Willkommen bei unserem großen Wund- und Heilsalben Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Produkte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Wund- und Heilsalbe zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Wund- und Heilsalbe kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Heilsalbe ist in erster Linie für die Wundversorgung geeignet, aber auch bei Sonnenbrand, frischen Tattoos oder wunden Babypopos kannst du die Salbe verwenden.
  • Wund- und Heilsalben sind in der Regel homöopathische Arzneimittel und kann somit bei Jung und Alt, Stillende und Schwangere zum Einsatz kommen.
  • Die hauptsächlich verwendeten Wirkstoffe bei Wund- und Heilsalben sind Dexpanthenol, Zink und Chlorhexidin. Zudem gibt es andere Präparate, die zum Beispiel auf Basis von Honig hergestellt werden.

Wund- und Heilsalbe Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Heilsalbe mit Dexpanthenol

Bepanthen Wund- und Heilsalbe ist der Evergreen der Wundversorgung und eines der meistverkauften Medikamente ganz Deutschlands. Mit seinem Wirkstoff Dexpanthenol ist es nicht nur optimal um Wunden oder Schorf zu pflegen, sondern auch für Tattoos, Sonnenbrand, trockene und rissige Haut geeignet.

Da es sich bei Bepanthen Creme und ein homöopathisches Präparat handelt, kann es bedenkenlos selbst auf die Haut von Säuglingen aufgetragen werden. Mit Tubengrößen von 3,5 Gramm bis 100 Gramm ist es der perfekte Allrounder für die gesamte Familie.

Die beste Heilsalbe mit Zink

Die Abtei Wundheil Zinksalbe enthält, wie der Name bereits verrät, Zink als Wirkstoff. Somit wirkt die Creme nicht nur antibakteriell, sondern auch wundheilungsfördernd.

Das Präparat eignet sich ideal für Risswunden, Hautabschürfungen und leichten Entzündungen. Die Salbe ist frei von Duft- und Konservierungsstoffen und kann somit dank seiner milden Wirkungsweise selbst bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet werden.

Die beste Heilsalbe für Babys

Die Wundheilsalbe des Herstellers Hansaplast schützt deine Wunden vor äußeren Einflüssen und bewahrt sie vor dem Austrocknen. Durch das Schaffen eines feuchten Wundmilieus wird die Wundheilung beschleunigt und die Narbenbildung reduziert.

Frei von Duft-, Farb- und Konservierungs- sowie tierische Inhaltsstoffe und dank einer besonders hautfreundlichen Formel kann die Salbe selbst bei Babys, Kinder und empfindlicher Haut verwendet werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest bevor du eine Heilsalbe kaufst

Was bewirkt Heilsalbe?

Wund- und Heilsalbe dient – wie der Name bereits vermuten lässt – zur Versorgung und Heilungsbeschleunigung von Wunden.

Je nach Wirkstoff spendet die Salbe Feuchtigkeit (Dexpanthenol) oder trocknet die Wunde aus (Zink). Trotz der unterschiedlichen Wirkungsweisen, unterstützen beide Arten die Wundheilung.

Außerdem gibt es Salben, die vor allem antiseptisch wirken. Diese sorgen dafür, dass sich deine Wunde nicht infiziert und Schmutz ausgespült wird, sodass es nicht zu einer Entzündung oder Blutvergiftung kommen kann.

Wie Wundheilung konkret funktioniert, siehst du im folgenden Video.

Wann ist der Einsatz von Heilsalbe sinnvoll?

Vorneweg möchten wir dir mitgeben, dass sich dieser Artikel vor allem auf kleine Wunden, Kratzer und Schrammen bezieht. Bei größeren Wunden reicht häufig die Behandlung mit einer Wund- und Heilsalbe nicht aus. In einem solchen Fall solltest du dringend einen Arzt aufsuchen, da deine Verletzung möglicherweise genäht werden muss.

Wund- und Heilsalben sind für den Heimgebrauch und damit zum Beispiel für kleine Verletzungen, Schnitte oder Schürfwunden geeignet. Bei größeren Verletzungen solltest du immer einen Arzt aufsuchen.

