Häufig müde? Müdigkeit kann als Signal verstanden werden, das Leben besser zu organisieren. Auch wenn eine Erkältung im Anflug ist, fühlen wir uns schlapp und müde. Anhaltende Müdigkeit kann aber auch auf eine Erkrankung hinweisen.

Menschen, die permanent unter physischem und psychischem Stress stehen, überfällt früher oder später eine akute Müdigkeit. Eine bleierne Schwere kann sich aber auch breitmachen, wenn du den ganzen Tag untätig auf der Couch lümmelst.

Warum Müdigkeit ganz normal ist und wann eine ernsthafte Ursache dahinter steckt, verrät dir der folgende Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Müdigkeit und Erschöpfung sind nicht immer ein Zeichen von Krankheit. Oft signalisiert der Körper, dass eine Grenze erreicht ist und wünscht sich Erholung.
  • Müdigkeit ist meist Ausdruck eines Mangels. Schlafmangel, Flüssigkeitsmangel oder Sauerstoffmangel zählen dazu. Auch die Psyche belastende Probleme können zu Müdigkeit führen.
  • Hält die Müdigkeit länger an, wird sie zum Krankheitssymptom. Anhaltende Müdigkeit kann Krankheiten ankündigen oder begleiten. Nach überstandenen Erkrankungen zählt Müdigkeit zu den häufigsten Nachwirkungen.

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Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Mittel gegen ständige Müdigkeit kaufst

Was versteht man unter ständiger Müdigkeit?

Jeder kennt Müdigkeit, die sich nach körperlicher oder geistiger Anstrengung einstellt. Erholungspausen oder früh schlafen gehen schaffen Abhilfe.

Doch für etwa zwei Prozent aller Erwachsenen zählt Müdigkeit zum Alltag. Wer chronisch müde ist, wird auch nach ausreichendem Schlaf, nach Erholungsphasen oder einer Urlaubsreise nicht munterer.

Wer unter CFS leidet, ist chronisch müde, ohne erkennbaren Auslöser. (Bildquelle: 123rf.com / 41560114)

Hinzu kommen häufig weitere Beschwerden. Findet der Arzt keine Krankheitsursachen, wird von einem Chronic Fatigue Syndrom, kurz CFS gesprochen.
Mykoplasmen-Infektionen wurden in der Vergangenheit häufig als Ursache ins Gespräch gebracht. Eine Studie mit vermuteten CFS-Patienten hat jedoch erstaunliche Ergebnisse geliefert.
An der Uniklinik Mainz wurden 78 chronisch müde Patienten auf mögliche körperliche wie seelische Ursachen hin untersucht. Nach einer fünftägigen stationären Aufnahme stand das Ergebnis fest und überraschte die Fachwelt.
Lediglich bei sechs Probanden blieb die chronische Müdigkeit ohne erkennbare Ursache und es konnte damit von CFS ausgegangen werden.
Bei drei Personen konnten organische Ursachen gefunden werden. Die übrigen 69 Studienteilnehmer litten an psychischen Erkrankungen, meist an Depressionen oder Angststörungen.
Diese Anzeichen stehen für eine chronische Müdigkeit:

  • Im Schlaf wird keine Erholung gefunden.
  • Wache und aktive Phasen bleiben aus.
  • Die Müdigkeit wird nicht durch Schlaf, Erholung und Bewegung gemildert.
  • Die Müdigkeit hält ungewohnt lange an.
  • Auch ohne erkennbare Anstrengung zeigt sich extreme Müdigkeit.
  • Leistungsfähigkeit, Konzentration und allgemeine Gesundheit leiden darunter.

Diese Symptome können begleitend auftreten:

  • Abgeschlagenheit
  • Fieber
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Gedächtnisstörungen
  • Nachtschweiß
  • Muskelschwäche

Diese Beschwerden in Verbindung mit einer ungewohnten Müdigkeit und allgemeiner Schwäche deuten auf eine ernsthafte Erkrankung hin. Ein Arzt sollte umgehend aufgesucht werden.

Welche Krankheiten können zu ständiger Müdigkeit führen?

