Willkommen bei unserem großen Schmerzpflaster Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Schmerzpflaster. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Schmerzpflaster zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Schmerzpflaster kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Durch Schmerzpflaster kannst du auf herkömmliche Schmerztabletten verzichten. Du hast somit keine Probleme beim Schlucken des Medikaments und dein Magen wird nicht gereizt.
  • Es gibt zwei Sorten von Schmerzpflaster:  Schmerzpflaster, die Schmerzmittel beinhalten und Schmerzpflaster ohne Schmerzmittel
  • Rezeptpflichtige Schmerzpflaster enthalten immer seht starke Schmerzmittel und können nur durch einen Arzt verschrieben werden.

Schmerzpflaster Test: Das Ranking

Platz 1: Thermacare Rücken S-XL

Der ThermaCare Rückengürtel  ist im Viererpack erhältlich. Du kannst ihn zu einem durchschnittlichen Preis und rezeptfrei kaufen. Dieses Wärmepflaster gibt keine Inhaltsstoffe an deinen Körper ab.

Die Wärme die es erzeugt, kann bis zu acht Stunden anhalten. Der Rückengürtel kannst du gegen folgende schmerzen verwenden:

  • Rückenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Arm- und Schulterschmerzen.

Ein großer Pluspunkt des ThermaCare Rückengürtel ist seine verstellbare Grösse. Der Gürtelumfang des ThermaCare Rückengürtels kannst du durch einen Klettverschluss verstellen, das macht ihn sehr alltagstauglich.

Laut Hersteller werden deine muskuläre Verspannungen durch den ThermaCare Rückengürtel ebenso gut gelindert, wie durch ein rezeptfreies Schmerzmittel.

Platz 2: Ovy Wärmepflaster

Auch die Ovy Wärmepflaster beinhalten keine Schmerzmittel und lösen den Schmerz einzig durch ihre Wärme. Sie eignen sich besonders, um Menstruationsschmerzen zu lindern. Ein Schmerzpflaster aus dem Viererpack kann bis zu sechs Stunden angewendet werden.

Diese Wärmepflaster können dir nicht nur bei Menstruationsbeschwerden helfen, sie lindern auch Gelenk- und Muskelschmerzen, Muskelkater, Verspannungen, Rückenschmerzen und Zerrungen.

Platz 3: Diclofenac-Ratiopharm Schmerzpflaster

Diclofenac-ratiopharm Schmerzpflaster beinhalten das Schmerzmittel Diclofenac. Der Wirkstoff lindert gezielt deine Schmerzen und hemmt Entzündungen.

Im Preisvergleich sind die Diclofenac-ratiopharm Schmerzpflaster 140mg eher günstig. Denn in einer Packung sind gleich 10 Schmerzpflaster enthalten, die jeweils 12 Stunden wirken.

Das Diclofenac-ratiopharm Schmerzpflaster ist auf jeden Fall eine sehr gute alternative zu Schmerztabletten. Denn während den 12 Stunden, die es auf deiner Haut ist, kann es die kompletten 140mg Wirkstoff vollständig und kontinuierlich ins Blut abgeben.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Schmerzpflaster kaufst

Wann wird ein Schmerzpflaster angewendet ?

Schmerzpflaster werden zur Behandlung von lokalen, meist muskulären Schmerzen angewendet. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Schmerzen durch  Verletzungen, Verspannungen oder entzündliche Erkrankungen hervorgerufen werden.

Schmerzpflaster lindern fast überall am Körper deine Schmerzen. Sie sind vielseitig einsetzbar, denn sie lösen deine Verspannungen und helfen dabei, Entzündungen zu hemmen. (Bildquelle: pixabay.com / whitesession)

Sportverletzungen oder Verspannungen verursachen meist über mehrere Tage schmerzen. Diese kannst du durch ein Schmerzpflaster mit Schmerzmittel ideal behandeln. Denn hast du das Schmerzpflaster einmal aufgetragen, kannst du es, je nach Pflaster, bis zu drei Tage auf der Haut lassen.

