schwaches Immunsystem
Zuletzt aktualisiert: 2. Oktober 2020

Um langfristig frei von Infekten zu bleiben, ist ein starkes Immunsystem unvermeidbar. Fühlen wir uns schlapp und abgeschlagen, so liegt die Ursache meist in einer geschwächten Immunabwehr. Besonders im Winter ist eine stabile Immunabwehr viel Wert.

Erfahre in unserem folgenden Beitrag mehr über das Thema Immunsystem und wie du langfristig dafür sorgst, dass es dein körperliches Wohlbefinden unschlagbar ist. Du erfährst außerdem mehr über chronische Erkrankungen und ihre speziellen Auswirken im Hinblick auf das Immunsystem. Solltest du bestimmte Anzeichen bei dir selber wiedererkennen oder dein Immunsystem testen lassen wollen, so suche deinen Hausarzt deiner Wahl auf.




Das Wichtigste in Kürze

  • Das menschliche Immunsystem ist das körpereigene Schutzsystem, welches dafür sorgt, dass Schadstoffe, Krankheitserreger, Viren und Bakterien nicht in den Körper gelangen. Ist es geschwächt, können Infekte schneller die körpereigene Barriere passieren und krankmachen.
  • Zu wenig Schlaf senkt die Produktion körpereigener Abwehrzellen und kann somit das Risiko für einen Infekt erhöhen. Zusätzlich sorgt ein Mangel an Schlaf für Konzentrationsprobleme.
  • Tägliches Händewaschen minimiert das Risiko krankmachender Viren oder Bakterien im eigenen Körper. Dennoch sollte es nicht übertreiben werden, da sonst essenzielle Bakterien unserer Haut zerstört werden.

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Was ist das Immunsystem?

Damit wir nicht jedes Virus oder Bakterium aufnehmen, bedarf es einem bestimmten Schutzmechanismus mit dem Namen Immunsystem. Es sorgt im Grunde dafür, dass eben genannte Viren, Bakterien, Schadstoffe, Krankheitserregern und krankmachenden Zellenveränderungen (1).

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Ein schwaches Immunsystem ist besonders anfällig für Infektionen. Viren und Bakterien werden schlechter von Abwehrzellen bekämpft.
(Bildquelle: Pexels / Andrea Piacquadio)

Die Körperpolizei sorgt also dafür, dass wir gesund sind und uns weder schwach noch krank fühlen. Ist dieser Zustand über einen längeren Zeitraum nicht gegen, so sollte allmählich ein Arzt aufgesucht werden. Besonders ältere Menschen, Schwangere und Krebspatienten sind auf ein stabiles Immunsystem angewiesen.

Unser Immunsystem schützt uns vor Krankheitserregern und sorgt als “Körperpolizei” für unser körperliches Wohlbefinden.

Hintergründe: Was du über ein schwaches Immunsystem wissen solltest

In diesem Abschnitt informieren wir dich rund um das Thema eines schwachen Immunsystems. Nachstehend haben wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema schwaches Immunsystem und Immunabwehr stärken zusammengetragen.

Wie erkenne ich, ob mein Immunsystem geschwächt ist?

Jedes Individuum zeigt unterschiedliche Symptome eines angeschlagenen Immunsystems. Daher ist es schwer, verallgemeinerte Aussagen zu treffen. Je nach Intensität empfiehlt es sich einen Arzt aufsuchen.

Ein schwaches Immunsystem fördert die Anfälligkeit für Infekte.

Handelt es sich nur um eine kurzzeitige körperliche Schwäche, die nach dem Sport oder einem langen Wochenende einsetzt, dann empfiehlt sich Ruhe.

Besteht der Zustand der Schwäche, Abgeschlagenheit und ersten Infektionssymptomen jedoch länger oder äußert sich intensiver, dann sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wir listen dir nachfolgend die häufigsten Erkennungsmerkmale eines schwachen Immunsystems auf.

Symptome:

  • allgemeine Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • häufige Krankheiten (2)

Je nach Individuum können die Symptome abweichen und sind somit nicht gleich. Solltest du das Gefühl haben, dass du dich in letzter Zeit schwach und einfach abgeschlagen fühlst, dann scheue dich nicht einen Arzt aufsuchen.