Ständige Müdigkeit kann körperliche wie seelische Ursachen haben. Ältere Menschen sind allgemein schneller erschöpft und werden dadurch auch früher müde. Weiterhin sind eine ganze Reihe von Krankheiten von ständiger Müdigkeit begleitet:

  • Herzschwäche
  • Zuckerkrankheit
  • Blutarmut
  • Nierenprobleme
  • Lungenleiden

Bei zahlreichen Personen, die wegen ständiger Müdigkeit einen Arzt aufsuchten, wurde ein Mangel an Vitamin D festgestellt.
Vitamin D wird gebildet, wenn wir uns länger in der Sonne aufhalten. Besonders im Winterhalbjahr tritt ein Vitamin D Mangel auf.
Allgemein können Vitaminmangelerscheinungen müde machen. Auch Eisen- oder Magnesiummangel schwächen den Körper und machen schlapp und abgeschlagen.
Wie die bereits angesprochene Studie deutlich macht, sind psychische Probleme und Erkrankungen weit häufiger für ständige Müdigkeit verantwortlich, als eine körperliche Symptomatik vorliegt.

Was sind die Ursachen für extreme Müdigkeit?

Die Frage lässt sich noch nicht hinreichend beantworten. Weitere Forschungsarbeit wird nötig sein. Zahlreiche Körperfunktionen beeinflussen Wachsein und Schlafbereitschaft.
Wer wach und leistungsfähig ist, kann davon ausgehen, dass alle Organe, einschließlich des Gehirns mit genügend Sauerstoff und ausreichenden Nährstoffen versorgt sind.
Weiterhin muss auf die Herzfunktion, die Immunabwehr, den Stoffwechsel oder die Hormonproduktion Verlass sein.
Kommt es in diesen Bereichen zu Störungen und treten Krankheiten auf, ist meist auch eine ungewohnte Müdigkeit bei Tage die Folge. Zudem wird die Schlafqualität bei Nacht beeinflusst.
Die Rolle der Psyche ist nicht zu unterschätzen. Die Psyche nimmt Einfluss auf die Immunabwehr, den Hormonhaushalt und die Nervenfunktion. Andauernde Müdigkeit ist häufig die Folge von Ängsten und depressiven Verstimmungen.
Wer regelmäßig und über einen längeren Zeitraum synthetische Medikamente zu sich nimmt, muss mit einer Reihe von Nebenwirkungen rechnen.
Besonders die Einnahme vom Psychopharmaka und Blutdruckmitteln können eine ungewohnte Müdigkeit und Erschöpfung nach sich ziehen.
Die Ursachen von chronischer Müdigkeit können in den eigenen Lebensumständen wie in verschiedenen äußeren Faktoren zu suchen sein.
Eigene Lebensumstände Äußere Faktoren
chronischer Schlafmangel, Bewegungsmangel, Flüssigkeitsmangel, ungesunde Ernährung, Unterkühlung, Stress, Überarbeitung, hormonelle Veränderungen ausgedehnter Aufenthalt in der Sonne, trockene Raumluft, schlecht gelüftete Räume, falsche Matratze, Kontakt mit Giftstoffen

Müde durch Eisenmangel

Eisen ist einer der wichtigsten Motoren im Körper. Als zentraler Baustein von Hämoglobin stellt Eisen den Sauerstofftransport in den roten Blutkörperchen sicher.
Eisen wird von jeder Körperzelle benötigt. Nur wenn sie genug Eisen erhalten, können die Mitochondrien die Zellen mit Energie versorgen.
Ein verlangsamter Zellstoffwechsel äußert sich in chronischer Müdigkeit. Schlaf wird hierbei nicht ausreichen.
Um dieses Defizit zu beheben, muss dem Körper Eisen zur Verfügung gestellt werden.
Der Eisenbedarf des Menschen ist sehr individuell. Auch bei gesunden Menschen kann es hier zu erheblichen Schwankungen kommen.
Es wird von folgenden Bedarfsmengen entsprechend der einzelnen Altersgruppen ausgegangen:

Personengruppe Tagesbedarf an Eisen in mg
Kinder 10
Erwachsene 15
Senioren 10
Schwangere 30
Stillende 20

Schwangere und Stillende besitzen einen besonders hohen Eisenbedarf. Auch folgende Personengruppen sind gefährdet und leiden häufig unter Eisenmangel:

  • Heranwachsende
  • Sportler
  • Vegetarier
  • Blutspender

Bei verschiedenen Erkrankungen wird die Eisenaufnahme durch körpereigene Mechanismen verhindert. Dazu zählen Tumorerkrankungen, Gastritis oder Nierenleiden.