Schmerzmittelhaltige Schmerzpflaster kommen häufig bei chronischen und entzündlichen Krankheiten zum Einsatz. Denn Schmerzpflaster reizen den Magen der Patienten nicht.

Das Medikament im Schmerzpflaster wird direkt über die Haut in das Blut aufgenommen und muss den Magen-Darm-Trakt nicht passieren.

Wohin kann ich ein rezeptfreies Schmerzpflaster kleben?

Grundsätzlich können Schmerzpflaster überall hin geklebt werden. Vermeide aber Hautstellen die besonders sensibel oder irritiert sind. Dazu gehören zum Beispiel Narben und Tätowierungen.

Am besten hält dein Schmerzpflaster zudem, wenn du es an eine Körperstelle klebst, die wenig behaart und nicht in ständiger Bewegung ist.

Je nach Produkt kann es aber sein, dass du dein Schmerzpflaster nur an bestimmten Körperstellen aufkleben darfst. Lies dazu unbedingt die Packungsbeilage deines Produkts!

Du kannst auch Schmerzpflaster kaufen, die für gewisse Körperstellen speziell geeignet sind. Für folgende Körperstellen gibt es spezifisch geeignete Schmerzpflaster:

Körperstelle Beschwerde
Rücken Rückenschmerzen
Nacken Verspannungen
Schulter Verspannungen und Gelenksschmerzen
Gelenke Rheuma
Unterbauch Menstruationsschmerzen

Es gibt zu jedem Gelenk, speziell angefertigte Schmerzpflaster. Du erhältst Schmerzpflaster, die für folgende Gelenke optimal sind:

  • Handgelenk
  • Ellenbogen und Sprunggelenk
  • Kniegelenk

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Welche Nebenwirkungen haben Schmerzpflaster?

Welche Nebenwirkungen bei Schmerzpflastern auftreten können, hängt von den Wirkstoffen im Schmerzpflaster ab. Da die Wirkstoffe von Produkt zu Produkt sehr stark variieren, können je nach Produkt komplett andere Nebenwirkungen auftreten.

Die Nebenwirkungen reichen von leichten Hautreizungen bis hin zu  Herzrhythmusstörungen. Lese daher bitte die Packungsbeilage deines Produkts, um herauszufinden, welche Nebenwirkungen auftreten können.

Wärmepflaster ohne Schmerzmittel führen zu weniger Nebenwirkungen als Schmerzpflaster, die Schmerzmittel beinhalten.

Wo kann ich Schmerzpflaster kaufen?

Rezeptpflichtige Schmerzpflaster gibt es nur in Apotheken. Rezeptfreie Schmerzpflaster hingegen sind sowohl in Drogerien, in Apotheken, in Kaufhäusern als auch in Onlineshops erhältlich.

Unseren Recherchen zufolge werden in den folgenden Online-Shops die meisten Schmerzpflaster verkauft:

  • medpex.de
  • mycare.de
  • amazon.de

Was kosten Schmerzpflaster?

Die Preisspanne zwischen Schmerzpflasern ist sehr groß.

Die Preise von rezeptfreien Schmerzpflastern sind im vergleich zu den rezeptpflichtigen Schmerzpflastern deutlich tiefer. Die Preisspanne für rezeptfreie Schmerzpflaster kann von ca. 0.65 Euro bis ca. 50 Euro reichen.

Achte dich beim Kauf darauf, wie viele Pflaster in einer Packung sind und nach wie langer Zeit du dein Schmerzpflaster wechseln musst.

Rezeptpflichtige Schmerzpflaster kosten schnell mal über 100 Euro. Kläre dazu am besten im Vorfeld mit deiner Krankenversicherung ab, ob sie die Kosten für dein rezeptpflichtiges Schmerzpflaster übernehmen.

Welche Alternativen gibt es zu Schmerzpflaster?