Solltest du dir allerdings einen Kratzer, eine Risswunde, eine Schürfwunde oder zum Beispiel einen Schnitt zugezogen haben, sind Wund- und Heilsalben genau das richtige für dich. Je nach Wirkstoff unterscheiden sie sich aber in der Anwendung, beziehungsweise im Zeitpunkt, zudem die Salbe frühestens aufgetragen werden darf.

Bestimmte Zinksalben dürfen bereits auf noch nässenden Wunden aufgetragen werden, während die meisten Dexpanthenolhaltigen und antiseptischen Salben erst auf bereits getrocknete und verschlossene Wunden aufgetragen werden sollten.

Lies also dringend die Packungsbeilage oder frage deinen Arzt oder Apotheker um Rat, ehe du die Wund- und Heilsalbe einfach aufträgst.

Welche Risiken bestehen beim Gebrauch von Heilsalbe?

Viele der bekannten Heilpräparate sind homöopathische Salben. Das bedeutet, dass von ihnen grundsätzlich kein Risiko ausgeht. Du kannst sie in der Regel so oft und so lange verwenden, wie du möchtest, ohne dass dabei eine Gefahr besteht.

Aufpassen solltest du allerdings bei Allergien gegen bestimmte Wirkstoffe: Es ist möglich, dass du unter einer Dexpanthenol- oder auch Zinkallergie leidest. In einem solchen Fall kann die Verwendung einer solchen Creme starken Juckreiz, Rötungen oder trockene Hautstellen hervorrufen.

Außerdem solltest du Zinksalbe gemäßigt verwenden, wenn du bereits mit sehr trockener Haut zu kämpfen hast. Da Zink austrocknend wirkt, wird deiner Haut durch den Gebrauch noch mehr Feuchtigkeit entzogen.

Solltest du unerwünschte Nebenwirkungen feststellen, setzte die Salbe am besten erstmal ab und kläre mit deinem Arzt, ob es sich tatsächlich um eine allergische Reaktion handelt und wie du weiter vorgehen kannst.

Für wen ist Heilsalbe geeignet?

Da die meisten Heilsalben homöopathisch sind, kann sie jeder verwenden. Das heißt konkrekt: Vom Säugling bis zum Senior, ist Wund- und Heilsalbe für jedermann geeignet.

Wund- und Heilsalbe kann selbst schon bei den Allerkleinsten ohne Bedenken verwendet werden und ist damit für die ganze Familie geeignet. (Quelle: unsplash.com / Jonathan Borba)

Besorgnis bei Schwangeren und Stillenden ist hier außerdem größtenteils unangebracht. Wie immer gilt natürlich der Spruch “In Maßen, nicht in Massen” und gerade Stillende sollten davon absehen, die Salben direkt auf der Brust aufzutragen. Ansonsten ist die Anwendung aber ganz unproblematisch. Solltest du dir trotzdem unsicher sein, kann dir dein Arzt oder Apotheker weiterhelfen.

Heilsalben gelten als Allrounder im Familien-Arzneischränkchen. Egal ob Jung oder Alt, die Salben können bedenkenlos von allen Familienmitgliedern verwendet werden.

Vorsicht ist lediglich bei den bereits erwähnten Allergien geboten: Solltest du wissen, dass du auf Dexpanthenol allergisch reagierst, ergibt der Gebrauch einer solchen Salbe keinen Sinn. Gleiches gilt für Zinksalben bei einer Zinkallergie.

Wie viel kostet Heilsalbe?

Die Preise von Heilsalbe unterscheiden sich wie auch bei jedem anderen Produkt je nach Hersteller, Packungsgröße und Wirkstoff. Die günstigste Salbe schlägt mit einem Preis von circa 2€ zu Buche, während das teuerste Präparat rund 15€ kostet. Basierend auf unseren Recherchen haben wir eine Übersicht für dich erstellt, damit du einen kleinen Eindruck von der Preislandschaft erhältst.

