziel du erreichen willst, musst du dich für spezielle Bakterienstämme entscheiden.

Es ist ratsam, Probiotika mit einer großen Vielfalt an Bakterienstämmen einzunehmen, da diese ein größeres Wirkungsspektrum bieten.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Probiotikum kaufst

In unserem Ratgeber haben wir alle wichtigen Informationen zu Probiotika zusammengefasst. Dadurch bekommst du ein besseres Bild über die Wirksamkeit und die wissenschaftlichen Aspekte, die dieses Thema mit sich bringt. Wir wollen dir dabei helfen, dich so gut wie möglich zu informieren, damit du eine fundierte Wahl bei dem Kauf eines Probiotikums treffen kannst.

Was ist ein Probiotikum und wie wirkt es?

Ein Probiotikum (altgriechisch: “Für das Leben”) bezeichnet ein Präparat, welches Darm-freundliche Bakterien enthält. Im Darm ahmen die Probiotika die Funktion der natürlich vorkommenden Bakterien nach um so ein Ungleichgewicht oder Mangel an verschiedenen Mikroorganismen auszugleichen.

Unser Darm beherbergt unzählige Bakterien und andere Organismen. Diese helfen bei der Verdauung und der Modellierung des Immunsystems.

Durch Faktoren wie Stress, falsche Ernährung, Antibiotika, Medikamente und verschiedene Krankheiten kann die gesunde Darmflora gestört werden. Dadurch können unangenehme Beschwerden wie Durchfall entstehen und das Immunsystem kann geschwächt werden.

Ein Großteil der Probiotika enthalten Laktobakterien und Bifidobakterien. Diesen wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Sie werden eingenommen, um die Darmflora zu regenerieren. Je ausgeglichener die Darmflora, desto stärker ist auch dein Immunsystem. Im Folgenden zeigen wir dir, was Probiotika alles bewirken können.

Kampf gegen Krankheitserreger

Kampf gegen Krankheitserreger

Unser Körper kämpft täglich gegen krankmachende Keime an. Nur wenn genügend “gute” Bakterien, also Probiotika im Körper vorhanden sind, können die schlechten und krankheitserregenden Viren, Pilze und Bakterien bekämpft werden.

Probiotika helfen deinem Körper dabei, gesund zu bleiben.

Darmsanierung

Darmsanierung

Durch die Versorgung von Lactobacillen und Bifidobakterien wird der Darm von gärenden Resten befreit. Außerdem können Probiotika ein Schutzschild an der Darmschleimhaut bilden. Dadurch wird verhindert, dass schädliche Stoffe in den Darm oder das Blut gelangen (1).

Bauen Stoffwechselgifte ab

Bauen Stoffwechselgifte ab

Durch Probiotika werden Schadstoffe, die beim Stoffwechsel entstehen, ausgeschieden. Probiotika haben einen direkten Einfluss auf gesunde und krankmachende Keime im Darm und modellieren das Immunsystem.

Wann und für wen ist die Einnahme eines Probiotikums sinnvoll?

Du kannst Probiotika einnehmen, wenn du verschiedene Krankheiten lindern möchtest oder um Krankheiten vorzubeugen und das Immunsystem zu stärken. Eine gesunde Darmflora stärkt das Immunsystem.

Probiotika sind für jede Altersklasse geeignet – vom Baby bis ins hohe Alter (2).

Vor allem Kinder profitieren von einem gesunden Darm, da sie in ihrem Umfeld, auf dem Spielplatz, im Kindergarten oder in der Schule, mit vielen Keimen Kontakt haben. Probiotika helfen dabei, das Immunsystem zu stärken und sorgen dafür, dass Krankheiten weniger oft und lange auftreten.

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Im Alltag kommen vor allem Kinder viel in Kontakt mit Keimen. Probiotika unterstützen ihr Immunsystem und machen sie unanfälliger für Krankheiten.
(Bildquelle: unsplash.com /Mi Pham)

Probiotika eignen sich auch für Babys, vor allem wenn sie nicht gestillt werden, da über die Muttermilch normalerweise Probiotika aufgenommen werden. Bei ungestillten Babys und Kleinkindern helfen Probiotika dabei, die Darmflora zu regulieren und das Immunsystem zu stärken.

