Willkommen bei unserem großen Rheumasalbe Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Rheumasalben. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Rheumasalbe zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Rheumasalbe kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Rheuma kann jeden treffen. Zwar verschlimmern sich die Beschwerden im Alter, es können jedoch auch bereits Kinder davon betroffen sein.
  • Rheumasalben sollen den Schmerz lindern und die Entzündung bekämpfen. Dabei kommen unterschiedliche, pflanzliche wie auch synthetische Wirkstoffe zur Anwendung.
  • Bei rheumatischen Beschwerden ist es wichtig, passende Salben auszuwählen. Kommt das falsche Produkt zur Anwendung, können sich die Beschwerden sogar verschlimmern.

Rheumasalbe Test: Das Ranking

Platz 1: Kneipp Arnika Salbe S, 100 g

Die Kneipp Arnika Salbe S ist ein pflanzliches Arzneimittel zur äußerlichen Behandlung stumpfer Verletzungen und von Muskel- und Gelenkschmerzen. Der Wirkstoff Arnika wird aus der Arnikapflanze gewonnen und mit Sonnenblumenöl eine Salbe hergestellt.

Bisherige Kunden nennen die Kneipp Arnika Salbe S sogar Zaubersalbe und loben vor allem die schmerzlindernde Funktion. Weiters beschreiben sie die Salbe als empfehlenswert und als Wundermittel für Menschen mit Rheuma / Arthritis.

Platz 2: Arnika 35 – Arnika Gel Creme 35 % konzentriert, Muskel und Gelenkschmerzen – 50 ml

Das Arnika 35 Gel ist laut Verkäufer aus einem biologischen Anbau und mit einer Konzentration von 35 %. Das Gel ist speziell für Menschen mit Gelenk- und Muskelschmerzen gedacht und enthält keine Parabene, Mineralöle oder Silikone. Zusätzlich ist Arnika 35 zu 100 % aus Italien.

Zufriedene Kunden behaupten, dass Arnika 35 sehr angenehm, kühlend und schmerzlindernd ist. Darüber hinaus loben sie vor allem auch die Hilfe des Gels bei Schulter- und Nackenschmerzen. Auch die Hilfe für Menschen mit Rheuma oder Arthritis wird von ihnen hervorgehoben.

Platz 3: Rheuma- & Muskelschmerzencreme Winthrop 100 g

Die Rheuma- & Muskelcreme von der Firma Winthrop ist ein pflanzliches Arzneimittel zur äußerlichen Anwendung bei Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Creme ist speziell zur Unterstützung rheumatischer Beschwerden und Muskelschmerzen.

Bisherige Kunden schätzen die Salbe sehr, da die Creme gut entzündungshemmend gegen rheumatische Erkrankungen hilft. Darüber hinaus loben sie den Duft, der etwas nach Rosmarin riecht.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Rheumasalbe kaufst

Die Deutsche Rheuma-Liga schätzt die Zahl der von der Autoimmunkrankheit betroffenen auf etwa 20 Millionen. Diese Personen leiden unter dauerhaften Schmerzzuständen und sind meist auch auf eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen.

Rheumasalben können dabei unterstützend eingesetzt werden, um die Schmerzen zu lindern, die Muskulatur beweglicher zu halten und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Bevor du zu einer Rheumasalbe greifst, solltest du dir Gewissheit verschaffen, dass es sich um rheumatische Beschwerden handelt. Dabei kann dir folgender Ratgeber helfen.

Was ist Rheuma?

Der Begriff Rheuma fast mehr als 100 unterschiedliche Erkrankungen des Bewegungsapparates zusammen. Allen gemein ist, sie verursachen chronische Schmerzen an Muskeln, Gelenken, Sehnen oder dem Bindegewebe.

Beim Rheuma hat der Betroffene Schmerzen in zum Beispiel den Gelenken, die selbst im Ruhezustand vorhanden sind. (Bildquelle: pixaybay.com / whitesession)

Rheuma steht in seiner griechischen Entsprechung für „reißender, ziehender Schmerz“, was das Leiden der Betroffenen zutreffend charakterisiert. Vorrangig sind Sehnen, Muskeln und Gelenke betroffen. Es können aber auch Organe geschädigt werden.