Wenn du komplett auf Schmerzpflaster verzichten willst, kannst alternativ auch zu herkömmlichen Schmerzmitteln in Tablettenform greifen. Bespreche das aber zur Sicherheit zu erst mit deinem Arzt oder Apotheker.

Eine gute Alternative zu Wärmepflaster bieten Bettflaschen. Auch diese spenden deinen Muskeln Wärme, sodass sie sich entspannen. (Bildquelle: pixabay.com / alsterkoralle)

Anstelle eines Wärmepflasters kannst du auch eine warme Bettflasche auf die betroffene Körperstelle legen, auch diese entspannt deine Muskeln.

Neben den allbekannten Schmerzpflaster, gibt es auch Schmerzgels oder eine Reihe von Schmerzpflastern aus der alternativen Medizin. Die bekanntesten sind Japanische oder Chinesische Schmerzpflaster, mit natürlichen und pflanzlichen Inhaltsstoffen.

Gitter-Pflaster, wie zum Beispiel die Kinex Cross-Tapes, lindern laut Herstellern deine Schmerzen genauso gut. Der hierbei ist, dass diese Tapes durch Akkupunktur den Schmerz lösen und nicht durch wärme oder Wirkstoffe.

Du erhältst zudem auch verschiedene homöopathische Schmerzpflaster ganz einfach in Onlineshops.

Zu guter letzt gibt es noch sogenannte TENS-Pflaster. Diese lösen Verspannungen durch Vibration und elektrische Impulse.

Kann man Schmerzpflaster zerschneiden?

Wir raten dir davon ab, dein Schmerzpflaster zu zerschneiden. Wenn du dein Schmerzpflaster zerschneidest, kann es sein, dass deine Haut nicht nicht die komplette Dosis an Wirkstoffen aufnimmt oder, dass der Wirkstoff gar ausläuft.

Entscheidung: Welche Arten von Schmerzpflastern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Als erstes möchten wir dir den Begriff „Schmerzpflaster“ kurz erklären:

Unter Schmerzpflaster versteht man alle Arten von Pflastern, die deine Schmerzen lindern. Das heißt, dass sowohl Wärmepflaster, ABC-Pflaster, als auch Transdermale Pflaster als Schmerzpflaster bezeichnet werden.

Wenn du dir Schmerzpflaster kaufen möchtest, dann gibt es zwei Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Verschreibungspflichtige Schmerzpflaster
  • Rezeptfreie Schmerzpflaster

Wer verschreibt Schmerzpflaster?

Wer ein verschreibungspflichtiges Schmerzpflaster bekommt und wer nicht, kann nur ein Arzt entscheiden. Ruf daher doch einfach kurz deinen Hausarzt  an, er wird dir bestimmt weiterhelfen und falls nötig ein Rezept für ein verschreibungspflichtiges Schmerzpflaster ausstellen.

Verschreibungspflichtige Schmerzpflaster sind auch unter dem Begriff „Transdermale Pflaster“ bekannt. Sie enthalten sehr starke Schmerzmittel, sogenannte Opioide wie Fentanyl und werden häufig bei Menschen mit Krebserkrankungen eingesetzt, um deren Tumorschmerzen zu lindern.

Der Einsatz von Opioide wird häufiger stark diskutiert. Im unteren Video findest du darum wichtige Informationen zum Thema.

Entscheidest du dich für rezeptfreie Schmerzpflaster, dann brauchst du kein Rezept dafür. Du hast dann die Wahl zwischen folgenden rezeptfreien Schmerzpflastern:

  • Wärmepflaster ohne Schmerzmitteln
  • Schmerzpflaster mit Schmerzmitteln

Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir deine Entscheidung erleichtern und näher auf diese beiden rezeptfreien Schmerzpflaster eingehen.

Was zeichnet Wärmepflaster ohne Schmerzmittel aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Wärmepflaster ohne Schmerzmittel lösen Verspannungen einzig und alleine durch ihre Wärme. Entweder entsteht die Wärme durch eine chemische Reaktion, die im inneren des Wärmepflasters abläuft, oder sie entsteht durch Wirkstoffe, welche die Blutzirkulation anregen, sodass sich die betroffene Körperstelle von selbst erwärmt. Letztere werden auch ABC-Pflaster genannt.