Es gibt Probiotika speziell für Kinder und Babys.

Eine Studie der italienischen Gesellschaft für Neonatologie aus dem Jahr 2015 zeigte außerdem, dass die Verwendung von Probiotika während der Schwangerschaft und im Säuglingsalter die Entstehung von Hautentzündungen verhindern kann (3).

Natürlich sind Probiotika auch für Erwachsene geeignet. Hier werden sie oft nach einer Antibiotikatherapie empfohlen oder helfen grundsätzlich bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Darms. Es gibt sogar Probiotika für Hunde und Katzen.

Welche Bakterienstämme sind in Probiotika enthalten?

Am Häufigsten sind Laktobakterien und Bifidobakterien mit ihren Unterstämmen in Probiotika enthalten. Bifidobackterien sind im ganzen Verdauungssystem zu finden, wobei sie sich vor allem im Dickdarm durchsetzen können. Laktobakterien hingegen dominieren vor allem im Dünndarm.

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Wusstest du, dass bei Erwachsenen bis zu 25 % und bei Säuglingen bis zu 95 % der Darmbakterien Bifidobakterien sind?

Das liegt daran ,dass Bifidobakterien in der Muttermilch vorkommen.

Aber auch Steptococcus und Escherichia Coli sind natürliche Darmbewohner und werden daher auch in Probiotika verwendet.

Dies sind die am häufigsten verwendeten Bakterienstämme:

Lactobacillus:

  • acidophilus
  • reuteri
  • rhamnosus
  • plantarum
  • gasseri

Bifidobakterien:

  • longum
  • bifidum
  • breve
  • infantis

Steptococcus:

  • thermophilus

Die Milchsäurebakterien (Lactobacillus) sind die am häufigsten verwendeten Organismen. Hier gibt es mehr als 100 verschiedene Arten.

Ist ein Probiotikum mit E. Coli oder Bacillus Bakterien gefährlich?

Der Bakterienstamm E. Coli Nissle 1917 zählt zu den am intensivsten untersuchten Bakterienstämmen unserer Zeit (4).

Es ist für Menschen nicht besonders gefährlich, das es natürlich in unserem Körper vorkommt. E. Coli fördert die Produktion bestimmter Antikörper und hilft dadurch dem Körper, das Immunsystem zu stimulieren (5).

E. Coli Nissle wird bei Durchfallerkrankungen von Erwachsenen, Kleinkindern sowie Säuglingen eingesetzt und soll gegen chronische Verstopfungen helfen (6).

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Das Bakterium E. Coli ist in sehr großen Mengen im menschlichen Darm zu finden. Die gesunden E. Coli Stämme wie der Nissle 1917 erschweren Krankheitserregern das Eindringen.
(Bildquelle: pixabay.com / geralt)

Bacillus Bakterien hingegen sind nur in geringer Anzahl im menschlichen Darm zu finden. Sie können zum Schutz vor gastrointestinalen Infektionen beitragen. In einer Studie aus dem Jahr 2015 wurde festgestellt, dass Bacillus Subtilis dabei hilft, das Immunsystem von älteren Menschen zu stärken (7).

Allerdings gibt es eine Vielzahl von Bacillus Strängen, die Gene für verschiedene Toxine und Antibiotikaresistenzen an sich tragen (8).

Trotz ihrer bestätigten Wirksamkeit solltest du Probiotika mit Bacillus Strängen daher mit Vorsicht genießen, vor allem, wenn dein Immunsystem geschwächt ist. Denn dann können die Bacillus Bakterien Magen-Darm-Probleme auslösen.

Welche Arten von Probiotika gibt es?

Bei deiner Suche nach einem für dich geeigneten Probiotikum kannst du zwischen vier verschiedenen Arten wählen. Wir haben dir alle Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten zusammengestellt. Dadurch wollen wir dir deine Kaufentscheidung erleichtern.