Rheuma gilt als Volkskrankheit, was folgende Zahlen untermauern:

  • In Deutschland ist etwa ein Viertel der Bevölkerung durch Funktionsstörungen des Bewegungsapparates eingeschränkt.
  • Bei etwa 1,5 Millionen Menschen wurden entzündliche rheumatische Erkrankungen diagnostiziert.
  • Etwa zehn Millionen Deutsche müssen sich aufgrund chronischer Erkrankungen des Bewegungsapparates dauerhaft in Behandlung begeben.
  • Etwa 20.000 Kinder sind von Rheuma betroffen.

Diese Angaben wurden im Dezember 2014 erhoben. Amerikanische Studien schätzen das Risiko, auf Lebenszeit von Rheuma betroffen zu sein bei Frauen auf acht Prozent und bei Männern auf fünf Prozent.

Kann ich auch in jungen Jahren Rheuma bekommen?

Wie die oben genannten Zahlen bereits deutlich machen, ist Rheuma keine Frage des Alters. Die ersten Beschwerden können bereits ab dem 30. Lebensjahr auftreten.

Typische Anzeichen für beginnende rheumatische Erkrankungen sind Schmerzen in den Fingergelenken, meist am Morgen oder bei Nacht.

Hinzu kommt eine allgemeine Morgensteifigkeit, welche etwa eine Viertelstunde lang andauert. Mit der Zeit verformen sich die Gelenke und werden immer unbeweglicher. Eine Früherkennung ist bei Rheuma besonders wichtig.

Sind die Gelenke im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit bereits zerstört, wird auch eine Rheumasalbe nicht viel ausrichten können.

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🌟Interview Zeit🌟 Sina ist Life Coach, Mutter und Green Networker. Sie lebt mit ihrer Familie immer genau dort wo es Ihnen gut geht, mal auf einer Insel, mal in den Bergen. Durch die Erkrankung an Rheumatoider Arthritis, lernte sie welche Lebensmittel sie meiden darf und welche ihr gut tun. So kann sie mit Achtsamkeit und guter Ernährung heute ein gesundes Leben führen. Ihr Motto: Grün ist gold. Grün steht für ein nachhaltiges, gesundes Leben, Vitalität und Beweglichkeit in allen Lebensbereichen. Gold steht für innere und äußere Fülle, für den individuellen Luxus all das Leben zu können, was man möchte, den puren Genuss des Lebens. Im Interview mit dem @brainfood_magazin verrät sie welche Routinen sie erfolgreich machen und welche Vorbilder sie hat! . . Zum Interview einfach unserem Profil link folgen! . . #ganzheitlichgesund #holistichealth #lifecoach #mentalcoach #coaching #networker #greenbusiness

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Benötige ich eine Rheumasalbe?

Wie bereits erwähnt, sind rheumatische Erkrankungen sehr vielschichtig. Daher kann die Antwort auf diese Frage nicht eindeutig gegeben werden.

Treten folgende Beschwerden auf, kann die Verwendung einer Rheumasalbe durchaus Linderung verschaffen:

  • Schmerzen der Gelenke, vorrangig im Ruhezustand
  • steife Gelenke am Morgen
  • ŸSchwellungen an mehreren Gelenken
  • ŸEinschränkung der Bewegung
  • geschwollene Fingergelenke
  • Deformierungen der Knochen in fortgeschrittenem Stadium

Rheuma ist meist von einem allgemeinen Krankheitsgefühl, gekennzeichnet von Müdigkeit, Gewichtsverlust und leichtem Fieber begleitet.

Unter Belastung schmerzen die Gelenke und bei Psoriasis Arthritis ist eine Schuppenflechte der Haut zu beobachten. (Bildquelle: unsplash.com / Bruno Nascimento)

Wie hilft mir eine Rheumasalbe?