Seelische Ursachen für chronische Müdigkeit und die 3-3-3-Regel

Häufig sind Depressionen, Angstneurosen oder Burnout von einer bleiernen Erschöpfung begleitet.
Die Dunkelziffer ist im psychischen Bereich hoch, denn nicht jeder bringt seine ständige Müdigkeit vorrangig mit seiner psychischen Konstitution in Verbindung.
Dabei gibt es eine einfache Methode, um psychisch bedingte Erschöpfungszustände zu entlarven.

Probiere einfach aus, ob du bei Tage schnell in den Schlaf findest. Ist dies der Fall, benötigt dein Körper wohl einfach nur etwas mehr Schlaf.
Wer sich jedoch müde fühlt und trotzdem nicht einschlafen kann, weil das Gedankenkarussell keine Ruhe findet und sich eine innere Unruhe breit macht, der sollte psychische Ursachen ins Auge fassen und gezielt behandeln lassen.
Im Zusammenhang mit einer möglichen Therapie steht die sogenannte 3-3-3-Regel.
Ein Arztbesuch sollte anstehen, wenn die Beschwerden länger als drei Monate dauern und dabei über drei Tage die Woche bestehen bleiben und länger als drei Stunden anhalten.
Folgende Übersicht nennt Symptome und deren Ursachen und zeigt die nötigen Schritte auf, welche unternommen werden sollten.

Auftretende Beschwerden Ursachen Weitere Schritte
Müdigkeit nach Überarbeitung oder Schlafmangel normale Körperreaktion Ausschlafen, Entspannen, früher schlafen gehen
Müdigkeit bei Wetterumschwung, Reizbarkeit, Kopfschmerzen Wetterfühligkeit kürzertreten, Ruhe gönnen
Müdigkeit und Abgeschlagenheit nach Alkoholkonsum und Rauchen ŸBegleiterscheinungen von Alkoholmissbrauch oder Nikotinsucht weniger Alkohol trinken, Nichtraucher werden
Müdigkeit und Benommenheit nach Medikamenteneinnahme Nebenwirkungen von Medikamenten rezeptfrei gekaufte Medikamente absetzen, bei ärztlich verordneten Medikamenten Rücksprache mit dem Arzt halten
Müdigkeit unmittelbar nach dem Aufwachen, Kopfschmerzen, Schwindel Blutdruckabfall langsam aufstehen, Wechselduschen, viel Trinken
Müdigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl Erkältung, Infektion, Entzündung bleiben, die Beschwerden drei Tage bestehen, einen Arzt aufsuchen
anhaltende Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, allgemeine Unlust Depression Arzt aufsuchen
anhaltende Müdigkeit, blasse Gesichtsfarbe, allgemeines Schwächegefühl Anämie Arzt aufsuchen
anhaltende Müdigkeit, Gewichtszunahmen, Häufiges Frieren Schilddrüsen-Unterfunktion Arzt aufsuchen

Was tun gegen ständige Müdigkeit?