Vorteile
  • Wenig Nebenwirkungen
  • Kombinierbar mit anderen Medikamenten
  • Preisgünstig
Nachteile
  • Nicht ausreichende Schmerzlinderung
  • Keine Langzeit Anwendung möglich
  • Verbrennungsgefahr

Wärmepflaster ohne Schmerzmittel haben den Vorteil, dass nur sehr selten Nebenwirkungen auftreten. Denn es sind meist die Schmerzmittel in den Pflastern, die die Nebenwirkungen verursachen.

Die meisten Wärmepflaster ohne Wirkstoffe kannst du problemlos mit anderen Medikamenten kombinieren. Das ist möglich, weil sie keine Wirkstoffe ans Blut abgeben.

ABC-Pflaster oder Wärmepflaster sind tendenziell kostengünstiger als Schmerzpflaster mit Schmerzmitteln. Denn in ihrem Inneren sind meist nur Inhaltsstoffe, welche kostengünstiger als Schmerzmittel sind.

Die Wirksamkeit von Wärmepflastern ohne Schmerzmittel wird häufig von Fachpersonen in Frage gestellt. Denn bei sehr starken Schmerzen reicht Wärme allein oft nicht aus, um den Schmerz zu lindern.

Wärmepflaster wärmen nur kurzzeitig. Dadurch müssen sie  häufig nach einigen Stunden bereits ersetzt werden.

Die abgegebene Wärme von Wärmepflastern wird häufig unterschätzt. Dadurch werden Wärmepflaster ohne Wirkstoffe viel zu lange auf der Haut gelassen. So können sehr starke Verbrennungen entstehen!

Was zeichnet Schmerzpflaster mit Wirkstoffen aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Die meisten Schmerzpflaster beinhalten Schmerzmittel um ganz bestimmte Schmerzen zu lindern. So kannst du mit Schmerzpflaster, welche Schmerzmittel beinhalten deine Schmerzen gezielt lindern.

Schmerzpflaster mit Schmerzmitteln wirken effizienter als Wärmepflaster ohne Wirkstoffe. Denn das Schmerzmittel betäubt die betroffene Körperstelle.

Es gibt einige Schmerzpflaster mit Schmerzmitteln, die während mehreren Tagen angewendet werden können, ohne dass man sie wechseln muss. Das macht sie sehr anwenderfreundlich.

Vorteile
  • Gezielte Schmerzbekämpfung
  • Stärkere Wirkung
  • Langzeit Anwendung möglich
Nachteile
  • Häufigere Nebenwirkungen
  • Nicht beliebig mit anderen Medikamenten kombinierbar
  • Nicht beliebig mit anderen Medikamenten kombinierbar

Ein Nachteil von Schmerzpflastern mit Schmerzmitteln ist, dass bei jedem Wirkstoff Nebenwirkungen auftreten können. Lies dazu bitte immer die Packungsbeilage sorgfältig durch.

Sei bitte auch sehr vorsichtig, wenn du Schmerzpflaster zusammen mit anderen Medikamenten verwendest. Bevor du ein Schmerzpflaster verwendest, solltest du unbedingt Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker halten.

Die meisten Schmerzpflaster mit Schmerzmitteln sind etwas teurer als Wärmepflaster ohne. Das liegt daran, dass bereits bei der Produktion von Schmerzmitteln hohe Kosten anfallen können.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Schmerzpflaster vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich für die zu dir passenden Schmerzpflaster entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit denen du Schmerzpflaster miteinander vergleichen kannst sind folgende:

  • Anwendungsbereich
  • Wirkungsdauer
  • Wirkstoff
  • Auf nackter Haut

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Anwendungsbereich

Vor dem Kauf eines Schmerzpflasters solltest du dir genau überlegen, wozu du das Schmerzpflaster brauchst. Denn es gibt für beinahe jeden Körperbereich Schmerzpflaster, die explizit für diesen Körperbereich hergestellt wurden.

