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Zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2020

Alle Lebewesen benötigen Schlaf, Tiere genauso wie Menschen. Die Schlafqualität trägt stark zu unserem Schlaf bei und kann sogar helfen diesen zu verbessern. Oft ist uns gar nicht bewusst, wie wichtig Schlaf für uns und unseren Alltag ist, bis dieser nicht erholsam oder gar schlecht ist.

Lange diskutierten Wissenschaftler darüber, ob die Schlafdauer oder die Schlafqualität wichtiger für einen erholsamen Schlaf ist. Neue Erkenntnisse deuten allerdings darauf hin, dass uns doch eher die Schlafqualität wichtiger ist, anstelle der Schlafdauer. Schlaf hängt also nicht rein von der Schlafdauer ab, erst die Schlafqualität entscheidet über die Erholsamkeit des Schlafs.

Es ranken sich viele Mythen um die Themen Schlaf, Schlafqualität und Schlafdauer. Wir haben uns für dich mit diesen Themen auseinandergesetzt, um Klarheit zu schaffen. Dieser Artikel soll dir dabei helfen, dir einen Überblick über das Thema Schlaf zu verschaffen, damit auch du deine Schlafqualität verbessern kannst. (1)




Das Wichtigste in Kürze

  • Seit jeher benötigen wir Schlaf und wissen immer noch relativ wenig darüber. Grundsätzlich sorgt Schlaf dafür, dass wir leistungsfähig sind und dass wir die täglichen Prozesse durchführen können. Im Laufe seines Lebens entwickelt jeder Mensch seinen eigenen Schlafrhythmus.
  • Die Schlafqualität kann von uns als Indikator gesehen werden ob unser Schlaf erholsam war oder nicht. Lange Zeit galt es als umstritten ob die Schlafdauer oder die Schlafqualität wichtiger für unsere Erholung sind. Der Großteil der Wissenschaftler vertritt mittlerweile die Meinung, dass die Schlafqualität genauso wichtig für einen gesunden Schlaf ist wie die Schlafdauer.
  • Es gibt unterschiedliche Faktoren, die unsere Schlafqualität entweder positiv oder negativ beeinflussen können. Um schlechte Schlafqualität und in Folge Schlafstörungen zu vermeiden haben wir uns intensiv mit dem Thema für dich befasst und das Wichtigste in Erfahrung gebracht (2).

Die Verbesserung der Schlafqualität – Das solltest du wissen:

Deine Schlafqualität ist wichtiger als du vielleicht denkst und sie spielt auch eine viel größere Rolle als uns bewusst ist. Ganz simpel ausgedrückt lässt sich sagen, wenn unsere Schlafqualität leidet, dann leidet unser Schlaf. Infolgedessen sind nicht mehr in der Lage die einfachsten Prozesse auszuführen, die wir für uns alltäglich sind.

Aus diesem Grund solltest du gut auf deine Schlafqualität achten und diese im Auge behalten. In manchen Fällen ist es sogar möglich, dass unser Körper uns durch schlechten Schlaf etwas mitteilen möchte. beispielsweise eine psychische Belastung oder, dass wir unseren Stresslevel reduzieren sollen. In dem folgenden Artikel haben wir Fragen für dich beantwortet um dir zeigen, worauf du bei der Schlafqualität achten sollst und wie du sie verbessern kannst. (3)

Was wird unter der Schlafqualität verstanden?

Unser Schlaf ist ein Zustand der Ruhe und der Regeneration sowohl bei Tieren als auch bei Menschen. Zur Einleitung und zur Aufrechterhaltung unseres Schlafes sind mehrere Botenstoffe und biochemische Substanzen beteiligt. Durch den Schlaf wird unser Immunsystem aktiviert, unser Körper kann sich regenerieren und wir verarbeiten die Geschehnisse des Tages.

Ob du am Morgen ausgeruht aufwachst oder nicht ausgeruht hängt von der Schlafqualität ab, sie ist quasi der Indikator dafür ob du dich ausreichend regenerieren konntest. Der Begriff „Schlafqualität“ beschreibt die Tatsache ob dein Schlaf erholsam war oder nicht. Sie kann viele Faktoren umfassen. Ein großer Faktor, der die Schlafqualität stark beeinflussen kann, ist wie gut die Erlebnisse des Tages verarbeiten kannst. (4)

Welche Faktoren können die Schlafqualität beeinflussen?

