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Zuletzt aktualisiert: 28. Juli 2020

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Migräne Tabletten dienen speziell zur Bekämpfung von Migräne-Attacken, die über normale Spannungskopfschmerzen weit hinaus gehen. Je nach Stärke und Art der Kopfschmerzen werden unterschiedliche Tabletten, mit unterschiedlichen Wirkstoffen verwendet. Sie sind sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene geeignet. Jedoch sollte vor einer Einnahme immer die Beratung eines Arztes eingeholt werden, um vermeidbare Nebenwirkungen oder zu hohe Dosierungen zu vermeiden.

Mit unserem großen Migräne Tabletten-Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, die richtigen Tabletten für dich zu finden. Dazu haben wir unterschiedliche Migräne Tabletten angeschaut und die wichtigsten Fakten für dich herausgesucht. Außerdem zeigen wir dir auf welche Kriterien es bei der Auswahl von Migräne Tabletten ankommt und Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten aufgelistet.




Das Wichtigste in Kürze

  • Migräne Tabletten dienen speziell zur Bekämpfung von Migräne-Attacken, die über normale Kopfschmerzen weit hinaus gehen. Je nach Stärke und Art der Kopfschmerzen werden unterschiedliche Tabletten, mit unterschiedlichen Wirkstoffen verwendet.
  • Grundsätzlich wird zwischen Schmerzmitteln und Triptanen unterschieden, bei denen je nach Stärke der Migräne die Dosierung angepasst wird. Beide Migräne Tabletten Formen gibt es als Film-, Brause-, Schmelztablette und als Kapsel.
  • Schmerzmittel eignen sich eher für schwache bis mittelschwere Migräne-Attacken. Helfen diese nicht mehr, werden Triptane verwendet, die speziell für Migräne hergestellt wurden. Hinsichtlich der geeigneten Dosis und des Wirkstoffs sollte immer ein ärztlicher Rat eingeholt werden.

Migräne Tabletten Test: Favoriten der Redaktion

Die besten Migräne Tabletten für leichte Attacken

Die Migräne Tabletten von Thomapyrin intensiv enthalten die Wirkstoffkombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein, was zu einer schnellen Schmerzlinderung führt, da die Wirkstoffe gleichzeitig an unterschiedlichen Stellen den Schmerz bekämpfen.

Geeignet ist Thomapyrin intensiv vor allem für leichte bis mittelstarke Migräne-Attacken. In der Packung enthalten sind 20 Migräne Tabletten.

Die schnelle und zuverlässige Wirksamkeit dieser Migräne Tabletten überzeugte bereits viele Migräne Patienten. Zudem ist dieses Medikament sowohl für Erwachsene, als auch für Jugendliche ab 12 Jahren bei leichten bis mäßigen Schmerzen geeignet. Das perfekte Produkt für Jung und Alt.

Die besten Migräne Tabletten für starke Attacken

Bei den Naraptriptanen von Heumann handelt es sich um eine Packung mit 2 Filmtabletten, die bei starken Migräne-Attacken genommen werden können. Wichtig dabei ist, dass die Migräne Tabletten so früh wie möglich nach Beginn des Migränekopfschmerzes eingenommen werden, um eine maximale Wirksamkeit zu erhalten. Innerhalb von 24 Stunden dürfen nicht mehr als 2 Filmtabletten eingenommen werden.

Besonders die gute Verträglichkeit wird von den meisten Käufern gelobt. Zudem ist das Erwerben der Migräne Tabletten über das Internet günstiger, als in der Apotheke. Wer also auf der Suche nach einem gut verträglichen, vergleichsweise günstigen, rezeptfreien Medikament gegen starke Migräne-Attacken ist, macht mit diesem Produkt alles richtig.

Die besten Migräne Tabletten in Kapselform

Die Migrasin Kapsel von Dr. Healthcare sind die perfekte Alternative zur Bekämpfung von Migräne ohne Schmerzmittel oder Triptane. Migrasin ist dabei ein Nahrungsergänzungsmittel, welches den Mangel am Enzym Diaminooxidase (DAO) ausgleicht und damit Symptome wie Migräne lindert.