Ständige Müdigkeit besitzt eine Ursache. Diese ist jedoch nicht immer einfach zu finden.
Wer sich ständig müde und schlapp fühlt und seinen Zustand nicht durch ausreichenden Schlaf und mehr Bewegung ändern kann, sollte einen Arzt aufsuchen.
Ein Arztbesuch ist unumgänglich, wenn sich Begleitsymptome wie vermehrtes Schwitzen bei Nacht, Durstgefühl, trockene Schleimhäute oder geschwollene Lymphknoten einstellen.
Der Arzt wird eine umfangreiche körperliche Untersuchung vornehmen und Blut abnehmen. Lässt sich keine organische Ursache finden, kann er den Patienten an ein Schlaflabor verweisen.
Dort wird mittels Elektroenzephalografie (EEG) die Gehirnfunktion während des Schlafes überwacht.
Je nach festgestellter Ursache sind unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten gegen chronische Müdigkeit angezeigt:

  • Umstellung der Ernährung
  • Verordnung von Eisenpräparaten
  • Verordnung von Vitaminpräparaten
  • Verordnung von Hormonpräparaten
  • Umstellung oder Anpassung der verordneten Medikamente
  • Verhaltenstherapie
  • Atemmaske
  • Aufbissschiene

Häufig müssen bestehende Medikamente abgesetzt, bzw. durch ähnliche Präparate ersetzt werden. ine chronische Müdigkeit kann häufig die Folge von Blutdruck- oder Hormonpräparaten sein.

Wie viel kosten Mittel gegen ständige Müdigkeit?

Der Preis von Mitteln gegen ständige Müdigkeit hängt von der Produktart ab, meist jedoch befinden sich die Produkte in der Preisspanne von 5 – 30 €.
Du solltest jedoch beachten, dass nicht alle Produkte die gleichen Eigenschaften haben. Pflanzliche Mittel gibt es meist schon zu einem sehr günstigen Preis, Medikamente sind jedoch häufig etwas teurer.

Wo kann ich Mittel gegen ständige Müdigkeit kaufen?

Meist sind Mittel gegen ständige Müdigkeit rezeptfrei. Diese Produkte kannst du meist in Drogerien oder im Internet erwerben.
Aber nicht alle Mittel gegen ständige Müdigkeit sind rezeptfrei. Wenn du bestimmte Medikamente von deinem Arzt verschrieben bekommst, dann findest du diese natürlich in nur Apotheken.

Welche Alternativen gibt es zu Mittel gegen ständige Müdigkeit?

Hausmittel gegen ständige Müdigkeit

Wurden keine organischen Ursachen gefunden, kannst du mit einfachen Hausmitteln Veränderungen in dein Leben bringen, welche sich positiv auf das Schlafverhalten und die körperliche Gesundheit auswirken.

Um wach und leistungsfähig zu bleiben ist ein ausgewogenes Verhältnis an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen notwendig. (Bildquelle: 123rf.com / 88714208)

Am Anfang steht eine Ernährungsanpassung. Wer es versäumt, sich gesund und vollwertig zu ernähren, wird mit der Zeit mit Müdigkeit und Lustlosigkeit zu kämpfen haben.
Eine entsprechende Ernährung lässt sich im stressigen Alltag nicht immer umsetzen.
Du solltest jedoch darauf achten, generell mehr Vollkornprodukte, Obst und Gemüse zu dir zu nehmen.

Helfen Süßigkeiten gegen Ständige Müdigkeit?

Wie bereits erwähnt, ist Koffein auch in dunkler Schokolade enthalten.
Dabei ist bereits ein Riegel Bitterschokolade ausreichend, um die nötigen Botenstoffe ins Gehirn zu schicken und der Müdigkeit entgegenzuwirken.

Koffein als Wachmacher?

Koffein ist kein Allheilmittel gegen Müdigkeit, aber immerhin eine Möglichkeit, sich über eine gewisse Zeit munter zu halten.
Koffein ist nicht nur in Kaffee enthalten, sondern kommt auch in Schwarzem Tee, Grünem Tee, Mate-Tee, Cola oder dunkler Schokolade vor.

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Den schnellen Kick gibt dir Koffein im Kaffee. Nach etwa einer halben Stunde nach Einnahme bleibst du für circa drei Stunden wach.
Das im Tee enthaltene Koffein wird als Teein bezeichnet und entfaltet seine Wirkung langsamer, hält dafür aber länger nach.

Bananen für mehr Leistungsfähigkeit?