Unser Schlaf kann durch äußere Einflüsse oder durch innere Einflüsse gestört werden. Die äußeren Störfaktoren können grundsätzlich leicht identifiziert und beseitigt werden. Äußere Störfaktoren für geminderte Schlafqualität können auf folgende Art und Weise auftreten.

  • Lärm: Eine störungsfreie Umgebung ist besonders wichtig für ruhigen und angenehmen Schlaf. Natürlich wecken uns alltägliche Geräusche nicht mehr, weil sie für uns mittlerweile zur Gewohnheit geworden sind. Trotzdem solltest du für einen erholsamen Schlaf dir eine ruhige und entspannte Atmosphäre schaffen.
  • Temperatur: Ob zu warm oder zu kalt Temperaturschwankungen jeglicher Art können unseren Schlaf massiv beeinflussen oder stören. Eine konstante Temperatur vor dem Schlaf zu halten ist nicht immer einfach oder möglich trotzdem empfehlen wir dir bei einer Raumtemperatur von 18°C schlafen zu gehen da diese als ideal gilt
  • Licht: Dunkelheit und Helligkeit sind Zustände, die unsere innere Uhr steuern und beeinflussen. Wenn es dunkel ist wollen wir schlafen, wenn es hell ist eben nicht. Dieser gesteuerte Mechanismus ist ein wichtiger Grund dafür zu sorgen, dass dein Schlafzimmer dunkel ist und keine Lampe aufgedreht ist während du schläfst
  • Medien: Medien sind der ideale Störfaktor für unseren Schlaf, sie sind hell und soziale Plattformen halten uns vom Schlafengehen ab. Durch das künstliche Licht das Handydisplays oder Fernsehbildschirme ausstrahlen kann das Hormon Kortisol ausgestrahlt werden. Dieses Hormon ist der Gegenspieler von Melatonin und kann dafür sorgen, dass der Körper die Müdigkeit ignoriert und diese schließlich ganz ausbleibt.
  • Schlafposition: Um einen besonders erholsamen Schlaf zu erleben, empfehlen wir dir dich in deine Lieblingsposition zu legen. Wie jeder Mensch besitzt du eine bevorzugte Schlafposition, die dir dabei hilft, schnell einzuschlafen. Wenn dein Körper sich aber zu sehr an diese Position gewöhnt hat.

Die Schlafqualität kann auch unter diversen inneren Störfaktoren leiden, diese könnten eventuell schwieriger zu beseitigen sein. Aber je schneller du die inneren Störfaktoren identifizieren kannst, desto schneller kannst du eine Lösung für sie finden. Die inneren Störfaktoren können von Beziehungsproblemen bis hin zu Geldproblemen oder Depressionen reichen.

Bei den inneren Störfaktoren ist es besonders wichtig, dass wir auf die Signale unseres Körpers achten. Auf die Signale unseres Körpers zu achten kann bei inneren Störfaktoren notwendig sein da wir sie so schneller bestimmen und gegenwirken können. (5, 6)

Woran erkennst du, ob deine Schlafqualität beeinflusst ist?

Unsere Schlafqualität kann im Laufe der Zeit immer wieder leiden, dann schlafen wir einfach nicht gut und versuchen die entgangene Erholung so schnell wie möglich nachzuholen. Wenn die Schlafqualität immer stärker betroffen ist, dass ein Muster entsteht wird dieses Schlafstörung genannt.

Die Beschwerden einer Schlafstörung lassen sich in zwei bestimmte Beschwerdebilder einteilen, in Beschwerden in der Nacht und in Beschwerden während des Tages. In dieser Tabelle findest du Beschwerden die entweder im Laufe der Nacht oder tagsüber auftreten können, solltest du verstärkt betroffen sein, könnten das Anzeichen einer verminderten Schlafqualität sein. (7)

Anzeichen verringerte Schlafqualität Beschwerden am Tag Beschwerden in der Nacht
Schlafstörungen Erschöpfung Einschlaf – und Durchschlafstörungen
verminderte Erholsamkeit des Schlafs Schläfrigkeit Unruhe
Alpträume geminderte Konzentration Schlafstörungen

Eine verringerte Konzentrationsfähigkeit ist besonders im Straßenverkehr gefährlich, weil hier die Unfalltendenz steigen kann. (7)

Was versteht man unter der  “Schlafhygiene” und wie kann diese zur Schlafqualität beitragen?