Das DAO-Defizit ist dabei eine Störung des Histamin-Stoffwechsels in Lebensmitteln, die bei genetisch veranlagten Personen auftritt und die verhindert, dass aufgenommene Histamin in den Blutkreislauf zu leiten, was zu Symptomen wie Migräne führt.

Kunden, die an histaminbedingten Migräneattacken leiden schätzen vor allem die zuverlässige Wirksamkeit. Eingenommen werden die Kapseln 20 Minuten vor den Hauptmahlzeiten mit viel Wasser. Solltest du auch an histaminbedingten Migräneattacken leiden, ist dieses Nahrungsergänzungsmittel genau die richtige Alternative für dich.

Kauf- und Bewertungskriterien für Migräne Tabletten

Das Angebot an Migräne Tabletten auf dem Markt ist sehr groß und vielfältig. Nachfolgend wollen wir dir zeigen anhand welcher Kriterien du dich zwischen dieser Vielzahl entscheiden kannst und somit die richtigen Migräne Tabletten für dich findest.

Die Kriterien, anhand derer du Migräne Tabletten leichter miteinander vergleichen kannst, sind:

In den folgenden Absätzen werden wir genauer auf die einzelnen Kriterien eingehen und dir erklären, worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Art der Migräne

Bei der Bestimmung einer Migräne gibt es nicht die eine Migräne. Die Dauer und Ausprägung der Symptome können sehr unterschiedlich sein. Zudem verspüren manchen neben dem Kopfschmerz nur eine leichte Übelkeit und Lichtempfindlichkeit, während andere sich wiederholt übergeben oder die Migräne-Attacke nur in dunklen Räumen aushalten können.

Migräne ist so individuell wie die Person, die an ihr leidet.

Je nach Art können andere Medikamente hilfreich sein. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Arten:

  • Migräne ohne Aura: Ein Migräneanfall ohne Aura wird auch klassischer Migräneanfall genannt. Er ist dabei nur schwer von normalen Kopfschmerzen zu unterscheiden. Er setzt meist mit pochenden starken einseitigen Schmerzen ein und wird typischerweise durch mindestens ein Begleitsymptom, wie Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit, begleitet.
  • Migräne mit Aura: Falls sich die Migräne mit neurologischen Symptomen, wie zum Beispiel Seh-, Sprachstörungen oder Missempfindungen, ankündigt, spricht man von einer Migräne mit Aura. Sobald die Kopfschmerzen einsetzen, verschwinden diese Symptome in der Regel.

Die Ursachen für Migräne-Attacken können dabei sehr unterschiedlich sein. So zählen Stress, Schlafmangel, hormonelle Schwankungen, klimatische Einflüsse, Alkohol oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten zu den häufigsten Auslösern für Migräne.

Bei der Auswahl der Migräne Tabletten sollte somit darauf geachtet werden, ob es sich um eine Migräne mit oder ohne Aura handelt.

Wirkstoff

Die Wirkstoffe, die gegen Migräne eingesetzt werden, sind oft Substanzen, die auch bei gewöhnlichen Kopfschmerzen zum Einsatz kommen – Schmerzmittel. Diese werden in der Regel bei leichten bis mittelschweren Migräne-Attacken empfohlen. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) rät dabei zu folgenden Schmerzmitteln und Dosierungen:

  • Acetylsalicylsäure, Dosis: 1000 mg
  • Paracetamol, Dosis: 1000 mg
  • Ibuprofen, Dosis: 400-600 mg
  • Naproxen, Dosis: 500-1000 mg
  • Diclofenac, Dosis: 50-100 mg
  • Metamizol, Dosis: 1000 mg

Reichen diese Migräne-Tabletten gegen die auftretenden Migräne-Attacken nicht mehr aus, oder leidet man unter Nebenwirkungen dieser Schmerztabletten, sollte man zu Triptanen greifen. Sie wurden speziell gegen Migräne entwickelt und wirken daher auch nur bei Migräne und keinen anderen Arten von Kopfschmerzen. Diese Art von Migräne Tabletten bekämpfen auch Symptome, wie zum Beispiel Übelkeit und Erbrechen. Die DMKG Empfehlungen sind hierbei folgende:

  • Sumatriptan, Dosis: 50-100 mg
  • Zolmitriptan, Dosis: 2,5-5 mg
  • Rizatriptan, Dosis: 10 mg
  • Naratriptan, Dosis: 2,5 mg
  • Almotriptan, Dosis: 12,5 mg
  • Eletriptan, Dosis: 20-80 mg
  • Frovatriptan, Dosis: 2,5 mg

Je nach Stärke der Migräne-Attacken sollte demnach zwischen den Migräne Tabletten Kategorien Schmerzmittel und Triptane unterschieden werden. Zusätzlich sollten sich Migränepatienten auf jeden Fall von einem Arzt hinsichtlich des geeigneten Wirkstoffes und der Dosis beraten lassen.

Verschreibungspflichtig / ohne Rezept

Gering dosierte Migräne Tabletten lassen sich meist ohne Rezept vom Arzt im Internet oder in Apotheken kaufen. Diese eignen sich meistens jedoch nur für eine schwache bis mittlere Kopfschmerzform.

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Helfen diese Art von Migräne Tabletten nicht mehr, muss zu stärkeren Dosierungen oder Triptanen gewechselt werden.

Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um verschreibungspflichtige Medikamente. Sie bedürfen aufgrund der erhöhten Sicherheitsanforderungen einer Verordnung durch den Arzt.

Unabhängig von der Stärke der Migräne Tabletten sollten sich Betroffene immer Unterstützung bei der Auswahl des Medikamentes holen.

Die Beratung kann durch einen Arzt, aber auch durch Mitarbeiter der Apotheke passieren. Starke Schmerzmittel und vor allem Triptane sollten nicht willkürlich genommen oder gar kombiniert werden.

Verträglichkeit

Die Verträglichkeit der Migräne Tabletten ist zudem auch ein wichtiges Auswahlkriterium, welches sich jedoch schwer im Voraus bewerten lässt. Wie Betroffene auf ein bestimmtes Medikament reagieren, beziehungsweise welche Nebenwirkungen bei ihnen ausgelöst werden, lässt sich meistens nur nach der Einnahme sagen.

Da Schmerzmittel zur Behandlung eines Migräneanfalls in der Regel nur kurz eingenommen werden, sind hier die Nebenwirkungen selten. Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Magenschmerzen, Durchfall, Übelkeit oder auch allergische Reaktionen, können allerdings nie ganz ausgeschloßen werden.

Es ist somit wichtig bei der Auswahl der Migräne Tabletten gewisse Vorerkrankungen zu berücksichtigen und während der Einnahme auftretende Nebenwirkungen zu beobachten und im Notfall auf ein anderes Medikament zu wechseln.

Jedoch lassen sich bei bestimmten Vorerkrankungen bereits gewisse Migräne Tabletten ausschließen, da sie sonst zu schwerwiegenden Folgen führen könnten.

So können Medikamente, wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen die Magenschleimhaut beeinträchtigen und sind daher für Menschen mit Magengeschwüren nicht geeignet. Paracetamol hingegen ist für Menschen mit eingeschränkter Leberfunktion nicht zu empfehlen, da es über die Leber abgebaut wird.

Tablettenart

Migräne Tabletten gibt es in vielen verschiedenen Einnahmeformen. Grundsätzlich kann man zwischen folgenden Tabletten Arten unterscheiden:

  • Filmtablette
  • Brausetablette
  • Schmelztabletten
  • Kapseln

Die häufigste Form von Migräne Tabletten sind die Filmtabletten. Sie werden in einem Stück mit viel Flüssigkeit eingenommen. Brausetabletten werden hingegen in Wasser aufgelöst und eignen sich daher für ältere Personen oder Personen mit Schluckbeschwerden.