Probiotische Tabletten

Probiotische Tabletten

Probiotische Tabletten bestehen neben Bakterien oftmals noch aus Süßungsmitteln wie Oligofructose und Trennmitteln wie Cellulose.

In der Regel sind sie sehr lange haltbar und einfach aufzubewahren. Beliebt sind sie vor allem, weil sie einfach einzunehmen sind, keinen Geschmack haben und vordosiert sind.

Vorteile
  • Lange Haltbarkeit
  • Günstig
  • Vordosiert, Neutraler Geschmack
Nachteile
  • Tablette schlucken
  • Füllmittel
  • Allergene

Allerdings ist es in der Herstellung schwierig, Tabletten mit genügend lebenden Bakterien zu produzieren. Daher findet man in anderen Darreichungsformen oftmals mehr Kulturbildende Einheiten.

Viele Menschen haben darüber hinaus auch ein Problem damit, Tabletten zu schlucken.
Probiotische Tabletten beinhalten außerdem oftmals Inhaltsstoffe, die Allergien und Unverträglichkeiten auslösen können wie Fructose, Soja und Milch.

Schau dir in jeden Fall vor dem Kauf die Inhaltsstoffe an, vor allem, wenn du an Unverträglichkeiten leidest.

Probiotische Kapseln

Probiotische Kapseln

Probiotische Kapseln sind eine gute Alternative zu Tabletten. Ihre Darreichungsform ermöglicht eine höhere Anzahl an Kulturbildenden Einheiten.

Viele Kapseln sind außerdem als Synbiotikum erhältlich. Das bedeutet, Probiotikum und Präbiotikum sind in einem. Präbiotika fördern das Wachstum der Bakterien im Darm und unterstützen so die Probiotika.

Außerdem sind auf dem Markt viele Kapseln erhältlich, die gegen die Magensäure resistent sind. Dadurch kommen wirklich alle Bakterien im Darm an.

Vorteile
  • Hohe Zahl an Kulturbildenden Einheiten
  • Als Synbiotikum erhältlich
  • Magensäure resistent
Nachteile
  • Schlucken
  • Tierische Gelatine

Viele Kapseln sind allerdings mit tierischer Gelatine ummantelt, was es für Allergiker und Veganer ungeeignet macht. Im Vergleich zu den Tabletten sind die Kapseln auch nicht ganz so lange haltbar.

Außerdem besteht auch hier wieder das Problem mit dem Schlucken. Wenn du keine Tabletten oder Kapseln schlucken kannst, solltest du ein Probiotikum in anderer Form wählen.

Flüssiges Probiotikum

Flüssiges Probiotikum

Flüssige Probiotika beinhalten viele lebensfähige Bakterien. Die Bakterienkulturen können hier bis zu 100 Milliarden Keime pro 100 Milliliter betragen.

Die Einnahme ist sehr einfach, da du das flüssige Probiotikum einfach mit Wasser zu dir nehmen kannst. Daher ist es auch gut geeignet für Kinder. Viele flüssige Probiotika sind mit Frucht-, Kräuter- oder Heilpflanzenextrakten angereichert, die dabei helfen sollen, das Milieu im Darm positiv zu beeinflussen.

Vorteile
  • Viele Bakterien
  • Einfache Einnahme
  • Geschmack
Nachteile
  • Kurze Haltbarkeit nach Öffnung
  • Kühle Lagerung
  • Zuckerzusatz

Allerdings sind viele flüssige Probiotika nach der Öffnung nur wenige Wochen bis Monate haltbar. Sie müssen meist bei kühlen Temperaturen bis maximal 7 Grad gelagert werden.

Außerdem ist in flüssigen Präparaten meist Zucker enthalten.

Pulverisiertes Probiotikum

Pulverisiertes Probiotikum

Probiotikum in Pulverform ist leicht aufzubewahren und einfach einzunehmen. Du kannst es ganz einfach in Flüssigkeiten auflösen und einige sogar in dein Essen untermischen. Dadurch eignet sich ein pulverisiertes Präparat auch für Kinder.