Unter Schlafhygiene wird im Allgemeinen der Umgang mit Schlaf verstanden. Die Schlafhygiene kann dabei helfen die Verhaltensweisen, die dem Schlaf schaden könnten abzulegen und sich neue anzueignen. Die Schlafhygiene kann Faktoren wie die Temperatur des Schlafzimmers, die Helligkeit des Schlafzimmers, eine störungsfreie Schlafumgebung und die Reduktion des Stresses vor dem Einschlafen umfassen. (8)

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Auch das Stellen seines Alarms gehört für viele Personen zu einem festen Bestandteil der Schlafhygiene. (Bildquelle: Mohd Zuber saifi / unsplash)

Wenn wir uns vor dem Schlafen gehen an bestimmte Rituale und Gewohnheiten halten, entsteht somit eine Schlafhygiene. Die Schlafhygiene sorgt dafür, dass unserem Körper signalisiert wird, dass es Zeit ist Schlafen zu gehen. Wenn eine routinierte Schlafhygiene eingehalten und gepflegt wird, kann diese maßgeblich dazu beitragen, dass alle schlaffördernden Hormone ausgeschüttet werden. Somit ist ein entspanntes Schlafengehen eingeleitet und ein erholsamer Schlaf möglich. (8)

Was sind die Vor- und Nachteile der Schlafhygiene?

In der folgenden Tabelle stellen wir die wichtigsten Vor- und Nachteile der Schlafhygiene vor.

Vorteile
  • kann dabei helfen Schlaf effektiv zu fördern
  • kann dabei die Schlafqualität zu verbessern
  • kann dabei helfen einen regulierten Biorhythmus zu entwickeln
Nachteile
  • muss durch regelmäßige Abläufe gebildet werden
  • kann bei leichten Abweichungen zu Schlafproblemen führen
  • kann bei leichten Abweichungen den Biorhythmus durcheinander bringen

Es zeigt sich, dass die Schlafhygiene gutes und schlechtes bietet. Es hilft zum Beispiel den Schlaf effektiv zu fördern, dafür können leichte Abweichungen, zu Schlafproblemen führen.

Wie kann die Schlafqualität gemessen werden?

Die Schlafqualität wird in zwei unterschiedlichen Messgrößen gemessen: in der Schlafqualität und die Schlafdauer. Um deine Schlafqualität zu messen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Die einfachste Variante, um die Schlafqualität zu messen sind tragbare Schlaftracker, die über eine App funktionieren. Diese tragbaren Tracker messen die Atemfrequenz, die Herzfrequenz und die Körpertemperatur, auf diese Art kann die App feststellen in welcher Schlafphase du dich gerade befindest. (9)

Die tragbaren Schlaftracker, können dir bei der privaten Schlafüberwachung helfen. Eine genaue und professionelle Erfassung der Schlafqualität kann euch aber nur ein Schlaflabor bieten. Dort kann während eures Schlafes die Bewegung, die Atmung, der Herzschlag und die Hirnaktivität gemessen werden. (10)

Wird die Schlafdauer als genauso wichtig empfunden wie die Schlafqualität?

Die Schlafqualität und die Schlafdauer gleichen sich zwar vereinzelt, unterscheiden sich aber in ihren wichtigen Merkmalen. Bei der Schlafdauer handelt es sich um eine objektive Messgröße während die Schlafqualität als subjektive Messgröße betrachtet wird. (11)

Der Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Schlafqualität kann nicht nachgewiesen werden.

Lange Zeit galt unter Forschern die Vermutung, dass die Schlafdauer wichtiger ist als die Schlafqualität. Im Laufe der Schlafforschung ergaben Ergebnisse, dass die Schlafqualität eine größere Rolle in unserer nächtlichen Erholung spielt als uns bisher bewusst war. Aufgrund dessen wird der Schlafqualität mehr Bedeutung zugemessen als bisher. (11)

Was geschieht bei Schlafentzug?