Schmelztabletten werden über die Mundschleimhäute aufgenommen, indem man sie auf der Zunge zergehen lässt. Auch Kapseln müssen mit viel Flüssigkeit eingenommen werde. Sie sind im Gegensatz zu Filmtabletten jedoch meistens etwas weicher.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Migräne Tabletten kaufst

Vor dem Kauf von Migräne Tabletten gibt es einige Faktoren, die du beachten solltest. In den folgenden Abschnitten haben wir dir einige dieser Faktoren zusammengefasst und die am häufigsten gestellten Fragen zu dem Thema Migräne Tabletten übersichtlich beantwortet.

Was ist das Besondere an Migräne Tabletten?

Migräne Tabletten dienen speziell zur Bekämpfung von Migräne-Attacken, die über normale Kopfschmerzen weit hinaus gehen. Je nach Stärke und Art der Kopfschmerzen werden unterschiedliche Tabletten, mit unterschiedlichen Wirkstoffen verwendet.

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(Migräne Tabletten dienen zur schnellen Bekämpfung von Migräne-Attacken. Die am häufigsten verwendete Tabletten Form ist dabei die Filmtablette.
(Bildquelle: James Yarema / unsplash)

Reichen so bei leichten Migräne-Attacken meistens Schmerzmittel, wie zum Beispiel Ibuprofen aus, helfen bei starken Attacken meist nur Triptane. Migräne Tabletten sind in der richtigen Dosis und Art sowohl für Kinder und Jugendliche, als auch für Erwachsene geeignet.

Welche Arten von Migräne Tabletten gibt es?

Im Folgenden wollen wir dir die verschiedenen Arten von Migräne Tabletten vorstellen. Es gibt dabei vier verschiedene Arten, die alle unterschiedliche Vor- und Nachteile haben.

Migräne Tabletten als Filmtabletten

Migräne Tabletten als Filmtabletten sind feste, einzeldosierte Arzneiformen, die zum unzerkauten Einnehmen mit viel Flüssigkeit bestimmt sind. Sie bestehen aus einem oder mehreren Wirkstoffen, die von einer Hülle umgeben sind. Dieser Filmüberzug besteht aus sehr dünnem, pharmazeutischen Kunststoff.

Dieser Überzug bringt viele Vorteile mit sich, da er zum einen den unangenehmen Geschmack der Wirkstoffe abschwächt und zum anderen den Freisetzungsort- und zeitpunkt des Wirkstoffs bestimmen kann. Dies ist möglich, da die Freigabe des Wirkstoffes anhand des ph-Wertes reguliert wird. Somit löst sich der Filmüberzug erst, wenn der richtige ph-Wert vorliegt.

Vorteile
  • Angenehmer Geschmack
  • Einfach zu schlucken
  • Lange Haltbarkeit
  • Steuerung der Wirkung
Nachteile
  • Das Schlucken von Tabletten kann für Kinder oder ältere Menschen problematisch sein
  • Dosierung kann nur eingeschränkt angepasst werden
  • Durch orale Einnahme kann Wirkung verzögert werden

Migräne Tabletten als Brausetabletten

Migräne Tabletten als Brausetabletten sind nicht-überzogene Tabletten, die vor der Verabreichung in Wasser aufgelöst werden. Die dabei entstandene Lösung wird dann getrunken. Das Sprudeln der Brausetablette bewirkt, dass der Auflösungsprozess beschleunigt wird und man auf das Umrühren verzichten kann.

Brausetabletten werden mit ausreichend kaltem Leitungswasser eingenommen. Vor allem für Kinder ist der Einsatz von Brausetabletten sehr geeignet. Viele Medikamente in Form von Brausetabletten sind frei verkäuflich und benötigen kein Rezept vom Arzt. So auch bei Brausetabletten gegen leichte Migräne.