Fällt es dir schwer, dich auf das Lernen zu konzentrieren, macht eine Banane als Snack zwischendurch schnell wieder wach. In Bananen steckt mit Vitamin B6, Kalium oder Magnesium viel Power.
Mehr als zwei Bananen pro Tag solltest du aber nicht zu dir nehmen, da der enthaltene Fruchtzucker den Blutzuckerspiegel schnell runterfährt, was dann wieder müde macht.

Hilft heißes Wasser gegen Müdigkeit?

Die Inder zumindest schwören darauf. Du musst aber nicht unbedingt pures Leitungswasser trinken. Ein heißer Kräutertee kann ebenso empfohlen werden. Auch eine heiße Fleisch- oder Gemüsebrühe weckt die Lebensgeister.

Entscheidung: Welche Arten von Mittel gegen ständige Müdigkeit gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir Mittel gegen Müdigkeit kaufen möchtest, gibt es zwei Möglichkeiten, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Medikamente gegen ständige Müdigkeit
  • Nahrungsergänzungsmittel gegen ständige Müdigkeit

Die verschiedenen Arten bringen jeweils Vor- und Nachteile mit sich. Je nachdem, was du bevorzugst, eignet sich eine andere Art für dich. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnen Medikamente gegen ständige Müdigkeit aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Müdigkeit lässt sich gezielt mit Medikamenten bekämpfen. Dem sollte jedoch eine ärztliche Untersuchung vorausgehen. Wenn ein Eisenmangel vorliegt, wird zu hochdosierten Eisenpräparaten gegriffen.
Speziell gegen Immunschwäche und Müdigkeit entwickelte Präparate kombinieren den Wirkstoff mit Vitamin B12, Biotin und Vitamin C.

Damit lassen sich Müdigkeit und allgemeine Erschöpfung verringern. Der Energiestoffwechsel wird angekurbelt und der Sauerstofftransport im Körper sichergestellt.
Vitamin B übernimmt wichtige Funktionen im Körper. Mangelzustände lassen sich am schnellsten mit einem Präparat ausgleichen, welches alle acht B-Vitamine enthält.
Damit ist eine Tablette ausreichend, um den Vitamin B Haushalt sicherzustellen. Beim Kauf ist auf folgende Inhaltsstoffe zu achten:

  • Vitamin B1 (Thiamin)
  • Vitamin B2 (Riboflavin)
  • Vitamin B3 (Niacin)
  • Vitamin B5 (Pantothensäure)
  • Vitamin B6
  • Vitamin B7 (Biotin)
  • Vitamin B9 (Folsäure)

Wenn du eine entsprechende Packungsgröße wählst, reicht der Vorrat an Vitamin B über mehrere Monate.
Gegen Müdigkeit und Erschöpfung sind auch spezielle Trinkampullen auf dem Markt. Diese lassen sich besonders leicht einnehmen und wirken zuverlässig in Verbindung mit Kapseln.
Die Kombination von Trinkampulle und Kapsel stellt alle benötigten Mikronährstoffe in hoher Bioverfügbarkeit bereit.
Vitamin C erfrischt den Geist und kurbelt die Sauerstoffversorgung der Zellen an.
Frischgepresster Orangensaft kann ebenso als Muntermacher eingesetzt werden, wie ein Ingwertee mit Zitrone gegen Müdigkeit helfen kann.

Vorteile
  • Perfekt auf dich abgestimmt
  • Meist ärztlich betreut
Nachteile
  • Meist verschreibungspflichtig

Was zeichnen Nahrungsergänzungsmittel gegen ständige Müdigkeit aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Der Übergang zwischen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln ist in diesem Kontext fließend. Viele Vitaminpräparate sind frei verkäuflich und gelten nicht als Medizin, sondern als Nahrungsergänzungsmittel. o kann zum Beispiel mit einem Vitamin D Präparat Müdigkeit entgegengewirkt werden. Der Mangel an Vitamin D äußert sich besonders in der sonnenarmen Winterzeit in Form von Müdigkeit und Erschöpfung.