Vor allem an der Größe der Schmerzpflaster ist das zu erkennen. Schmerzpflaster für den Rücken zum Beispiel, sind oft deutlich grösser als diejenige für das Handgelenk.

Wirkungsdauer

Die meisten Wärmepflaster geben ihre Wärme während maximal 8-12 Stunden ab. Verspannungen kannst du in diesem Zeitraum gut lösen. Solltest du aber an Erkrankungen leiden, die länger behandelt werden müssen, sind Schmerzpflaster mit Schmerzmittel die bessere Variante, weil du diese je nach Hersteller bis zu drei Tage verwenden kannst.

Wirkstoff

Es gibt viele verschiedene Wirkstoffe, die ein Schmerzpflaster beinhalten kann.

Einerseits gibt es Wärmepflaster, die sich selbst erwärmen und somit der betroffenen Körperstelle Wärme spenden. Diese Wärmepflaster beinhalten Aktivkohle und Eisenpulver, die miteinander reagieren.

Andererseits gibt es Wärmepflaster mit Wirkstoffen, die verursachen, dass sich deine Haut selbst erwärmt. Die Haut nimmt Wirkstoffe wie Nonivamid oder Capsaicin auf und wird besser durchblutet. Caspicin wird aus Chilli und Pfeffer gewonnen, während Novnivamid chemisch hergestellt wird.

Typ Wirkstoff
Wärmepflaster Nonivamid oder Capsaicin
Schmerzpflaster Schmerzmittel

Capsaicin wird aus Chillischoten gewonnen und ist einer der beliebtesten natürlichen Wirkstoffe zur Behandlung von Muskelverspannungen. Der Wirkstoff kann aber durch seine Schärfe zu Hautreizungen führen. (Bildquelle: pixabay.com / Hans)

Rezeptfreie Schmerzpflastern mit Scherzmitteln beinhalten oft den Wirkstoff Diclofenac, auch bekannt als Diclofenac-Natrium oder Diclofenac-Epolamin.  Dieser Wirkstoff ist ein Entzündungshemmer und wirkt fieber-und entzündungshemmend.

Neben dem Wirkstoff Diclofenac beinhalten viele rezeptfreie Schmerzpflaster, mit Schmerzmittel Lidocain. Lidocain ist ein Wirkstoff der den Muskel lokal betäubt und so den schmerz lindert.

Die bekanntesten Marken von Schmerzpflastern mit Schmelzmittel sind folgende:

  • Flector®
  • Olfen®
  • Voltaren®
  • Isola®

In den meisten rezeptpflichtigen Schmerzpflaster sind Schmerzmittel enthalten, die zu den Opioiden gehören und zu den stärksten Schmerzmitteln überhaupt zählen. Sie werden chemisch hergestellt und haben die gleiche Wirkung wie Opiate.

In rezeptpflichtigen Schmerzpflaster enthaltene Opioide sind: Morphin, Fentanyl und Buprenorphin. Sie wirkt im vergleich zu herkömmlichen, rezeptfreien Schmerzmittel sehr stark.

Die bekanntesten rezeptpflichtigen Schmerzpflaster, mit den oben genannten Opioiden sind Transtec® und Norspan®

Auf nackter Haut

Wärmepflaster die Aktivkohle und Eisenpulver beinhalten kannst du nur selten auf die nackte Haut auftragen, da diese häufig für unsere Haut zu heiß werden.

Die meisten anderen Schmerzpflaster musst du sogar auf die Nackte Haut auftragen. Denn nur dadurch können die Wirkstoffe von der Haut aufgenommen werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Schmerzpflaster

Wie lange kann man Schmerzpflaster höchstens anwenden?

Die meisten Wärmepflaster mit Aktivkohle und Eisenpulver kannst du bis zu acht Stunden anwenden.