Vorteile
  • Schnelle Wirkung durch bereits gelösten Wirkstoff
  • Für Patienten mit Schluckbeschwerden oder für Kinder geeignet
  • Magenschonend durch viel Wasseraufnahme
Nachteile
  • Die Einnahme ist umständlich
  • Müssen vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahrt werden

Migräne Tabletten als Schmelztabletten

Bei Migräne Tabletten als Schmelztabletten handelt es sich auch um nicht-überzogene Tabletten. Sie werden im Mund behalten und lösen sich dort schnell auf.

Dies kann besonders von Vorteil sein, wenn Begleitsymptome der Migräne wie Übelkeit und Erbrechen die Einnahme einer herkömmlichen Filmtablette erschweren. Wichtig ist, dass Schmelztabletten nicht wie gewöhnliche Tabletten aus dem Blister herausgedrückt werden, da sie sonst beschädigt werden können. Die schützende Folie sollte dabei abgezogen und die Tablette dann vorsichtig entnommen werden.

Vorteile
  • Können ohne Wasser eingenommen werden
  • Geeignet für Personen mit Schluckbeschwerden
  • Schnellere Wirkung durch bereits gelöste Wirkstoffe
Nachteile
  • Preislich etwas teurer
  • Nicht so stabil wie herkömmliche Tabletten

Migräne Tabletten als Kapseln

Migräne Tabletten als Kapseln sind feste, einzeldosierte Arzneiformen, die zur Einnahme mit viel Flüssigkeit gedacht sind.  Kapseln bestehen aus einer Kapselhülle und einer Füllung. Die Hülle besteht meist aus Gelatine, gelegentlich auch aus Cellulose.

Unterschieden werden kann dabei zwischen Hart- und Weichkapseln. Während Hartkapseln bevorzugt mit festen Füllgütern, wie zum Beispiel Pulvern oder Granulaten, befüllt werden, sind Weichkapseln meist mit flüssigen oder pastösen Inhalten befüllt. Gegen Migräne gibt es sie sowohl als Hart-, als auch als Weichkapsel.

Vorteile
  • Schnelle Einnahme möglich
  • Lange Haltbarkeit
  • Kein unangenehmer Geschmack durch die Hülle
Nachteile
  • Das Schlucken von Tabletten kann für Kinder oder ältere Menschen problematisch sein
  • Dosierung kann nur eingeschränkt angepasst werden
  • Durch orale Einnahme kann Wirkung verzögert werden

Für wen sind Migräne Tabletten geeignet?

Grundsätzlich sind Migräne Tabletten für alle geeignet, die an einer Migräne mit oder ohne Aura leiden. Sie helfen Betroffenen mit starken, oft pulsierenden Kopfschmerzen sowie Symptome, wie Übelkeit, zu lindern. Circa 8 – 12 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Migräne, bei 10 Prozent liegt eine Migräne mit Aura vor.

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Menschen mit Migräne-Attacken fühlen sich oft gelähmt und nicht mehr so leistungsstark. Um eine Migräne-Attacke zu vermeiden ist es am effektivsten schon bei den ersten Anzeichen mit Migräne Tabletten gegen die Attacke anzugehen.
(Bildquelle: Andrea Piacquadio / Pexels)

Ob für Kinder oder Erwachsene – Migräne Tabletten gibt es in vielen verschiedenen Arten und Dosierungen, sodass grundsätzlich jeder von ihnen Gebrauch machen kann.

Wichtig dabei ist nur, dass vor einer Einnahme immer die Beratung eines Arztes eingeholt wird, um vermeidbare Nebenwirkungen oder zu hohe Dosierungen zu vermeiden.

Was kosten Migräne Tabletten?

Leidest du unter Migräne und verschreibt dein behandelnder Arzt die Migräne Tabletten, so ist meist eine Zuzahlung von 5 € notwendig. Die Frage der Kosten stellen sich hier also weniger.

Entscheidest du dich allerdings dafür, dir ein rezeptfreies Medikament zu kaufen, liegt die Preisspanne meistens zwischen 2 und 20 €. Dies hängt ganz von dem Wirkstoff und der Packungsgröße ab.