Das Pulver macht die Dosierung außerdem auch wesentlich leichter als bei einer Kapsel oder Tabletten, da du die gewünschte Menge einfach in einem Glas Wasser auflösen kannst.

Vorteile
  • Einfache Einnahme
  • Kombinierbar
  • Einfache Dosierung
Nachteile
  • Zusatzstoffe
  • weniger Effektiv

Allerdings enthalten Probiotka in Pulverform meist Zusatzstoffe und sind weniger resistent gegen die Magensäure. Daher kommen letzendlich weniger Bakterien im Darm an als bei anderen Darreichungsformen.

Was kostet ein Probiotikum?

Probiotika sind zu verschiedenen Preisen erhältlich. Je nach Qualität, Menge und Darreichungsform kann der Preis eines Probiotikums zwischen 10 € und 130 € pro 100 Gramm variieren.

Einige Hersteller verkaufen ihre Probiotika zum Kilopreis von 40 bis 70 €.

Typ Preis
Probiotische Tabletten ca. 10 – 40 €
Probiotische Kapseln ca. 10 – 130 €
Flüssiges Probiotikum ca. 16 – 100 €
Probiotisches Pulver ca. 15 – 50 €

Am häufigsten werden probiotische Kapseln verkauft, deshalb kannst du hier von einer großen Auswahl profitieren.

Wenn es dir schwerfällt, Tabletten oder Kapseln zu schlucken kannst du ganz einfach auf die flüssige oder pulverisierte Form zurückgreifen.

Wo kann ich Probiotika kaufen?

Probiotika bekommst du in Apotheken, Reformhäusern und Online-Shops. Laut unseren Recherchen sind dies die beliebtesten Online-Shops, bei denen Kunden Probiotika gekauft haben:

  • deutscheinternetapotheke.de
  • amazon.de
  • shop-apotheke.com
  • versandapo.de
  • vitafy.de

Informiere dich vor deinem Kauf auf jeden Fall nach den einzelnen Risiken und Nebenwirkungen. Solltest du dir nicht sicher sein, lasse dich am besten persönlich in einer Apotheke beraten.

Wie ist ein Probiotikum zu dosieren?

Damit du von den positiven Effekten eines Probiotikums profitieren kannst, solltest du dieses täglich über einen Zeitraum von mindestens acht Wochen einnehmen.

Laut dem Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV200) sollte ein Präparat mit 100 Millionen bis zu 10 Milliarden Bakterien verwendet werden.

Wenn du einen empfindlichen Darm hast solltest du auf Präparate mit niedrigeren Werten zurückgreifen.

Probiotika weisen selten Nebenwirkungen auf, daher ist die Dosierung recht unproblematisch. Um deinen Körper an das Probiotikum zu gewöhnen und eventuelle Nebenwirkungen zu vermeiden, kannst du die Dosis langsam steigern.

Dies könnte so aussehen:

Zeitraum Tägliche Dosis
1. Woche 1 – 2 Milliarden Bakterien
2. Woche 2 – 4 Milliarden Bakterien
3. Woche 3 – 6 Milliarden Bakterien
4. Woche 4 – 8 Milliarden Bakterien

Hier einmal das Wichtigste Zusammengefasst:

  • Du solltest das Präparat am besten auf leeren Magen einnehmen, so können die Bakterien den Magen schnell passieren.
  • Nimm es höchstens 30 Minuten vor deinen Mahlzeiten ein, am besten zum Frühstück.
  • Wenn du noch nie Probiotika genommen hast, beginne mit einer kleinen Menge und steiger sie dann nach und nach.
  • Produkte mit Magensaftresistenz können zu jedem beliebigen Zeitpunkt eingenommen werden.

Du solltest natürlich auch immer die Packungsbeilage beachten. Diese gibt dir auch Auskunft über eine sichere Dosierung.

Welche Alternativen gibt es zum Probiotikum?

Probiotika sind lebende Bakterien, die du neben Nahrungsergänzungsmitteln auch in probiotischen Lebensmitteln findest.