Rheumasalben dienen ausschließlich der äußerlichen Anwendung. Abhängig von den enthaltenen Wirkstoffen unterscheidet sich die Wirkungsweise. Bei Rheumasalben ist eine Dreifachwirkung das erklärte Ziel. Der Schmerz soll gelindert, die Entzündung gestoppt und die Muskeln und Gelenke beweglicher gemacht werden.

Aufgrund der cremigen Konsistenz lassen sich Rheumasalben gut auf der Haut verteilen. Rheumasalben sind synthetische oder natürliche Inhaltsstoffe zugesetzt. Die Wirkstoffe werden während der Herstellung gelöst und emulgiert. Dies lässt eine homogene Masse entstehen, welche sich gut in die Haut einarbeiten lässt.

Mit einer Rheumasalbe lassen sich rheumatische Muskel- und Gelenkschmerzen, Neuralgien, Muskelverspannungen oder Lumbago behandeln. (Bildquelle: pixabay.com / Pezibear)

Welche Wirkstoffe enthalten Rheumasalben?

Rheumasalben enthalten durchblutungsfördernde, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkstoffe. Diese lassen sich häufig auch im Pflanzenreich finden.

Stoff Wirkungsweise Anwendungsgebiet
Arnika entzündungshemmend, schmerzstillend Rheuma,Gicht, Entzündungen, Verstauchungen, Zerrungen
Astaxanthin Ÿentzündungshemmend, starke Antioxidans Arthritis, Entzündungen, Muskelkater, Karpaltunnelsyndrom
Brennnessel Ÿentzündungshemmend, senkt die Entzündungswerte im Blut Rheuma,ŸHarnwegserkrankungen, Nierengrieß
Weidenrinde Ÿentzündungshemmend, fiebersenkend Rheuma, Fieber, Arthritis

Arnika besitzt ein sehr breites Wirkungsspektrum und kann neben rheumatischen Beschwerden auch bei Sportverletzungen oder gegen Pilze und Bakterien zur Anwendung kommen.

Astaxanthin zählt zu den stärksten bekannten Antioxidantien und hat eine stark entzündungshemmende Wirkung zur Folge. Das aus Algen gewonnene Präparat ist allerdings weniger in Rheumasalben enthalten, sondern wird meist in Kapselform angeboten.

Die medizinisch wirksamen Pflanzenteile der Brennnessel kommen vermehrt in den Wurzeln vor. Dabei handelt es sich um Cumarin, Lignane, Phytosterole oder Lectine. Curcumin ist auch der Hauptwirkstoff von Kurkuma. Der Stoff kann die Entzündungswerte im Blut senken helfen und ist bei rheumatischer Arthritis ein bewährtes Mittel.

Ein häufiger Bestandteil von Rheumasalben ist Weidenrinde. Die enthaltende Salicylsäure hemmt Entzündungen und kann rheumatische Beschwerden lindern und das Fieber senken.

foco

Wusstest du, dass du auch mit deiner Ernährung das Rheuma bekämpfen kannst? Vorbelastungen, Stoffwechselstörungen oder Ernährungsfehler können Rheuma unter anderem verursachen, jedoch kann man damit auch entgegenwirken.

Ingwer kann dabei helfen. Mehr darüber findest du in unserem Artikel über die Wirkung von Ingwer.

Wie wird Rheumasalbe angewendet?

Für die Anwendung der Rheumasalbe sollte die Packungsbeilage herangezogen werden. Die Anwendung unterscheidet sich hinsichtlich der Inhaltsstoffe und angezeigten Wirkungskreise.

Die Salbe kann bis zu dreimal täglich auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Die Anwendung ist besonders morgens und abends zu empfehlen.

Die Salbe sollte dünn auf der Hautpartie verteilt und leicht einmassiert werden. Je nach betroffenem Areal genügen eine haselnussgroße Menge bis zu einem Teelöffel an Rheumasalbe.