Typ Preisspanne Stückzahl
Schmerztabletten zwischen 2-12 € 10 bis 100 Stück
Triptane zwischen 2-8 € 2 Stück

Bei Schmerzmitteln ist die Auswahl an rezeptfreien Medikamenten sehr groß. Je nach Packungsgröße und Wirkstoff zahlt man hier zwischen 2 und 12 Euro für 10 bis 100 Stück. Triptane hingegen sind meist verschreibungspflichtig. Nur zwei Triptane sind rezeptfrei auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl schränkt sich somit enorm ein. Der Preis der rezeptfreien Triptane liegt dabei zwischen 2 und 8 Euro für 2 Stück. Im Vergleich zu Schmerzmitteln also recht teuer.

Wo kann ich Migräne Tabletten kaufen?

Migräne Tabletten kann man je nach Verschreibungsart einfach online oder in jeder Apotheke kaufen. Auch in vielen Drogeriemarktketten lassen sich inzwischen gering dosierte Migräne Tabletten erwerben.

Der Vorteil einer Apotheke ist eindeutig die fachkundige Beratung, die bei der Auswahl der richtigen Migräne Tabletten sehr wichtig ist. Handelt es sich um geringdosierte, nicht verschreibungspflichtige Medikamente für nicht so starke Migräne-Attacken kommen folgende Online-Seiten in Frage:

  • docmorris.de
  • mycare.de
  • shop-apotheke.com
  • amazon.de

Diese Shops liefern dir zum einen Informationen über den Preis und die Art der Tabletten, zum anderen wird genau die Form der Migräne bestimmt, für die diese Tabletten geeignet sind. Zudem hast du die Möglichkeit Kundenbewertungen zu lesen und Preise direkt zu vergleichen.

Wie wirken die Migräne Tabletten Triptane und was sollte man bei der Einnahme beachten?

Triptane sind gefässverengende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkstoffe, die zur Akutbehandlung von Migräne-Attacken mit oder ohne Aura eingesetzt werden. Sie kommen zum Einsatz, wenn die Migräne-Attacken mittelschwer oder schwer sind, Attacken lange dauern und mit schwerer Übelkeit einhergehen oder die bisherige Medikation mit Schmerzmitteln zu starken Nebenwirkungen geführt hat.

Vor der ersten Einnahme sollte geklärt werden, ob der Patient wirklich an Migräne leidet.

Triptane blockieren zum einen die Freisetzung von Nervenbotenstoffen (Neuropeptiden und Neurotransmittern), die eine lokale neurogene Entzündung an den Blutgefäßen des Gehirns auslösen können.

Zum anderen verengen sich geweitete Blutgefäße wieder, wodurch eine Normalisierung der Sauerstoffversorgung des Gehirns erreicht wird. Dies ist möglich, da Triptane nicht wie Schmerzmittel überall im Körper wirken, sondern sich gezielt an die Stellen im Gehirn binden, an denen die Krankheitsvorgänge ablaufen.

Da es einige Triptane auch rezeptfrei zu kaufen gibt, sollte man bei der Einnahme dieser Migräne Tabletten einiges beachten. Zum einen ist es wichtig zu wissen, dass Triptane nur bei Migräne und Clusterkopfschmerzen wirken – nicht bei anderen Kopfschmerzarten.

Sie sind nicht für eine Migräneprophylaxe geeignet und dienen ausschließlich der Akuttherapie. Außerdem gibt es den Wirkstoff inzwischen als Tablette, Fertigspritze, Zäpfchen oder Nasenspray.
Letzteres ist besonders für Kinder geeignet.

Triptane unterscheiden sich hinsichtlich Wirksamkeit, Effektivität, Wirkeintritt und Wirkdauer und können in drei Gruppen eingeteilt werden:

  • Gruppe 1: schnelle und starke Wirkung, kurze Wirkdauer, hohe Nebenwirkungswahrscheinlichkeit (Sumatriptan)
  • Gruppe 2: ausgeglichenes Wirk- und Nebenwirkungsprofil (Almotriptan, Eletriptan, Rizatriptan, Zolmitriptan)
  • Gruppe 3: lange Wirkdauer, langsamer Wirkungseintritt (Frovatriptan, Naratriptan)

Triptane können sowohl bei Migräne mit, als auch ohne Aura, eingenommen werden. Wichtig dabei ist, dass sie bei einer Migräne mit Aura erst nach der Auraphase eingenommen werden, da sich die Symptome sonst verstärken. Jedoch sollten sie am besten innerhalb der ersten Stunde nach Beginn der Migräne-Attacke eingenommen werden.