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum du unter Schlafentzug leiden kannst, Schichtarbeit, Jetlags oder Stress können die gängigsten Gründe für Schlafentzug sein. Vereinzelt setzen sich Personen bewussten Schlafentzug aus, um einen gewissen Kick zu bekommen und ignorieren somit ihre Müdigkeit. (12)

Diese Tabelle soll dir die wichtigsten Folgen von Schlafentzug über eine gewisse Stundenanzahl zeigen

Stunden ohne Schlaf Folgen des Schlafentzugs Äußerung der Folgen
24 Stunden ohne Schlaf kognitive Fähigkeiten leiden,Informationen werden schlechter verarbeitet Sprache oder Ausdrucksfähigkeit können leiden,wichtige oder unwichtige Reize können nur schwer unterschieden werden
48 Stunden ohne Schlaf Risikobereitschaft wird bemerkbar,Konzentration nimmt weiter ab Körpertemperatur nimmt ab, Reaktionsgeschwindigkeit verlangsamt sich, Körper schaltet in den Stressmodus
72 Stunden ohne Schlaf kognitiv benommen, weder wach noch schlafend Angstzustände und Halluzinationen können einreten, depressive Verstimmungen können entstehen

Wenn du deinem Körper über einen längeren Zeitraum den Schlaf entziehst, kann das gravierende Folgen auf deine Psyche und auf deinen Körper haben. Aus diesem Grund empfehlen wir dir dich unter keinen Umständen diversen Experimenten mit Schlafentzug auszusetzen, um möglichen Folgeerscheinungen zu vermeiden.(12)

Das sind die beliebtesten Schlafmythen samt ihrem Wahrheitsgehalt:

Mythos 1: 8 Stunden Schlaf sind optimal!

Dieser Mythos zählt wohl zu einem der beliebtesten. Grundsätzlich hängt der Schlafbedarf eines Menschen von vielen unterschiedlichen Faktoren ab wie beispielweise Gene, Alter, Schlafroutine oder Gesundheitszustand.

Die Schlafdauer ist kein Indikator für Erholsamkeit.

Das Zusammenspiel zwischen Schlafdauer, Schlafeffizienz und Schlafqualität kann eine ideale Auskunft darüber geben ob unser Schlaf erholsam war. Falls er es nicht war können entweder besonders die Schlafeffizienz oder die Schlafqualität genauer betrachtet werden, um eine Verbesserung unseres Schlafes zu erzielen. (13)

Mythos 2: Ein regelmäßiger Schlafrhythmus bedeutet immer zu selben Zeit schlafen zu gehen und aufzustehen

Dieser Mythos ist nicht ganz ein Mythos. Es stimmt schon, dass es für die ideal wäre, wenn du immer zu gleichen Zeit schlafen gehst, aber das ist oft nicht immer umsetzbar. Leider wissen wir immer noch nicht genau wie sehr Schlaf unseren sensiblen Biorhythmus beeinflusst und wie ein optimaler Schlafrhythmus aussehen sollte.

Wenn du beispielsweise am Wochenende einen anderen Schlafrhythmus hast als während der Woche, kann diese Unstimmigkeit deinen Schlafrhythmus stark durcheinanderbringen. Als Faustregel gilt, je größer die Diskrepanz zwischen deinem Schlafengehen, desto stärker leidet dein Schlafrhythmus.

Viele versuchen einen geregelten Schlafrhythmus zu schaffen indem sie trotzdem immer zu gleichen Uhrzeit schlafen gehen und wieder aufstehen, trotzdem ist es sinnvoller zu versuchen morgens immer zur gleichen Zeit aufzustehen. (13)

Mythos 3: Wer in der Nacht aufwacht, hat eine Schlafstörung

Stimmt nicht. Dieser Mythos scheint auf eine Zeit zurück zuführen zu sein, in der unsere Schlafphasen an sich noch ein Mythos waren. Wir wissen, dass nächtliche Wachphasen normal und häufig sind, im Durchschnitt wachst du in der Nacht 4 Mal pro Stunde auf.

Du wachst circa 28 Mal pro Nacht auf.

Der Grund, warum wir uns nicht daran erinnern so oft in der Nacht aufzuwachen, kann laut Forschern mit einer zeitlichen Grenze zusammenhängen. Wir können in der Nacht sogar bis zu 3 Minuten am Stück wach sein, ohne uns am nächsten Morgen daran zu erinnern. (13)

Mythos 4: Wer Schäfchen zählt schläft schneller ein

Hierbei handelt es sich auch um einen altbekannten Mythos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Großbritannien widmete sich dem Thema Schlafforschung. Im Zuge ihrer Forschung teilten die Forscher Probanden in zwei Gruppen, eine Gruppe nutzte als Einschlafhilfe das bekannte Schäfchen zählen, die andere Gruppe sollte sich eine entspannte Szenerie als Einschlafhilfe ausdenken.

Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigte deutlich, dass die Gruppe die Schäfchen zählte mehr Zeit benötigte, um einzuschlafen als die Testgruppe, die sich eine beruhigende Szene vorstellen sollte.  Das Schäfchen zählen kann als stressig empfunden werden und das tatsächliche Einschlafen kann bis zu 20 Minuten verzögert werden. (13)

Mythos 5: Wer älter ist, benötigt weniger Schlaf

Es gibt eine weit verbreitete und vertretene Ansicht, dass ältere Personen weniger Schlaf benötigen als jüngere. Diese Ansicht ist allerdings falsch. Die Fähigkeit länger oder durchzuschlafen kann im Alter zwar abnehmen aber der Körper benötigt seinen Schlaf trotzdem und fordert diesen auch ein.

Der entstandene Schlafdefizit kann von betagten Personen durch ihren relativ freien Tagesablauf wieder nachgeholt werden. Auf diese Weise entsteht, kein allzu großes Schlafdefizit und der Körper kann seine Energiereserven wieder auffüllen.(13)

Worauf solltest du achten, wenn du deine Schlafqualität verbessern möchtest?

Wie du jetzt sicher weißt ist die Schlafqualität wichtiger als wir geahnt haben. Um die Schlafqualität zu bewahren und zu pflegen gibt es viele zahlreiche Möglichkeiten. Wir haben die wichtigsten Faktoren recherchiert, die dir dabei helfen könnten, deinen Schlaf und deine Schlafqualität zu verbessern. (15)

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Der Kaffee am Morgen ist für viele von uns nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken aber er kann einen unangenehmen Effekt auf unseren Schlaf haben. (Bildquelle: David Mao / unsplash)

Gesunde Ernährungsweise: Wenn du tagsüber deinen Blutzuckerspiegel konstant hältst, kann das durchaus einen positiven Effekt auf deinen Schlaf haben. Um eine erholsamen Schlaf zu garantieren, sollte Zucker tagsüber aber auch gemieden werden. Zu viel Zucken kann die Hormonproduktion aus dem Gleichgewicht bringen. Außerdem empfehlen wir dir, maximal zwei Stunden vor dem Schlafengehen schwere und fettige Mahlzeiten zu vermeiden. (17)

Bewegung: Sport und Bewegung können dabei helfen den Schlaf zu optimieren. Der Sport am Ende des Tages kann dabei helfen den Stress des vorangegangenen Tages abzubauen. Auf diese Weise behältst du einen klaren Kopf und kannst in der Nacht besser schlafen. Oft können bereits zwei Trainingseinheiten in der Woche dazu beitragen deinen Schlaf positiv zu beeinflussen. (16)

Welche Auswirkungen können Sport oder Bewegung auf deine Schlafqualität haben?

In der folgenden Tabelle zeigen wir dir die Vor- und Nachteile von Sport oder Bewegung für deine Schlafqualität.

Vorteile
  • kann dabei helfen Stress abzubauen
  • kann dabei helfen die Geschehnisse des Tages zu verarbeiten
  • moderates Training kann schnelles Einschlafen fördern
Nachteile
  • kann den Körper in Stress versetzen
  • kann die Ausschüttung von Melatonin verzögern
  • könnte zu Durchschlafproblemen in der Nacht führen

(16)

Es kann dir dabei helfen Stress abzubauen. Damit förderst du ein schnelles Einschlafen. Dafür kannst du deinen Körper aber auch in Stress versetzen.