Welche Ursachen können meinem geschwächten Immunsystem zugrunde liegen?

Die möglichen Ursachen können von chronischen Erkrankungen bis hin zu falscher Lebensweise reichen. Somit ist es auch hier nicht pauschal festlegbar, welche genaue Ursache ein geschwächtes Immunsystem hat. Dennoch wollen wir dir die häufigsten Auslöser im nachfolgenden kurz vorstellen.

Ungesunde Lebensweise

Ständiger Alkoholkonsum, erhöhter Zigarettenverbrauch oder tagtäglicher Fast Food Konsum: auf Dauer gestaltet sich das leckere Glas Wein oder die abendliche Zigarette als Gift für unseren Körper. Besonders der Rauch von Zigaretten zerstört zum Teil weiße Blutkörperchen und schwächt somit das Immunsystem (3).

Besonders Raucher und Alkoholiker sind somit viel Anfälliger für alljährliche Grippen. Aber auch der Konsum von zu viel Fast Food wie Burger, Pizza und Co. bringen dem Körper Unmengen an gesättigten Fetten, die unser Abwehrsystem belasten (3, 4).

Zu einer ungesunden Lebensweise zählt auch zu viel Stress und Schlafmangel.

Zu wenig Schlaf ist für uns genauso stressig wie eine Deadline, für die bisher noch nichts vorbereitet wurde. Das liegt an bestimmten Zellen, die nur arbeiten, wenn wir schlafen.

Verzichten wir auf diesen Schlaf, so können sie nicht arbeiten und uns fehlen wichtige Vorgänge zur Übermittlung bestimmter Krankheitserreger in unserem Körper (4).

Chronische Erkrankung

Wer trotz eines ausgewogenen Lebensstils mit ständiger Abgeschlagenheit und Schwäche zu kämpfen hat, der sollte sich seinem Hausarzt zuwenden. Die Ursachen hierbei liegen meist in den eigenen Genen und treten unabhängig der Lebensweise auf.

Folglich listen wir die häufigsten chronischen Erkrankungen auf, die die körpereigene Abwehr langfristig schwächen:

  • Stoffwechselstörung
  • chronische Atemwegserkrankung
  • chronische Darmerkrankungen (5)

Zusätzlich haben auch Krebspatienten oftmals mit einem anhaltend schwachen Immunsystem zu kämpfen. Die Krebszellen können zum Teil das Immunsystem so beeinflussen, dass es nicht mehr gegen eindringenden Schadstoffe arbeitet. Der Körper ist somit jeglichen Infektionen ausgesetzt (6).

Für wen ist ein schwaches Immunsystem lebensgefährlich?

Grundsätzlich ist ein schwaches Immunsystem für jeden mit Vorsicht zu genießen. Eine schwache Immunabwehr an sich ist nicht gefährlich, sondern die Infektionen die der Mensch dadurch bekommen kann.

Besonders Säuglinge, deren Immunabwehr noch nicht vollständig entwickelt ist und ältere Menschen, die an sich ein schwaches Immunsystem besitzen, gehören zur Risikogruppe (7).

Doch nicht nur die jüngsten und ältesten unserer Gesellschaft können unter den Folgen einer schwachen Immunabwehr leiden, sondern auch chronisch Kranke und Krebspatienten.

Die folgende Tabelle soll dir einen Überblick über die Risikogruppen schaffen:

Personengruppe Krankheit
Säuglinge / Kleinkinder unausgereiftes Immunsystem
Menschen mit chronischen Krankheiten Dazu zählen unter anderem: Nierenerkrankungen, Blutarmut, Diabetes, Stoffwechselkrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, Lungenblähung (8)
Krebs- und HIV Patienten langfristig geschwächtes Immunsystem
Ältere Menschen schwaches Immunsystem(8)

Es gibt noch mehr mögliche Krankheiten, die ein schwaches Immunsystem begünstigen. Mit dieser Auflistung wurden die bekanntesten und häufigsten Fälle aufgelistet.

Wie lange dauert es bis sich mein Immunsystem vollständig regeneriert hat?