Wie bei Schmerzmitteln gilt auch bei den Triptanen die 10-20 Regel die besagt, dass Migräne Patienten die Mittel nicht häufiger als an zehn Tagen im Monat nehmen sollen.

20 von 30 Tagen bleiben somit frei von der Einnahme, um einen durch Medikamentenübergebrauch provozierten Dauerkopfschmerz zu verhindern.

Typische Nebenwirkungen der Triptane sind allgemeines Schwächegefühl und Schwindel sowie Benommenheit, Missempfindungen, Kribbeln, Wärme- oder Hitzegefühl und leichte Übelkeit.

Welche Migräne Tabletten helfen bei starker Migräne Übelkeit?

Nicht alle Betroffenen einer Migräne-Attacke leiden unter Übelkeit oder Erbrechen. Jedoch sind sie einer der häufigsten Begleitsymptome. Eine rechtzeitige Behandlung ist auch hier sehr wichtig, da nach dem Erbrechen die Aufnahme von oralen Medikamenten sehr schwer ist. Viele Migräne Tabletten, insbesondere die Triptane, bekämpfen oft schon erfolgreich Begleitsymptome, wie zum Beispiel Übelkeit.

Hilft dies allerdings nicht, können zur Unterstützung spezielle Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen eingenommen werden. Durch die Einnahme von sogenannten Antiemetika wird nicht nur die Übelkeit und das Erbrechen bekämpft, es wird zugleich auch noch die Aufnahmefähigkeit des Magens gesteigert.

Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen helfen dabei Schmerzmittel besser aufzunehmen, da der Magen oft durch eine Migräne-Attacke gelähmt sein kann.

Geeignete Antiemetika sind zum Beispiel:

  • Metoclopramid (z.B. Paspertin®)
  • Domperidon (z.B. Motilium®)
  • Dimentydrinat (z.B. Vomex A®)

Teilweise können Medikamente, wie zum Beispiel Vomex, bereits leichte Migräneanfälle abwenden, da sie entspannen und müde machen.

Ist man nach der Einnahme von Migräne Tabletten noch fahrtüchtig?

Gemäß der Straßenverkehrsordnung ist das Autofahren, nach § 24 Abs. 2 StVG, nach einer Schmerzmitteleinnahme grundsätzlich verboten. Die Außnahme hierbei ist, dass die Medikamente zur Behandlung einer Krankheit notwendig sind und vom Arzt verordnet wurden.

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Sowohl bei einer Migräne, als auch nach einer Einnahme von Triptanen kann es zu einer Schläfrigkeit kommen, die die Aufmerksamkeit und damit das Bewältigen komplexer Aufgaben einschränkt.

Autofahren ist eine komplexe Tätigkeit, die die volle Wachsamkeit und Aufmerksamkeit erfordert.

Ob ein Betroffener während einer Migräne-Attacke oder danach Autofahren kann, sollte daher sorgfältig abgewogen werden.

Ist die Einnahme von Migräne Tabletten während der Schwangerschaft möglich?

Grundsätzlich ist es empfehlenswert in der kompletten Schwangerschaft und vor allem im ersten Drittel komplett auf die Einnahme von Schmerzmitteln und somit auch auf Migräne Tabletten zu verzichten. Studien von der Einnahme von Paracetamol bei Schwangeren zeigten zum Beispiel, dass es bei den Kindern zu einem erhöhten Risiko von ADHS, Asthma und Atemwegserkrankungen kam.

Vor allem in der Schwangerschaft ist es wichtig sich zu versichern, welche Mittel bei Migräne geeignet sind.