Bei Kleinkindern unter zwei Jahren darf Rheumasalbe nicht angewendet werden. Sollten sich die Beschwerden nach etwa einer Woche nicht bessern, ist in jedem Fall ein Arzt zu konsultieren. Dieser sollte abklären, ob es sich um rheumatische Beschwerden handelt und ggf. weitere Behandlungsschritte einleiten.

Hat Rheumasalbe Nebenwirkungen?

Bei der Erstanwendung sollte die Rheumasalbe zunächst sparsam aufgetragen werden. Es kann unter Umständen zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen, welche sich in Form von juckendem Hautausschlag und verstärkten Schmerzen an der betreffenden Hautstelle bemerkbar machen.

Mit Rheumasalbe behandelte Hautareale sollten nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden, denn die Haut wird anfälliger gegenüber Sonnenlicht. In seltenen Fällen sind asthmatische Reaktionen beobachtet worden. Tritt dieser Fall ein, ist die Behandlung sofort zu unterbrechen und ein Arzt aufzusuchen.

Für Kleinkinder unter zwei Jahren besteht die Gefahr eines Kehlkopfkrampfes. Daher ist die Salbe hier auf keinen Fall anzuwenden.

Entscheidung: Welche Arten von Rheumasalbe gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von Rheumasalbe unterscheiden:

  • Rheuma Creme
  • Rheuma Salbe
  • Rheuma Gel

Worum handelt es sich bei einer Rheuma Creme und worin liegen die Vor- und Nachteile von Rheuma Creme?

Die Creme unterscheidet sich von der Salbe durch ihren Wasseranteil. Das Wasser macht die Emulsion flüssiger und bewirkt eine kühlende Wirkung. Dadurch wird Rheuma Creme bevorzugt bei akuten Entzündungen eingesetzt.

Eine Creme zieht leichter in die Haut ein als eine Salbe. Cremes werden bevorzugt bei fettiger Haut verwendet, denn sie können die Haut leicht austrocknen.

Vorteile
  • Zieht schnell ein
  • Einfach aufzutragen
  • Kühlender Effekt
Nachteile
  • Weniger für chronische Schmerzpatienten geeignet
  • Weniger reichhaltig an Wirkstoffen

Worum handelt es sich bei einer Rheumasalbe und worin liegen die Vor- und Nachteile von Rheumasalbe?

In einer Rheumasalbe ist kein Wasser enthalten. Es handelt sich um eine homogene Masse, welche nach dem Auftrag auf die Haut eher schwer einzieht und sich ebenso schwer wieder abwaschen lässt.

Rheumasalben enthalten hochwertige Inhaltsstoffe, welche gut von der Haut aufgenommen werden und dabei eine Art Wärmestau verursachen. Dies ist besonders für eine eher trockene Haut und chronische Entzündungen von Vorteil.

Vorteile
  • ŸWasserfrei
  • Reichhaltig
  • Angezeigt bei chronischen Erkrankungen
Nachteile
  • Schwer abwaschbar
  • Zieht langsam ein

Worum handelt es sich bei einem Rheuma Gel und worin liegen die Vor- und Nachteile von Rheuma Gel?

Ein Gel erhält man, wenn Salben mit einem erhöhten Wasseranteil versetzt werden. Dadurch wird eine stark kühlende Wirkung erreicht. Im Gegenzug trocknet ein Gel die Haut auch stark aus.

Die leichte Textur ist angenehm im Auftrag. Durch den Zusatz von Emulgatoren werden Gele cremig und weich in der Konsistenz. Ein Rheuma Gel enthält kein Fett und zieht schnell in die Haut ein.

Vorteile
  • ŸLeicht und cremig
  • ŸKühlend
  • ŸFettfrei
  • Zieht schnell ein
Nachteile
  • Trocknet die Haut aus
  • Hoher Wasseranteil

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Rheumasalbe vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Rheumasalbe vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Rheumasalbe für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • ŸWirkungsweise
  • ŸInhaltsstoffe
  • ŸAnwendung
  • ŸPackungsgröße
  • Haltbarkeitsdatum

Wirkungsweise

Die Wirkung einer Rheumasalbe hängt von ihren Inhaltsstoffen ab. Eine Übersicht gängiger Wirkstoffgruppe findest du nachfolgend.