Um schnell wieder auf den Beinen zu sein, solltest du deinem Körper grundsätzlich zur Ruhe kommen lassen. Klagst du seit Tagen über das Gefühl von Abgeschlagenheit empfiehlt es sich, dem Körper etwas Erholung zu gönnen.

Ist dein Immunsystem aufgrund von Stress oder Unausgeglichenheit ins Schwanken geraten, reicht meist schon ein bis zwei Tage Pause.

Hast du dir jedoch einen Infekt eingefangen, dann dauert die Regeneration länger. Auch hier ist es von der Intensität der eingefangenen Infektion abhängig. Grundsätzlich dauert es aber mindestens eine Woche, um wieder einigermaßen auf den Beinen zu stehen.

Die sicherste Variante ist und bleibt der Gang zum Hausarzt.

Besonders im Hinblick auf ernstere Infektionen wie Angina, bei denen die Einnahme von Antibiotika verschrieben wird, solltest du auch danach Stress und besonders körperliche Anstrengung vermeiden (9).

Behandle ein schwaches Immunsystem nicht leichtsinnig. Gönne dir lieber einen Tag mehr Ruhe, als direkt wieder voll durchzustarten. Hierbei gilt: Lieber zu viel als zu wenig!

Zu welchen Jahreszeiten ist mein Immunsystem besonders anfällig?

Wenn der Winter in Deutschland Einzug hält, dann steigen die Zahlen der Infektionen rapide an. Wer bereits ein schwaches Immunsystem hat, für den werden die kalten Monate besonders anstrengend. Kühlt der menschliche Körper zu sehr aus, ist die Immunabwehr geschwächt und dadurch anfälliger für Viren und Bakterien (10).

Krankheitserreger können sich bei Kälte bessere vermehren und steigern das Risiko eines Infektes.

Zu dünne Kleidung und resultierendes Frieren begünstigen einen möglichen Infekt. Ist unser Körper stark unterkühlt können sich Viren besser vermehren.

Besonders die eigene Nase ist im Winter ein Virenpool, da diese sich allgemein bei Kälte wohler fühlen und besser vermehren.

Ein starkes Immunsystem übersteht die Erkältungszeit weitaus besser als ein bereits geschwächtes. So ist der Winter trotz hoher Infektionsraten ein guter Zeitpunkt um das körpereigene Abwehrsystem zu stärken. So oder so empfiehlt es sich im Winter warm genug zu kleiden und frösteln zu vermeiden (11).

Wie stärke ich mein Immunsystem langfristig?

Um sich ein stabiles und vor allem Dingen langfristig gesundes Immunsystem aufzubauen, benötigt es mehr als sich im Winter warm anzuziehen oder einer kalten Dusche.

Gesunde Ernährung und ein anhaltend ausgewogener Lebensstil sind hier das A und O. Es reicht nicht, sich ein oder zweimal statt Burger und Pizza einen Salat zu essen.

Du solltest dir daher immer vor Augen halten, dass ein gesundes Immunsystem dir Infektionen wie die Grippe ersparten kann. Auch schlimmere bakterielle Infekte bleiben dir mit einer höheren Wahrscheinlichkeit erspart. Und das ist viel wert, denn niemand ist gerne Krank.

Achte besonders auf einen ausgewogenen Lebensstil, wenn du ein chronisch bedingt schwaches Immunsystem hast. Krankheiten bei Menschen mit Immunkrankheiten wirken sich meist schlimmer aus und können so schnell lebensgefährlich sein (12).

Täglich empfohlene Maßnahmen:

  • Händewaschen
  • Verzehr von Gemüse und Obst
  • Bewegung, bestenfalls Sport
  • mindestens sieben Stunden Schlaf
  • ein bis zwei Liter Wasser
  • reduzierter Stress beim arbeiten (12)

Finde dein passendes Mittelmaß an den oben genannten Maßnahmen. Bist du dir unsicher, scheue dich nicht deinen Hausarzt zu fragen und dir von ihm weitere Anregungen geben zu lassen.