Es ist jedoch auch bei Nahrungsergänzungsmitteln ratsam, vor der Einnahme einen möglichen Bedarf durch einen Arzt feststellen zu lassen.
Vitamin B sorgt für starke Nerven. Besonders bei Vegetariern ist ein Mangel an Vitamin B12 eine häufige Ursache für anhaltende Müdigkeit. Vitamin B12 kommt meist in tierischen Lebensmitteln vor.
Die typischen Anzeichen von Vitamin B12 Mangel sind Konzentrationsschwäche, Benommenheit und Erschöpfung.

Vorteile
  • Frei erhältlich
Nachteile
  • Nicht abgestimmt mit einem Arzt
  • Meist nicht so hoch dosiert

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Mittel gegen ständige Müdigkeit

Wieso bin ich müde, obwohl ich genug schlafe?

Fühlen wir uns müde, drängt sich der Gedanke an Schlafmangel auf. Leider ist das Problem so einfach nicht immer aus der Welt zu schaffen.
Wer auch nach acht Stunden Schlaf noch wie gerädert aus dem Bett steigt und organische Ursachen durch einen Arztbesuch und die Anfertigung eines Blutbildes bereits ausgeschlossen hat, wird sich weiterhin fragen müssen: Warum bin ich ständig müde?
Der Verdacht liegt nahe, dass die empfohlene Schlafdauer zwar eingehalten wurde, die Schlafqualität an sich aber nicht passt.
Nicht immer bedeutet Schlaf automatisch auch Regeneration und damit gut erholt aus den Federn zu steigen und den Tag voller Elan anzugehen.
Wenn der Schlaf nicht munter macht, kann dies verschiedene Ursachen haben. Schlafmediziner weisen darauf hin, dass Schnarcher meist weniger erholt aufwachen.
Die Schlafqualität wird durch das Schnarchen selbst und durch die flache Atmung negativ beeinflusst.
Ob der Schlaf als erholsam empfunden wird, hängt nicht zuletzt damit zusammen, wie wir in den Schlaf finden und den Tag ausklingen lassen.
Streit und Hektik, spätes Essen, viel Alkohol oder ein aufwühlendes Fernsehprogramm sind Schlafkiller.

Hilft eine gute Matratze gegen ständige Müdigkeit?

Es heißt nicht umsonst: Wie man sich bettet, so liegt man. An der Matratze sollte nicht gespart werden. Wer früh nicht nur unausgeschlafen ist, sondern sich wie gerädert fühlt, lag vermutlich auf der falschen Matratze.
Matratzen sollten nich zu weich sein. Der Körper darf nicht mit seinem gesamten Gewicht einsinken. Damit wird die Wirbelsäule entlastet und Rückenschmerzen am Morgen gehören der Vergangenheit an.
Es lohnt sich durchaus, das eigene Schlafverhalten genauer unter die Lupe zu nehmen. Teste daher im Urlaub oder am Wochenende, wie viel Schlaf du wirklich brauchst. Hierfür musst du täglich zur selben Zeit schlafen gehen, ohne den Wecker zu stellen.
Deinen natürlichen Schlafrhythmus kannst du nur herausfinden, wenn du einfach schläfst, bist du von ganz allein aufwachst.
Wer mehrere freie Tage zur Verfügung hat, kann ausprobieren, wie er sich nach sieben, acht oder zehn Stunden Schlaf am nächsten Morgen fühlt.
Fühlst du dich aktiv, wach und leistungsfähig, ist die optimale Schlafzeit gefunden. Quälen dich dagegen Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gereiztheit oder Konzentrationsschwierigkeiten, kann sogar zu viel Schlaf die Ursache sein.

Federkernmatratzen geben nur an den Stellen nach, die am stärksten belastet werden. (Bildquelle: 123rf.com / 107656854)

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.netdoktor.de/symptome/muedigkeit/
[2] https://www.gesundheit.de/krankheiten/gehirn-und-nerven/schlafstoerungen/immer-muede
[3] https://www.eisencheck.at/eisenmangel/symptome/staendige-muedigkeit-ursachen/
[4] https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/staendig-muede-acht-gruende-fuer-dauermuedigkeit_id_5131396.html
[5] https://www.rtl.de/cms/10-gruende-warum-wir-oft-so-muede-sind-1348879.html

Bildquelle: 123rf.com / 47462956

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