Schlafhygiene pflegen: Die Schlafhygiene ist der Umgang mit dem Schlaf an sich und kann dabei helfen deine Schlafqualität zu verbessern. Wenn du vor dem Schlafen gehen eine bestimmte Routine einhältst entsteht nach einer gewissen Zeit ein festes Muster, das deinem Körper dabei hilft, dich auf das Schlafengehen vorzubereiten. (14)

Medien und Bildschirme meiden: Vor dem Schlafengehen raten wir dir, die Arbeit mit Laptopbildschirmen, Tablet- oder Handydisplays mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen zu vermeiden. Das blaue Licht, das die Bildschirme von Laptops oder Smartphones ausgestrahlt wird, kann dabei helfen Kortisol auszuschütten. Dieses Hormon kann dabei helfen die Müdigkeit zu ignorieren und du kommst schließlich nicht mehr zur Ruhe. (18)

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unser Schlaf nicht rein von der Schlafdauer abhängt. Es spielen viele unterschiedliche Hormone und Substanzen zusammen, die den Schlaf erst zu dem machen was er ist. Wenn hier eine Kleinigkeit verändert wird, wird unser gesamte Biorhythmus verändert der ebenfalls eine große Rolle in unserem Schlaf – Wachrhythmus spielt.

Für einen gesunden Schlaf ist nicht nur die Schlafdauer ausschlaggebend, die Schlafqualität und die Schlafeffizienz dürfen auch nicht mehr außen vorgelassen werden. Vor allem die Schlafqualität kann dabei helfen, unseren Schlaf so angenehm wie möglich zu gestalten. Es gibt viele Faktoren, die die Schlafqualität entweder positiv oder negativ beeinflussen können, durch einzelne erlernbare Verhaltensweisen kann jede Person seine Schlafqualität positiv beeinflussen.

Bildquelle: Aleksandr Davydov / 123rf

Einzelnachweise (18)

1. Wissenschaftlicher Artikel zum Thema Schlaf, Autor: Dr. Erich Mayer-Fally (2002)
Quelle

2. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizineiner Hohen Medizinischen Fakultätder Ruhr-Universität Bochum, Vorgelegt von Sina Scherf aus Hagen 2005
Quelle

3. Wissenschaftlicher Artikel zum Thema Schlafforschung und Schlaf, Autoren: Redaktionsteam der Website Wissenschaft.de, Datum: 20.01.2018
Quelle

4. Artikel zum Thema Schlaf und Gesundheit, Inhaltlich Verantwortlicher Detlef Möller, Datum:
Quelle

5. Wissenschaftliche Artikel zu dem Thema Einflüsse auf den Schlaf, Quelle: BEVIGO
Quelle

6. Wissenschaftlicher Artikel zu dem Thema Einflüsse auf den Schlaf Quelle: Thomashilfen
Quelle

7. Wissenschaftlicher Artikel zum Thema Beschwerden und Symptomen bei Schlafstörungen, Autor: Prof. Dr. Thomas Pollmächer
Quelle

8. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizineiner Hohen Medizinischen Fakultätder Ruhr-Universität Bochum, Vorgelegt von Sina Scherf aus Hagen 2005
Quelle

9. Wissenschaftliche Studie mit Forschungsschwerpunkt auf Medienpsychologie, Isabel Willemse MSc, Lilian Suter, MSc, Gregor Wallner, MSc, Anna-Lena Huber MA, Prof.Dr.Daniel Süss, Jahr 2015
Quelle

10. Artikel zu dem Thema Schlafüberwachung mit tragbaren Trackern, Autor: Tobias Mikula
Quelle

11. Studie zu dem Thema Schlafqualität und Schlafdauer, Autor: Nicole Sagener
Quelle

12. Wissenschaftlicher Artikel zu dem Thema Schlafentzug, Autorin: Saskia Gerhard
Quelle

13. Artikel zu dem Thema Schlafmythen, Autor: Elisabeth Mondl, Interview mit Dr. med. h.c. Günther W. Amann-Jennson
Quelle

14. Wissenschaftlicher Artikel zu dem Thema positive Beeinflussung von Schlaf, Autorin: Christine Lenz, Schlafberatung
Quelle

15. Wissenschaftlicher Artikel zu dem Thema Schlafhygiene und Verbesserung der Schlafqualität, Autor: Dipl.-Biol. Andreas Eger
Quelle

16. Wissenschaftlicher Artikel zum Thema Sport vor dem Schlafengehen, Autor: Tobias Mikula
Quelle

17. Artikel zu dem Thema Schlaf und Ernährung, Autor: Mathias Heinze
Quelle

18. Wissenschaftlicher Artikel zu dem Thema Digitale Medien und ihr Einfluss auf die Schlafqualität, Autorin: Silke Jäger
Quelle

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