Hierbei handelt es sich um Lebensmittel, die natürlicherweise probiotische Bakterien enthalten. Hierzu zählen unter anderem:

  • Naturjoghurt: Ist einer der besten probiotischen Lebensmittel, da durch Milchsäurebakterien fermentiert wird. Naturjoghurt soll die Darmflora verbessern und bei Verstopfungen und Durchfall Abhilfe schaffen (9).
  • Kefir: Enthält wie Naturjoghurt Milchsäurebakterien aber zusätzlich auch Hefe. Dadurch beinhaltet es viele probiotische Bakterien. Kefir soll auch bei Verdauungsproblemen helfen, sowie eine entzündungshemmende Wirkung haben.
  • Kombucha Tee: Wird aus dem Kombucha Pilz hergestellt. Dies wird dann gezuckertem Schwarz- oder Kräutertee hinzugefügt. Bei der Gärung entsteht Essigsäure und Milchsäure. Kombucha soll verdauungsfördernd wirken.

Probiotische Bakterien werden allerdings auch in anderen Formen verwendet:

  • “Functional Foods”: Hier werden Lebensmitteln Bakterien zugesetzt, um positive Effekte auf den Körper zu erzielen, wie zum Beispiel Smoothies mit Probiotika
  • Kosmetische Produkte: Es gibt zum Beispiel Cremes, die mit probiotischen Organismen hergestellt werden.

Weitere probiotische Lebensmittel sind: Sauerkraut, Kimchi, Tempeh, Apfelessig und Apfelessig, Käse und Miso. In diesem Video findest du eine detaillierte Anleitung, wie du dir deinen eigenen Kombucha machen kannst:

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei Probiotika?

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat einige Bakterienstämme, wie Lactobacillus (L.) fermentum und L. reuteri, Bifidobacterium (B.) animalis, B. breve, B. longum und B. bifidum dank ihrer langen und sicheren Verwendung als generell sicher eingestuft (10).

Probiotika werden seit über 100 Jahren sicher genutzt.

Kritiker betonen allerdings, dass es noch nicht genügend Forschungen bezüglich der Risiken und Nebenwirkungen gibt.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 kann der übermäßige Gebrauch von Probiotika zu Blähungen, Bauchschmerzen und Verwirrtheitszuständen führen (11).

Darüber hinaus wurden theoretische Risiken in Fallberichten, klinischen Studien und Versuchsmodellen beschrieben. Zu diesen theoretischen Risiken zählen: systemische Infektionen, schädliche Stoffwechselaktivitäten, übermäßige Immunstimulation und gastrointestinale Nebenwirkungen.

Allerdings müssen weitere Forschungen angestellt werden, um diese Risiken korrekt zu definieren und zu bestätigen (12).

Für wen sind Probiotika ungeeignet?

Am sichersten ist es immer, vor der Probiotika Einnahme deinen Arzt zu kontaktieren. Dieser kann dir genau sagen, ob die Einnahme bei dir Risikofrei ist.

Du solltest keine Probiotika nehmen, wenn:

  1. Bei geschwächtem Immunsystem wie beispielsweise nach einer Organtransplantation. Oftmals nimmt man nach so einem Eingriff Immunsuppressiva ein. In diesem Fall solltest du keine Probiotika nehmen
  2. Bei einer Dünndarmfehlbesiedelung. Eine übermäßige Probiotika Einnahme kann in diesem Fall deine Problematik verschlimmern.

Wie lange sollte ich ein Probiotikum einnehmen?

Generell gibt es keinen vorgeschriebene Einnahmezeitraum. Die Dauer der Einnahme hängt ganz von deinen Beschwerden ab. Im Durchschnitt kann man allerdings sagen, dass Probiotika 4 bis 12 Wochen lang genommen werden.

Bei chronischen Beschwerden können Probiotika auch dauerhaft genutzt werden.

Sprich am besten mit deinem Arzt oder Apotheker. Diese können dich bezüglich der empfohlenen Einnahmedauer gut beraten.