Art der Wund- und Heilsalbe Preisspanne
Zinkhaltige Salbe Ca. 3,50 € bis 15 € 
Dexpanthenolhaltige Salbe Ca. 2 € bis 10 € 
Antiseptische Salbe Ca. 3 € bis 13 €

Wo kann ich Heilsalbe kaufen?

Da es sich bei Wund- und Heilsalbe um ein Arzneimittel handelt, sollte dein erster Ansprechpartner im besten Fall immer die Apotheke sein, da du dort eine umfassende Beratung erhältst, die die Drogerie nicht gewährleisten kann. Einige bekannte Präparate, wie zum Beispiel Bepanthen Wund- und Heilsalbe sind sogar apothekenpflichtig. Du kannst sie also gar nicht außerhalb kaufen.
Die zweite Anlaufstelle ist wie bereits erwähnt die Drogerie. Dort findest du sogenannte Medizinprodukte. Das sind Salben und Cremes von Marken, wie zum Beispiel Hansaplast, Abtei oder Penaten.

In Ausnahmefällen sind die in der Drogerie verkauften Produkte auch in der Hygiene-Abteilung von Supermärkten zu finden.
Unseren Recherchen zufolge werden die meisten Wund- und Heilsalben über folgende Internetseiten gekauft:

  • apodiscounter.de
  • docmorris.de
  • medizinfuchs.de
  • amazon.de
  • dm.de
  • rossmann.de

Welche Alternativen gibt es zu Heilsalbe?

Die Alternativen zur klassischen Heilsalbe unterscheiden sich in erster Linie in ihrer Darreichungsform. Es handelt sich also nicht um Salben, sondern Präparate, die anderweitig verabreicht beziehungsweise aufgetragen werden. Hier eine kleine Übersicht:

Alternative Vorteile
Wund- und Heilspray Kann direkt auf noch frische Wunden aufgetragen werden, 2 in 1 Wirkung: Desinfiziert und pflegt
Wundpuder Anwendung sowohl bei offenen und nässenden als auch bei geschlossenen Wunden möglich, Histamin lindert zusätzlich Schmerzen
Wundgel Gel zieht schnell ein, fettet nicht und überzeugt aufgrund des hohen Wasseranteils durch kühlenden Effekt
Desinfektionsspray Sehr hygienisch, ermöglicht Ausspülen der Wunde, kann auf frische Wunde aufgetragen werden

Entscheidung: Welche Arten von Heilsalbe gibt es und welche ist die Richtige für mich?

Bei Wund- und Heilsalben unterscheidet man grundsätzlich zwischen den folgenden drei Produktkategorien:

  • Dexpanthenolhaltige Heilsalben
  • Zinkhaltige Heilsalben
  • Antiseptische Heilsalben

Damit du erfährst, wann welche Salbe geeignet ist und was sie auszeichnet, haben wir dir für jede der Kategorien eine Übersicht erstellt.

Was zeichnet dexpanthenolhaltige Heilsalben aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Dexpanthenolhaltige Heilsalben enthalten den Wirkstoff Dexpanthenol. Er gehört zur Gruppe der Vitamine und zeichnet sich durch seine wundheilende und hydratisierende Wirkung aus. Dadurch wird die Zellerneuerung angeregt und der Selbstheilungsprozess deiner Haut wird unterstützt.

Eine Dexpanthenolhaltige Salbe ist damit nicht nur für Wunden, Kratzer und Schnitte geeignet, sondern auch für rissige und trockene Haut, für die Tattoopflege oder für die Behandlung von Sonnenbrand.

Vorteile
  • Allrounder in der Wund- und Hautpflege
  •  Für alle Altersgruppen geeignet
  • ohne Rezept erhältlich
Nachteile
  • Relativ feste Konsistenz
  • Häufig stark fettend
  • Unangenehmer Geruch von Wollwachs

Bekannte Präparate, die den Wirkstoff Dexpanthenol enthalten sind zum Beispiel Bepanthen Heilsalbe, Panthenol Ratiopharm Wundbalsam oder Dexpanthenol acis Wund- und Heilcreme.