Unter den Wärmepflastern sind es vor allem die ABC-Pflaster, die am längsten angewendet werden können. Solche Wärmepflaster, mit den Wirkstoffen Nonivamid oder Capsaicin können oft bis zu 12 Stunden angebracht werden.

Schmerzpflaster mit Schmerzmitteln kannst du je nach Art und Wirkstoff zwischen einigen Stunden und drei Tagen verwenden.

Lies bitte immer in der Packungsbeilage nach, wie lange du es maximal anwenden darfst.

Vergiss nicht nachzuschauen, du deiner Haut zwischen den Anwendungen eine Ruhepause gönnen musst.

Typ Maximale Anwendungsdauer
Wärmepflaster 8 h
Rezeptfreie Schmerzpflaster 12 h
Rezeptpflichtige Schmerzpflaster 3 Tage

Wenn die Schmerzen auch nach der Behandlung nicht besser werden, empfiehlt es sich einen Arzt oder Physiotherapeuten aufzusuchen.

Wie schnell wirken Schmerzpflaster?

Wärmepflaster mit Aktivkohle und Eisenpulver entfalten ihre Wärme meist in Sekundenschnelle. So wird ihre Wärme nach kurzer Zeit auf deine Muskeln übertragen und deine Muskeln beginnen sich in wenigen Minuten zu entspannen.

Bei allen anderen Schmerzpflastern muss der Wirkstoff zu erst in die Haut eindringen, das braucht etwas mehr Zeit. Die meisten Schmerzpflaster mit Schmerzmitteln entfalten ihre komplette Wirkung erst nach 12 Stunden.

Schwimmen, baden und duschen mit einem Schmerzpflaster, geht das?

Wir raten dir davon ab, mit einem Schmerzpflaster zu duschen, baden oder zu schwimmen. Denn fast alle Schmerzpflaster sind nicht dazu geeignet.

Die einzige Ausnahme machen hier die Fentanyl- und Buprenorphin-haltigen Opioid-Pflaster. Bei diesen rezeptpflichtigen Opioid-pflastern gibt es einige Ausnahmen. Diese müssen jedoch auf jeden Fall zu erst mit dem Hausarzt besprochen werden.

Können Entzugserscheinung nach dem Gebrauch von Schmerzpflastern entstehen?

Bei den rezeptfreien Schmerzpflaster treten im Normalfall keine Entzugserscheinungen auf. Einzig bei den rezeptpflichtigen Opioid-Pflaster können Entzugserscheinungen auftreten.

Dürfen Schmerzpflaster in der Schwangerschaft und in der Stillzeit verwendet werden?

Bei der Frage, ob du während der Schwangerschaft und in der Stillzeit  Schmerzpflaster anwenden darfst oder nicht, scheiden sich die Geister. Es gilt wie immer bei Unsicherheiten die Packungsbeilage lesen oder Arzt oder Apotheker fragen.

Es ist nicht vollständig abgeklärt, welche Folgen Schmerzpflaster für Schwangere haben. Wir empfehlen daher lieber genau auf die Packungsbeilage zu achten oder als Alternative eine Bettflasche zu brauchen. (Bildquelle: unsplash.com / Suhyeon Choi)

Wie klebe ich Schmerzpflaster richtig auf?

Grundsätzlich gilt auch hier wieder, dass dir die Packungsbeilage deines Produkts bestimmt weiterhelfen kann. Denn je nach Schmerzpflaster, müssen sie anders aufgeklebt werden.

Vor allem bei rezeptpflichtigen Schmerzpflastern ist es besonders wichtig, dass du dein Matrixpflaster richtig aufklebst.

Im unterstehenden Video findest du ein Beispiel dafür, wie ein rezeptpflichtiges Schmerzpflaster richtig aufgeklebt werden könnte.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pharmazie/wirkstoffpflaster-richtig-entsorgen-altmedikamente/

[2] https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Schmerzpflaster

[3] https://www.netdoktor.de/medikamente/fentanyl/

Bildquelle: unsplash.com / Jesper Aggergaard

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