Wirkstoffgruppe Erläuterung
prostaglandin hemmende Wirkstoffe Diese Stoffe sind im entzündeten Gewebe vorhanden., Infolgedessen kommt es zu Nervenreizungen., Eine Rheumasalbe mit diesen Wirkstoffen hemmt die Weiterleitung der Schmerzsignale an das Gehirn und der Schmerz wird folglich reduziert.
durchblutungsfördernde Wirkstoffe Durch eine Erweiterung der Hautgefäße kann das Blut besser fließen., Verspannungen lockern sich und die Muskelschmerzen lassen nach.
pflanzliche Wirkstoffe Im Handel sind pflanzliche Rheumasalben mit wärmenden wie kühlenden Eigenschaften., Wärmende Salben dürfen bei Entzündungen nicht angewendet werden.

Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac können Prostaglandine hemmen und helfen zuverlässig gegen leichte bis mittelstarke Muskelschmerzen. Diese Salben sind für die akute Behandlung, aber weniger für die Langzeitanwendung bei fortlaufenden Rheumaschüben gedacht.

Durchblutungsfördernde Rheumasalben enthalten Wirkstoffe wie Nicoboxil oder Capsaicin. Wärmesalben können bis zu dreimal täglich angewendet werden. Ein Auftrag auf verletzte und wunde Haut ist zu vermeiden. Ebenso dürfen wärmende Rheumasalben nicht mit Schleimhäuten in Kontakt kommen.

Pflanzliche Wirkstoffe können wärmend oder kühlend wirken, häufig ist lediglich die Konzentration der Inhaltsstoffe entscheidend über die Wirkungsweise.

Ein Klassiker unter den pflanzlichen Schmerzsalben ist das asiatische TIGER BALM, dessen Wirkung auf Kampfer, Pfefferminze und dem ätherischen Öl des Cajeputbaums beruht.

Wir haben dir hier ein Video verlinkt, dass die Wirkungen des Tiger Balsams beschreibt.

Inhaltsstoffe

Du wirst dich für eine Rheumasalbe mit synthetischen oder pflanzlichen Inhaltsstoffen entscheiden. Die Entscheidung ist nicht zuletzt abhängig von der Intensität des Schmerzes.

Für leichtere Beschwerden bieten sich pflanzliche Schmerzsalben mit Arnika und anderen genannten Wirkstoffen an. Entzündungen werden durch Wärmesalben verstärkt. Sind die Schmerzen stärker, sind Rheumasalben mit Ibuprofen eine gute Wahl.

Anwendung

Rheumasalbe sollte ausschließlich für Beschwerden des rheumatischen Formenkreises Anwendung finden. Ob eine Allergie gegen einen bestimmten Stoff vorliegt, kann getestet werden, indem die Rheumasalbe zunächst an einer nicht betroffenen Hautstelle getestet wird.

Zeigen sich nach etwa einer Stunde keine Hautveränderungen oder Auffälligkeiten, kann die Salbe auf die entsprechenden Hautstellen aufgetragen werden. Beachte vor der Anwendung die Angaben auf den Packungsbeilagen.

Mögliche allergischen Reaktionen können sich äußern in:

  • Hautausschlägen
  • ŸJuckreiz
  • ŸFließschnupfen
  • ŸSchwellungen im Gesicht
  • ŸAtembeschwerden

Bei der Anwendung bei Kindern und Jugendlichen oder während der Schwangerschaft ist im Zweifelsfall ein Arzt zu konsultieren.