Auch Triptane sind aufgrund einer nicht eindeutigen Datenlage nur nach einem ausführlichen Gespräch mit dem zuständigen Frauenarzt oder Neurologen in Betracht zu ziehen. Schwangere sollten sich aber vor allem auch über Möglichkeiten der Schmerzbehandlung ohne Migräne Tabletten informieren.

So besteht zum Beispiel die Möglichkeit der Einnahme von hochdosiertem Magnesium, da dieses die Muskeln entspannt und entzündungshemmend wirken kann. Besonders die Vorbeugung von Migräne-Attacken sind in einer Schwangerschaft wichtig.

Hierzu zählt zum Beispiel ein gezieltes Entspannungstraining, Atem-Meditation oder auch Yoga. Diese Methoden können Stresshormone abbauen und körpereigene Schmerzabwehrsysteme regenerieren.

Welche Alternativen gibt es zu Migräne Tabletten?

Nicht jeder möchte auf eine Behandlung mit Migräne Tabletten zurückgreifen. Neben der klassischen medikamentösen Behandlung, gibt es viele Alternativen, die ohne Medikamente gegen Migräne-Attacken helfen sollen. Es handelt sich hierbei jedoch um vorbeugende Maßnahmen. In der folgenden Tabelle zeigen wir dir eine kurze Übersicht zu den verschiedenen Alternativen.

Behandlungsart Beschreibung
gezieltes Entspannungstraining Durch gezieltes Entspannungstraining, wie zum Beispiel die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder Atem-Meditationen, kann sich die Muskulatur entspannen, Stresshormone abgebaut werden und so die Schmerzabwehrsysteme regeneriert werden.
Akupunktur Viele Migräne Patienten schwören zur Vorbeugung von Migräne-Attacken auf Akupunktur. Der Therapeut prüft im ersten Schritt, an welchen Energiebahnen des Patienten eine Blockade vorhanden ist und setzt dementsprechend die Nadeln an verschiedene Punkte. Wichtig ist, dass die Nadlen während der Anwendung nicht stören sollten, sodass sich der Patient entspannen kann.
Biofeedback-Therapie Bei der Biofeedback-Therapie werden, in schmerzfreien Intervallen der Migräne, Elektroden aufgeklebt. Je nachdem was gemessen werden soll, werden sie am Kopf, im Nacken oder am entsprechenden Muskel aufgeklebt. Mithilfe der Elektroden sollen Körperfunktionen, wie zum Beispiel die Kopfmuskelaktivität oder der Pulsschlag gemessen werden. Die Messergebnisse zeigen dann wie entspannt die Muskeln sind oder wie ruhig der Puls ist, sodass der Therapeut dem Patienten im zweiten Schritt zeigen kann, wie er diese Körperfunktionen bewusst beeinflussen und entspannen kann.

Neben diesen alternativen Methoden helfen Faktoren, wie zum Beispiel regelmäßiger Sport, viel trinken, viel Schlaf oder Massagen zusätzlich zur Vorbeugung gegen Migräne, ganz ohne die Einnahme von Migräne Tabletten.

Folgendes Video veranschaulicht dir, welche Verspannung der häufigste Auslöser für Migräne-Attacken ist und wie du deine Migräne ganz einfach selber lindern kannst.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2009/daz-35-2009/migraenetherapie-triptane-im-vergleich

[2] https://www.gesundheit.de/medizin/medikamente/arten-und-darreichungsformen/tabletten-kapseln-und-dragees

[3] https://schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/anfallsbehandlung/ueberblick/

[4] https://www.leben-und-migraene.de/behandlung/akut-nicht-medikamentoes/

Bildquelle: Kurhan/ 123rf.com

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Alexander ist gelernter Apotheker und bringt viele Jahre Berufserfahrung mit. In seiner Zeit als Apotheker hat er sich intensiv mit verschiedenen Arzneimitteln und deren Wirkung auf den Körper beschäftigt. Das schätzen Alexanders Kunden sehr. Seine langjährige Expertise gibt er hier auch in ausführlichen Ratgebern weiter.