Was zeichnet zinkhaltige Heilsalben aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Zink ist eines der wichtigsten Spurenelemente im Bereich der Wundheilung.Es wirkt antiseptisch, austrocknend, entzündungshemmend und somit wundheilungsfördernd.

Zinkhaltige Heilsalben werden besonders gerne bei kleineren Wunden, empfindlichen Babypopos oder Hautausschlägen verwendet. Außerdem kommen sie durch ihre austrocknende Wirkung häufig bei der Pickelbehandlung zum Einsatz und darf je nach Hersteller bereits bei noch nässenden Wunden aufgetragen werden.

Vorteile
  • Wirkt nicht nur heilend, sondern auch entzündungshemmend
  • Darf auf frische Wunden aufgetragen werden
  • Für alle Altersgruppen geeignet
  • ohne Rezept erhältlich
Nachteile
  • Sehr feste Konsistenz
  • Stark austrocknende Wirkung
  • Zieht schlecht ein und bildet Fettfilm auf der Haut

Bekannte Präparate mit Zink sind zum Beispiel Penaten Creme, Abtei Wundheil Zinksalbe oder Zinksalbe Lichtenstein.

Was zeichnet desinfizierende Heilsalben aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Antiseptische Heilsalbe wird bei verschmutzten Wunden, wie zum Beispiel Schürfwunden, angewendet werden und schützt somit vor Infektionen. Der antiseptische Wirkstoff ist dabei meist Chlorhexidin. Außerdem wirken die Salben aufgrund ihres hohen Wasseranteils angenehm kühlend.

Antiseptische Wund- und Heilsalben kommen zwar relativ früh im Wundheilungsprozess ins Spiel, allerdings sollten sie dennoch nicht auf noch nässende oder gar blutende Wunden aufgetragen werden.

Vorteile
  • Zieht schnell ein und fettet nicht
  •  Für alle Altersgruppen geeignet
  • Brennt nicht beim Auftragen
  • ohne Rezept erhältlich
Nachteile
  • Kann starke Verschmutzungen nicht „ausspülen“
  • Darf nicht auf frische Wunde aufgetragen werden
  • Kann Alkohol enthalten

Besonders für Schürfwunden, Kratzer und Schrammen bei Kindern existieren Salben ohne Alkohol, die im Vergleich zu antiseptischen Sprays deutlich weniger brennen beim Auftragen.

Beliebte antiseptische Wund- und Heilsalben sind zum Beispiel Bepanthen Antiseptische Wundcreme oder Aliud Antiseptische Wund- und Brandcreme.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Heilsalbe vergleichen und bewerten

Wenn du auf der Suche nach Heilsalbe bist, kannst du natürlich verschiedene Faktoren miteinbeziehen, um zu entscheiden, welches Präparat das Richtige für dich ist. Im Folgenden möchten wir dir ein paar Aspekte vorstelle, die für deine Entscheidung von Bedeutung sein könnten. Hierzu zählen:

  • Wirkstoffe
  • Zusatzstoffe
  • Einsatzgebiet

Wirkstoffe

Wie wir dir bereits bei den verschiedenen Salbentypen vorgestellt haben, gibt es drei unterschiedliche Wirkstoffe, die entweder einzeln oder auch in Kombination besonders häufig bei Wundsalben zum Einsatz kommen: Dexpanthenol, Zink und Chlorhexidin.

Die Wirkstoffe in Wund- und Heilsalben sind vielseitig. Deshalb ist umso wichtiger, die passende Creme für deine Wünsche zu finden. (Quelle: unsplash.com / Kelly Sikkema)

Dexpanthenol wirkt eher feuchtigkeitsspendend und ist damit nicht nur für Wunden, sondern auch trockene Haut geeignet.

Zink wirkt austrocknend und kann somit auf noch nässende Wunden aufgetragen werden. Gleichzeitig sollte aber die Verwendung auf besonders trockenen Hautpartien vermieden werden.

Chlorhexidin wird in der Regel in Verbindung mit Dexpanthenol zur Behandlung von Infektionskrankheiten eingesetzt.