Welche Beschwerden kann ich mit Probiotika behandeln?

In vielen Studien werden Probiotika verschiedene heilende Wirkungen zugeschrieben. In diesem Teil haben wir dir einige Krankheiten zusammengestellt, bei denen Probiotika die Beschwerden lindern kann.

Allergien, Asthma und Hauterkrankungen

Allergien, Asthma und Hauterkrankungen

Probiotika regulieren den Darm, wodurch dein Immunsystem gestärkt wird (13). Dadurch bist du gleichzeitig weniger anfällig für Allergien, zum Beispiel Hautallergien.

Eine Studie aus dem Jahr 2012 belegt, dass eine Probiotika Einnahme von Lactobacillus Bakterien Neurodermitis bei Kindern zwischen 2 und 7 Jahren verhindern kann (14).

Außerdem unterstützt eine Studie aus dem Jahr 2019 die Hypothese, dass Probiotika bei der Behandlung von Asthma hilfreich sein könnten (15).

Lebensmittelunverträglichkeiten

Lebensmittelunverträglichkeiten

Durch Probiotika lassen sich Lebensmittelunverträglichkeiten wie eine Gluten- oder Laktose-Intoleranz lindern (16).

Durch die Probiotika wird die Darmflora gesund gehalten, wodurch die Darmschleimhaut vor dem sogenannten Leaky-Gut-Syndrom geschützt wird.

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Wusstest du, dass das Leaky-Gut-Syndrom verschiedene chronische Krankheiten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten auslösen kann?

Beim Leaky-Gut-Syndrom soll die Barrierefunktion der Darmschleimhaut gestört sein, sodass Toxine und Bakterien aus dem Darm in den Blutkreislauf gelangen.

Eine Studie aus dem Jahr 1997 spricht Probiotika eine heilende Wirkung bei Lebensmittelallergien zu (17).

Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom

Menschen mit Reizdarm haben einen sehr empfindlichen Darm. Probiotika können das Wachstum schädlicher Keime hemmen und stärken gleichzeitig die Darmbarriere.

Dadurch bieten Probiotika eine gute Therapiemöglichkeit bei dem Reizdarmsyndrom. Mehrere Studien belegen hier die therapeutische Wirkung von Probiotika (18, 19).

Krebsvorsorge

Krebsvorsorge

Es gibt Studien, die Probiotika mit der Krebsvorsorge in Verbindung bringen. In einigen Studien wurden vielversprechende Ergebnisse festgestellt. Allerdings müssen mehr klinische Studien am Menschen durchgeführt werden, um aussagekräftigere Resultate zu erhalten.

Noch werden Probiotika also nicht als alternative Therapie zur Krebskontrolle und Vorsorge verwendet (20, 21).

Mentale Gesundheit

Mentale Gesundheit

Probiotika können positive Auswirkungen auf die mentale Gesundheit haben, wie eine Studie aus dem Jahr 2016 herausgefunden hat (22).

Außerdem können Probiotika die kognitive Gesundheit sowie die Neurotransmitter im Hirn modulieren, um einer altersbedingten Reduktion der kognitiven Funktion entgegenzuwirken (23).

Hoher Cholesterinspiegel

Hoher Cholesterinspiegel

Probiotika, vor allem Lactobakterien und Bifidobakterien, können das gute Cholesterin (HDL) steigern und das schlechte Cholesterin (LDL) senken. Dadurch kann sich dein Cholesterinspiegel verbessern (24).

Welche Vorteile bieten Probiotika bei der Darmsanierung?

Wenn der Darm erstmal aus dem Gleichgewicht gerät, kann es zu unangenehmen Folgen kommen: Durchfall, Blähungen und Verstopfungen können auftreten. Verschiedene Faktoren können zu einem Ungleichgewicht führen:

  • ungesunde Ernährung
  • Antibiotika Einnahme
  • Infekte

Ein Probiotikum saniert deinen Darm, in dem es ihn reinigt und von Schadstoffen befreit. Dadurch kommt deine Verdauung in Schwung.