Schwaches Immunsystem stärken: Die besten fünf Tipps um dein Immunsystem stabil zu halten

Abwechslungsreiche Ernährung

Damit dein Immunsystem nicht andauernd schwächelt und unerwünschte Viren und Bakterien durchlässt, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung enorm wichtig.

Während Burger, Pizza und Döner den Körper mit ungesunden Fetten und Zucker überhäufen, sorgen Obst, Gemüse und Co. für die richtige Dosis an lebenswichtigen Vitaminen und Nährstoffen.

Es ist kein Problem, in seltenen Abständen einen Burger oder Döner zu essen, jedoch sollte es in Maßen geschehen. Es sollte zudem darauf geachtet werden, dass neben ausreichend Vitaminen und Nährstoffen, auch Minerale wie Eisen, Zink und Seelen.

Vitamine  Lebensmittel Nutzen
Vitamin A Leberwurst, Möhren,  Grünkohl, Honigmelone, Feldsalat, Paprika Wachstum der Zellen und gut für den Erhalt von Schleimhäuten und Haut
Vitamin B6 Fleisch, Fisch, Möhren, Avocado Stoffwechsel
Vitamin C Zitrusfrüchte (Zitrone, Grapefruit), Hagebutte, Petersilie, Paprika, Erdbeere, Brokkoli Stoffwechsel
Vitamin D Lachs, Thunfisch, Avocado, Lebertran Unterstützt die Produktion spezieller Abwehrzellen

Der tägliche Verzehr von Obst und Gemüse kann also ausreichen, um dein Immunsystem zu stärken. Solltest du gegen bestimmte Lebensmittel Allergien haben oder aus anderen Gründen nicht auf die täglich empfohlene Menge kommen, sprich mit deinem Hausarzt über die Einnahme von Supplements (13).

Ausreichend Bewegung

Sport bringt uns nicht nur auf andere Gedanken, sondern ist für den Körper lebensnotwendig. Besonders unser Immunsystem benötigt Sport um besser arbeiten zu können. Laufen, Joggen, Schwimmen oder Radfahren bringt unseren Körper in Schwung und sorgt dafür, dass unser Immunsystem angeregt wird. Ausdauersport ist dafür optimal (14).

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Tägliche Bewegung fördert die Immunabwehr und sorgt dafür, dass die Abwehrzellen genauer arbeiten. Neben ausreichend Bewegung sollte ebenfalls die Ernährung umgestellt werden und genügend Obst sowie Gemüse gegessen werden.
(Bildquelle: Unsplash / Anupam Mahapatra)

Durch anhaltenden Ausdauersport beseitigt unser Immunsystem bösartige Zellen vermehrt und sorgt zudem dafür, das die Lymphozyten besser arbeiten. Somit kann dein Immunsystem besonders zu Zeiten von vermehrt auftretenden Infektionen, wie der alljährlichen Grippe, schneller und effizienter reagieren.

Ausreichend Bewegung fördert die Abwehrzellen und lässt die Lymphozyten besser arbeiten.

Anhaltende Hygiene

Händewaschen ist ein Muss, besonders in Zeiten von Grippe. Zwar stärkt Händewaschen nicht das Immunsystem, vermeidet aber unnötige Aufnahme von Viren und Bakterien. Somit können wir zum Teil selber Steuern, welche Erreger in unseren Organismus gelangen und welche nicht.

Vermeide daher auch unnötigen Kontakt zwischen deinen Händen und deinem Gesicht. Fasse dir nicht in den Mund, da dieser der schnellste Weg ist um sich zu infizieren. Wenn du unterwegs bist und keine Möglichkeit siehst, dir die Hunde zu waschen, dann lohnt es sich auf Desinfektionsspray zu nutzen.

Denke immer daran, wenn du krank bist, verlasse nur im Notfall das Haus. Somit schützt du nicht nur andere vor einer Infektion, sondern auch dich (15).

Genügend Schlaf

Schlaflose Nächte begünstigen ein schwaches Immunsystem stark. Meist wirkt sich zu kurzer Schlaf daher nicht nur auf die Konzentrationsfähigkeit, sondern auch auf das körpereigene Abwehrsystem aus. Besonders in Zeiten von hohen Infektionszahlen ist es wichtig, jede Nacht mindestens sechs Stunden zu schlafen.