Je nach dem, welchen Effekt du erzielen möchtest, solltest du den Wirkstoff deiner Creme mit Bedacht auswählen. Außerdem ist Chlorhexidin beispielsweise nicht für Kleinkinder und Säuglinge gedacht. Auch dieses Detail sollte in deine Entscheidung einfließen.

Zusatzstoffe

Die Zusatzstoffe können ein wichtiges Entscheidungsmerkmal beim Kauf einer Wundheilsalbe sein. Je nach Verträglichkeit und Hauteigenschaften, können sich manche Salben besser und andere schlechter für dich eignen.

Es existieren beispielsweise einige Cremes, die Alkohole enthalten. Dies kann beim Auftragen zu Hautirritationen oder Brennen führen und insbesondere für Kinder sehr unangenehm sein. Außerdem sollte solche Präparate stets sicher aufbewahrt werden, da eine versehentliche orale Einnahme gefährlicher sein kann, als bei anderen Salben.

Außerdem enthalten viele der Cremes Wollwachs. Dieses ist für bei manchen Präparaten für einen eher unangenehmen Geruch zuständig. Wenn dich dieser stören sollte, kannst du also darauf achten, eine Salbe ohne Wollwachs zu erstehen.

Einsatzgebiet

Je nach dem für welchen Behandlungszweck die Heilsalbe gedacht ist, eignen sich manche Präparate sehr gut und andere weniger gut.

Natürlich ist das Hauptanwendungsgebiet von Wund- und Heilsalben die Wundversorgung. Dennoch gibt es auch viele andere Bereiche, in denen die Cremes zum Einsatz kommen können.

Hast du beispielsweise einen Sonnenbrand, wurde dir vor kurzem ein neues Tattoo gestochen oder wurde dein Tattoo mit einem Laser behandelt, kannst du dies sehr gut mit einer dexpanthenolhaltigen Salbe behandeln.

Leidest du unter Pickeln oder möchtest du eine Windeldermatitis bei deinem Nachwuchs behandeln, sind zinkhaltige Salben geeignet.

Am besten sprichst du mit deinem Apotheker und schilderst ihm genau, wofür du die Salbe verwenden möchtest. So kannst du sicher sein, dass die bestmögliche Wirkung erzielt wird.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Heilsalbe

Wie wende ich Heilsalbe korrekt an?

Genauso wie Tabletten und Spritzen müssen wirkstoffhaltige Cremes und Salben richtig dosiert werden. Je nach der Zusammensetzung deiner Heilsalbe, zieht diese schnell oder langsam ein. Eine fettige Salbe solltest du dünn auftragen und leicht einmassieren. Wässrige Cremes und Gels ziehen meist schnell von selbst ein. Genaue Infos hierzu findest du immer in der Packungsbeilage.

Bedeutend ist außerdem der Zeitpunkt des Auftrages: Viele Salben, insbesondere die mit Dexpanthenol, dürfen nicht auf noch nässende Wunden aufgetragen werden. Zinkhaltige Cremes können hingegen (je nach Präparat) durchaus direkt auf die nasse Wunde gegeben werden, mit dem Ziel diese auszutrocknen. Du merkst vielleicht bereits, dass es gar nicht so einfach ist, eine pauschale Empfehlung abzugeben. Lies dir deshalb auch hier immer die Packungsbeilage durch und wende dich mit deinen Fragen an deinen Arzt oder Apotheker.

Auch wenn es sich bei Wund- und Heilsalbe meist um homöopathische Arzneimittel handelt, solltest du stets die Anwendungshinweise beachten.(Quelle: Pexels.com / Linda Prebeza)

Der letzte wichtige Punkt ist die Haltbarkeit deiner Wund- und Heilsalbe. Ist die Creme erst einmal abgelaufen, kann der Hersteller ihre Wirksamkeit nicht mehr sicher gewährleisten. Das Haltbarkeitsdatum auf Salben und Cremes gilt auf das noch verschlossene Präparat; hast du die Salbe einmal angebrochen, ist sie in der Regel noch drei bis sechs Monate haltbar. Sei vorsichtig, wenn du bemerkst, dass sich deine Wund- und Heilsalbe verfärbt oder Konsistenz und Geruch sich verändert haben. Dies sind Anzeichen, dass du die Creme nicht weiter verwenden solltest. Stattdessen kannst du sie direkt entsorgen.