Eine Darmsanierung wird oft nach einer Antibiotikatherapie empfohlen, um das Gleichgewicht im Darm wieder herzustellen und besteht meist aus 3 Schritten:

  1. Darmreinigung
  2. Ausleitung der Schadstoffe
  3. Aufbau der Darmflora

Probiotika kommen im 3. Schritt zum Einsatz. Nach der Darmreinigung und Säuberung müssen die gesunden Bakterien wieder im Darm angesiedelt werden.

Wie hilft ein Probiotikum bei Laktoseintoleranz?

Menschen, die an einer Laktoseintoleranz leiden, mangelt es oftmals an einem Enzym namens Laktase. Werden Milchprodukte verzehrt, muss der Milchzucker mithilfe von Laktase verdauen. Ist im Dünndarm nur sehr wenig Laktase vorhanden, gelangt der Milchzucker unverändert in den Dickdarm und es kommt zu Beschwerden wie Durchfall oder Bauchschmerzen.

Auch eine gestörte Darmflora kann zu Laktoseintoleranz führen.

Ein Probiotikum mit einer hohen Anzahl an Laktobakterien kann hier helfen . Die Milchsäurebakterien produzieren im Darm Beta-Galactosidase, was die Verträglichkeit von Milchzucker verbessern kann.

Außerdem unterstützen sie die Verdauung und regenerieren die Darmflora.

Kann ich mithilfe eines Probiotikums einfacher abnehmen?

In einer Studie aus dem Jahr 2018 wurde festgestellt, dass eine Nahrungsergänzung mit Synbiotika zu Gewichtsreduktionen geführt hat und mitunter eine entzündungshemmende Wirkung hat (25).

Synbiotika sind eine Kombination aus Probiotika und Präbiotika, wobei Präbiotika eine Wachstumsfördernde Wirkung auf die Bakterien hat.

Allerdings sind die Meinungen hier gespalten. Verschiedene Studien konnten kaum Veränderungen der Gewichtsreduktion in Bezug auf Probiotika feststellen (26, 27).

Das Thema ist noch umstritten, es müssen weitere Studien durchgeführt werden.

Kann und sollte ich Probiotika während einer Antibiotikatherapie einnehmen?

Ja, Probiotika kannst und solltest du während einer Antibiotikatherapie einnehmen.

Antibiotika helfen dabei, gefährliche Bakterien abzutöten, sie können allerdings nicht zwischen guten und schlechten Bakterien unterscheiden. Dadurch können Antibiotika auch wichtige Darmbakterien angreifen.

Um die Darmbakterien zu unterstützen und das Gleichgewicht im Darm aufrechtzuerhalten, solltest du während der Antibiotikatherapie auch gleichzeitig Probiotika einnehmen.

Mithilfe von Probiotika kannst du Nebenwirkungen der Antibiotika, wie zum Beispiel Durchfall, vermeiden.

Kann ich Probiotika während der Schwangerschaft einnehmen?

Probiotika sind für Schwangere als unbedenklich eingestuft worden. Es gibt zwar keine Klarheit darüber, wie viel Probiotika genau eingenommen werden kann, allerdings haben über 100 verschiedene Studien keinerlei Hinweise auf negative Auswirkungen erbracht.

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Die Einnahme von Probiotika während der Schwangerschaft oder des Stillens ist in Maßen unbedenklich. Studien zufolge hat die Einnahme sogar positive Auswirkungen auf das ungeborene Kind.
(Bildquelle: unsplash.com / Ignacio Campo)

Im Gegenteil, die Einnahme von Probiotika während der Schwangerschaft oder des Stillens kann atopische Ekzeme bei Kindern verhindern beziehungsweise das Risiko minimieren (14, 28).

Des Weiteren wurde festgestellt, dass Probiotika dabei helfen können, atopische Dermatitis bei Neugeboren zu verhindern (29).