Die empfohlene Länge an Schlaf beträgt acht Stunden.

Während du schläfst, arbeitet dein Körper aktiv. Durch Schlafmangel produziert unser Körper weniger T-Zellen.

Diese sind essenziell für das Immunsystem, da diese Zellen Erreger suchen und töten. Zu wenig Schlaf lässt die Abwehrzellen unseres Immunsystems meist schlechter arbeiten und erhöht das Risiko eines Infektes.

Besonders Schichtarbeit wirkt sich negativ auf den menschlichen Organismus und das Immunsystem aus. Eine Nacht ein paar Stunden weniger Schlaf ist nicht unbedingt gefährlich, jedoch solltest du die Folgenächte wieder ausreichend schlaf bekommen (16).

Gedämmter Konsum

Ein Glas Wein am Abend oder einen Sekt allein oder in Gesellschaft macht den Braten nicht fett. Dennoch sollte das nicht tagtäglich gemacht werden. So handhabt es sich auch mit dem Rauchen und allgemeinem Verzehr von gesundheitsschädlichen Stoffen. Auch hier gilt die Devise: In Maßen, nicht in Massen!

Alkohol

Alkohol sorgt dafür, dass die Fresszellen, die von enormer Wichtigkeit für die Abwehr von Eindringlingen im Körper sind, geschwächt werden. Somit kann es passieren, dass Keime schneller in den Körper gelangen. Häufige Infektionen sind die Folge und ein andauernd geschwächtes Immunsystem.

Außerdem hemmt Alkohol die Produktion des Bodenstoffes Interferon, welcher bei drohenden Infektionen ein Warnsignal an den Körper sendet (17).

Zigaretten

Auch der Konsum von Zigaretten wirkt sich negativ auf das eigene Immunsystem aus. Denn der Tabakrauch trocknet die Schleimhäute aus. Diese können dann krankmachende Viren und Bakterien nicht zerstören, weshalb sie in den Körper gelangen. Zudem wird durch Zigarettenrauch die Reinigung der Atemwege unterbrochen (18).

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Alkohol schwächt die T-Zellen, welche für ein stabiles Immunsystem besonders wichtig sind. Zudem hemmt Alkohol die Produktion des Bodenstoffes Interferon.
(Bildquelle: Pexels / Helena Lopes)

Alkohol und Tabak mindern die Leistungsfähigkeit körpereigener Abwehrmechanismen und können dein Immunsystem langfristig schädigen. Vermeide also einen anhaltenden Konsum beider Schadstoffe.

Fazit

Wann und wie oft wir krank sind können wir oftmals selber bestimmen. Zumindest sind wir selber in der Lage, unser Infektionsrisiko zu senken oder zu steigern. Die eigene Lebensweise trägt demnach viel zu unserem persönlichen Wohlbefinden bei und sollte daher keineswegs unbeachtet bleiben.

Jeder sollte sein gutes Mittelmaß an “ich achte auf mich und meinen Körper” und “ich gönne mir mal etwas” achten. Es ist keine Schande abends ein Glas Wein zu trinken, die Masse macht den Unterschied. Besonders in den kühlen Monaten ist ein stabiles Immunsystem wichtig.

Bildquelle: Davydov/ 123rf.com

Einzelnachweise (18)

1. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Das Immunsystem ist lebenswichtig: Es schützt den Körper vor Schadstoffen, Krankheitserregern und krankmachenden Zellveränderungen. Es umfasst verschiedene Organe, Zellarten und Eiweiße.
Quelle

2. Pharmazeutisches Volksversand-Team (2018), Symptome: Woran erkennen Sie ein geschwächtes Immunsystem.
Quelle

3. Carol Sarkissian (2020), Beeinträchtigt die Ernährung das Immunsystem.
Quelle

4. Mary Elizabeth Dallas (2018), Schwächt Rauchen das Immunsystem.
Quelle

5. Bundesministerium für Bildung und Forschung (2015), Wenn das Immunsystem zum Feind wird: Chronisch entzündliche Erkrankungen.
Quelle