Packungsgröße

Bei der Wahl der Packungsgröße lässt sich sicher einiges an Geld einsparen, wenn zu Packungen mit mehr Inhalt gegriffen wird. Bei einer Rheumasalbe, die nur gelegentlich zum Einsatz kommt, wird sich der Inhalt vermutlich nicht in gleichbleibender Qualität aufbrauchen lassen. Daher ist es in diesem Fall besser, eine kleinere Packung zu wählen.

Gleiches trifft zu, wenn du die Rheumasalbe erstmalig nutzt. Erst wenn du festgestellt hast, dass die Salbe von deiner Haut vertragen wird und gegen deine Beschwerden hilft, solltest du zu größeren Packungen greifen.

Haltbarkeitsdatum

Auf jeder Rheumasalbe ist ein Haltbarkeitsdatum angegeben. Dieses dient beim Kauf als Orientierung. Die Angabe bezieht sich jedoch auf ungeöffnete Produkte. Daher sollte das Haltbarkeitsdatum noch etwa ein halbes Jahr in der Zukunft liegen.

Hast du die Rheumasalbe in Gebrauch, ist sie meist drei Monate haltbar, ohne dass die Wirkungsweise darunter leidet. Wird die Salbe bei großer Hitze aufbewahrt, wird sich das Haltbarkeitsdatum verkürzen.

Salben mit natürlichen Inhaltsstoffen enthalten meist keine Konservierungsstoffe und sind daher nur verkürzt haltbar.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rheumasalbe

Rheumasalbe kann Linderung bei einer ganzen Reihe an Beschwerden verschaffen. Die Symptome, welche auf eine rheumatische Erkrankung hindeuten, kennst du nun bereits.

Ebenso kennst du die unterschiedlichen Arten von Rheumasalben und deren Wirkungsweise. Nachfolgende Fakten runden die Informationen über Rheumasalbe ab.

Ist Rheuma heilbar?

Bis heute ist Rheuma nicht vollständig heilbar. Wird die Krankheit früh erkannt, können rechtzeitig die notwendigen Schritte unternommen werden, um die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.

Um die eine Übersicht zu schaffen, haben wir dir hier noch ein Video eingefügt, welches die Symptome und Behandlung von Rheuma erklärt.

Bei der äußerlichen Behandlung spielen Rheumasalben eine große Rolle. Besonders die Wirkstoffe Ibuprofen und Diclofenac sind angezeigt. Bei den pflanzlichen Salben bringen Wirkstoffe wie Arnika oder Cayennepfeffer schnell Linderung. Letzterer stillt den Schmerz und fördert die Durchblutung.

Angewendet werden sollte Cayennepfeffer allerdings nicht bei Personen mit empfindlicher Haut. Rheumasalben sollten den individuellen Beschwerden entsprechend ausgewählt werden.

Suchst du doch nach einer anderen Alternative? Dann haben wir dir hier noch unseren Vergleich von Wärmepflastern verlinkt.

Wärmepflaster Test 2019: Die besten Wärmepflaster im Vergleich

Die Krankheit selbst ist mit Rheumasalben nicht heilbar, die Beweglichkeit der Gelenke und damit auch die Lebensqualität lassen sich jedoch entscheidend verbessern.

Wann sollte Rheumasalbe nicht angewendet werden?

Die Anwendung von Rheumasalben sollte sofort beendet werden, wenn eine allergische Reaktion auf das Produkt festgestellt wird. Da sich die allergische Reaktion vermutlich gegen einen bestimmten Wirkstoff richtet, kann es durchaus möglich sein, dass ein anderes Präparat problemlos vertragen wird.

Viele Rheumasalben enthalten wärmende und damit hautreizende Wirkstoffe. Daher ist eine Anwendung an entzündlichen Hautstellen, bei Ekzemen oder bei Schuppenflechte nicht ratsam.

Für Säuglinge und Kleinkinder kann die Anwendung von Rheumasalbe eine besondere Gefahr bedeuten. Wie bereits erwähnt, kann es zu einem Kehlkopfkrampf und damit zu massiven Atembeschwerden kommen.