Bildquelle: pixelbliss/ 123rf.com

Einzelnachweise (29)

1. Judkins, T.C., Archer, D., Kramer, D., Solch, R. (2020). Probiotics, Nutrition, and the Small Intestine.
Quelle

2. Wilkins, T., Sequoia, J. (2017). Probiotics for Gastrointestinal Conditions: A Summary of the Evidence.
Quelle

3. Zuccotti, G., Meneghin, F., Aceti, A., et al. (2015). Probiotics for prevention of atopic diseases in infants: systematic review and meta‐analysis.
Quelle

4. Sonnenborn, Ulrich (2016). Escherichia Coli Strain Nissle 1917-from Bench to Bedside and Back: History of a Special Escherichia Coli Strain With Probiotic Properties.
Quelle

5. Cukrowska, B., Kozáková, H., Reháková, Z., Sinkora, J., Tlaskalová-Hogenová, H. (2001). Specific Antibody and Immunoglobulin Responses After Intestinal Colonization of Germ-Free Piglets With Non-Pathogenic Escherichia Coli O86.
Quelle

6. Möllenbrink, M., Bruckschen, E. (1994). [Treatment of Chronic Constipation With Physiologic Escherichia Coli Bacteria. Results of a Clinical Study of the Effectiveness and Tolerance of Microbiological Therapy With the E. Coli Nissle 1917 Strain (Mutaflor)].
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29. Pelucchi, C., Chatenoud, L., Turati, F., et al. (2012). Probiotics Supplementation During Pregnancy or Infancy for the Prevention of Atopic Dermatitis: A Meta-Analysis.
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Warum kannst du mir vertrauen?

Michael hat sich schon immer für alles interessiert, was mit dem menschlichen Körper zusammenhängt. Um auch in anderen diese Leidenschaft zu entfachen, hat er medizinischen Journalismus studiert. Dort lernte er nicht nur viel über den menschlichen Körper und verschiedene Arzneimittel, sondern auch, wie man dieses Wissen am besten weitergeben kann.
Wissenschaftliche Studie
Judkins, T.C., Archer, D., Kramer, D., Solch, R. (2020). Probiotics, Nutrition, and the Small Intestine.
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Wissenschaftliche Studie
Wilkins, T., Sequoia, J. (2017). Probiotics for Gastrointestinal Conditions: A Summary of the Evidence.
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Wissenschaftliche Studie
Zuccotti, G., Meneghin, F., Aceti, A., et al. (2015). Probiotics for prevention of atopic diseases in infants: systematic review and meta‐analysis.
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Wissenschaftliche Studie
Sonnenborn, Ulrich (2016). Escherichia Coli Strain Nissle 1917-from Bench to Bedside and Back: History of a Special Escherichia Coli Strain With Probiotic Properties.
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Wissenschaftliche Studie
Cukrowska, B., Kozáková, H., Reháková, Z., Sinkora, J., Tlaskalová-Hogenová, H. (2001). Specific Antibody and Immunoglobulin Responses After Intestinal Colonization of Germ-Free Piglets With Non-Pathogenic Escherichia Coli O86.
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Wissenschaftliche Studie
Möllenbrink, M., Bruckschen, E. (1994). [Treatment of Chronic Constipation With Physiologic Escherichia Coli Bacteria. Results of a Clinical Study of the Effectiveness and Tolerance of Microbiological Therapy With the E. Coli Nissle 1917 Strain (Mutaflor)].
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Jeżewska-Frąckowiak, J., Seroczyńska, K., Banaszczyk, J. (2018). The promises and risks of probiotic Bacillus species.
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Wissenschaftliche Studie
Kok, C. R., Hutkins, R. (2018). Yogurt and Other Fermented Foods as Sources of Health-Promoting Bacteria.
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Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung
Bundesinstitut für Risikobewertung (2015). Säuglingsanfangs- und Folgenahrung: Gesundheitlicher Nutzen von probiotischen Zusätzen ist nicht belegt.
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Pelucchi, C., Chatenoud, L., Turati, F., et al. (2012). Probiotics Supplementation During Pregnancy or Infancy for the Prevention of Atopic Dermatitis: A Meta-Analysis.
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