6. Ira Mellman, George Coukos, Glenn Dranoff (2011), Die Krebsimmuntherapie wird erwachsen.
Quelle

7. Daphne Pierce-Smith, Deborah Pedersen (2020), Störungen des Immunsystems.
Quelle

8. Maggie O'Neill (2020), Was ist ein schwaches Immunsystem.
Quelle

9. Amund Riiser (2015), Das menschliche Mikrobiom, Asthma und Allergie
Quelle

10. Xaquin Castro Dopico, Marina Evangelou, Ricardo C. Ferreira, Hui Guo, Marcin L. Pekalski, Deborah J. Smyth, Nicholas Cooper, Oliver S. Burren, Anthony J. Fulford, Branwen J. Hennig, Andrew M. Prentice, Anette-G. Ziegler, Ezio Bonifacio, Chris Wallace & John A. Todd (2015), Die weit verbreitete saisonale Genexpression zeigt jährliche Unterschiede in der Immunität und Physiologie des Menschen
Quelle

11. Peter Openshaw (2016), So halten Sie Ihr Immunsystem über den Winter gesund und vermeiden Erkältungen.
Quelle

12. David C. Niemana, Laurel M. Wentz (2019), Die zwingende Verbindung zwischen körperlicher Aktivität und dem Abwehrsystem des Körpers.
Quelle

13. Caroline E. Childs, Philip C. Calder, Elizabeth A. Miles (2019), Diät und Immunfunktion
Quelle

14. Deutsches Krebsforschungszentrum (2020), Muskeln unterstützen ein starkes Immunsystem.
Quelle

15. Helen Fields (2015), Wo sich Bakterien und Immunsystem treffen.
Quelle

16. Luciana Besedovsky, Tanja Lange, Jan Born (2012), Schlaf und Immunfunktion.
Quelle

17. Dipak Sarkar, Ph.D., D.Phil., M. Katherine Jung, Ph.D., and H. Joe Wang, Ph.D. (2015), Alkohol und das Immunsystem.
Quelle

18. P Hersey, D Prendergast, A Edwards (1983), Auswirkungen des Zigarettenrauchens auf das Immunsystem.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Review
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Das Immunsystem ist lebenswichtig: Es schützt den Körper vor Schadstoffen, Krankheitserregern und krankmachenden Zellveränderungen. Es umfasst verschiedene Organe, Zellarten und Eiweiße.
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Pharmazeutisches Volksversand-Team (2018), Symptome: Woran erkennen Sie ein geschwächtes Immunsystem.
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Carol Sarkissian (2020), Beeinträchtigt die Ernährung das Immunsystem.
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Mary Elizabeth Dallas (2018), Schwächt Rauchen das Immunsystem.
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Bundesministerium für Bildung und Forschung (2015), Wenn das Immunsystem zum Feind wird: Chronisch entzündliche Erkrankungen.
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Klinische Studie
Ira Mellman, George Coukos, Glenn Dranoff (2011), Die Krebsimmuntherapie wird erwachsen.
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Daphne Pierce-Smith, Deborah Pedersen (2020), Störungen des Immunsystems.
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Maggie O'Neill (2020), Was ist ein schwaches Immunsystem.
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Amund Riiser (2015), Das menschliche Mikrobiom, Asthma und Allergie
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Xaquin Castro Dopico, Marina Evangelou, Ricardo C. Ferreira, Hui Guo, Marcin L. Pekalski, Deborah J. Smyth, Nicholas Cooper, Oliver S. Burren, Anthony J. Fulford, Branwen J. Hennig, Andrew M. Prentice, Anette-G. Ziegler, Ezio Bonifacio, Chris Wallace & John A. Todd (2015), Die weit verbreitete saisonale Genexpression zeigt jährliche Unterschiede in der Immunität und Physiologie des Menschen
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David C. Niemana, Laurel M. Wentz (2019), Die zwingende Verbindung zwischen körperlicher Aktivität und dem Abwehrsystem des Körpers.
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P Hersey, D Prendergast, A Edwards (1983), Auswirkungen des Zigarettenrauchens auf das Immunsystem.
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