Vorsicht geboten ist auch bei Personen, die unter Asthma leiden oder generell anfällig für Atemwegserkrankungen sind. Während der Schwangerschaft ist Rheumasalbe eher sparsam zu gebrauchen. Stillende sollten die Salbe nicht im Bereich der Brust anwenden.

Rheumasalbe sollte folglich nur auf intakten Hautstellen Verwendung finden. Die Augenpartie und die Schleimhäute sind auszusparen. Bei Kindern ist die Anwendung im Gesicht generell zu unterlassen.

Ist eine Rheumasalbe besser als Schmerztabletten?

Dies lässt sich nicht pauschal beantworten, denn beide Schmerzstiller haben Vor- und Nachteile.

Produkt Vorteile Nachteile
Rheumasalbe Einfache Anwendung, Kaum Nebenwirkungen, Häufiger Auftrag möglich Wirkt nicht bei starken Schmerzen, ŸWirkungsweise erschwert, da der Wirkstoff erst die Hautbarriere überwinden muss
Schmerztablette Wirken schnell und effektiv, Einfache Einnahme ŸVerursachen Nebenwirkungen, ŸBelasten Leber und Nieren

Für leichtere Beschwerden ist die Rheumasalbe eindeutig die bessere Wahl. Es kann eine zuverlässige Wirkung erzielt werden und es kommt nur äußerst selten zu Nebenwirkungen.

Bei starken Schmerzen dürfte die Rheumasalbe an ihre Grenzen stoßen. Ganz darauf verzichten sollten chronische Schmerzpatienten jedoch nicht. Rheumasalben können die angezeigte Medikation begleiten und zur unterstützenden Schmerzlinderung eingesetzt werden.

Neben der Salbe und den Schmerztabletten gibt es auch noch natürliche Lebensmittel gegen Arthrose und Rheuma. Diese haben wir dir in diesem Artikel zusammengefasst:

Gewürze gegen Arthrose: Naturheilmittel gegen Gelenkschmerzen

Wie sollte Rheumasalbe aufbewahrt werden?

Die Rheumasalbe ist fest verschlossen und möglichst kühl und dunkel zu lagern. Kinder und Haustiere sollten die Salbe nicht erreichen können. Ist das angegebene Verfallsdatum überschritten, solltest du die Rheumasalbe nicht mehr verwenden. Mit dem Verfallsdatum ist immer der Monatsletzte gemeint.

Was ist unter dem Rheumamedikament Biologika zu verstehen?

Seit einiger Zeit sind Biologika als Basismedikamente gegen Rheuma im Gespräch. Dabei handelt es sich um biotechnisch produzierte Substanzen, welche gegen die entzündungsfördernden Botenstoffe im Körper wirken.

Vorteile Nachteile
ŸSchnell wirksam, Verlangsamung des Krankheitsverlaufs, ŸHäufig kann ein Stillstand des Krankheitsverlaufes erreicht werden Macht den Körper anfälliger für Infektionen, Teuer

In einer Rheumasalbe finden Biologika allerdings keine Verwendung. Das neuartige Medikament kann nur gespritzt oder als Infusion verabreicht werden.

Folgende Biologika sind auf dem Markt:

  • Abatacept
  • ŸAnakinra
  • ŸEtanercept
  • ŸRituximab
  • Tocilizumab

Die Verordnung erfolgt, wenn andere Basismedikamente nicht wirken oder vertragen werden. Studien über die Langzeitwirkung von Biologika liegen noch nicht vor.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.praxisvita.de/was-ist-rheuma-rheumatoide-arthritis-655.html

[2] https://www.apotheken-umschau.de/Rheuma

[3] https://xiralite.com/Patienten/was-ist-rheuma/

[4] https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gelenkschmerzen/news/studie-schmerzsalben-zeigen-geringe-wirkung_aid_415113.html

[5] https://www.siel-apotheke.de/salbe-oder-creme-die-unterschiede/

Bildquelle: unsplash.com / Mitchell Hollander

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Veröffentlicht von ARZNEIMITTELFAKTEN

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