Wie wird Heilsalbe bei Tieren angewendet?

Für deine Vierbeiner gibt es heutzutage vielerlei verschiedene Heilsalben. Die meisten unter ihnen sind auf natürlicher Basis hergestellt und damit ungefährlich, selbst wenn dein Tier über die Wunde schleckt.

Üblicherweise enthalten die meisten Cremes Manuka Honig. Dieser wirkt heilungsfördernd und desinfizierend beziehungsweise keimabtötend.

Die Cremes sind in der Regel sowohl für Haustiere als auch für Nutztiere geeignet. Sie werden circa einmal täglich auf die Wunde oder den Schorf aufgetragen. Was die genauen Anwendungshinweise angeht, solltest du aber immer die Packungsbeilage lesen.

Bitte sei jedoch bei der Versorgung von Tierwunden ganz besonders vorsichtig. Selbst bei kleinen Wunden ist es sinnvoll, einen Tierarzt aufzusuchen.

Wie kann ich Heilsalbe selbst herstellen?

Wenn du deine Salbe selbst herstellen möchtest, solltest du dir bewusst sein, dass das Ergebnis natürlich kein exaktes Pendant zu einer kommerziellen Wund- und Heilsalbe sein wird. Stattdessen handelt es sich um Salben auf Basis bestimmter Kräuteröle und/oder Fette, die die Wundheilung unterstützen.

Wichtig ist auch, dass es nicht die selbstgemachte Salbe schlechthin gibt, sondern dass viele verschiedene Kräuter eine heilungsfördernde Wirkung aufweisen und somit einige Rezepte existieren, die für dich in Frage kommen könnten.

Im Folgenden möchten wir dir ein Rezept für eine Beinwellsalbe, die aus Wallwurz hergestellt wird und als wundheilend und entzündungshemmend gilt.

Zuerst benötigst du Beinnwellöl, dieses stellst du wie folgt her:

  1. Wasche die Beinwellwurzel und schneide sie in kleine Stücke.
  2. Lass die Stücke trocknen, damit sie im Öl nicht schimmeln.
  3. Fülle die Wurzelstücke zusammen mit Öl (zum Beispiel Olivenöl) in ein desinfiziertes Gefäß.
  4. Überprüfe täglich ob sich Kondenswasser im Deckel befindet, wenn ja wische ihn sauber und verschließe das Gefäß wieder.
  5. Lasse deine Mischung vier bis sechs Wochen ziehen.
  6. Filtere das Gemisch zum Beispiel auch einen Kaffeefilter.
  7. Nun kannst du das fertige Öl in Flaschen abfüllen.

Sobald das Öl hergestellt ist, kann es mit der Herstellung der tatsächlichen Creme weitergehen. Das funktioniert wie folgt:

  1. Fülle 100 ml Beinwellöl in ein Gefäß und erwärme es im Wasserbad.
  2. Füge 12 – 15g Bienenwachs hinzu und rühre, bis es sich aufgelöst hat.
  3. Gebe einen Tropfen Salbe auf einen Teller, um die Konsistenz zu überprüfen. Ist die Salbe zu fest, gib noch mehr Öl hinzu. Ist sie zu flüssig, füge Wachs zur Mischung hinzu.
  4. Wenn du möchtest, kannst du nun noch ca. 5 Tropfen ätherisches Öl (Bsp.: Weihrauchöl) unterrühren.
  5. Fülle die Salbe in einen desinfizierten Tiegel und lasse sie erkalten.

Quelle: https://www.kostbarenatur.net

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.apotheken-umschau.de/

[2] https://www.netdoktor.de/

[3] https://www.pharmawiki.ch/

[4] https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/

Bildquelle: Pexels.com/Linda Prebeza

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